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Neuigkeiten

Neuigkeiten │ 1. Juli 2019

Probanden*innen (m, w, div.) für wissenschaftliche Studien gesucht

Probanden*innen (m, w, div.) für wissenschaftliche Studien gesucht Sie möchten etwas dazuverdienen und noch dazu an spannenden wissenschaftlichen Studien im Rahmen eines BMBF-Projekts teilnehmen? Sie leben im Großraum Berlin? Dann registrieren Sie sich jetzt als Proband*in für verhaltensökonomische Studien am neuen EconLab des Leibniz Institut für Gemüse und Zierpflanzenbau (IGZ) e.V. in Großbeeren bei Berlin. […]

Probanden*innen (m, w, div.) für wissenschaftliche Studien gesucht

Sie möchten etwas dazuverdienen und noch dazu an spannenden wissenschaftlichen Studien im Rahmen eines BMBF-Projekts teilnehmen? Sie leben im Großraum Berlin?

Dann registrieren Sie sich jetzt als Proband*in für verhaltensökonomische Studien am neuen EconLab des Leibniz Institut für Gemüse und Zierpflanzenbau (IGZ) e.V. in Großbeeren bei Berlin.

Worum geht es?

Sie werden am Bildschirm verschiedene Fragen beantworten und Aufgaben lösen. Die Studien dauern ca.1-2 Stunden.

Wie hoch ist die Bezahlung?

In jeder Studie gibt es einen fixen Betrag sowie einen leistungsabhängigen Betrag. Durchschnittlich können Sie ca. 10€/Std verdienen. Fahrzeiten werden berücksichtigt.

Wie kann ich teilnehmen?

Registrieren Sie sich jetzt und erhalten Sie in den nächsten Wochen unverbindlich Email-Einladungen zu bestimmten aktuellen Studien.

Weiter Informationen erhalten Sie unter https://f4f.igzev.org/orsee/public sowie per Mail unter econlab@igzev.de 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Das EconLab Team des IGZ

PS: Unter allen Neuregistrierungen wird 2019 ein Amazon-Gutschein im Wert von 50 Euro verlost!

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Neuigkeiten │ 24. Mai 2019

Lichtdoping für den Gemüsebau

Die Einsatzbereiche von UV-LED’s sind vielfältig. Im Projekt „SEcondaRy UV“ vom IGZ wird die Möglichkeit realisiert, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zum Einsatz von UVB-LEDs entlang der gartenbaulichen Wertschöpfungskette vom UVB-LED-Produzenten, bis hin zum Konsumenten (natürliches Functional Food) umzusetzen. Dabei sollen in relativ kurzer Zeit innovative technologische als auch pflanzenphysiologische Ansätze im pflanzlichen Gemüsekulturmanagement für gartenbauliche Betriebe […]

Die Einsatzbereiche von UV-LED’s sind vielfältig. Im Projekt SEcondaRy UV vom IGZ wird die Möglichkeit realisiert, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zum Einsatz von UVB-LEDs entlang der gartenbaulichen Wertschöpfungskette vom UVB-LED-Produzenten, bis hin zum Konsumenten (natürliches Functional Food) umzusetzen. Dabei sollen in relativ kurzer Zeit innovative technologische als auch pflanzenphysiologische Ansätze im pflanzlichen Gemüsekulturmanagement für gartenbauliche Betriebe geschaffen werden.

„Das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau und das Ferdinand-Braun-Institut arbeiten zusammen daran, UV-LED-Module zu entwickeln, die das optimale UV-Spektrum hierfür liefern. Ziel ist ein Flächenstrahler, der in einem Gewächshaus eingesetzt werden kann, um Pflanzen exakt dosiert mit einer definierten Wellenlänge zu bestrahle“, so Prof. Dr. Michael Kneissl, Leiter des Fachgebiets Experimentelle Nanophysik und Photonik an der TU Berlin.

