Back To Top

Press

Annual Reports

Are you interested in our research? You can learn more about it in our annual reports.

Annual report IGZ 2015-2016

Annual report IGZ 2013-2014

Annual report IGZ 2011-2012

Annual report IGZ 2009-2010

Annual report of the Leibniz association 2014

Contact

Luisa Gierke

Großbeeren
033701 - 78 100
gierke@igzev.de

Directorate

Press Releases

Zierpflanzenbauforschung mit Perspektive

Übergabe des BMEL-Förderbescheides für die Zierpflanzenbau-Forschungsstelle Erfurt Feierlich übergab der Parlamentarische Staatssekretär Michael Stübgen gestern den Förderbescheid des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) an die Zuwendungsempfänger der Forschungsstelle Zierpflanzenbau in Erfurt. Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) begrüßt den Erhalt der Zierpflanzenbauforschung am Standort Erfurt für die nächsten fünf Jahre mit Perspektive auf weitere […]

Übergabe des BMEL-Förderbescheides für die Zierpflanzenbau-Forschungsstelle Erfurt

Foto: ZVG/ Markula

Feierlich übergab der Parlamentarische Staatssekretär Michael Stübgen gestern den Förderbescheid des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) an die Zuwendungsempfänger der Forschungsstelle Zierpflanzenbau in Erfurt. Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) begrüßt den Erhalt der Zierpflanzenbauforschung am Standort Erfurt für die nächsten fünf Jahre mit Perspektive auf weitere fünf Jahre.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft (TMIL) hatten im März 2018 eine Verwaltungsvereinbarung unterzeichnet, die die Fortsetzung der Forschungsarbeiten ab 1. Januar 2019 im Rahmen der „Forschungsstelle für gartenbauliche Kulturpflanzen“ ermöglicht. „Die Kooperation zwischen Bund und Land bietet der deutschen Zierpflanzenbauforschung eine Lösung mit Perspektive und ein wichtiges Signal für die Branche. Unsere kleinen und mittelständischen Betriebe sind auf genau diese angewandte Forschung angewiesen. Nur mit einem funktionierenden Innovationstransfer von der Wissenschaft in die Praxis bleibt der deutsche Gartenbau wettbewerbsfähig“, erklärt ZVG-Generalsekretär Bertram Fleischer im Rahmen der Feierstunde. In enger Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität in Jena wird die Forschungsstelle in die Fachhochschule Erfurt integriert. Die Forschungsstelle soll langfristig den Anspruch exzellenter wissenschaftlicher Leistung gewährleisten.

Der Standort Erfurt des Leibniz-Institutes für Gemüse- und Zierpflanzenbau wurde zum 30. Juni 2018 geschlossen. Im März 2018 konnte nach fast zwei Jahren eine Lösung für den Forschungsstandort Erfurt des ehemaligen Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) zwischen BMEL und TMIL gefunden werden. Der ZVG hatte sich in den letzten Jahren bei der Bundes- und Landespolitik intensiv für den Erhalt des IGZ-Standortes Erfurt eingesetzt und wird auch die Arbeit der neuen Forschungsstelle begleiten.

Bildunterschrift/ Download: Foto ZVG/ Markula Feierlich übergab der Parlamentarische Staatssekretär Michael Stübgen (vorn rechts im Bild) den Förderbescheid des BMEL an den Vizepräsidenten der FH Erfurt Prof. Stefan Landwehr (vorn links im Bild). (Im Hintergrund v. l. n. r.: Dr. Ute Zopf, Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, Elke Mohnhaupt, TMIL, Bertram Fleischer, ZVG, Prof. Annette Hohe, FH Erfurt, Prof. Philipp Franken, HU Berlin, Dr. Thomas Schmidt, BMEL)

 

Pressekontakt für das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ):

Luisa Gierke, E-Mail: gierke@igzev.de | Telefon: 033701 / 78 100

Expand

Pressemitteilung zum Download (PDF)

Foto zum Download (JPEG)

 

Zuwendungsbescheid für das Projekt Food4Future – Nahrung der Zukunft

Das Forschungsprojekt „Food4Future“ erhält vom Bundesministerium für Bildung und Forschung eine Projektförderung von 6.5 Millionen Euro für  die kommenden fünf Jahre. Koordinator dieses Verbundprojekts ist das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau mit einem Budget von ca. 30% der Fördergelder. Für die Fördermaßnahme “Agrarsysteme der Zukunft” des Bundesforschungsministeriums mit einem Umfang von 40 Millionen Euro, hatten […]

Das Forschungsprojekt „Food4Future“ erhält vom Bundesministerium für Bildung und Forschung eine Projektförderung von 6.5 Millionen Euro für  die kommenden fünf Jahre. Koordinator dieses Verbundprojekts ist das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau mit einem Budget von ca. 30% der Fördergelder.

