Nach Oben

1 FUNCT Funktionelle Pflanzenbiologie

1. Programmbereich
FUNCT Funktionelle Pflanzenbiologie
1.1 Temperatursensorik in Pflanzen
1.2 Pflanzenmetabolismus
1.3 Wurzel-Spross-Interaktionen
2. Programmbereich
MICRO System Pflanze-Mikroorganismen
3. Programmbereich
QUALITY Pflanzenqualität und Ernährungssicherheit
4. Programmbereich
HORTSYS Gartenbausysteme der Zukunft

Leiter des PB FUNCT: Prof. Philip A. Wigge

Dieser Programmbereich versucht zu verstehen, wie Pflanzen ihre Umwelt wahrnehmen und auf sie reagieren. Die bemerkenswerte Fähigkeit von Pflanzen, sich an ihre Umgebung anzupassen, basiert auf grundlegenden biologischen Prinzipien auf mehreren Ebenen, von molekularen Signalmechanismen über das Verhalten von Zellen und Geweben bis hinauf zur Ebene von Pflanzenbeständen.

Im gartenbaulichen Kontext ist Pflanzenanpassung der Schlüssel zum Verständnis, wie Ertrag durch verschiedene äußere (Stress)faktoren beeinflusst wird. Die Pflanzenzüchtung hat bei der Verbreitung vieler Kulturpflanzen besonderen Wert auf bestimmte Merkmale gelegt. Es besteht daher ausreichend Gelegenheit, sowohl Modelle als auch gartenbauliche Arten wie Solanaceae zu nutzen, um grundlegende Mechanismen zu verstehen und wichtige Einblicke in die Züchtung günstiger Merkmale zu gewinnen. Die Anpassung von Pflanzen ist ein weites Feld, und die Arbeit in diesem Programmbereich konzentriert sich auf drei Hauptaspekte: (1) Wie erfassen und speichern Pflanzen Temperaturinformationen während ihrer Entwicklung? (2) Welche Rolle spielt der Stoffwechsel bei der Reaktion auf biotischen und abiotischen Stress? (3) Wie wird die Kommunikation zwischen Wurzeln und Trieben vermittelt?

Die Arbeit in der Abteilung ist interdisziplinär und nutzt eine Vielzahl von Ansätzen, einschließlich induzierter genetischer Untersuchungen, natürlicher Variation, Proteomik, Genexpressionsanalyse und Bioinformatik. Wir verfügen über eigene Next-Generation-Sequencing-Infrastrukturen, die die genomweite Analyse von Transkriptionsfaktoren und Genexpressionsprogrammen erheblich erleichtern. Wir freuen uns über Bewerbungen von Doktoranden und Postdoktoranden, zur Mitarbeit in unserer Abteilung.

1.1 Temperatursensorik in Pflanzen

Temperatur ist einer der Hauptfaktoren, die die räumliche Verteilung und das Verhalten von Pflanzen weltweit bestimmen. Pflanzen verfügen über sehr empfindliche Temperatursensoren. So hat sich  die Blütezeit von Wildpflanzen infolge des Klimawandels bereits verändert.

...

Weiterlesen

1.2 Pflanzenmetabolismus

Um sinnvolle Strategien für eine verbesserte Stresstoleranz von Kulturen zu entwickeln, ist ein Verständnis der zellulären und molekularen Prozesse in der Pflanze unter biotischem und abiotischem Stress notwendig.

...

Weiterlesen

1.3 Wurzel-Spross-Interaktionen

Seit 20 Jahren wird im Gartenbau verstärkt veredeltes Fruchtgemüse angebaut. Veredlung ist heutzutage eine häufig angewendete Methode, um die Leistung von gartenbaulichen Kulturen zu verbessern. Eine veredelte Pflanze kombiniert die Vorzüge der Unterlage mit den Vorzügen des Sprosses.

...

Weiterlesen