Pressestimmen:

TU-Berlin

Informationsdienst Wissenschaft e.V.

pro-physik.de

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Neuigkeiten │ 3. Mai 2019

Wie kann die Landwirtschaft auf zunehmende Wetter-Extreme reagieren?

Hitze, Dürre, extreme Regenfälle: Angesichts des Klimawandels benötigt Brandenburgs Landwirtschaft neue Strategien, fordern Agrarforscher. Mehr Vielfalt, Bodenschutz und eine Entscheidung für nachhaltige Landwirtschaft sei notwendig.  Herr Prof. Dr. Eckhard George, wissenschaftlicher Direktor des IGZ, erläutert im Interview mit Antenne Brandenburg die Notwendigkeit der Artenvielfalt, Bodenschutz und nachhaltiger Landwirtschaft. Das Interview finden Sie hier.

Bild: Susanne Hakenjos

Hitze, Dürre, extreme Regenfälle: Angesichts des Klimawandels benötigt Brandenburgs Landwirtschaft neue Strategien, fordern Agrarforscher. Mehr Vielfalt, Bodenschutz und eine Entscheidung für nachhaltige Landwirtschaft sei notwendig. 

Herr Prof. Dr. Eckhard George, wissenschaftlicher Direktor des IGZ, erläutert im Interview mit Antenne Brandenburg die Notwendigkeit der Artenvielfalt, Bodenschutz und nachhaltiger Landwirtschaft.

Das Interview finden Sie hier.

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Neuigkeiten │ 2. April 2019

IGZ erhält erneut das Zertifikat zum audit berufundfamilie

Das IGZ hat das Auditierungsverfahren zur strategischen Gestaltung einer familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik bzw. familiengerechte Forschungs- und Studienbedingungen erfolgreich durchlaufen und besitzt nun für weitere drei Jahre das Zertifikat zum audit berufundfamilie. Mit dem Zertifikat geht das IGZ die Selbstverpflichtung ein, erforderliche und geeignete Maßnahmen zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Lebensphasen […]

Das IGZ hat das Auditierungsverfahren zur strategischen Gestaltung einer familien- und lebensphasenbewussten
Personalpolitik bzw. familiengerechte Forschungs- und Studienbedingungen erfolgreich durchlaufen und besitzt nun für weitere drei Jahre das Zertifikat zum audit berufundfamilie.

Mit dem Zertifikat geht das IGZ die Selbstverpflichtung ein, erforderliche und geeignete Maßnahmen zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Lebensphasen umzusetzen und eine aktive Gleichstellungsarbeit zu betreiben. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Motivation sowie die Gesundheit der Mitarbeiter*innen zu erhalten, die Attraktivität des IGZ als Arbeitgeber zu steigern und somit exzellente Wissenschaft zu ermöglichen.

Alle Infos zum audit berufundfamilie finden Sie hier.

Alle Infos zur Zertifizierung finden Sie in der Pressemitteilung.

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Neuigkeiten │ 6. März 2019

26. International EUCARPIA Symposium Section Ornamentals: EDITING NOVELTY

Die Europäische Vereinigung für Pflanzenzüchtungsforschung (EUCARPIA), die Internationale Gesellschaft für Gartenbauwissenschaft (ISHS) und das Erfurt-Forschungszentrum für Gartenbaukulturen der Hochschule für angewandte Wissenschaften laden Sie herzlich ein zur Teilnahme an der 26. International EUCARPIA Symposium Section Ornamentals: EDITING NOVELTY Wir begrüßen alle, die in der Grundlagen- und angewandten Forschung und Lehre tätig sind, im Anbau und […]

Die Europäische Vereinigung für Pflanzenzüchtungsforschung (EUCARPIA), die Internationale Gesellschaft für Gartenbauwissenschaft (ISHS) und das Erfurt-Forschungszentrum für Gartenbaukulturen der Hochschule für angewandte Wissenschaften laden Sie herzlich ein zur Teilnahme an der 26. International EUCARPIA Symposium Section Ornamentals: EDITING NOVELTY Wir begrüßen alle, die in der Grundlagen- und angewandten Forschung und Lehre tätig sind, im Anbau und in der Produktion oder in öffentlichen Dienstleistungen im Zusammenhang mit Zucht, Wachstum und Produktqualität von Zierpflanzen.