Für die Fördermaßnahme “Agrarsysteme der Zukunft” des Bundesforschungsministeriums mit einem Umfang von 40 Millionen Euro, hatten sich insgesamt 130 Forschungsprojekte aus ganz Deutschland beworben. Am Ende des Verfahrens wurden acht Projekte für eine Förderung ausgewählt, darunter auch „Food4Future“. Ziel der Fördermaßnahme ist die Entwicklung innovativer Agrarsysteme, die sich nachhaltig und ressourceneffizient den aktuellen Herausforderungen stellen und den zunehmenden Bedarf an Lebensmitteln und biobasierten Ressourcen decken.

In „Food4Future“soll eine nachhaltige Sicherung ausreichender und gesunder Ernährung gewährleistet werden. Dies erfolgt durch innovative Lösungsansätze im Food- und Agrarbereich und unter Berücksichtigung möglicher Zukunftsszenarien. Dabei werden bereits sichtbare Entwicklungen zu den extremen Szenarien „No Land“ und „No Trade“ untersucht und deren Auswirkungen, auf die in F4F prognostizierten zukünftigen Food-Trends – „Designed Food“ und „Natural Food“, ermittelt.  Anhand der in „Food4Future“  gezielt verwendeten Schlüsseltechnologien – (UV)LED-Technologie und Composit-Leichtbau-Werkstoffe  – werden Innovationsansätze entwickelt und auf ihre technische Realisierbarkeit, ihre ökonomische und ökologische Tragfähigkeit, als auch auf ihre gesellschaftlichen Auswirkungen überprüft. Hierfür werden multi-funktionale Compartments in Composit-Leichtbau-Weise errichtet, um neue urbane Bioräume für verschiedene marine- und terrestrische Organismen (Makroalgen, Halophyten, Medusen, Heimchen) zu schaffen. Diese Integration und Ko-Entwicklung von Technologie und biologischen Systemen ist einmalig und ermöglicht grundlegend neuartige Lösungen.

Von den 13 Food4Future-Projektpartner kommen sieben Partner aus Brandenburg:  Das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau als Koordinator, das Deutsche Institut für Ernährungsforschung, das Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie, das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung, Forschungsbereich Polymermaterialien und Composite, die Technische Hochschule Wildau, die InnoMat GmbH und die Terra Urbana Umlandsentwicklungs-GmbH.

Expand

Pressemitteilung zum Download (PDF)

 

Proteins4Future Kick-off Veranstaltung

Die Proteins4Future Kick-off Veranstaltung ist der Auftakt für die 7-monatige Konzeptentwicklungsphase Phase des BMBF-Förderprogramms „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“WIR! Datum: Großbeeren, Deutschland, 17. April 2018 Veranstaltungsort: Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau Mit Proteins4Future wird eine thematisch-funktionelle Modellregion in Havelland-Fläming-Spreewald etabliert, um eine intelligente Wertschöpfungskette für pflanzliche Proteine zu schaffen. Die Region ist […]

Die Proteins4Future Kick-off Veranstaltung ist der Auftakt für die 7-monatige Konzeptentwicklungsphase Phase des BMBF-Förderprogramms „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“WIR!

Datum: Großbeeren, Deutschland, 17. April 2018

Veranstaltungsort: Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau

Mit Proteins4Future wird eine thematisch-funktionelle Modellregion in Havelland-Fläming-Spreewald etabliert, um eine intelligente Wertschöpfungskette für pflanzliche Proteine zu schaffen. Die Region ist im deutschlandweiten Vergleich bereits führend im Anbau von Leguminosen (eine der proteinreichsten Pflanzen). Trotz vorhandener Investitionen und Initiativen auf deutscher und europäischer Ebene, ist die Entkopplung von Anbau und Verwertung bisher die größte Barriere und führt dazu, dass der Leguminosenanbau sein Potenzial nicht ausreichend entfalten kann.In Proteins4Future wird der Proteinpflanzenanbau gezielt an die nachfolgende Wertschöpfungskette angebunden, sodass mittelfristig eine Anbausteigerung der Proteinpflanzen und deren Verwertung in der Region erreicht werden.

