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Eröffnung des Portfolios von Negative-Emissionen-Technologien (NET): Eine umfassende Untersuchung der sozialen, technoökonomischen und ethischen Dimensionen von NET auf Biomassebasis in Schweden und Tansania

Beschreibung
Mitarbeiter
Publikationen
Zusammenarbeit

2020 - 2022

Das ehrgeizige Temperaturziel des Pariser Abkommens wurde als großer diplomatischer Erfolg beschrieben. In letzter Zeit sind jedoch die mit seiner Erfüllung verbundenen Herausforderungen immer offensichtlicher geworden. Beispielsweise ist sehr wenig bekannt über die Wirkungen und Potentiale von Negative-Emissionen-Technologien (NET) in verschiedenen Anwendungsbereichen sowie über die performativen Auswirkungen von Klimaszenarien oder über die Bedeutungen von NET für Nord-Süd-Beziehungen.

KOOPERATIONSPARTNER

NAME
Standort
Land
Linköping University
Linköping
Schweden
KTH Royal Institute of Technology
Stockholm
Schweden
University of Dar es Salaam
Dar es Salaam
Tanzania

Das Verbundprojekt „Eröffnung des Portfolios von Negative-Emissionen-Technologien (NET): Eine umfassende Untersuchung der sozialen, technoökonomischen und ethischen Dimensionen von NET auf Biomassebasis in Schweden und Tansania“ zielt darauf ab:

  • das Potenzial für Bioenergie-Technologien mit Kohlenstoffabscheidung und –speicherung (Engl. bio-energy with carbon capture and storage – BECCS) in Schweden besser zu verstehen und mit den Potenzialen anderer NETs zu verorten.
  • die potenzielle Rolle von NETs sowie bedeutende lokale Vorteile für Tansania zu untersuchen.
  • den Prozess, wie Klimaszenarien von Wissenschaftler*innen konstruiert und von politischen Entscheidungsträger*innen interpretiert werden, besser zu verstehen.
  • die ethischen Auswirkungen des Einsatzes von NETs in großem Maßstab zu untersuchen, vor allem von denjenigen, die in Verbindung mit der Nord-Süd-Beziehungen stehen, und wie die Gestaltung der internationalen Politik Anreize für NETs schaffen könnte.

In diesem Projekt bearbeitet das IGZ den Teilbereich „NETs und lokale Zusatznutzen im Globalen Süden, am Beispiel Tansania“ teil. Unsere Forschung untersucht die Potentiale der Kohlenstoffspeicherung durch landwirtschaftliche Nutzung von Biokohle und die damit verbundenen Vorteile in Karagwe, Tansania. Wir möchten kritische Faktoren für die Nachhaltigkeit von Biokohle-basierten NET-Systemen in Karagwe identifizieren und die realen Potenziale zur Wiederherstellung der Bodenfruchtbarkeit, zum Aufbau von Humuskohlenstoff im Boden, zur Erhöhung der landwirtschaftlichen Pflanzenproduktion und weitere positive Umwelteffekte , zum Beispiel durch Wiederaufforstung, bewerten.

Das Projekt wird vom schwedischen Forschungsrat (Formas) finanziert. Unsere Projektpartner sind die Universität Linköping (Schweden), das KTH Royal Institute of Technology (Schweden) und die Universität Dar es Salam (Tansania).

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