Die 26. International EUCARPIA Symposium Section Ornamentals: EDITING NOVELTY findet am 1. und 4. September 2019 an der Fachhochschule Erfurt statt.

Ab sofort können Sie Ihr Abstracts für die 26. International EUCARPIA Symposium Section Ornamentals: EDITING NOVELTY -> hier <-  einreichen.

Wichtige Daten:

  • Beginn der Abstract-Einreichung: 1. März 2019
  • Einsendeschluss für die Abstract-Einreichung: 15. April 2019
  • Frist für die Abstract-Änderung: 15. Mai 2019
  • Frist für die Einreichung des Volltextpapiers: 30. Juni 2019
  • Frist für die Änderung des Volltextpapiers: 31. Juli 2019

Programm des Symposiums: https://www.eucarpia-ornamentals2018.org/program/

Alle Infos zum Symposium: https://www.eucarpia-ornamentals2018.org/

 

                              

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Neuigkeiten │ 1. März 2019

Potsdamer Preis für Wissenschaftskommunikation

Für das Jahr 2019 schreibt der Verein proWissen Potsdam in Kooperation mit der Stiftung Potsdam Research Network den Potsdamer Preis für Wissenschaftskommunikation WISPoP in Höhe von 1.000 € für Nachwuchswissenschaftler*innen aus. Bis zum 31.03.2019 können sich Nachwuchswissenschaftler*innen bewerben, die an einem Institut oder einer Einrichtung im proWissen Netzwerk oder dem Potsdam Research Network tätig sind. […]

Für das Jahr 2019 schreibt der Verein proWissen Potsdam in Kooperation mit der Stiftung Potsdam Research Network den Potsdamer Preis für Wissenschaftskommunikation WISPoP in Höhe von 1.000 € für Nachwuchswissenschaftler*innen aus.

Bis zum 31.03.2019 können sich Nachwuchswissenschaftler*innen bewerben, die an einem Institut oder einer Einrichtung im proWissen Netzwerk oder dem Potsdam Research Network tätig sind. Es sind auch Gruppenbewerbungen möglich, insofern die verantwortliche Hauptbewerberin oder der verantwortliche Hauptbewerber die oben genannten Bedingungen erfüllt und maßgeblich für das Projekt verantwortlich ist.

Alle Informationen zur Ausschreibung und zur Bewerbung finden Sie hier:

WISPoP-Ausschreibung.pdf
WISPoP-Bewerbungsformular.pdf

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Neuigkeiten │ 28. Februar 2019

Wettbewerbsstart für die Brandenburger Innovationspreise 2019

Die Bewerbungsphase für die diesjährigen Brandenburger Innovationspreise  läuft noch bis zum 8. April 2019. In diesem Zeitraum können Bewerbungen ->hier <-  eingereicht werden. Das brandenburgische Wirtschafts- und Energieministerium hat pro Cluster ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro ausgelobt. In jedem Cluster können die Preise an bis zu drei Gewinner/-innen vergeben werden. Bereits zum sechsten Mal […]

Die Bewerbungsphase für die diesjährigen Brandenburger Innovationspreise  läuft noch bis zum 8. April 2019. In diesem Zeitraum können Bewerbungen ->hier <-  eingereicht werden.

Das brandenburgische Wirtschafts- und Energieministerium hat pro Cluster ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro ausgelobt. In jedem Cluster können die Preise an bis zu drei Gewinner/-innen vergeben werden. Bereits zum sechsten Mal lobt das Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg die Innovationspreise für die Cluster Ernährungswirtschaft, Kunststoffe und Chemie sowie Metall aus. Mit den Preisen sollen die besten Ideen und Lösungen brandenburgischer Unternehmen und Start-Ups prämiert werden. Aber auch kreative Verbundlösungen, die aus einer engen Kooperation von Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen entstanden sind, werden gesucht.

