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Aktuelles

Aktuelles │ 29. April 2022

Landwirtschaft in Brandenburg im Jahr 2050

Liveaufzeichnung des querFELDein Podcasts mit Agrarsysteme der Zukunft Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Potsdam, 17.05.2022 · 16.00 – 17.30 Uhr Globale Herausforderungen wie der Klimawandel, das Artensterben, wachsende Metropolregionen und zunehmende Konflikte um die immer knapper werdende Ressource Wasser machen sich bereits jetzt auch in der Region Berlin-Brandenburg bemerkbar. Wie werden alle satt, wenn globale Lieferketten […]

Liveaufzeichnung des querFELDein Podcasts mit Agrarsysteme der Zukunft

Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Potsdam, 17.05.2022 · 16.00 – 17.30 Uhr

Globale Herausforderungen wie der Klimawandel, das Artensterben, wachsende Metropolregionen und zunehmende Konflikte um die immer knapper werdende Ressource Wasser machen sich bereits jetzt auch in der Region Berlin-Brandenburg bemerkbar. Wie werden alle satt, wenn globale Lieferketten durch Kriege und Pandemien unterbrochen sind? Wenn die globale Bevölkerungszahl steigt und Ballungszentren wachsen, es aber durch die Ausweisung von Gewerbeflächen, die Energieerzeugung, Bebauung und Naturschutzflächen gleichzeitig weniger Anbauflächen auf dem Land gibt? Wie decken wir unseren Bedarf an Eiweiß und anderen wichtigen Nährstoffen, wenn unsere Tierhaltung nach dem derzeitigen Standard der Lebensmittelproduktion nicht mit dem Klima- und Umweltschutz vereinbar ist? Wie können Kommunen gestärkt werden, um ein gutes Leben für alle – auf dem Land und in der Stadt – möglich zu machen?

Am 17. Mai wird im Haus der Brandenburgisch-Preussischen Geschichte über die Zukunft der Landwirtschaft in 20 Jahren gesprochen.

Diese und weitere Fragen rund um die Zukunft der Landwirtschaft in der Region Berlin-Brandenburg diskutieren am 17. Mai im Haus der Brandenburgisch-Preussischen Geschichte  im Rahmen der Ausstellung „MORGEN in Brandenburg“ die Moderatorinnen des querFELDein-Podcast, mit dem Ausstellungs-Publikum und ihren drei Gästen auf dem Podium. Dabei ist Prof. Monika Schreiner, Leiterin des Programmbereichs „Quality“ (Pflanzenqualität und Ernährungssicherheit), Leiterin der Koordinierungsstelle „Agrarsysteme der Zukunft“ (AdZ)  und Koordinatorin des AdZ-Forschungsverbunds „food4future – Nahrung der Zukunft

Weitere Gäste sind Prof. Johannes Isselstein (Universität Göttingen) und Prof. Thomas Weith (Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung).

Das Ausstellungs-Publikum ist herzlich eingeladen, bei der Podcast-Aufnahme dabei zu sein und sich mit Fragen in die Podiums-Diskussion einzubringen!

Informationen zum querFELDein Podcast finden Sie HIER.
Weitere Informationen zur Ausstellung „MORGEN in Brandenburg“ finden Sie HIER.

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Aktuelles │ 10. Mai 2022

Symposium „Future of Food“ des Humboldt Forum Wirtschaft food4future im Vortrag

Humboldt-Universität zu Berlin, 11.05.2022 Das Humboldt Forum Wirtschaft Symposium (HUFW) ist eines der größten studentischen Symposien und lädt in diesem Jahr dazu ein, zum Thema „Future of Food“ zu debattieren, informieren und inspirieren. Hochkarätige Gäste aus Wissenschaft und Politik beleuchten die nachhaltige Gestaltung des Agrar- und Ernährungssystem aus unterschiedlichen Blickwinkeln. „food4future – Nahrung der Zukunft“ | […]

Humboldt-Universität zu Berlin, 11.05.2022

Das Humboldt Forum Wirtschaft Symposium (HUFW) ist eines der größten studentischen Symposien und lädt in diesem Jahr dazu ein, zum Thema „Future of Food“ zu debattieren, informieren und inspirieren.

