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Nutri@ÖkoGemüse – Nährstoffmanagement im Ökologischen Gemüsebau mit neuen Düngestrategien und EDV-gestützten Tools

Beschreibung
Mitarbeiter
Publikationen
Zusammenarbeit

01.03.2019 - 31.01.2022

Bedingt durch einen hohen Nährstoffbedarf ist im viehlosen ökologischen Freilandgemüsebau die Bedeutung von außerbetrieblichen Nährstoffen und deren Kreisläufen deutlich größer als in ackerbaulichen Betrieben mit Tierhaltung.

KOOPERATIONSPARTNER

NAME
Standort
Land
Landwirtschaftliches Technologiezentrum Augustenberg (LTZ)
Rheinstetten-Forchheim
Deutschland
Lehrstuhl für Ökologischen Landbau und Pflanzenbausysteme, Technische Universität München (TUM)
München
Deutschland
Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau (LVG)
Heidelberg
Deutschland
Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei MV (LFA)
Gülzow-Prüzen
Deutschland
Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen (LWK NRW)
Münster
Deutschland
Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz (DLR)
Schifferstadt
Deutschland
Zentrum für Ökologischen Landbau (309), Universität Hohenheim (UHOH)
Stuttgart
Deutschland
Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG)
Bamberg
Deutschland
Taifun Tofu GmbH (Taifun)
Freiburg im Breisgau
Deutschland
Bodengesundheitsdienst GmbH (BGD-BAD)
Ochsenfurt
Deutschland

Um Nährstoffverluste zu minimieren und Nährstoffungleichgewichte auszugleichen sollen im Rahmen von „Nutri@ÖkoGemüse“ Nährstoffmanagementstrategien entwickelt werden, die darauf abzielen, eine angemessene und ausgewogenere Düngung in intensiven Öko-Gemüseanbausystemen zu erreichen. Ein wesentliches Instrument zur Verbesserung der Nährstoff-Effizienz ist die Einführung und Verbesserung von EDV-gestützten Programmen in der Praxis (z.B. N-Expert, NDICEA). Für die Gemüsebaupraxis soll durch die Implementierung von EDV-gestützten Systemen und digitalen Anwendungen ein ausgewogenes und effizientes Düngungsmanagement in den Betrieben ermöglicht werden. Die zu entwickelten EDV-Tools sollen einerseits die Landwirte dabei unterstützen, den Verlauf und die Höhe der N-Mineralisierung und den Verlauf der N-Aufnahme der Kulturen zu schätzen. Anderseits sollen dabei ausgewogene Bilanzen für N, P, K und S berücksichtigt werden.

Der gemüsebaulichen Beratung und Praxis soll ein Instrument übergeben werden, mit dessen Hilfe eine bedarfsgerechte und ausgewogene Düngung ermöglicht wird, die nicht nur den Nährstoff Stickstoff, sondern zugleich auch die übrigen Makronährstoffe berücksichtigt.

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