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Entwicklung eines integrierten Stickstoffmanagements im Freilandgemüsebau zur Vermeidung von Stickstoffüberschüssen. Teilprojekt IGZ: Gasförmige N-Verluste und Modellierung

Beschreibung
Mitarbeiter
Publikationen
Zusammenarbeit

2010 - 2013

Die in Feldversuchen abgeschätzten hohen N-Bilanzüberschüsse bestimmter Gemüsefruchtfolgen können unserer Hypothese nach zu einem nicht unerheblichen Teil mit gasförmigen Verlusten aus Gemüseernterückständen erklärt werden. Diese zu quantifizieren,  ist die Aufgabe unseres Teilprojektes am IGZ. Gasförmige N-Verluste umfassen Stickoxide (NO, NO2), Lachgas (N2O), molekularen Stickstoff (N2) und Ammoniak (NH3). Mit Ausnahme von N2 haben diese Emissionen ungewollte Effekte auf andere Ökosysteme. Unter anderem tragen Stickoxide und Ammoniak zur Versauerung und Eutrophierung von Ökosystemen bei und Lachgas ist eines der wichtigsten anthropogenen Treibhausgase mit einem Anteil am menschengemachten Treibhauseffekt von ca. 6%.

KOOPERATIONSPARTNER

NAME
Standort
Land
Prof. Dr. Walter Horst, Institut für Pflanzenernährung Hannover
Hannover
Deutschland
Dr. Reiner Ruser, Institut für Kulturpflanzenwissenschaften Universität Hohenheim
Hohenheim
Deutschland
Prof. Dr. Franz Wiesler und Dr. Martin Armbruster, Landwirtschaftliche Untersuchungs- und Forschungsanstalt Speyer
Speyer
Deutschland
Dienstleistungszentrum ländlicher Raum Rheinpfalz
Neustadt
Deutschland
BOLAP GmbH
Speyer
Deutschland
Landwirtschaftkammer Rheinland-Pfalz, Fachgruppe Gemüse
Bad Kreuznach
Deutschland

Entwicklung eines integrierten Stickstoffmanagements im Freilandgemüsebau zur Vermeidung von Stickstoffüberschüssen. Teilprojekt IGZ: Gasförmige N-Verluste und Modellierung

Das Ziel dieses Projektes ist daher die Identifizierung von Potenzialen zur Verringerung von gasförmigen N-Verlusten im Freilandgemüsebau. Hierbei werden die durch Applikation von Blumenkohl-Ernterückständen als Modellsubstanz verursachten N-Emissionen untersucht. Prüffaktoren sind dabei die Art der Bodenbearbeitung und die Bodenart. Die Ergebnisse sollen zum einen die Basis für Handlungsempfehlungen, die zur Verringerung gasförmiger N-Emissionen beitragen können, und zum anderen eine bessere Datengrundlage für das Düngungsberatungssystem N-Expert schaffen.

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