Hochkarätige Gäste aus Wissenschaft und Politik beleuchten die nachhaltige Gestaltung des Agrar- und Ernährungssystem aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

„food4future – Nahrung der Zukunft“ | food4future-Koordinatorin Prof. Monika Schreiner stellt gemeinsam mit Projektmanagerin Julia Vogt (beide vom IGZ) das interdisziplinäre Forschungsprojekt vor. Einblicke in die Folgen eines „No Trade“-Szenarios auf die deutsche Agrarwirtschaft gibt Ferike Thom (Humboldt-Universität zu Berlin, HUB).

Weitere Informationen zur Veranstaltung am 11. Mai 2022 in der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin finden Sie HIER.

Der Vortrag beginnt um 16 Uhr im Raum 202 in der Spandauer Straße 1, 10178 Berlin.

Die kostenlosen Tickets können Sie unter folgenden Link erwerben:

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Weitere Informationen zur Veranstaltung

Homepage Humboldt Forum Wirtschaft

Kostenlose Tickets zur Veranstaltung

 

Aktuelles │ 9. Mai 2022

Das war der Zukunftstag am IGZ!

Am Donnerstag, den 28. April fand wieder der Zukunftstag am IGZ statt. Insgesamt 13 Schüler*innen aus Berlin und Brandenburg haben sich für ein buntes Programm der Berufsorientierung an unserem Institut angemeldet. Die Teilnehmenden wurden in das Institut eingeführt und erhielten von unseren Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichsten Bereichen eine Einführung in die faszinierende Welt […]

Am Donnerstag, den 28. April fand wieder der Zukunftstag am IGZ statt. Insgesamt 13 Schüler*innen aus Berlin und Brandenburg haben sich für ein buntes Programm der Berufsorientierung an unserem Institut angemeldet.

Die Teilnehmenden wurden in das Institut eingeführt und erhielten von unseren Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichsten Bereichen eine Einführung in die faszinierende Welt der Pflanzenforschung, indem sie die verschiedenen Berufe am IGZ kennenlernten. Außerdem konnten die jungen Interessenten in den Alltag hineinschnuppern und erfahren, welchen Ausbildungsweg sie in den jeweiligen Berufen einschlagen können.

Die Schüler*innen erhielten eine spannende Einführung in die Gewächshaustechnik, lernten über Mikroplastik und seine Auswirkungen auf die Umwelt und Pflanzen, konnten selbst herausfinden welcher Einfluss die Tageslänge auf die Inhaltsstoffe, das Gewicht und die Länge von Sprossen hat, durften Hefe auf unterschiedlichen Nährmedien ausstreichen und zum Schluss, ging es für alle ins Feld, wo die junge Forscher*innen selbst Bodenproben nehmen konnten.

Vielen Dank an alle beteiligten Schüler*innen! Über euer positives Feedback haben wir uns gefreut, denn die Rückmeldungen waren einstimmig: ihr hattet Spaß und habt gleichzeitig in kürzester Zeit sehr viel gelernt.

Wir freuen uns schon jetzt auf den Zukunftstag im nächsten Jahr!

 

Schüler*innen im Freiland

Schüler*innen im Freiland (c) Ine Haesaert (IGZ)

Schüler*innen im Labor

Schüler*innen im Labor (c) Ine Haesaert (IGZ)

Schüler*innen untersuchen den Einfluss der Tageslänge auf das Gewicht, die Inhaltsstoffe und die Länge der Sprossen.