Alle Links zu den verschiedenen Clustern:

Cluster Metall

Cluster Kunststoffe und Chemie

Cluster Ernährungswirtschaft

Wir wünschen allen Bewerber*innen viel Erfolg!

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Neuigkeiten │ 11. Februar 2019

Erfolgreicher Abschluss der Promotion

Unsere Kollegin Katja Frede hat erfolgreich ihre Promotion abgeschlossen mit dem Titel: „Light-modulated biosynthesis of carotenoids in Brassica rapa ssp. chinensis and the activation of Nrf2 by lutein in human retinal pigment epithelial cells“ Wir gratulieren Katja Frede ganz herzlich und wünschen ihr alles Gute für ihre berufliche Zukunft.

Unsere Kollegin Katja Frede hat erfolgreich ihre Promotion abgeschlossen mit dem Titel:

„Light-modulated biosynthesis of carotenoids in Brassica rapa ssp. chinensis and the activation of Nrf2 by lutein in human retinal pigment epithelial cells“

Wir gratulieren Katja Frede ganz herzlich und wünschen ihr alles Gute für ihre berufliche Zukunft.

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Neuigkeiten │ 11. Februar 2019

Veröffentlichung Dissertation

Wir gratulieren unserer Kollegin Ariane Krause zur erfolgreichen Veröffentlichung ihrer Dissertation an der Technischen Universität Berlin mit dem Titel: „Abfälle wertschätzen – eine integrierte Systemanalyse der Bioenergienutzung, ökologischen Sanitärversorgung und des Bodenfruchtbarkeitsmanagements in kleinbäuerlicher Landwirtschaft in Karagwe, Tansania“ Abstract: Ausgangspunkt meiner Dissertation war das Vorhaben zweier tansanischer Initiativen und ihrer deutschen Partner*innen, nachhaltige Koch- und […]

Wir gratulieren unserer Kollegin Ariane Krause zur erfolgreichen Veröffentlichung ihrer Dissertation an der Technischen Universität Berlin mit dem Titel:

„Abfälle wertschätzen – eine integrierte Systemanalyse der Bioenergienutzung, ökologischen Sanitärversorgung und des Bodenfruchtbarkeitsmanagements in kleinbäuerlicher Landwirtschaft in Karagwe, Tansania“

Abstract:

Ausgangspunkt meiner Dissertation war das Vorhaben zweier tansanischer Initiativen und ihrer deutschen Partner*innen, nachhaltige Koch- und Sanitärtechnologien für kleinbäuerliche Haushalte im Bezirk Karagwe im Nordwesten Tansanias zu verbreiten. Die vor Ort entwickelten und an die lokalen Bedingungen angepassten Technologien umfassen verbesserte Herde, wie Mikrovergaser, und ein System aus Kleinst-Biogas-Anlage und -Kocher, sowie einen Ansatz zur ökologischen Sanitärversorgung (ecological sanitation, EcoSan) als Kombination aus Trockentrenntoilette mit thermischer Hygienisierung der Fäkalien. Die aktuell üblichste Kombination von Koch- und Sanitär-Technologien in kleinbäuerlichen Haushalten in Karagwe ist Drei-Stein-Feuer und Gruben-Latrine. Ein Technologiewechsel hin zu den neuen Alternativen führt potenziell zu (i) einer optimierten Ressourcennutzung, (ii) niedrigeren Emissionen in die Umwelt und (iii) einer höheren Verfügbarkeit von Reststoffen in den Haushalten und auf der Farm. Zu diesen Reststoffen gehören Gärreste aus der anaerober Fermentation, pulverige Biokohle aus Mikrovergasern und pasteurisierte menschliche Fäkalien aus EcoSan-Anlagen. Diese „lokal verfügbaren Ressourcen“ können für den Aufbau einer landwirtschaftlichen Kreislaufwirtschaft genutzt werden. In meiner Arbeit habe ich mit einem interdisziplinären Mehr-Methoden-Ansatz die Verflechtung von „Energiebereitstellung-Sanitärversorgung-Landwirtschaft“ am Beispiel kleinbäuerliche Haushalte in Tansania betrachtet. Die Projekte in Karagwe dienten mir dabei als Fallstudien.

