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Ansprechpartner

Ine Haesaert

Großbeeren
033701-78 165
haesaert@igzev.de

Direktorat

Pressemitteilungen

Prof. Dr. Nicole van Dam wird neue wissenschaftliche Direktorin des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau

Prof. Dr. Nicole van Dam wird ab dem 1. Oktober 2022 als neue wissenschaftliche Direktorin die Leitung des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) übernehmen. Die renommierte Forscherin ist Professorin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Institut für Biodiversität, und leitete seit 2014 die Forschungsgruppe „Molekulare Interaktionsökologie“ am Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig. Sie ist […]

Prof. Dr. Nicole van Dam wird ab dem 1. Oktober 2022 als neue wissenschaftliche Direktorin die Leitung des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) übernehmen. Die renommierte Forscherin ist Professorin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Institut für Biodiversität, und leitete seit 2014 die Forschungsgruppe „Molekulare Interaktionsökologie“ am Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig. Sie ist Expertin im Bereich der chemischen Pflanzenökologie und untersucht die Interaktion zwischen Pflanzen und anderen Organismen oberirdisch und im Wurzelraum.

Frau van Dam wird ihre Arbeit am IGZ am 1. Oktober 2022 aufnehmen und mit einer Festveranstaltung am 10. Oktober 2022 am IGZ in Großbeeren willkommen geheißen. Prof. Dr. Nicole van Dam wird damit die Nachfolgerin von Prof. Dr. Eckhard George, der seit 2000 als wissenschaftlicher Direktor des IGZ tätig war und in den Ruhestand geht.

Neben ihrer Tätigkeit als Forschungsgruppenleiterin am iDiv war Nicole van Dam auch Mitglied des Vorstands und des iDiv Science Strategy Boards, iDiv-Ratsmitglied und Vorsitzende des Female Scientist Career Fund. Sie ist unter Anderem Vorsitzende der Internationalen Gesellschaft für Chemische Ökologie (International Society of Chemical Ecology, ISCE) und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Subtropical and Mediterranean Horticulture Institute (IHSM) in Malaga, Spanien.

„Mit großem Enthusiasmus trete ich meine neue Aufgabe am Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) an. Die von den Wissenschaftler*innen am IGZ generierten Erkenntnisse leisten einen wichtigen Beitrag zur globalen Ernährungssicherung und zum Erhalt der Biodiversität sowie ebenso zu Erhalt und Verbesserung der menschlichen Gesundheit. Ich sehe es als eine positive Herausforderung, die Mission des IGZ zur Schaffung wissenschaftlicher Grundlagen für eine nachhaltige und gesunde Gartenbauproduktion fortzuführen und weiterzuentwickeln.“ Nicole van Dam, wissenschaftliche Direktorin des IGZ ab 01.Oktober 2022.

„Der Gartenbau gibt Antworten zu den derzeitig drängenden gesellschaftlichen und klimaschutzpolitischen Anforderungen, Mit Prof. Nicole van Dam erhält das IGZ eine hochkompetente wissenschaftliche Leiterin, die neue Impulse für die Forschung des Instituts geben wird.“ sagt Monika Schreiner, stellvertretende Direktorin des IGZ.

Nicole van Dam wird am IGZ ihre neue Forschungsgruppe „Pflanzen und ihre biotischen Interaktionen“ (Englisch: “Plant Biotic interactions”) leiten. Deren Forschungsauftrag besteht darin, molekulare und chemische Mechanismen zu entschlüsseln, die die Wechselwirkungen zwischen Pflanzen und ihrer biotischen Umwelt steuern. Zu diesem Zweck werden die Ergebnisse aus Untersuchungen pflanzlicher Gene und der in Pflanzen gebildeten Inhaltsstoffe mit Messungen der Leistung von Pflanzen und Insekten kombiniert. Die benötigten Pflanzenproben stammen aus Experimenten in Gewächshäusern und Gärten, ebenso wie aus natürlichen und landwirtschaftlichen Ökosystemen. Ziel der Forschung ist es, herauszufinden, mit welchen Mechanismen es Pflanzen gelingt, ihre Leistungsfähigkeit zu steigern, die chemische Vielfalt zu vergrößern und resistenter gegen Schädlinge zu werden.  Die so gewonnenen Erkenntnisse bilden die wissenschaftliche Grundlage für eine nachhaltige Pflanzenproduktion und die Verringerung des Pestizideinsatzes, eines der Hauptziele der “ Farm-to-Fork-Strategie“ der Europäischen Union.

Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau

Das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau ist ein Forschungsinstitut der Leibniz-Gemeinschaft und trägt mit wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen aus der Grundlagen- und Anwendungsforschung im Gartenbau zur Lösung aktueller globaler Herausforderungen bei – wie der Erhaltung der Biodiversität sowie der Bekämpfung des Klimawandels und einer immer noch weitverbreiteten Fehlernährung. Das Institut wird gemeinschaftlich durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK) und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) finanziert. Das IGZ befindet sich in Großbeeren.

Leibniz-Gemeinschaft

Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 97 eigenständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit.

 

IGZ 10-2022 PM Neue Direktorin am Leibniz Institut für Gemüse und Zierpflanzenbau

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Pressemitteilung: Prof Nicole van Dam wird neue wissenschaftliche Direktorin des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau

 

Pressemitteilung: Forschungsministerin Stark-Watzinger bei den Agrarsystemen der Zukunft

Beim Tag der offenen Tür im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) besuchte Forschungsministerin Bettina Stark-Watzinger am 20. August den Stand der BMBF-Förderlinie „Agrarsysteme der Zukunft“. Sie informierte sich bei den Koordinator*innen, Professorin Monika Schreiner vom Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) und Professor Thomas Weith vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF), über die aktuellen Herausforderungen […]

Beim Tag der offenen Tür im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) besuchte Forschungsministerin Bettina Stark-Watzinger am 20. August den Stand der BMBF-Förderlinie „Agrarsysteme der Zukunft“. Sie informierte sich bei den Koordinator*innen, Professorin Monika Schreiner vom Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) und Professor Thomas Weith vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF), über die aktuellen Herausforderungen der Agrarwirtschaft wie zum Beispiel den Klimawandel und über Möglichkeiten zur Transformation der Agrarsysteme.

Bundesministerium Betinna-Stark-Watzinger (Mitte) mit Monika Schreiner (l.) und Thomas Weith (r.) am Stand von „Agrarsysteme der Zukunft“ (C) BMBF/Rickel

 Dabei war auch Thema, ob und wie bioökonomische Inhalte in den Bildungsauftrag insbesondere an Schulen aufgenommen werden können. Am zweiten Tag der Veranstaltung waren dann auch die Staatssekretärinnen Judith Pirscher und Kornelia Haugg zum weiteren inhaltlichen Austausch am Stand von „Agrarsysteme der Zukunft“.

Interessierte Bürger*innen konnten auf der insgesamt zweitägigen Veranstaltung auf einem Multitouch-Tisch interaktiv die Arbeit der acht Konsortien von „Agrarsysteme der Zukunft“ erkunden – von einer Weidewirtschaft ohne Zäune über satellitengestützte Sensorsysteme in der Agrarwirtschaft bis zu Nährstoffgemeinschaften von Stadt und Land.