Das Ziel:  Wertschöpfungsketten zu generieren, bei der auch der Landwirt/Agrarökonom eine zentrale Rolle spielt und bei der Planung der Wertschöpfungskette unmittelbar mit einbezogen wird. Dadurch wird ein lokaler, unabhängiger  Markt entwickelt, bei dem die Mitglieder der WSK in direktem Kontakt stehen und so auch für den Verbraucher maximale Transparenz entsteht.

Sprache: Deutsch

Veranstaltungskomitee:

Monika Schreiner (IGZ) Babette Regierer (IGZ) Luisa Gierke (IGZ)

BMBF-Förderprogramm „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region:

 

Pressekontakt für das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ):

Luisa Gierke, E-Mail: gierke@igzev.de | Telefon: 033701 / 78 100

Expand

Programm zum Download (PDF)

Pressemitteilung zum Download (PDF)

 

Stecklinge aus dem Weltraum: Leibniz Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) in Erfurt unterstützt Schülerprojekt, PM 21.03.2017

Eine der großen Herausforderungen für zukünftige längere Reisen im All z.B. zum Mars ist die Produktion von pflanzlichen Lebensmitteln während dieser Missionen. Neben der Pflanzenanzucht aus Samen können Pflanzen vegetativ über Stecklinge vermehrt werden. Diese Methode ist besonders dann von Interesse, wenn die Vermehrbarkeit über Samen eingeschränkt ist. Im Gegensatz zur Samenkeimung ist der Prozess […]

Eine der großen Herausforderungen für zukünftige längere Reisen im All z.B. zum Mars ist die Produktion von pflanzlichen Lebensmitteln während dieser Missionen. Neben der Pflanzenanzucht aus Samen können Pflanzen vegetativ über Stecklinge vermehrt werden. Diese Methode ist besonders dann von Interesse, wenn die Vermehrbarkeit über Samen eingeschränkt ist.

Im Gegensatz zur Samenkeimung ist der Prozess der Stecklingsbewurzelung, bei dem zunächst bestimmte Zellen des Sprosses zu neuen Wurzelzellen umprogrammiert werden müssen, unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit gänzlich unerforscht. Eine Schülergruppe an der Edith-Stein-Schule in Ravensburg konnte unter der Leitung ihrer Lehrerin Brigitte Schürmann entscheidende Unterstützer, darunter die NASA, für das „Jugend forscht” Projekt V3PO zur „Vegetativen Vermehrungsfähigkeit von Pflanzen im Orbit” begeistern, so dass die Idee umgesetzt werden kann (http://www.ess-rv.de/?page_id=1679).

Nach Identifikation des kleinblättrigen Ficus pumila als geeignete Versuchspflanze wurden im Februar 2017 acht Stecklinge in einer speziell dafür entwickelten Bewurzelungsbox zur Internationalen Raumstation ISS transportiert. Am 19.3.2017 sind die Stecklinge wieder auf der Erde eingetroffen, wo die Wurzelbildung analysiert und mit einer Referenzkultur verglichen werden soll.

Als auf dem Gebiet der Wurzelentwicklung international ausgewiesener Wissenschaftler wurde Dr. Uwe Drüge am IGZ in Erfurt gebeten, die Auswertung dieses Experimentes wissenschaftlich zu betreuen. Nach seinen Empfehlungen wird das Schülerteam die am 24.3.2017 im BASF Agrarzentrum eintreffenden Stecklinge zunächst makroskopisch bonitieren und vermessen. In einigen Wochen werden die Schüler im IGZ in Erfurt weitere mikroskopische und biochemische Analysen der Stecklinge vornehmen, um Hinweise auf gewebe- und stoffwechselspezifische Anpassungen an die Schwerlosigkeit zu bekommen.