Meine Ergebnisse beleuchten auf empirische und analytische Weise die agronomischen Potenziale eines Sektoren übergreifenden Ressourcenmanagement für Kreislaufwirtschaften, den Wert von Stoffkreisläufen in kleinbäuerlichen Systemen sowie Schwachstellen im System aus ökologischer und sozio-ökonomischer Perspektive. Als nur ein Beispiel, konnte ich im Kurzzeit-Feldversuch zeigen, dass die untersuchten Dünge-Verfahren die Pflanzenproduktivität um bis zu 400 % verbessern können. [Eine weitere Zusammenfassung meiner Ergebnisse findet sich im Abstract zu Beginn der Arbeit.]

Schlussendlich ist eine Kern-Schlussfolgerung meiner Arbeit, dass besonders die Kombination aus Mikrovergaser zum Kochen und EcoSan, gekoppelt mit der konsequenten und gemeinsamen Rückführung von Biokohle und hygienisierten menschlichen Fäkalien in „CaSa-Komposts“, ein vielversprechendes, Sektoren-übergreifenden Ressourcenmanagement darstellt. Mit diesem Ansatz können gleichzeitig mehrere Ziele erreicht werden, nämlich: (i) Verbesserung des Zugangs zu Dünger durch Eigenproduktion, (ii) Sanierung der ausgelaugten und versauerten Böden, (iii) positiver Beitrag zur Ernährungssouveränität und Einkommensgrundlage der Kleinbauer*innen, (iv) Senkung des Ressourcenverbrauchs, und (v) Reduktion der negativen Umweltwirkungen wie Treibhausgasemissionen und Eutrophierung. Dieser praktische Ansatz ist daher eine geeignete Strategie, um einen Teufelskreis zu durchbrechen, in dem sich viele Kleinbauer*innen in Afrika südlich der Sahara befinden. Dabei führen Bodenversauerung und P-Knappheit zu einer unzureichenden Produktion von Nahrungsmitteln, und somit auch zu einer unzureichenden Produktion von pflanzlichen Reststoffen, welche wiederum zum Erhalt bzw. zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit benötigt werden.

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Neuigkeiten │ 8. Februar 2019

Forschungsstelle für Gartenbauliche Kulturpflanzen (FGK) in Erfurt

Im Januar 2019 wurde in Erfurt eine neue Einrichtung der Gartenbauwissenschaften gegründet: die „Forschungsstelle für Gartenbauliche Kulturpflanzen“ (FGK). Viele Jahre lang, von 1991-2016, hatte das IGZ zwei Standorte: Großbeeren und Erfurt. Der Standort Erfurt des IGZ hat viele Jahre zum Erfolg des Instituts beigetragen. Jetzt freut sich das IGZ, dessen Tätigkeiten nun am Standort Großbeeren […]

Im Januar 2019 wurde in Erfurt eine neue Einrichtung der Gartenbauwissenschaften gegründet: die „Forschungsstelle für Gartenbauliche Kulturpflanzen“ (FGK). Viele Jahre lang, von 1991-2016, hatte das IGZ zwei Standorte: Großbeeren und Erfurt. Der Standort Erfurt des IGZ hat viele Jahre zum Erfolg des Instituts beigetragen. Jetzt freut sich das IGZ, dessen Tätigkeiten nun am Standort Großbeeren konzentriert sind, auf die Zusammenarbeit mit der neuen Einrichtung.