Schüler*innen untersuchen den Einfluss der Tageslänge auf das Gewicht, die Inhaltsstoffe und die Länge der Sprossen.(c) Ine Haesaert (IGZ)

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Aktuelles │ 10. Mai 2022

Das war der Potsdamer Tag der Wissenschaften

Am 7. Mai 2022 fand bereits zum achten Mal der Potsdamer Tag der Wissenschaften statt. Mehr als 30 Hochschulen, Schulen und Forschungseinrichtungen Brandenburgs präsentierten am Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB) mehr als 150 Programmpunkte. Das IGZ war natürlich wieder dabei! In diesem Jahr haben wir die bioökonomische Forschung am IGZ präsentiert, von der Nutzung […]

Am 7. Mai 2022 fand bereits zum achten Mal der Potsdamer Tag der Wissenschaften statt. Mehr als 30 Hochschulen, Schulen und Forschungseinrichtungen Brandenburgs präsentierten am Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB) mehr als 150 Programmpunkte.

Das IGZ war natürlich wieder dabei! In diesem Jahr haben wir die bioökonomische Forschung am IGZ präsentiert, von der Nutzung alternativer Nahrungsquellen aus dem Meer bis zum Recycling von Nährstoffen aus verzehrten Lebensmitteln, zurück in die Landwirtschaft und in den Kreislauf.

Wir, die Kolleginnen aus den Projekten food4future, zirkulierBAR und BioKiK, haben uns gefreut, alle Interessierten am Stand begrüßen zu dürfen.

Danke für Ihr Interesse und bis zum nächsten Jahr!

Ein paar Impressionen:

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Potsdamer Tag der Wissenschaften

Projekt: food4future

Projekt: zirkulierBAR

Projekt: BioKiK

 

Aktuelles │ 29. April 2022

Projektmanager*in Wissenschaftskommunikation (w,m,div.) – Kennz. 11/2022/3

Das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) verbessert mit seiner Arbeit das grundlegende Verständnis von Pflanzensystemen, um die Entwicklung eines nachhaltigen Gartenbaus zu beschleunigen. Wir untersuchen, wie Systeme innerhalb von Pflanzen, zwischen Pflanzen und der natürlichen oder gärtnerischen Umwelt sowie zwischen Pflanzen und Menschen funktionieren und sich ergänzen. Wir gehen damit auf die systemischen und […]

Das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) verbessert mit seiner Arbeit das grundlegende Verständnis von Pflanzensystemen, um die Entwicklung eines nachhaltigen Gartenbaus zu beschleunigen. Wir untersuchen, wie Systeme innerhalb von Pflanzen, zwischen Pflanzen und der natürlichen oder gärtnerischen Umwelt sowie zwischen Pflanzen und Menschen funktionieren und sich ergänzen. Wir gehen damit auf die systemischen und globalen Herausforderungen wie Biodiversität, Klimawandel, Urbanisierung und Fehlernährung ein. Wir liefern wissenschaftlich fundierte Empfehlungen für gesunde Nahrungsmittelsysteme und nachhaltige Wechselwirkungen mit der Umwelt. Am IGZ arbeiten Mitarbeiter*innen aus verschiedenen Disziplinen und mit unterschiedlichem Hintergrund in nationalen und internationalen Forschungspartnerschaften. Das IGZ hat seinen Sitz in Großbeeren bei Berlin und ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

Im Institut ist, ab dem 24.07.2022, befristet zur Mutterschutz- und Elternzeitvertretung (bis ca. August 2023), in Großbeeren, im Programmbereich Pflanzenqualität und Ernährungssicherheit im Rahmen des BMBF-geförderten Verbundprojekts „Koordinierungsstelle Agrarsysteme der Zukunft“, folgende Stelle zu besetzen:

Projektmanager*in Wissenschaftskommunikation (w,m,div.)

Kennz. 11/2022/3

Die Vergütung erfolgt entsprechend Qualifikation und Erfahrung nach dem Tarifvertrag TV–L, bis zur EG 13, Vollzeit.