Kontakt:

Dr. Uwe Drüge

Kühnhäuser Str. 101

99090 Erfurt

Tel. 036201 785222

E-mail: druege@erfurt.igzev.de

 

Expand

Pressemitteilung zum Download (Pdf)

 

Modell- und Demonstrationsvorhaben zur Optimierung der N-Düngung im Freilandgemüsebau, 04.01.2017

Die Düngeverordnung (DüV) regelt die gute fachliche Praxis der Düngung in Deutschland und setzt damit die EU-Nitratrichtlinie um. Die EU gibt mit der Nitratrichtlinie vor, dass die gute fachliche Praxis in der Landwirtschaft einzuhalten ist, um die Nitratbelastung von Grund- und Oberflächengewässern zu vermindern. Der aktuelle Nitratbericht des Bundesumweltministeriums zeigt, dass die Nitratproblematik in Gebieten […]

Die Düngeverordnung (DüV) regelt die gute fachliche Praxis der Düngung in Deutschland und setzt damit die EU-Nitratrichtlinie um. Die EU gibt mit der Nitratrichtlinie vor, dass die gute fachliche Praxis in der Landwirtschaft einzuhalten ist, um die Nitratbelastung von Grund- und Oberflächengewässern zu vermindern. Der aktuelle Nitratbericht des Bundesumweltministeriums zeigt, dass die Nitratproblematik in Gebieten mit intensiver Tierhaltung besonders ausgeprägt ist. Aber auch in den Regionen mit intensivem Gemüsebau werden N-Überschüsse oder zu hohe Nitrat-Konzentrationen in den Messbrunnen beobachtet. Hier gibt es weiterhin Handlungsbedarf für den Gemüsebau.

Gemüsebaubetriebe müssen unter den Bedingungen der novellierten DüV ihre Düngungsstrategien, Produktionssysteme, Arbeits- und Betriebsorganisationen teilweise anpassen, damit sie auch zukünftig gesetzeskonform und wirtschaftlich produzieren können.

Auf Initiative des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft wurde Anfang 2016 mit einem Modell- und Demonstrationsvorhaben begonnen. Dieses überregionale und interdisziplinäre Projekt soll die regionalen Beratungsangebote zur Umsetzung der novellierten DüV erweitern. Wesentliche Merkmale dieses Vorhabens sind:

Einheitliche Nutzung des von Beratung und Wissenschaft erarbeiteten Wissens

Grundlage der Düngungsempfehlungen für alle beteiligten Betriebe ist das am Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) entwickelte N-Expert System (www.igzev.de/n-expert). Die im N-Expert System verwendeten Algorithmen und Daten geben den Stand des Wissens zur Berechnung von schlagspezifischen Düngungsempfehlungen für Gemüse wieder. Sie beruhen auf Ergebnissen nationaler und internationaler Forschungsprojekte sowie auf dem Fachwissen der nationalen Arbeitsgruppe „Düngung im Freilandgemüsebau”, in der Düngungsberater und Wissenschaftler zusammenarbeiten. Die N-Bedarfswerte für Gemüse, die mit der novellierten DüV ab 2017 verbindlich werden, beruhen weitgehend auf den Empfehlungen dieser Arbeitsgruppe.

Modellhafte Umsetzung der DüV in Betrieben mit sehr unterschiedlichen Produktionssystemen und Betriebsorganisationen

Die Vorschriften der DüV gelten gleichermaßen für alle Betriebe über zwei Hektar Nutzfläche. Aber die unterschiedlichen Betriebsstrukturen erfordern unterschiedliche Ansätze, um die Vorschriften der novellierten DüV in die Produktionssysteme und Betriebsorganisationen zu integrieren. Durch die Auswahl der Betriebe aus drei unterschiedlichen Regionen ist sichergestellt, dass die beteiligten Betriebe die ganze Bandbreite von Gemüse produzierenden Betrieben widerspiegeln, insbesondere hinsichtlich der Betriebsgröße, der Art und Vielfalt der Produkte sowie der Vermarktungswege.

Die beteiligten Regionen und Mitarbeiter sind:

das Knoblauchsland mit sehr kleinräumigen Strukturen und einem hoher Anteil von Direktvermarktung (Andreas Schmitt und Dr. Alexander Dümig, AELF Fürth, Anton Offenberger, Gemüseerzeugerring Knoblauchsland),

die Vorderpfalz mit sehr großen Betriebsstrukturen und indirektem Absatz (Joachim Ziegler und Esther Paladay, DLR Rheinpfalz),

der Niederrhein mit mittleren Betriebsgrößen und überwiegend indirektem Absatz (Manfred Kohl, Christine Lessmann und Dr. Karsten Lindemann-Zutz, LWK NRW).

