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Neuigkeiten

Neuigkeiten │ 11. Februar 2019

Erfolgreicher Abschluss der Promotion

Unsere Kollegin Katja Frede hat erfolgreich ihre Promotion abgeschlossen mit dem Titel: „Light-modulated biosynthesis of carotenoids in Brassica rapa ssp. chinensis and the activation of Nrf2 by lutein in human retinal pigment epithelial cells“ Wir gratulieren Katja Frede ganz herzlich und wünschen ihr alles Gute für ihre berufliche Zukunft.

Unsere Kollegin Katja Frede hat erfolgreich ihre Promotion abgeschlossen mit dem Titel:

„Light-modulated biosynthesis of carotenoids in Brassica rapa ssp. chinensis and the activation of Nrf2 by lutein in human retinal pigment epithelial cells“

Wir gratulieren Katja Frede ganz herzlich und wünschen ihr alles Gute für ihre berufliche Zukunft.

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Neuigkeiten │ 11. Februar 2019

Veröffentlichung Dissertation

Wir gratulieren unserer Kollegin Ariane Krause zur erfolgreichen Veröffentlichung ihrer Dissertation an der Technischen Universität Berlin mit dem Titel: „Abfälle wertschätzen – eine integrierte Systemanalyse der Bioenergienutzung, ökologischen Sanitärversorgung und des Bodenfruchtbarkeitsmanagements in kleinbäuerlicher Landwirtschaft in Karagwe, Tansania“ Abstract: Ausgangspunkt meiner Dissertation war das Vorhaben zweier tansanischer Initiativen und ihrer deutschen Partner*innen, nachhaltige Koch- und […]

Wir gratulieren unserer Kollegin Ariane Krause zur erfolgreichen Veröffentlichung ihrer Dissertation an der Technischen Universität Berlin mit dem Titel:

„Abfälle wertschätzen – eine integrierte Systemanalyse der Bioenergienutzung, ökologischen Sanitärversorgung und des Bodenfruchtbarkeitsmanagements in kleinbäuerlicher Landwirtschaft in Karagwe, Tansania“

Abstract:

Ausgangspunkt meiner Dissertation war das Vorhaben zweier tansanischer Initiativen und ihrer deutschen Partner*innen, nachhaltige Koch- und Sanitärtechnologien für kleinbäuerliche Haushalte im Bezirk Karagwe im Nordwesten Tansanias zu verbreiten. Die vor Ort entwickelten und an die lokalen Bedingungen angepassten Technologien umfassen verbesserte Herde, wie Mikrovergaser, und ein System aus Kleinst-Biogas-Anlage und -Kocher, sowie einen Ansatz zur ökologischen Sanitärversorgung (ecological sanitation, EcoSan) als Kombination aus Trockentrenntoilette mit thermischer Hygienisierung der Fäkalien. Die aktuell üblichste Kombination von Koch- und Sanitär-Technologien in kleinbäuerlichen Haushalten in Karagwe ist Drei-Stein-Feuer und Gruben-Latrine. Ein Technologiewechsel hin zu den neuen Alternativen führt potenziell zu (i) einer optimierten Ressourcennutzung, (ii) niedrigeren Emissionen in die Umwelt und (iii) einer höheren Verfügbarkeit von Reststoffen in den Haushalten und auf der Farm. Zu diesen Reststoffen gehören Gärreste aus der anaerober Fermentation, pulverige Biokohle aus Mikrovergasern und pasteurisierte menschliche Fäkalien aus EcoSan-Anlagen. Diese „lokal verfügbaren Ressourcen“ können für den Aufbau einer landwirtschaftlichen Kreislaufwirtschaft genutzt werden. In meiner Arbeit habe ich mit einem interdisziplinären Mehr-Methoden-Ansatz die Verflechtung von „Energiebereitstellung-Sanitärversorgung-Landwirtschaft“ am Beispiel kleinbäuerliche Haushalte in Tansania betrachtet. Die Projekte in Karagwe dienten mir dabei als Fallstudien.