Projektbeschreibung

Die Auswirkungen des Klimawandels, die Verknappung von Anbauflächen und eine stetig wachsenden Weltbevölkerung machen es gegenwärtigen Agrarproduktionssystemen zunehmend schwerer, den Bedarf an Nahrungsmitteln in ausreichender Qualität und Quantität zu gewährleisten. Eine reine Optimierung bestehender Prozesse kann langfristig diesen enormen Herausforderungen nicht gerecht werden. Im Rahmen der Förderlinie „Agrarsysteme der Zukunft“ arbeiten daher acht interdisziplinäre Forschungskonsortien an z. T. unkonventionellen Lösungen für eine nachhaltige Nahrungsmittelproduktion (www.agrarsysteme-der-zukunft.de). Sie werden von der „Koordinierungsstelle Agrarsysteme der Zukunft“ wissenschaftlich betreut. Die Koordinierungsstelle verfolgt das Ziel, Synergien durch den aktiven Austausch und die Vernetzung der Konsortien zu ermöglichen. Darüber hinaus trägt sie zur nationalen und internationalen Sichtbarkeit der Förderlinie bei und unterstützt die Konsortien, einen gesamtgesellschaftlichen Dialog über zukünftige Agrarsysteme zu führen (https://www.agrarsysteme-der-zukunft.de/koordinierungsstelle).

Die Aufgaben umfassen

  • Entwicklung, Umsetzung und Evaluation strategischer Kommunikationsformate im analogen und digitalen Raum
  • Planung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, Workshops und Konferenzen inklusive Vor- und Nachbereitungen
  • Planen und Umsetzen der projektrelevanten Öffentlichkeitsarbeit (Pressearbeit ebenso wie Social-Media-Kanäle und Webseiten)
  • Unterstützung bei der Koordination innerhalb der Förderlinie
  • Unterstützung bei der Koordination der Zusammenarbeit aller Projektpartner*innen und beteiligten Institutionen
  • Verfassen von Publikationen und Fachbeiträgen
  • Mitwirkung an der konzeptionellen Weiterentwicklung des Projektes
  • Unterstützung im Verfassen von Projektberichten und Protokollen

Wir erwarten

  • eine*n hochmotivierte*n Mitarbeiter*in mit abgeschlossenem Studium (Master/Diplom) in den Bereichen Kommunikationswissenschaften, Kommunikations- und Medienmanagement, Agrar- oder Naturwissenschaften oder einem anderen für die Stelle relevanten Bereich
  • Interesse an den Themen Nachhaltigkeit, Agrarwirtschaft, Ernährung und Bioökonomie
  • Erfahrung im Wissenschaftsmanagement, in Projektkoordination, Öffentlichkeitsarbeit/Fachinformation und Veranstaltungsorganisation
  • Kreativität und ein selbstständiger, zügiger und strukturierter Arbeitsstil
  • hohe, dem besonderen Arbeitsumfeld angepasste Leistungsbereitschaft und Fähigkeit, auch unter Zeitdruck zuverlässig und sicher zu arbeiten
  • sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Wir bieten

  • flexible und familiengerechte Arbeitszeitmodelle
  • VBL-betriebliche Altersvorsorge im öffentlichen Dienst
  • sehr gute Weiterbildungsmöglichkeiten

Sie wollen etwas bewegen? Sie haben Lust auf ein anspruchsvolles und anregendes Umfeld, auf abwechslungsreiche Arbeit in einem engagierten Team und sind zudem ideenreich? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung!

Nähere Auskünfte zum IGZ erhalten Sie im Internet unter www.igzev.de. Rückfragen sind möglich bei Prof. Monika Schreiner (033701 78 304; schreiner@igzev.de) oder Dr. Babette Regierer (033701 78 351; regierer@igzev.de). Weitere Informationen finden Sie unter https://www.igzev.de/portfolio_type/portfolio-Monika_Schreiner/.

Wir unterstützen die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege. Für das IGZ ist Chancengleichheit von besonderer Bedeutung. Menschen mit Behinderung werden bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt beschäftigt. Das IGZ ist durch die Diversität seiner Mitarbeiter*innen geprägt und begrüßt Bewerbungen von allen qualifizierten Kandidat*innen, unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung Religion, Weltanschauung oder ethnischer Herkunft.

Aussagefähige schriftliche Bewerbungen richten Sie bitte bis zum 22.05.2022 unter Angabe der Kennziffer vorzugsweise im PDF-Format an personal@igzev.de oder per Post an das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau, Theodor-Echtermeyer-Weg 1, 14979 Großbeeren.