Die neue Einrichtung ist organisatorisch an der Fachhochschule Erfurt angesiedelt und arbeitet mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena zusammen. Dies schafft institutionelle Verbindungen sowohl in die Grundlagenforschung als auch in die innovationsorientierte praxisnahe Wissenschaft. Die FGK arbeitet vor allem in vier Themenbereichen:

„Steuerung von Entwicklung und Wachstum in gartenbaulichen Kulturen“

„Molekulargenetische Grundlagen der Pflanzenzüchtung bei gartenbaulichen Kulturen“

„Pflanzen-Mikroorganismen-Wechselwirkungen im nachhaltigen Anbau“

„Epigenetische Prozesse im Gartenbau“

Diese Themen ergänzen sich sehr gut mit den Schwerpunkten der Tätigkeit des IGZ. Forschung für Nachhaltigkeit und eine lebenswerte Umwelt ist unser gemeinsames Anliegen.

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Neuigkeiten │ 8. Februar 2019

Die Forschungsstelle für gartenbauliche Kulturpflanzen (FGK) in Erfurt nimmt Arbeit auf

Gestern übergab Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee, gemeinsam mit dem Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, Dr. Klaus Sühl, zwei Förderbescheide über zusammen acht Millionen Euro an die neue „Forschungsstelle für gartenbauliche Kulturpflanzen“ (FGK) der Fachhochschule Erfurt. Seit dem 1. Januar 2019 hat die Einrichtung ihre Arbeit aufgenommen und wird für zunächst fünf Jahre […]

Gestern übergab Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee, gemeinsam mit dem Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, Dr. Klaus Sühl, zwei Förderbescheide über zusammen acht Millionen Euro an die neue „Forschungsstelle für gartenbauliche Kulturpflanzen“ (FGK) der Fachhochschule Erfurt. Seit dem 1. Januar 2019 hat die Einrichtung ihre Arbeit aufgenommen und wird für zunächst fünf Jahre gemeinsam von Bund und dem Freistaat Thüringen finanziert. Die „Forschungsstelle für gartenbauliche Kulturpflanzen“ wird von der Fachhochschule Erfurt in enger Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena getragen.

2016 hatte der Senat der Leibniz-Gemeinschaft empfohlen, den Erfurter Standort des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) zu schließen. Am 30. Juni 2018 wurden die Forschungen des IGZ am Standort Erfurt deswegen eingestellt. „Mit der ,Forschungsstelle‘ sorgen wir dafür, dass die Kulturpflanzenforschung am traditionellen Gartenbaustandort Erfurt weiter eine gute Perspektive hat“, sagte Minister Tiefensee anlässlich der Förderbescheidübergabe. Der Leiter der Forschungsstelle, Professor Dr. Philipp Franken, ergänzt: „Die Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena sichert die starke Grundlagenforschung ab, die Fachhochschule Erfurt gewährleistet den anwendungsbezogen Fokus der Forschungsarbeiten. So kann sich das Projekt, unterstützt von den beiden thüringischen Hochschulen, zu einem Aushängeschild im Bereich der gartenbaulichen Forschung entwickeln.“

Im Namen aller Mitarbeiter*innen gratuliert der Vorstand des IGZ allen Beteiligten ganz herzlich zu dieser Entwicklung. Wir freuen uns sehr – dies ist eine hervorragende Möglichkeit für Gartenbauforschung in Deutschland, ihre Leistungsfähigkeit zu zeigen. Und wir am IGZ freuen uns auf gute Zusammenarbeit mit den Kolleg*innen in Erfurt. Gemeinsam haben wir spannende Forschungsthemen, die für die Sicherung einer lebenswerten Umwelt in den kommenden Jahrzehnten so wichtig sind.

Foto links: (© Gabriele Harring, ZVG) Philipp Franken und Annette Hohe freuen sich. Mit der öffentlichen Finanzierung der Einrichtung sind auch hohe Erwartungen verbunden.