Meine Ergebnisse beleuchten auf empirische und analytische Weise die agronomischen Potenziale eines Sektoren übergreifenden Ressourcenmanagement für Kreislaufwirtschaften, den Wert von Stoffkreisläufen in kleinbäuerlichen Systemen sowie Schwachstellen im System aus ökologischer und sozio-ökonomischer Perspektive. Als nur ein Beispiel, konnte ich im Kurzzeit-Feldversuch zeigen, dass die untersuchten Dünge-Verfahren die Pflanzenproduktivität um bis zu 400 % verbessern können. [Eine weitere Zusammenfassung meiner Ergebnisse findet sich im Abstract zu Beginn der Arbeit.]

Schlussendlich ist eine Kern-Schlussfolgerung meiner Arbeit, dass besonders die Kombination aus Mikrovergaser zum Kochen und EcoSan, gekoppelt mit der konsequenten und gemeinsamen Rückführung von Biokohle und hygienisierten menschlichen Fäkalien in „CaSa-Komposts“, ein vielversprechendes, Sektoren-übergreifenden Ressourcenmanagement darstellt. Mit diesem Ansatz können gleichzeitig mehrere Ziele erreicht werden, nämlich: (i) Verbesserung des Zugangs zu Dünger durch Eigenproduktion, (ii) Sanierung der ausgelaugten und versauerten Böden, (iii) positiver Beitrag zur Ernährungssouveränität und Einkommensgrundlage der Kleinbauer*innen, (iv) Senkung des Ressourcenverbrauchs, und (v) Reduktion der negativen Umweltwirkungen wie Treibhausgasemissionen und Eutrophierung. Dieser praktische Ansatz ist daher eine geeignete Strategie, um einen Teufelskreis zu durchbrechen, in dem sich viele Kleinbauer*innen in Afrika südlich der Sahara befinden. Dabei führen Bodenversauerung und P-Knappheit zu einer unzureichenden Produktion von Nahrungsmitteln, und somit auch zu einer unzureichenden Produktion von pflanzlichen Reststoffen, welche wiederum zum Erhalt bzw. zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit benötigt werden.

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Neuigkeiten │ 8. Februar 2019

Forschungsstelle für Gartenbauliche Kulturpflanzen (FGK) in Erfurt

Im Januar 2019 wurde in Erfurt eine neue Einrichtung der Gartenbauwissenschaften gegründet: die „Forschungsstelle für Gartenbauliche Kulturpflanzen“ (FGK). Viele Jahre lang, von 1991-2016, hatte das IGZ zwei Standorte: Großbeeren und Erfurt. Der Standort Erfurt des IGZ hat viele Jahre zum Erfolg des Instituts beigetragen. Jetzt freut sich das IGZ, dessen Tätigkeiten nun am Standort Großbeeren […]

Im Januar 2019 wurde in Erfurt eine neue Einrichtung der Gartenbauwissenschaften gegründet: die „Forschungsstelle für Gartenbauliche Kulturpflanzen“ (FGK). Viele Jahre lang, von 1991-2016, hatte das IGZ zwei Standorte: Großbeeren und Erfurt. Der Standort Erfurt des IGZ hat viele Jahre zum Erfolg des Instituts beigetragen. Jetzt freut sich das IGZ, dessen Tätigkeiten nun am Standort Großbeeren konzentriert sind, auf die Zusammenarbeit mit der neuen Einrichtung.

Die neue Einrichtung ist organisatorisch an der Fachhochschule Erfurt angesiedelt und arbeitet mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena zusammen. Dies schafft institutionelle Verbindungen sowohl in die Grundlagenforschung als auch in die innovationsorientierte praxisnahe Wissenschaft. Die FGK arbeitet vor allem in vier Themenbereichen:

„Steuerung von Entwicklung und Wachstum in gartenbaulichen Kulturen“

„Molekulargenetische Grundlagen der Pflanzenzüchtung bei gartenbaulichen Kulturen“

„Pflanzen-Mikroorganismen-Wechselwirkungen im nachhaltigen Anbau“

„Epigenetische Prozesse im Gartenbau“

Diese Themen ergänzen sich sehr gut mit den Schwerpunkten der Tätigkeit des IGZ. Forschung für Nachhaltigkeit und eine lebenswerte Umwelt ist unser gemeinsames Anliegen.