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Aktuelles │ 12. April 2022

Berliner Zeitung: Das Pipi-Projekt: Berliner Hobby-Gärtner gießen ihre Tomaten mit Urin

Menschliche Fäkalien als Dünger für Pflanzen schonen Ressourcen. Für eine Studie sucht das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau Hobby-Gärtner. Berliner Zeitung, 3.4.2022   

Menschliche Fäkalien als Dünger für Pflanzen schonen Ressourcen. Für eine Studie sucht das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau Hobby-Gärtner.

Berliner Zeitung, 3.4.2022 

 

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Der gesamte Artikel auf der BZ-Website

Der gesamte Artikel im PDF-Format

Projektseite "Urban Cycles"

Urban Cycles wird im Rahmen des Hochschulwettbewerbs 2022 gefördert

Wissenschaft im Dialog ist Fördermittelgeber vom Urban Cycles Projekt

 

Aktuelles │ 30. März 2022

Call for Sessions and Papers: 8th Annual ‘Life in Kyrgyzstan’ Conference (October 11-12, 2022)

In the framework of the Kyrgyzstan-initiated United Nations General Assembly resolution designating 2022 as the International Year of Sustainable Mountain Development. The Institute of Public Policy and Administration of the University of Central Asia (UCA), the Leibniz Institute of Vegetable and Ornamental Crops (IGZ), and ISDC – International Security and Development Center invite submission of […]

In the framework of the Kyrgyzstan-initiated United Nations General Assembly resolution designating 2022 as the International Year of Sustainable Mountain Development.

The Institute of Public Policy and Administration of the University of Central Asia (UCA), the Leibniz Institute of Vegetable and Ornamental Crops (IGZ), and ISDC – International Security and Development Center invite submission of proposals for sessions and individual research papers for the 8th Annual ‘Life in Kyrgyzstan’ Conference (LiK), to be held in Orion Hotel in Bishkek during October 11-12, 2022. The conference is supported by American University Central Asia (AUCA), Mercy Corps, the United Nations Population Fund (UNFPA), and the World Bank.

The keynote speakers are Dr Katrina Kosec, from the International Food Policy Research Institute and Prof Alisher Aldashev, from the Kazakh-British Technical University.

The annual Life in Kyrgyzstan conference brings together national and international experts from government and the public sector, development agencies, non-governmental organizations, academia and research institutions to exchange knowledge and experiences on recent socio-economic developments in Kyrgyzstan and Central Asia and to promote evidence-based policy making.

We invite the submission of proposals for entire sessions (comprising three to four papers) or for individual research papers studying various aspects of socio-economic development in Kyrgyzstan or Central Asia. We welcome empirical papers using panel micro data, especially panel data from the ‚Life in Kyrgyzstan Study‘, which is openly accessible at http://idsc.iza.org/lik. We also encourage researchers to present other micro- and macroeconomic studies with the relevant topics of research. We encourage doctoral students and postdoctoral researchers to apply to participate at the conference, using this opportunity to receive feedback from senior researchers and practitioners.

The topics of individual submissions or sessions may include but are not limited to:

  • Living with Covid-19;
  • Employment, entrepreneurship and informality;
  • Migration and remittances;
  • Poverty and inequality;
  • Education and health outcomes;
  • Nutrition and food security;
  • Demography, population dynamics;
  • Rural livelihoods and agricultural markets;
  • Impacts of trade and integration reforms;
  • Public services and decentralization;
  • Social capital and social cohesion;
  • Peace-building, trust and expectations;
  • Social protection and social safety nets;
  • Gender, children and intra-household decision making;
  • Impacts of the war in Ukraine on Central Asia;
  • Climate change and its impact;
  • Sustainable development goals;
  • Micro-level data, survey methodology and panel data collection;
  • Methods of rigorous impact evaluation;
  • Sustainable mountain development.