„Das große Interesse der Besucher*innen an unserem Stand hat einmal mehr gezeigt, dass die Forschung zu innovativen Ansätzen für eine zukunftsfähige, nachhaltige Agrarwirtschaft gesellschaftlich hochrelevant ist“, so Professorin Monika Schreiner vom Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ), Ko-Leiterin der Koordinierungsstelle von Agrarsysteme der Zukunft, nach der Veranstaltung. „Wir freuen uns deshalb sehr, dass wir am Tag der offenen Tür Einblicke in die Arbeit unserer acht Konsortien geben konnten.“ Professor Thomas Weith vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF), Ko-Leiter der Koordinierungsstelle „Agrarsysteme der Zukunft“, ergänzt: „Zum systemischen Ansatz, den wir einnehmen, gehört der Dialog mit allen Beteiligten – also auch mit den Bürger*innen, die mit ihren Sichtweisen und ihrem Verhalten über mögliche Zukünfte mitentscheiden.“

Bei einem Vortrag mit dem Titel „Von schlauen Traktoren und Bioräumen in der Stadt – eine Reise in die Landwirtschaft der Zukunft“ am zweiten Tag der Veranstaltung präsentierten Dr. Rebecca Klopsch und Julia Walter aus der Koordinierungsstelle von „Agrarsysteme der Zukunft“ die Vision der Forschenden für die Zukunft der Agrarwirtschaft.

Über „Agrarsysteme der Zukunft“

„Agrarsysteme der Zukunft“ ist eine Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), in der acht inter- und transdisziplinäre Konsortien innovative Ansätze in der Agrarwirtschaft erforschen und erproben. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel einer Transformation derAgrarwirtschaft im Sinne der Bioökonomie. Die Koordinierungsstelle von „Agrarsysteme der

Zukunft“ ist am Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) und am Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) angesiedelt.

Web: www.agrarsysteme-der-zukunft.de | Twitter: @agrarsysteme

Pressekontakt:

Koordinierungsstelle »Agrarsysteme der Zukunft«:
Dr. Rebecca Klopsch | E-Mail: klopsch@igzev.de | Tel.: 033701 – 78 162 | Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ)
Julia Walter | E-Mail: walter@igzev.de | Tel.: 033701 – 78 164 | Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ)

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Agrarsysteme der Zukunft: Webseite

Pressemitteilung im PDF-Format

 

Pressemitteilung: Mit Wissen gegen den Hunger in der Welt

Der neue Heisenberg-Professor Tilman Brück wird das „Zero Hunger Lab“ in der Hauptstadtregion etablieren Prof. Dr. Tilman Brück wurde vor Kurzem in das prestigeträchtige Heisenberg-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aufgenommen und wird zum 1. Juli 2022 gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) an das Thaer-Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften der Humboldt-Universität zu […]

Der neue Heisenberg-Professor Tilman Brück wird das „Zero Hunger Lab“ in der Hauptstadtregion etablieren

Prof. Dr. Tilman Brück wurde vor Kurzem in das prestigeträchtige Heisenberg-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) aufgenommen und wird zum 1. Juli 2022 gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) an das Thaer-Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) auf Lebenszeit berufen. Seine Heisenberg-Professur trägt den Titel „Wirtschaftliche Entwicklung und Ernährungssicherheit“.

Brück ist ein international anerkannter Experte für Ernährungssicherheit in Krisensituationen. In seiner bisherigen Forschung konzentrierte er sich auf die Analyse der Auswirkungen von gewalttätigen Konflikten auf die menschliche Entwicklung. Ziel seiner wissenschaftlichen Arbeit als Heisenberg-Professor ist es, einen Beitrag zu den künftigen akademischen und politischen Diskursen über Ernährungssicherheit und Veränderungen von Ernährungsgewohnheiten, auch im Zeichen der Klimakrise zu leisten und dafür neue politische Instrumente, besonders für die humanitären Nothilfe und die Entwicklungshilfe, zu entwickeln. Sein Fokus liegt dabei auf dem nachhaltigen Entwicklungsziel „Kein Hunger“ und auf der Frage, wie Menschen mit Krisen umgehen. Hunger soll beendet, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreicht und eine nachhaltige Landwirtschaft gefördert werden, denn es hungern weltweit immer noch viele Menschen oder leiden unter Mangelernährung.