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Neuigkeiten │ 8. Februar 2019

Die Forschungsstelle für gartenbauliche Kulturpflanzen (FGK) in Erfurt nimmt Arbeit auf

Gestern übergab Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee, gemeinsam mit dem Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, Dr. Klaus Sühl, zwei Förderbescheide über zusammen acht Millionen Euro an die neue „Forschungsstelle für gartenbauliche Kulturpflanzen“ (FGK) der Fachhochschule Erfurt. Seit dem 1. Januar 2019 hat die Einrichtung ihre Arbeit aufgenommen und wird für zunächst fünf Jahre […]

Gestern übergab Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee, gemeinsam mit dem Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, Dr. Klaus Sühl, zwei Förderbescheide über zusammen acht Millionen Euro an die neue „Forschungsstelle für gartenbauliche Kulturpflanzen“ (FGK) der Fachhochschule Erfurt. Seit dem 1. Januar 2019 hat die Einrichtung ihre Arbeit aufgenommen und wird für zunächst fünf Jahre gemeinsam von Bund und dem Freistaat Thüringen finanziert. Die „Forschungsstelle für gartenbauliche Kulturpflanzen“ wird von der Fachhochschule Erfurt in enger Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena getragen.

2016 hatte der Senat der Leibniz-Gemeinschaft empfohlen, den Erfurter Standort des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) zu schließen. Am 30. Juni 2018 wurden die Forschungen des IGZ am Standort Erfurt deswegen eingestellt. „Mit der ,Forschungsstelle‘ sorgen wir dafür, dass die Kulturpflanzenforschung am traditionellen Gartenbaustandort Erfurt weiter eine gute Perspektive hat“, sagte Minister Tiefensee anlässlich der Förderbescheidübergabe. Der Leiter der Forschungsstelle, Professor Dr. Philipp Franken, ergänzt: „Die Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena sichert die starke Grundlagenforschung ab, die Fachhochschule Erfurt gewährleistet den anwendungsbezogen Fokus der Forschungsarbeiten. So kann sich das Projekt, unterstützt von den beiden thüringischen Hochschulen, zu einem Aushängeschild im Bereich der gartenbaulichen Forschung entwickeln.“

Im Namen aller Mitarbeiter*innen gratuliert der Vorstand des IGZ allen Beteiligten ganz herzlich zu dieser Entwicklung. Wir freuen uns sehr – dies ist eine hervorragende Möglichkeit für Gartenbauforschung in Deutschland, ihre Leistungsfähigkeit zu zeigen. Und wir am IGZ freuen uns auf gute Zusammenarbeit mit den Kolleg*innen in Erfurt. Gemeinsam haben wir spannende Forschungsthemen, die für die Sicherung einer lebenswerten Umwelt in den kommenden Jahrzehnten so wichtig sind.

Foto links: (© Gabriele Harring, ZVG) Philipp Franken und Annette Hohe freuen sich. Mit der öffentlichen Finanzierung der Einrichtung sind auch hohe Erwartungen verbunden.

Foto rechts: (© Marco Menz, Fachhochschule Erfurt) Minister Wolfgang Tiefensee (rechts) übergibt mit Staatssekretär Dr. Klaus Sühl (links) an der Fachhochschule Erfurt den Förderbescheid an Rektor Professor Dr.-Ing. Volker Zerbe und Projektleiter Professor Dr. Philipp Franken (Mitte).