Umfassende, betriebsübergreifende Kosten- Nutzenanalyse

Die ökonomische Begleitforschung wird vom Thünen-Institut für Betriebswirtschaft (Dr. Hildegard Garming und Hanna Homeister) durchgeführt. Betriebliche Kosten und Nutzen von N-Minderungs-Maßnahmen werden ökonomisch bewertet und der Umweltnutzen u.a. durch die Erstellung von N-Bilanzen quantifiziert.

Netzwerkbildung und Wissenstransfer zwischen wichtigen Gemüsebauregionen in Deutschland

Projekttreffen und Workshops sollen den Austausch zwischen den am Projekt beteiligten Landwirten, Beratern und Wissenschaftlern fördern und dadurch das Wissen über die Probleme und Problemlösungen in den jeweils anderen Regionen vermehren und verbreiten. Während der Laufzeit des Vorhabens werden in kleinen Gruppen von Projektmitarbeitern und Betriebsleitern informelle Workshops zum Informationsaustausch organisiert. Diese Workshops dienen zum Wissenstransfer in die Praxis und zur Diskussion der Ergebnisse auch mit den Betriebsleitern, die nicht direkt am Modell- und Demonstrationsvorhaben beteiligt waren.

Das Vorhaben wird vom IGZ (Dr. Carmen Feller und Dr. Matthias Fink) koordiniert. Projektträger ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Gemeinsames Ziel aller Beteiligten ist es, modellhaft aufzuzeigen, wie Probleme bei der Umsetzung der Düngeverordnung unter Praxisbedingungen gelöst werden können. Darüber hinaus werden weitere Ansätze, die zur Verminderung von N-Verlusten beitragen, unter Praxisbedingungen demonstriert, wie z.B. die Beregnungssteuerung und die Fruchtfolgeplanung. Die Ergebnisse der ökonomischen Begleitforschung werden dazu beitragen, die Diskussion über den Aufwand und Nutzen von N-Minderungs-Maßnahmen zu objektivieren.

Erste Ergebnisse

Das Computerprogramm N-Expert – Düngungsberatung und Nährstoffbilanzierung im Freilandgemüsebau unterstützt Landwirte und Düngungsberater bei der Ermittlung des Düngungsbedarfs von Gemüsekulturen und bei der Erstellung von Nährstoffbilanzen gemäß Düngeverordnung. Das vom IGZ herausgegebene Programm wurde 2016 vollständig überarbeitet.

Die neue N-Expert Version 4.3. berechnet schlagspezifische N-Düngeempfehlungen und schätzt dazu nicht nur die N-Aufnahme von Gemüsekulturen, sondern auch die N-Mineralisierung aus organischer Bodensubstanz und aus organischen Düngemitteln. Daher kann N-Expert jetzt nicht nur von konventionellen, sondern auch von biologisch wirtschaftenden Gemüsebaubetrieben für die Düngeplanung genutzt werden.

Die mitgelieferte Datenbank enthält aktuelle Informationen über den Nährstoffbedarf (N, P, K, Mg) von allen wichtigen Gemüsearten und von vielen weiteren Pflanzenarten, die in der Fruchtfolge mit Gemüse angebaut werden können. Die Datenbank bleibt durch automatische Updates immer auf dem aktuellen Stand.

Für das Frühjahr 2017 ist eine neue Version geplant, die Düngebedarf und Nährstoffvergleiche für N und P gemäß DüV 2017 berechnet und die Ergebnisse auf den von der DüV vorgegebenen Formularen ausgibt.

Die jeweils aktuelle N-Expert Software kann immer kostenlos von der Internetseite des Modell- und Demonstrationsprojektes heruntergeladen werden (https://moden.igzev.de/de/veroeffentlichungen/). Über weitere Ergebnisse des Projekts werden wir demnächst auf unserer Internetseite und in der Zeitschrift Gemüse berichten.

Kontakt: Dr. Matthias Fink, fink@igzev.de, www.igzev.de

 

Expand

Website des Modell- und Demonstrationsprojektes

Pressemitteilung als Pdf zum Download

 

1 / 3
next

Press Images

Long Night of the Sciences 2018

Bild: Gierke / IGZ

IPM 2019

Bild: Gierke / IGZ

Parliamentary evening 2018

Bild: Gierke / IGZ

International Green Week 2018

Bild: Gierke / IGZ

Future Day at IGZ 2018

Bild: Korn / IGZ

Job information day at Vicco-von-Bülow secondary school 2018

Bild: Gierke / IGZ

Pupils academy

Bild: Gierke / IGZ