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2018 - 2021

Verringerung der Distickstoffoxidemissionen beim hydroponischen Anbau von Pflanzen im Gewächshaus

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Die Verringerung der atmosphärischen Distickstoffoxid(N2O)-Konzentration ist eine wichtige Maßnahme zur Abschwächung des Klimawandels, da N2O die Ozonschicht schädigt und ein etwa 300fach stärkeres Treibhausgas als Kohlendioxid (CO2) ist. Die Hauptquelle anthropogener N2O-Emissionen ist mit 60 % die Landwirtschaft. Zu den N2O-Emissionsraten in hydroponischen Gewächshauskulturen gibt es bisher nur sehr wenige Studien und diese zeigen, dass die N2O-Emission pro Hektar im Gewächshaus durchaus höher sein kann als auf Ackerflächen. Jedoch bietet die Gewächshauskultur auch allerhand Möglichkeiten die N2O-Produktion, die hauptsächlich durch Wurzel-nahe Mikroorganismen stattfindet, zu regulieren. Zum Beispiel ist bekannt, dass Faktoren wie Temperatur, Stickstoffdünger-Form (NH4+/NO3-), pH-Wert, Sauerstoffverfügbarkeit, Anbaumedium und Wurzelexsudation (d.h. die Abgabe von leicht abbaubaren, organischen Kohlenstoffverbindungen an die Wurzelumgebung) die mikrobielle N2O-Produktion beeinflussen. Im Projekt HydroN2O werden die wichtigsten Faktoren für die N2O-Produktion zuerst im Gaswechselgewächshaus am IGZ bestimmt und später in einem Gartenbaubetrieb getestet. Damit werden auch erstmals N2O-Emissionen aus der hydroponischen Gewächshauskultur unter Produktionsbedingungen und über die gesamte Anbauperiode hinweg untersucht. Insgesamt sollen die Ergebnisse aus den Versuchen dazu genutzt werden Anbaustrategien zur Verringerung von N2O-Emissionen zu entwickeln. Ziel ist es, zu einem nachhaltigeren Gemüseanbau im Gewächshaus beizutragen, ohne den Ertrag der Pflanzen zu vermindern.

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