Als Heisenberg-Professor wird Tilman Brück das „Zero Hunger Lab“, eine standortübergreifende Arbeitsgruppe zwischen der HU und dem IGZ, leiten Das Zero Hunger Lab wird zu den Ursachen, Formen und Folgen von Hunger sowie zur Stärkung der Ernährungssicherheit, besonders in Krisensituationen, forschen und hierzu wissenschaftliche Kooperationen etablieren. Es soll sich in der Hauptstadtregion zu einem international anerkannten Zentrum zur empirischen Analyse von Ernährungssicherheit in Krisen- und Konfliktsituationen entwickeln. Das Zero Hunger Lab wird auch Lehrveranstaltungen anbieten und Veranstaltungen zum Thema Ernährungssicherheit und wirtschaftliche Entwicklung durchführen.

O-Töne

„Beide Institutionen, die HU und das IGZ, haben wissenschaftlich spannende und hoch relevante Forschungsansätze, die sich sehr gut ergänzen“, sagt Tilman Brück. „Gemeinsam bieten sie exzellente Bedingungen für die Forschung und die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie für die Vernetzung zu dem Thema Hunger und Entwicklung.“

„Der Krieg in der Ukraine zeigt die Relevanz der Forschung zu Hunger und Unterernährung auf. Krieg und die Klimakrise sind beide von Menschen gemacht und eng verzahnt – und sie produzieren unermessliches Leid. Aber mit guten Analysen und den richtigen Politikansätzen kann auch viel geholfen werden“ kommentiert Brück.

„Die Professur von Tilman Brück ergänzt und verknüpft bestehende Strukturen und Forschungsansätze im Bereich der Agrar-, Nachhaltigkeits- und Mensch-Umwelt-Forschung an der Humboldt-Universität in hervorragender Art und Weise“, sagt Prof. Dr. Christoph Schneider, Vizepräsident Forschung an der HU: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit der Einwerbung einer Heisenberg-Professur der Deutschen Forschungsgemeinschaft für Tilman Brück dieses wichtige Feld empirischer Forschung weiter stärken können.“

„Mit der gemeinsamen Berufung auf eine Heisenberg-Professur und der damit verbundenen Einrichtung des ‚Zero Hunger Labs‘ wird in unserer Wissensregion Berlin-Brandenburg dieses wichtige Thema noch mehr in den Vordergrund gerückt“, erläutert Prof. Dr. Eckhard George, Wissenschaftlicher Direktor des IGZ. „Wir können nicht tatenlos zusehen, wie in unserer Welt noch immer, und sogar wieder zunehmend, Menschen an Hunger und Unterernährung leiden. Ich bin davon überzeugt, dass es Tilman Brück gelingen wird, nicht nur weiter exzellente wissenschaftliche Forschung zu betreiben, sondern die Aufmerksamkeit in Gesellschaft und Öffentlichkeit für dieses Thema zu stärken, und vor allem auch Lösungswege aufzuzeichnen.“

Berufliche Stationen

Seine wissenschaftliche Ausbildung erhielt Tilman Brück in Großbritannien. Er studierte als Stipendiat der Studienstiftung ab 1990 zunächst in Glasgow und dann an der Universität Oxford Volkswirtschaftslehre. Anschließend promovierte er 2001 in Volkswirtschaftslehre an der Universität Oxford. Nach der Promotion war er am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung tätig, zuletzt als Leiter der Abteilung für Entwicklung und Sicherheit. Parallel zur Tätigkeit dort war Brück von 2006 bis 2012 zuerst als Juniorprofessor und dann als Professor an der Humboldt-Universität beschäftigt. Anschließend war er Direktor des Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI. Außerdem war Tilman Brück Mitglied der Jungen Akademie (und 2009-10 ihr Sprecher) und Mitbegründer und Mitglied der Global Young Academy mit Sitz in Halle an der Saale.