 

Weitere Pressemeldungen:

Thüringer Ministerium

Fachhochschule Erfurt

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Neuigkeiten │ 28. Januar 2019

Internationale Pflanzenmesse (IPM) 2019

Vom 22. bis 25. Januar stellte sich das IGZ mit einem wechselnden Team von insgesamt fünf Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen auf der Weltleitmesse Gartenbau in Essen (IPM 2019) vor. Zusammen mit Partnern des BMEL wurde der Auftritt dieses Jahr auf dessen Gemeinschaftsstand in der „Galeria“ durch HORTSYS organisiert. Neben typischen HORTSYS-Themen wie „Fotomikroskopische Life-Bilder von Tomatenblättern“ und unser Originalprototyp einer […]

Vom 22. bis 25. Januar stellte sich das IGZ mit einem wechselnden Team von insgesamt fünf Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen auf der Weltleitmesse Gartenbau in Essen (IPM 2019) vor. Zusammen mit Partnern des BMEL wurde der Auftritt dieses Jahr auf dessen Gemeinschaftsstand in der „Galeria“ durch HORTSYS organisiert. Neben typischen HORTSYS-Themen wie „Fotomikroskopische Life-Bilder von Tomatenblättern“ und unser Originalprototyp einer „grünen Betonwand“ , wurden alle Programmbereiche mit einer ständigen Power-Point Präsentation sowie in Broschüren vorgestellt. Der IGZ Stand fand rege Aufmerksamkeit und es konnten viele interessante Kontakte geknüpft werden. Im nächsten Jahr findet die IPM voraussichtlich vom 28. – 31.01. statt.

 

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Link zur IPM-Website

Zur Seite des Programmbereichs HORTSYS - Gartenbausysteme der Zukunft

 

Neuigkeiten │ 17. Januar 2019

Internationale Grüne Woche 2019 – Wir sind dabei

Ab morgen sind wir wieder bei der `Internationalen Grünen Woche´ in den Messehallen in Berlin. Unser Thema dieses Jahr: „Gesund mit Gemüse – Qualität vom Samen bis zum Teller“. Welche Inhaltsstoffe haben die verschiedenen Gemüsesorten? Woher kommen die Farben und Geschmäcker? Und was ist nach dem Kochen – alles weg? Daran und an vielen anderen […]

Ab morgen sind wir wieder bei der `Internationalen Grünen Woche´ in den Messehallen in Berlin. Unser Thema dieses Jahr: „Gesund mit Gemüse – Qualität vom Samen bis zum Teller“. Welche Inhaltsstoffe haben die verschiedenen Gemüsesorten? Woher kommen die Farben und Geschmäcker? Und was ist nach dem Kochen – alles weg? Daran und an vielen anderen wichtigen und sehr interessanten Themen forschen die Kolleg*innen des Programmbereichs QUALITY „Pflanzenqualität und Ernährungssicherheit“. Für weitere Informationen zur Forschung folgen Sie dem Link im Anschluss.

Besuchen Sie uns vom 18.-27.01.2019 in Halle 23a ganz zentral an unserem Stand. Wir beantworten Ihre Fragen und testen Sie mit einem Quiz.

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Website der Internationalen Grünen Woche

Link zum Programmbereich QUALITY

 

Neuigkeiten │ 7. Dezember 2018

Symposium „Nutrient recycling for circular economies“, 5. Dezember 2018

Im Rahmen des Symposiums „Nutrient recycling for circular economies“ referierten zunächst Prof. Dr. Kai Udert (Eawag) und Dr. Gerhild Bornemann (DLR) zum Recycling von Nährstoffen aus Urin und deren Anwendung in Landwirtschaft und Weltraum. Die Doktorandinnen Mareike Mauerer (Humboldt Universität zu Berlin) und Grace Carin (ETH Zürich) berichteten darüber hinaus von ihren aktuellen und geplanten Forschungsergebnissen mit Recycling-Düngern […]