Please send your submission by 15 June 2022 to the email address likconference2022@gmail.com. For session proposals, please list a session title, a session chair (with name and affiliation), a session organizer (with name and affiliation) and the titles and all co-authors (with names and affiliations) for each paper and enclose a 200-word session summary. For submissions of individual papers, we prefer to receive and will give priority to full papers but will also consider submissions of 200-word abstracts. The submissions should be in English. Authors of accepted submissions will be notified by 15 July 2022.

The academic committee comprises of Prof. Kathryn Anderson (Vanderbilt University), Prof. Tilman Brück (IGZ/ISDC/NRI), Dr. Damir Esenaliev (IGZ/ISDC), Dr. Saida Ismailakhunova (World Bank), Dr. Baktybek Kainazarov (UNFPA), Dr. Roman Mogilevskii (UCA), Dr. Kanat Tilekeyev (UCA), and Prof. Nurgul Ukueva (AUCA).

We will hold the conference in a hybrid mode to allow both in-person and online participation. If public health conditions related to the Corona pandemic worsen by the time of the conference, the conference may take place in online mode only. The languages of the conference are English and Russian. Simultaneous translation will be provided.

There is no conference fee. Registration for participation in the conference without presenting a paper will close on 10 October 2022. For further information on the Life in Kyrgyzstan Study, please see www.lifeinkyrgyzstan.org or send a message to likconference2022@gmail.com.

This year, the conference will be preceded by the LiK Data Users workshop, to be hold a day before or day after the conference dates. We will make additional announcement on the workshop shortly.

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Further Information on the Life in Kyrgyzstan Study

Call for Sessions and Papers (.pdf)

 

Aktuelles │ 23. März 2022

Zertifikat mit Prädikat zum audit berufundfamilie

Das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) e.V. hat sich das Zertifikat mit Prädikat zum audit berufundfamilie gesichert. Das Zertifikat mit Prädikat steht für die besondere Anerkennung langjähriger, nachhaltiger familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik. Das Zertifikat zum audit berufundfamilie gilt als Qualitätssiegel für eine strategisch angelegte Vereinbarkeitspolitik. Das IGZ hat erfolgreich das Dialogverfahren zum audit durchlaufen, […]

Das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) e.V. hat sich das Zertifikat mit Prädikat zum audit berufundfamilie gesichert. Das Zertifikat mit Prädikat steht für die besondere Anerkennung langjähriger, nachhaltiger familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik. Das Zertifikat zum audit berufundfamilie gilt als Qualitätssiegel für eine strategisch angelegte Vereinbarkeitspolitik.

Das IGZ hat erfolgreich das Dialogverfahren zum audit durchlaufen, das Arbeitgebern offensteht, die seit mindestens neun Jahren mit dem audit eine strategisch angelegte familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik verfolgen. Das IGZ wurde erstmals im Jahr 2012 mit dem Zertifikat zum audit ausgezeichnet. Nach 4. Re-Auditierungen folgte nun das Dialogverfahren.

Ziel des Dialogverfahrens ist es, den hohen Entwicklungsstand der familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik zu pflegen und in einzelnen ausgesuchten Bereichen das Optimierungspotenzial zu nutzen. Zur Qualitätssicherung des Zertifikats wird in drei Jahren ein weiteres Dialogverfahren zu durchlaufen sein.

Zu den aktuellen Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben gehören am IGZ die Schaffung der Rahmenbedingungen für flexibles Arbeiten, die Weiterführung der familienbezogenen Serviceleistungen, die Weiterentwicklung der Führungs- und Organisationskultur sowie der konzeptionellen Personalpolitik.

