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HORTSYS.1 Anbausysteme Feld

Programmbereich FUNCT
FUNCT Funktionelle Pflanzenbiologie
Programmbereich MICRO
MICRO System Pflanze-Mikroorganismen
Programmbereich BIOINF
BIOINF Genomik und Bioinformatik im Gartenbau
Programmbereich QUALITY
QUALITY Pflanzenqualität und Ernährungssicherheit
Programmbereich HORTSYS
HORTSYS Gartenbausysteme der Zukunft
HORTSYS.1 Anbausysteme Feld
HORTSYS.2 Anbausysteme geregelte Umwelten
Publikationen des PB HORTSYS, 2016-2019
Beschreibung
Mitarbeiter
Zusammenarbeit
Publikationen

Leiterin der FG HORTSYS.1: Dr. Carmen Feller

Unsere Hauptaufgabe besteht darin, Modelle und DSS auf der Basis von vorhandenem und neu erzeugtem Wissen zu entwickeln, die eine ressourcenschonende Produktion ermöglichen und gleichzeitig an sich ändernde Klimabedingungen angepasst werden können.

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Eine effiziente Produktion von hochwertigem Gemüse in ländlichen Gebieten wird nur möglich sein, wenn die verfügbaren Ressourcen verantwortungsvoll eingesetzt und Verluste für die Umwelt vermieden werden. Voraussetzung für eine solche Outdoor-Produktion ist ein tiefes Verständnis der Boden- und Klimabedingungen, der Anforderungen an die Pflanzen in den verschiedenen Entwicklungsstadien und der Wechselwirkung dieser Faktoren. Ein Großteil dieses Wissens wurde bereits unter den aktuellen klimatischen Bedingungen generiert, aber die Quantifizierung und insbesondere die Anwendung von Wissen in der Produktion sind oft sehr uneinheitlich. Der Wissenstransfer kann durch Systemmodellierung und DSS erfolgen. Da das Wissen über den Nährstoffbedarf der Pflanzen in jedem Wachstumszustand von Gemüse sehr wichtig ist, konzentrieren wir uns auf die Schaffung wissensbasierter Systeme unter Verwendung von Sensoren und Modellen. So modellieren wir den Nährstoffkreislauf des Bodens und kombinieren berechnete und gemessene Daten. Mit dieser Kombination konzentrieren wir uns auf die Definition zukünftiger Bewirtschaftungsstrategien zur Verbesserung der Produktivität von Böden, die für Gartenbauzwecke genutzt werden.

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Ein besonderer Schwerpunkt sind Untersuchungen zur Vermeidung von CO2– und N2O-Emissionen in Gewächshaus- und Feldanbausystemen. Dies hat insbesondere Bedeutung auch vor dem Hintergrund der vor kurzem erfolgten Ratifizierung der Ergebnisse der UN-Klimakonferenz in Paris 2015 (COP 21), in deren Folge die Vermeidung von klimarelevanten Emissionen aus der Landwirtschaft einen noch größeren Stellenwert bekommen wird. Bei der Forschung zur Vermeidung von Emissionen aus dem intensiven Gartenbau hat das IGZ in Deutschland eine Spitzenstellung, die in den kommenden Jahren ausgebaut werden soll. Die Arbeiten dieser Forschungsgruppe werden in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht, aber häufig auch in Medien mit größerer Reichweite publiziert und in öffentlich verfügbaren „Decision Support Systems“ (zum Beispiel Software „N-Expert“) sowie bei der Formulierung neuer Verordnungen (Düngegesetzgebung) genutzt.

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Aktuelles Projekt

2020 - 2025

„Gesunder Boden – Gesunde Pflanzen – Gesunde Lebensmittel“ Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit durch Maßnahmen zum Humusaufbau und zur Erhöhung der Biodiversität (BoGeDi)

Ein Monitoring  zu Biodiversität, Humusgehalt und Bodenfruchtbarkeit von Produktionsstandorten ...

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Projektziel war die Identifizierung von Gemüsefruchtfolgen, mit denen Stickstoffverluste im Freilandgemüsebau vermindert werde...

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