Im Rahmen des Symposiums „Nutrient recycling for circular economies“ referierten zunächst Prof. Dr. Kai Udert (Eawag) und Dr. Gerhild Bornemann (DLR) zum Recycling von Nährstoffen aus Urin und deren Anwendung in Landwirtschaft und Weltraum. Die Doktorandinnen Mareike Mauerer (Humboldt Universität zu Berlin) und Grace Carin (ETH Zürich) berichteten darüber hinaus von ihren aktuellen und geplanten Forschungsergebnissen mit Recycling-Düngern aus Urin im Gemüsebau mit Anwendungsmöglichkeiten von der Erde bis ins All. Bei einem anschließenden Rundgang erläuterte Prof. Monika Schreiner, Leiterin des Programmbereichs QUALITY den Anwesenden die Bedeutung der Qualität von Nahrungsmitteln und die am Institut vorhandenen Infrastrukturen zur Inhaltsstoffanalyse. Im Gewächshaus zeigte Dr. Dietmar Schwarz anhand eines Versuchs zu Trockenstress, Effekte der Veredelung von Tomaten. Im deutschlandweit einzigartigen Gaswechselgewächshaus, das komplexe Untersuchungen unter Einfluss kombinierter Umweltgase ermöglicht, wurde erneut die Vielfalt möglicher Messmethoden am IGZ veranschaulicht. Das Symposium mit abschließender Diskussionsrunde brachte Vertreter*innen aus Praxis, Industrie, Ministerien und verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen, wie z.B. Pflanzenernährung, Landwirtschaft, Umweltingenieurwesen an einen Tisch, um gemeinsam über Potentiale und Herausforderungen von Nährstoffrecycling aus menschlichen Abfällen zu sprechen.

Foto: (C) IGZ

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Programm des Symposiums "Nutrient recycling for circular economies", 05.12.2018 (pdf)

 

Neuigkeiten │ 2. November 2018

Besuch von Frau Prof. Dr. L. Skrypnik aus Russland

Im Oktober besuchte uns Frau Prof. Dr. Liubov Skrypnik von der Baltische Föderale Immanuel-Kant-Universität, Kaliningrad, Russland. Zusammen mit Herrn Prof. Dr. Eckhard George und Frau Prof. Dr. Susanne Baldermann, untersuchte Frau Prof. Dr. Liubov Skrypnik, die Auswirkungen von konventionellem und ökologischem Anbau auf die bioaktiven Substanzen im Blattgemüse. Zudem analysierten sie die Carotinoide, Chlorophylle und […]

Im Oktober besuchte uns Frau Prof. Dr. Liubov Skrypnik von der Baltische Föderale Immanuel-Kant-Universität, Kaliningrad, Russland. Zusammen mit Herrn Prof. Dr. Eckhard George und Frau Prof. Dr. Susanne Baldermann, untersuchte Frau Prof. Dr. Liubov Skrypnik, die Auswirkungen von konventionellem und ökologischem Anbau auf die bioaktiven Substanzen im Blattgemüse. Zudem analysierten sie die Carotinoide, Chlorophylle und Phenolverbindungen im Salat und untersuchten das Wachstum von Spinat in Nährlösung mit verschiedenen Stickstoff-Formen und Biodünger.

Neben der Forschung, wurden auch gemeinsame Kooperationen und Möglichkeiten eines Austauschprogramms für Studierende, zwischen der IKBFU, dem IGZ und der Universität Potsdam, besprochen. Der Besuch wurde unterstützt von dem Russian Academic Excellence Project «5-100».

Feldsalat in Nährlösung

Fotos: Prof. Dr. Liubov Skrypnik

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Neuigkeiten │ 28. September 2018

Indoor-Gardening – wie der Anbau von Gemüse und Kräutern auch zu Hause klappt!