Derzeit leitet Brück die Forschungsgruppe „Ökonomische Entwicklung und Ernährungssicherheit“ am IGZ sowie das gemeinnützigen Forschungsinstituts ISDC – International Security and Development Center in Berlin. Im Mai 2020 wurde Brück außerdem zum Professor für Ernährungssicherheit, Fragilität und Klimawandel am Natural Resources Institut der University of Greenwich in Großbritannien berufen.

Brück berät regelmäßig nationale Regierungen, die Europäische Kommission, internationale Organisationen, die Vereinten Nationen sowie die Weltbank zu Fragen der Ernährungssicherheit, Entwicklung, Krisen und Konflikten. Er hat zahlreiche Zeitschriftenartikel in führenden Fachzeitschriften verfasst sowie Buchkapitel und Monographien veröffentlicht. Im Laufe seiner Karriere hat er mehr als 20 Millionen Euro an Forschungsmitteln zur Unterstützung seiner Forschung eingeworben, einschließlich von der Berlin University Alliance.

Heisenberg-Professur

Mit den Heisenberg-Professuren unterstützt die DFG exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Förderung bietet die Möglichkeit, ein neues Forschungsgebiet dauerhaft zu etablieren.

Humboldt-Universität zu Berlin

Die Humboldt-Universität zu Berlin ist die älteste Berliner Universität und gehört zu den deutschen Exzellenzuniversitäten. An ihr studieren fast 38.000 Menschen in 171 Studiengängen. Sie ist mit rund 400 Professuren, fast 2.000 wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen, zahlreichen Projekten der Spitzenforschung und renommierten internationalen Netzwerken eine der bedeutendsten Universitäten im deutschsprachigen Raum. Durch ihre Lage im politischen, kulturellen und medialen Zentrum der Hauptstadt erfüllt sie auch für den Wissenschaftsstandort Deutschland eine äußerst wichtige Funktion.

Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau

Das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau ist ein Forschungsinstitut der Leibniz-Gemeinschaft und trägt mit wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen aus der Grundlagen- und Anwendungsforschung zur Lösung aktueller globaler Herausforderungen wie Erhaltung der Biodiversität, Klimawandel, Urbanisierung und Fehlernährung bei. Das Institut wird gemeinschaftlich durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK) und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) finanziert. Sein Standort ist in Großbeeren in Brandenburg, südlich von Berlin

Leibniz-Gemeinschaft

Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 97 eigenständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit.

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Weiterführende Links:

Pressekontakt:

Tilman Brück| E-Mail: brueck@igzev.de | Tel. +49 151-1117-5462

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Pressemitteilung im PDF-Format

Humboldt-Universität zu Berlin

Heisenberg-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft

International Security and Development Center

Die Junge Akademie

Global Young Academy

 

Pressemitteilung: Wie wissen die Pflanzen, wann sie Blühen sollen?

Wer in Europa, Japan oder Nordamerika lebt, hat in den letzten Monaten wahrscheinlich alle Frühlingsblumen blühen sehen. Im Gegensatz dazu bevorzugen einige Pflanzen – vor allem aus heißen Klimazonen, wie z. B. Reis – die Blütezeit, wenn die Temperaturen kühler werden. Aber woher weiß eine Reispflanze, wann der richtige Zeitpunkt zum Blühen gekommen ist? In […]

Wer in Europa, Japan oder Nordamerika lebt, hat in den letzten Monaten wahrscheinlich alle Frühlingsblumen blühen sehen. Im Gegensatz dazu bevorzugen einige Pflanzen – vor allem aus heißen Klimazonen, wie z. B. Reis – die Blütezeit, wenn die Temperaturen kühler werden. Aber woher weiß eine Reispflanze, wann der richtige Zeitpunkt zum Blühen gekommen ist? In einer kürzlich in den Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlichten Studie haben Forscher*innenteams aus Deutschland und Portugal dieses Rätsel geknackt.