Foto rechts: (© Marco Menz, Fachhochschule Erfurt) Minister Wolfgang Tiefensee (rechts) übergibt mit Staatssekretär Dr. Klaus Sühl (links) an der Fachhochschule Erfurt den Förderbescheid an Rektor Professor Dr.-Ing. Volker Zerbe und Projektleiter Professor Dr. Philipp Franken (Mitte).

 

Weitere Pressemeldungen:

Thüringer Ministerium

Fachhochschule Erfurt

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Neuigkeiten │ 28. Januar 2019

Internationale Pflanzenmesse (IPM) 2019

Vom 22. bis 25. Januar stellte sich das IGZ mit einem wechselnden Team von insgesamt fünf Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen auf der Weltleitmesse Gartenbau in Essen (IPM 2019) vor. Zusammen mit Partnern des BMEL wurde der Auftritt dieses Jahr auf dessen Gemeinschaftsstand in der „Galeria“ durch HORTSYS organisiert. Neben typischen HORTSYS-Themen wie „Fotomikroskopische Life-Bilder von Tomatenblättern“ und unser Originalprototyp einer […]

Vom 22. bis 25. Januar stellte sich das IGZ mit einem wechselnden Team von insgesamt fünf Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen auf der Weltleitmesse Gartenbau in Essen (IPM 2019) vor. Zusammen mit Partnern des BMEL wurde der Auftritt dieses Jahr auf dessen Gemeinschaftsstand in der „Galeria“ durch HORTSYS organisiert. Neben typischen HORTSYS-Themen wie „Fotomikroskopische Life-Bilder von Tomatenblättern“ und unser Originalprototyp einer „grünen Betonwand“ , wurden alle Programmbereiche mit einer ständigen Power-Point Präsentation sowie in Broschüren vorgestellt. Der IGZ Stand fand rege Aufmerksamkeit und es konnten viele interessante Kontakte geknüpft werden. Im nächsten Jahr findet die IPM voraussichtlich vom 28. – 31.01. statt.

 

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Link zur IPM-Website

Zur Seite des Programmbereichs HORTSYS - Gartenbausysteme der Zukunft

 

Neuigkeiten │ 17. Januar 2019

Internationale Grüne Woche 2019 – Wir sind dabei

Ab morgen sind wir wieder bei der `Internationalen Grünen Woche´ in den Messehallen in Berlin. Unser Thema dieses Jahr: „Gesund mit Gemüse – Qualität vom Samen bis zum Teller“. Welche Inhaltsstoffe haben die verschiedenen Gemüsesorten? Woher kommen die Farben und Geschmäcker? Und was ist nach dem Kochen – alles weg? Daran und an vielen anderen […]

Ab morgen sind wir wieder bei der `Internationalen Grünen Woche´ in den Messehallen in Berlin. Unser Thema dieses Jahr: „Gesund mit Gemüse – Qualität vom Samen bis zum Teller“. Welche Inhaltsstoffe haben die verschiedenen Gemüsesorten? Woher kommen die Farben und Geschmäcker? Und was ist nach dem Kochen – alles weg? Daran und an vielen anderen wichtigen und sehr interessanten Themen forschen die Kolleg*innen des Programmbereichs QUALITY „Pflanzenqualität und Ernährungssicherheit“. Für weitere Informationen zur Forschung folgen Sie dem Link im Anschluss.

Besuchen Sie uns vom 18.-27.01.2019 in Halle 23a ganz zentral an unserem Stand. Wir beantworten Ihre Fragen und testen Sie mit einem Quiz.