Unser Kollege Dr. Oliver Körner, komm. Leiter des Programmbereichs Gartenbausysteme der Zukunft, gibt wichtige Tipps für den erfolgreichen Anbau von Kräuter- und Gemüsepflanzen. „Die beiden Haupt-Probleme beim Gärtnern in geschlossenen Räumen – vor allem im Winter – sind zum einen die häufig zu niedrige Luftfeuchtigkeit und zum anderen das mangelnde Tageslicht“, erklärt Dr. Oliver Körner, […]

Unser Kollege Dr. Oliver Körner, komm. Leiter des Programmbereichs Gartenbausysteme der Zukunft, gibt wichtige Tipps für den erfolgreichen Anbau von Kräuter- und Gemüsepflanzen.

„Die beiden Haupt-Probleme beim Gärtnern in geschlossenen Räumen – vor allem im Winter – sind zum einen die häufig zu niedrige Luftfeuchtigkeit und zum anderen das mangelnde Tageslicht“, erklärt Dr. Oliver Körner, IGZ.

Welche Ratschläge genau befolgt werden sollten, lesen Sie hier:

Westdeutsche Zeitung

Volksstimme

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Neuigkeiten │ 21. September 2018

Ariane Krause erhält den „Josef G. Knoll – Europäischer Wissenschaftspreis“

Unsere Kollegin Ariane Krause wurde mit dem Josef G. Knoll – Europäischer Wissenschaftspreis für ihre sehr gute Doktorarbeit mit dem Titel: „Valuing wastes. An Integrated System Analysis of Bioenergy, Ecological Sanitation, and Soil Fertility Management in Smallholder Farming in Karagwe, Tanzania“ auf der Tropentag Conference ausgezeichnet. Wir freuen uns sehr für unsere Kollegin Ariane Krause […]

Unsere Kollegin Ariane Krause wurde mit dem Josef G. Knoll – Europäischer Wissenschaftspreis für ihre sehr gute Doktorarbeit mit dem Titel:

„Valuing wastes. An Integrated System Analysis of Bioenergy, Ecological Sanitation, and Soil Fertility Management in Smallholder Farming in Karagwe, Tanzania“

auf der Tropentag Conference ausgezeichnet. Wir freuen uns sehr für unsere Kollegin Ariane Krause und alle anderen Gewinner!

IGZ Facebook

Website von dem Josef G. Knoll – Europäischer Wissenschaftspreis

Blog von der Tropentag Conference

Quelle: https://www.flickr.com/photos/tropentag/44024645164

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Neuigkeiten │ 6. September 2018

LEADS 2018 – Berlin, Germany, 13 September 2018

Global societal challenges like achieving food security for all, decreasing social inequalities, preventing and overcoming violent conflict and maintaining biodiversity necessarily require strong inter-disciplinary and international research collaboration. Research at the interface of the environment and development is often hampered by traditional academic boundaries. New ideas and fresh approaches are required to understand such challenges […]

Global societal challenges like achieving food security for all, decreasing social inequalities, preventing and overcoming violent conflict and maintaining biodiversity necessarily require strong inter-disciplinary and international research collaboration. Research at the interface of the environment and development is often hampered by traditional academic boundaries. New ideas and fresh approaches are required to understand such challenges and for research to help overcome them. Young researchers in particular can play a key role in doing so.

To address these exciting research challenges and to help overcome these structural barriers within academia, the five German research institutes ATB, GIGA, IGZ, ZALF and ZMT have established the Leibniz Environment and Development Symposium (LEADS). The aim of LEADS is to foster interdisciplinary and international research collaboration dealing with global societal challenges among early career researchers and senior scholars. As such LEADS also understands itself as a contribution by the German research community to the implementation of the 2030 Agenda for Sustainable Development by the United Nations.

The symposium will take place in Berlin (29-30 January, 2018). There will be ample opportunities for academic discussion, interaction with policy experts, and network building. Participants are encouraged to explore new research collaborations and to arrange research visits at one of the five research institutes.

We invite submissions of original and unpublished research papers, with a preference for empirical papers addressing questions at the intersection of socio-economic and ecological questions of global relevance. Submissions by early career researchers (those studying for a PhD or within five years of completion of their PhD) and from researchers based in the Global South are especially encouraged. Some limited financial assistance for early career researchers based in the Global South may be available.