Mithilfe molekularer Genom-Editing-Methoden (CRISPR/Cas9) entfernten die Forscher*innen die Aktivität von Schlüsselgenen aus dem Reisgenom. So konnten sie zeigen, dass die Gene „ELF3“ und „LUX“ für die Blüte von Reis entscheidend sind. Diese Gene stellen Proteine her, die direkt Gene ausschalten, die die Pflanze am Blühen hindern. Es stellte sich heraus, dass ELF3 bei Licht inaktiviert wird: Wenn die Tage lang sind, gibt es wenig ELF3, so dass die Blütenrepressoren aktiv sind und den Blühprozess blockieren. Wenn die Tage kürzer werden, wird die Anhäufung von ELF3 ermöglicht und der Blühprozess wird aktiviert.

Die Forscher*innenteams des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) in Deutschland und des Instituto de Tecnologia Química e Biológica António Xavier an der Neuen Universität Lissabon (ITQB NOVA) in Portugal arbeiteten im Rahmen des PhD-Programms Plants for Life mit dem Doktoranden Luis Andrade zusammen, um die molekularen Mechanismen zu entschlüsseln, die der Regulierung der Reisblütezeit durch die Photoperiode zugrunde liegen.

Das vollständige Paper kann hier gelesen werden: “The evening complex integrates photoperiod signals to control flowering in rice”

Den Zusammenhang zwischen diesen Veränderungen in den Komponenten der zirkadianen Uhr und den bei den zahlreichen Reissorten beobachteten unterschiedlichen Blühzeiten zu verstehen, ist der nächste Schritt. „Das wird es dann ermöglichen, die verschiedenen Reissorten und ihre Blühzeiten gezielter an bestimmte Umweltbedingungen oder Regionen anzupassen„, sagt Forscher Nelson Saibo. Auch die Anwendung auf dem Feld ist einer der Schwerpunkte für die Zukunft, da die Blüte direkt mit der Produktivität korreliert. „Indem wir den Lebenszyklus des Reises kontrollieren, können wir möglicherweise die Risiken des Reisanbaus verringern„, sagt Luís Andrade. Die Manipulation des Blühzeitpunkts ermöglicht eine bessere Abstimmung zwischen der Anbauperiode und den Umweltbedingungen und schützt die Pflanzen vor potenziell schädlichen Situationen wie Kälte in der Anfangsphase oder Trockenheit und Hitze in der letzten Wachstumsphase, was zu einer wahrscheinlichen Ertragssteigerung führt.

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Vollständige Pressemitteilung (in englischer Sprache)

Vollständig veröffentlichte Studie in "Proceedings of the National Academy of Sciences"

Forschungsgruppe FUNCT.1: Temperatursensorik in Pflanzen

Instituto de Tecnologia Química e Biológica António Xavier (ITQB) of the Universidade NOVA de Lisboa

Twitter Thread: "How do plants flower in the right season?"

 

Pressemitteilung: Nährstoffrecycling aus Trockentoiletten neu denken – Einladung zum ersten Treffen beobachtender Kommunen im BMBF-Forschungsprojekt zirkulierBAR

Nährstoffrecycling aus Toiletteninhalten neu denken: Erstes Treffen beobachtender Kommunen im BMBF Forschungsprojekt zirkulierBAR Das Forschungsprojekt REGION.innovativ – zirkulierBAR lädt am 12. Mai von 9:00 bis 11:00 Uhr. Kommunen zu einem virtuellen Treffen ein.

Nährstoffrecycling aus Toiletteninhalten neu denken: Erstes Treffen beobachtender Kommunen im BMBF Forschungsprojekt zirkulierBAR

Das Forschungsprojekt REGION.innovativ – zirkulierBAR lädt am 12. Mai von 9:00 bis 11:00 Uhr. Kommunen zu einem virtuellen Treffen ein.

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Vollständige Pressemitteilung

REGION.innovativ – zirkulierBAR: Interkommunale Akzeptanz für nachhaltige Wertschöpfung aus sanitären Nebenstoffströmen

 

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