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QUALITY.1.JR OPTIGLUP – Optimierung von Glucosinolatabbauwegen

Programmbereich FUNCT
FUNCT Funktionelle Pflanzenbiologie
Programmbereich MICRO
MICRO System Pflanze-Mikroorganismen
Programmbereich BIOINF
BIOINF Genomik und Bioinformatik im Gartenbau
Programmbereich QUALITY
QUALITY Pflanzenqualität und Ernährungssicherheit
Publikationen des PB QUALITY, 2016-2019
QUALITY.1 Qualität von Pflanzen für die menschliche Ernährung
QUALITY.1.JR OPTIGLUP – Optimierung von Glucosinolatabbauwegen
QUALITY.2 Lebensmittelchemie und Ernährung
QUALITY.3 Ökonomische Entwicklung und Ernährungssicherheit
Programmbereich HORTSYS
HORTSYS Gartenbausysteme der Zukunft
Beschreibung
Mitarbeiter
Zusammenarbeit

Leiterin der Nachwuchsgruppe QUALITY.1.JR: Dr. Franziska S. Hanschen

Die Abbauwege von Glucosinolaten beeinflussen maßgeblich die gesundheitsfördernden Eigenschaften dieser sekundären Pflanzenstoffe. In diesem Zusammenhang wollen wir Wege finden, den Abbau so zu steuern, dass die präventiven Substanzen bevorzugt entstehen.

KOOPERATIONSPARTNER

NAME
Standort
Land
Universitätsklinikum Freiburg, Institut für Infektionsprävention und Krankenhaushygiene
Freiburg
Deutschland
Universität Hamburg
Hamburg
Deutschland
University of Copenhagen
Kopenhagen
Dänemark
Technische Universität München
München
Deutschland
Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke
Potsdam-Rehbrücke
Deutschland
Max-Planck-Institut für Molekulare Pflanzenphysiologie
Potsdam-Golm
Deutschland
Universität Hohenheim
Stuttgart
Deutschland
Wageningen University & Research
Wageningen
Niederlande

Die von der Leibniz-Gemeinschaft geförderte Leibniz Junior Research Group OPTIGLUP (Optimization of Glucosinolate Degradation Pathways for Increased Quality and Health Benefit of Brassica Products), beschäftigt sich mit der Optimierung des Abbaus von Glucosinolaten in Brassica Gemüse, zu denen Weißkohl und Brokkoli zählen. Denn diese Pflanzenstoffe sind Vorstufen von vor Krebs schützenden Isothiocyanaten, jedoch entstehen im Gemüse bei der Verarbeitung, sowohl enzymatisch beim Zerkleinern als auch durch thermischen Abbau beim Kochen, oft andere Stoffe, wie z.B. Epithionitrile aus den Glucosinolaten. Ziel der Arbeitsgruppe ist es daher, sowohl vor der Ernte den Anbau, als auch nach der Ernte die Lagerung von Kohl im Hinblick auf den Abbau zu Isothiocyanaten zu optimieren und die Bildung von Epithionitrilen zu reduzieren. Zusätzlich werden wir erstmals untersuchen, wie verschiedene Pflanzeninhaltsstoffe den thermischen Abbau der Glucosinolate und somit auch die Bildung von Folgeprodukten beeinflussen. Zusammen mit Kooperationspartnern wird die Nachwuchsgruppe außerdem untersuchen, ob neu identifizierte Abbauprodukte ebenfalls gesundheitsförderliche Eigenschaften besitzen.