 

The organizers are grateful for financial support from the Leibniz Association.

 

 

VENUE

Haus der Leibniz-Gemeinschaft

Chausseestraße 111

10115 Berlin

 

FINAL PROGRAMME:

Please follow this link to download the Programme of the Symposium

 

The conference language will be English.

For further information, please send an email to leads2018@igzev.de.

 

Academic Commitee

Tilman Brück (IGZ), Philipp Grundmann (ATB), Anna-katharina Hornidge (ZMT), Kerstin Nolte (GIGA), Lasse Loft (ZALF) and Achim Schlüter (ZMT)

Organizing Committee

Tilman Brück (IGZ) and Marina Korn (IGZ)

 

Symposiums impressions January 2018

 

 

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Neuigkeiten │ 4. September 2018

Neu am IGZ: Philip A. Wigge

Philip A. Wigge wurde zum W3-Professor für Plant Nutritional Genomics an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam als gemeinsame Berufung mit dem Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) ernannt. Philip Wigge studierte Biochemie an der University of Oxford. Danach promovierte er am Medical Research Council (University of Cambridge) und beschäftigte sich mit der Zellteilung bei […]

Philip A. Wigge wurde zum W3-Professor für Plant Nutritional Genomics an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam als gemeinsame Berufung mit dem Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) ernannt.

Philip Wigge studierte Biochemie an der University of Oxford. Danach promovierte er am Medical Research Council (University of Cambridge) und beschäftigte sich mit der Zellteilung bei Hefezellen. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Salk Institute (USA) und danach am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen richtete er seinen Fokus auf die Erforschung der Pflanzenentwicklung. Diese Arbeiten führten ihn und seine Kollegen zur Entdeckung des Hormons, welches die Blütenphase bei Pflanzen einleitet (Florigen). Ab 2005 leitete Philip Wigge Forschungsgruppen, zunächst am John Innes Centre in Norwich und ab 2012 in Cambridge am Sainsbury Laboratory (SLCU).

Seine Forschung kreist um die Frage, wie Pflanzen Temperaturen wahrnehmen und darauf reagieren, denn Pflanzen sind erstaunlich sensibel und reagieren sogar auf Temperaturunterschiede von weniger als einem Grad Celsius. Diese Eigenschaft ist besonders in Bezug auf den Klimawandel von Bedeutung, da der Ernteertrag durch extreme Wetterereignisse wie Hitzeperioden nachteilig beeinflusst wird. Als Professor an der Universität Potsdam und als Abteilungsleiter am IGZ geht es Philip Wigge besonders um die Einrichtung von größeren Forschungskooperationen im Berliner Raum, mit dem Ziel, die Anpassungsfähigkeit von Pflanzen an ihre Umwelt besser zu verstehen. Langfristiges Ziel ist die Zucht von Pflanzen, die klimatischen Veränderungen gegenüber widerstandsfähiger sind, um damit die Landwirtschaft im Umgang mit dem Klimawandel zu unterstützen.

Das IGZ und viele Kooperationspartner des Instituts freuen sich sehr auf den neuen Kollegen, seine Arbeitsgruppe und viele spannende Forschungsansätze! Zurzeit ist Philip Wigge noch dabei, in Cambridge seine Projekte zu beenden. Ab Frühjahr 2019 wird er dann ganz am IGZ und der Universität Potsdam tätig sein.

Weitere Infos:

Universität Potsdam

Twitter-Account von Philip A. Wigge

Foto: Mike Thornton

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Neuigkeiten │ 31. August 2018

Lässt sich aus Urin Dünger herstellen?