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Website der Internationalen Grünen Woche

Link zum Programmbereich QUALITY

 

Neuigkeiten │ 7. Dezember 2018

Symposium „Nutrient recycling for circular economies“, 5. Dezember 2018

Im Rahmen des Symposiums „Nutrient recycling for circular economies“ referierten zunächst Prof. Dr. Kai Udert (Eawag) und Dr. Gerhild Bornemann (DLR) zum Recycling von Nährstoffen aus Urin und deren Anwendung in Landwirtschaft und Weltraum. Die Doktorandinnen Mareike Mauerer (Humboldt Universität zu Berlin) und Grace Carin (ETH Zürich) berichteten darüber hinaus von ihren aktuellen und geplanten Forschungsergebnissen mit Recycling-Düngern […]

Im Rahmen des Symposiums „Nutrient recycling for circular economies“ referierten zunächst Prof. Dr. Kai Udert (Eawag) und Dr. Gerhild Bornemann (DLR) zum Recycling von Nährstoffen aus Urin und deren Anwendung in Landwirtschaft und Weltraum. Die Doktorandinnen Mareike Mauerer (Humboldt Universität zu Berlin) und Grace Carin (ETH Zürich) berichteten darüber hinaus von ihren aktuellen und geplanten Forschungsergebnissen mit Recycling-Düngern aus Urin im Gemüsebau mit Anwendungsmöglichkeiten von der Erde bis ins All. Bei einem anschließenden Rundgang erläuterte Prof. Monika Schreiner, Leiterin des Programmbereichs QUALITY den Anwesenden die Bedeutung der Qualität von Nahrungsmitteln und die am Institut vorhandenen Infrastrukturen zur Inhaltsstoffanalyse. Im Gewächshaus zeigte Dr. Dietmar Schwarz anhand eines Versuchs zu Trockenstress, Effekte der Veredelung von Tomaten. Im deutschlandweit einzigartigen Gaswechselgewächshaus, das komplexe Untersuchungen unter Einfluss kombinierter Umweltgase ermöglicht, wurde erneut die Vielfalt möglicher Messmethoden am IGZ veranschaulicht. Das Symposium mit abschließender Diskussionsrunde brachte Vertreter*innen aus Praxis, Industrie, Ministerien und verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen, wie z.B. Pflanzenernährung, Landwirtschaft, Umweltingenieurwesen an einen Tisch, um gemeinsam über Potentiale und Herausforderungen von Nährstoffrecycling aus menschlichen Abfällen zu sprechen.

Foto: (C) IGZ

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Programm des Symposiums "Nutrient recycling for circular economies", 05.12.2018 (pdf)

 

Neuigkeiten │ 2. November 2018

Besuch von Frau Prof. Dr. L. Skrypnik aus Russland

Im Oktober besuchte uns Frau Prof. Dr. Liubov Skrypnik von der Baltische Föderale Immanuel-Kant-Universität, Kaliningrad, Russland. Zusammen mit Herrn Prof. Dr. Eckhard George und Frau Prof. Dr. Susanne Baldermann, untersuchte Frau Prof. Dr. Liubov Skrypnik, die Auswirkungen von konventionellem und ökologischem Anbau auf die bioaktiven Substanzen im Blattgemüse. Zudem analysierten sie die Carotinoide, Chlorophylle und […]

Im Oktober besuchte uns Frau Prof. Dr. Liubov Skrypnik von der Baltische Föderale Immanuel-Kant-Universität, Kaliningrad, Russland. Zusammen mit Herrn Prof. Dr. Eckhard George und Frau Prof. Dr. Susanne Baldermann, untersuchte Frau Prof. Dr. Liubov Skrypnik, die Auswirkungen von konventionellem und ökologischem Anbau auf die bioaktiven Substanzen im Blattgemüse. Zudem analysierten sie die Carotinoide, Chlorophylle und Phenolverbindungen im Salat und untersuchten das Wachstum von Spinat in Nährlösung mit verschiedenen Stickstoff-Formen und Biodünger.

Neben der Forschung, wurden auch gemeinsame Kooperationen und Möglichkeiten eines Austauschprogramms für Studierende, zwischen der IKBFU, dem IGZ und der Universität Potsdam, besprochen. Der Besuch wurde unterstützt von dem Russian Academic Excellence Project «5-100».

Feldsalat in Nährlösung

Fotos: Prof. Dr. Liubov Skrypnik

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