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1.3 Wurzel-Spross-Interaktionen

1. Programmbereich
FUNCT Funktionelle Pflanzenbiologie
1.1 Temperatursensorik in Pflanzen
1.2 Pflanzenmetabolismus
1.3 Wurzel-Spross-Interaktionen
2. Programmbereich
MICRO System Pflanze-Mikroorganismen
3. Programmbereich
QUALITY Pflanzenqualität und Ernährungssicherheit
4. Programmbereich
HORTSYS Gartenbausysteme der Zukunft
Beschreibung
Mitarbeiter
Zusammenarbeit
Publikationen

Seit 20 Jahren wird im Gartenbau verstärkt veredeltes Fruchtgemüse angebaut. Veredlung ist heutzutage eine häufig angewendete Methode, um die Leistung von gartenbaulichen Kulturen zu verbessern. Eine veredelte Pflanze kombiniert die Vorzüge der Unterlage mit den Vorzügen des Sprosses.

KOOPERATIONSPARTNER

NAME
Standort
Land
Guiseppe Colla
University of Tuscia
Italy
Youssef Rouphael
University of Naples Federico II
Italy
Dimitrios Savvas and Goergia Ntatsi
Agricultural University Athens
Greece
Andrew J. Thompson
Cranfield University
UK
Hakan Aktas
Suleyman Demirel University, Isparta
Turkey
Roni Cohen
Newe Ya’ar Reserach Center, ARO
Israel
Dr. Thibault Nordey
World Vegetable Center, Eastern and Southern Africa
Tanzania

Dies führt zu einer erhöhten Produktivität, insbesondere unter Stressbedingungen wie z.B. Nährstofflimitierungen, Auftreten toxischer Konzentrationen verschiedener Elemente, suboptimalen Temperaturen und Krankheiten. Viele positive Effekte von Veredelungskombinationen bei Solanaceen und Cucurbitaceen wurden bisher beschrieben. Jedoch kann eine Veredelung auch negative Auswirkungen, insbesondere auf die Qualität der Produkte, haben.

Bislang wurden physiologische Mechanismen, die zur Stressminderung bei veredelten Pflanzen führen, wenig untersucht und sind somit größtenteils nicht bekannt. Deshalb ist es das Ziel von FG1.3, Mechanismen aufzudecken, die mit der Toleranz von Veredlungskombinationen unter unterschiedlichen Stressbedingungen verknüpft sind. Im Vordergrund steht dabei die Reaktion auf Kühlestress. Eine stärker an kalte Temperaturen angepasste veredelte Solanaceen/Cucurbitaceen-Sorte kann eine längere Kulturdauer auf dem Feld und eine Reduzierung von Energie und CO2-Emissionen in geheizten Gewächshäusern ermöglichen. Darüber hinaus sollen diejenigen Effekte aufgeklärt werden, die die Qualitätsveränderung von veredelten Kulturen begründen (mit PB3). Für diese Arbeiten wird Tomate (Solanum spp.) genutzt. Sie ist eine wichtige gartenbauliche Kultur und zudem eine Modellpflanze, da das Genom vieler Sorten bereits bekannt ist und eine große Bandbreite an Mutanten und Introgressionslinien verfügbar ist.

Aktuelles Projekt

2018 - 2021

Verringerung der Distickstoffoxidemissionen beim hydroponischen Anbau von Pflanzen im Gewächshau...

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Weitere Projekte

Die Bedeutung der Veredlung bei Tomate für die Toleranz gegenüber abiotischem Sress, wie Trockenheit, mangelhafte Nährstoffversorgung und hohen Temperaturen

...

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Cost Action

Solanaceen und Cucurbitaceen werden weltweit häufig unter ungünstigen Anbaubedingungen kultiviert. Die Ursachen dafür liegen begründet in: i) ungenügend...

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