Um die Antwort auf diese Frage zu erhalten, sind wir in die Schweiz gefahren und haben Eawag besucht. Im Rahmen des Forschungsprojekts «VUNA» haben Forschende das neue VUNA-Recyclingverfahren entwickelt. Bei dem Verfahren werden wertvolle Nährstoffe aus dem Urin gewonnen und zu Dünger verarbeitet. Aus dem Projekt entstand der Flüssigdünger Aurin. Aurin ist der erste Urin-Dünger, […]

Um die Antwort auf diese Frage zu erhalten, sind wir in die Schweiz gefahren und haben Eawag besucht.

Im Rahmen des Forschungsprojekts «VUNA» haben Forschende das neue VUNA-Recyclingverfahren entwickelt. Bei dem Verfahren werden wertvolle Nährstoffe aus dem Urin gewonnen und zu Dünger verarbeitet. Aus dem Projekt entstand der Flüssigdünger Aurin. Aurin ist der erste Urin-Dünger, der weltweit zugelassen ist.

Fakten zu Aurin (Quelle)

  • Jeder Mensch produziert ca. 500 Liter Urin im Jahr
  • Für Aurin wird der Urin rezykliert und wichtige Nährstoffe gefiltert und Schadstoffe eliminiert
  • Aurin enthält keine Schwermetalle
  • Aurin riecht nach Waldboden und frischen Humus
  • Bundesamt für Landwirtschaft hat Aurin als Dünger zugelassen

 

Fotos: Ariane Krause und Franziska Häfner, IGZ

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Neuigkeiten │ 31. Juli 2018

Neue Verwaltungsleiterin am IGZ

Mit großer Freude begrüßen wir unsere neue Kollegin Frau Hain, die im September am IGZ beginnen und am 1. Oktober die Verwaltungsleitung von Frau Dr. Feller übernehmen wird. Frau Dr. Feller, die die Verwaltung in den vergangenen, sehr arbeitsreichen und anspruchsvollen Monaten geleitet hat, wird sich dann wieder vor allem ihren wissenschaftlichen Aufgaben zuwenden. Wir […]

Mit großer Freude begrüßen wir unsere neue Kollegin Frau Hain, die im September am IGZ beginnen und am 1. Oktober die Verwaltungsleitung von Frau Dr. Feller übernehmen wird. Frau Dr. Feller, die die Verwaltung in den vergangenen, sehr arbeitsreichen und anspruchsvollen Monaten geleitet hat, wird sich dann wieder vor allem ihren wissenschaftlichen Aufgaben zuwenden.
Wir haben Frau Hain heute schon einmal im Vorstand begrüßt und hoffen sehr, dass es ihr an unserem Institut gefällt.

Wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Arbeit mit ihr für das Institut!

v.l.n.r. Fr. Prof. Schreiner, Fr. Dr. Feller, Hr. Prof. Franken, Fr. Hain und Hr. Prof. George

Foto: Luisa Gierke, IGZ

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Neuigkeiten │ 21. August 2018

Interview zum Klimawandel im Gartenbau

Spielt der Klimawandel schon heute und in den kommenden Jahren eine Rolle für Gartenbau ? Wenn ja wie stark werden die Auswirkungen zukünftig sein und wie kann man ihnen entgegentreten? Diese und andere Fragen stellte die TASPO dem wissenschaftlichen Direktor des IGZ, Herrn Prof. Eckhard George im Interview vom 20. August 2018. Seine Antworten finden Sie […]

Spielt der Klimawandel schon heute und in den kommenden Jahren eine Rolle für Gartenbau ? Wenn ja wie stark werden die Auswirkungen zukünftig sein und wie kann man ihnen entgegentreten? Diese und andere Fragen stellte die TASPO dem wissenschaftlichen Direktor des IGZ, Herrn Prof. Eckhard George im Interview vom 20. August 2018.

Seine Antworten finden Sie hier: https://taspo.de/gruene-branche/interview-der-klimawandel-betrifft-jeden/

Prof. Eckhard George, wissenschaftlicher Direktor des IGZ

Foto: Eva Piontek

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TASPO, 20.08.2018 Interview: Der Klimawandel betrifft jeden

 

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