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Mehr Information zur Vereinbarkeit von Beruf, Pflege und Familie am IGZ

Zertifikat berufundfamilie (.png)

 

Aktuelles │ 23. März 2022

Treffen der Versuchsstationen: Vertreter der landwirtschaftlichen Versuchsstationen Brandenburgs tauschten sich aus

Pressemitteilung des Instituts für Lebensmittel- und Umweltforschung e. V. (ILU)   17.03.2022 Vertreter der landwirtschaftlichen Versuchsstationen Brandenburgs tauschten sich aus Am 15. März trafen sich erstmals Vertreter der verschiedenen landwirtschaftlichen Versuchsstationen aus Brandenburg zu einem Austausch. Geladen zu diesem Treffen hatte die Koordinierungsstelle am Institut für Lebensmittel- und Umweltforschung (ILU). Ort der Veranstaltung war die […]

Pressemitteilung des Instituts für Lebensmittel- und Umweltforschung e. V. (ILU)   17.03.2022

Vertreter der landwirtschaftlichen Versuchsstationen Brandenburgs tauschten sich aus

Am 15. März trafen sich erstmals Vertreter der verschiedenen landwirtschaftlichen Versuchsstationen aus Brandenburg zu einem Austausch. Geladen zu diesem Treffen hatte die Koordinierungsstelle am Institut für Lebensmittel- und Umweltforschung (ILU). Ort der Veranstaltung war die landwirtschaftliche Versuchsstation Berge, die vom Institut für Agrar- und Stadtökologische Projekte (IASP) betreut wird. Somit begrüßte Andreas Muskolus, Leiter der IASP-Versuchsstation, sieben Männer und Frauen aus sechs Instituten mit angeschlossenen Versuchsstationen. Drei Vertreter weiterer Versuchsstellen konnten aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen. Ziel dieses Austausches ist es, die Vernetzung zwischen den Versuchsstationen durch die Abstimmung von Veranstaltungsterminen und das Abstecken gemeinsamer Ziele zu verbessern.

Wahrer Datenschatz

Eine künftige erweiterte Zusammenarbeit sahen alle Beteiligten als sehr sinnvoll an. Insbesondere aufgrund der derzeit drängenden Fragen an die Landwirtschaft, sei die Arbeit auf den Versuchsstandorten im Land wichtiger denn je, so die einhellige Überzeugung. Denn die einmalige Kombination aus wissenschaftlicher Expertise und praktischen Versuchen zum Anbau von zum Beispiel Getreide, Gemüse und Sonderkulturen macht die Forschung auf den landwirtschaftlichen Versuchsstationen besonders wertvoll, auch um auf Themen wie Klimawandel und CO2-Minderung Antworten zu finden. Dazu kommen die Dauerversuche, die teils seit vielen Jahrzehnten kontinuierlich auf einigen Versuchsfeldern durchgeführt werden und als „wahrer Datenschatz“ gelten, so der Hinweis vieler der teilnehmenden Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen. Nicht zuletzt durch die Kooperation mit Praktikern aus den Betrieben werden so Erkenntnisse erarbeitet, die Landwirte und Landwirtinnen in Brandenburg für ihre tägliche Arbeit dringend brauchen. Ebenso lassen sich über die Versuchsstellen Lösungen für viele Forderungen aus Gesellschaft und Politik, zum Beispiel nach mehr Tierwohl und Naturnähe im Pflanzenbau, finden.

Um diese an der Praxis ausgerichtete landwirtschaftliche Forschung zu stärken und sie dadurch für die Landwirtschaftsbetriebe, aber ebenso für die Gesellschaft zu erhalten, vereinbarten die Teilnehmer weitere Treffen dieser Art.

Die Versuchsstationen wurden vertreten durch Michael Haubold-Rosar, wissenschaftlicher Direktor am Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften (FIB), Andreas Muskolus, Leiter der Versuchsstation Berge des Instituts für Agrar- und Stadtökologische Projekte (IASP), Jürgen Schwarz, wissenschaftlicher Leiter Versuchsfeld Dahnsdorf des Julius Kühn-Instituts (JKI), Ralf Bloch, Professor an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE), Margita Hefner und Katia Heistermann vom Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) sowie Michael Baumecker, Leiter der Lehr- und Forschungsstation, Bereich Freiland der Humboldt-Universität zu Berlin.

Informationen finden Sie auch hier: www.ilu-ev.de/koordinierungsstelle

Von links nach rechts: Michael Haubold-Rosar (FIB), Andreas Muskolus (IASP), Maxie Grüter (Koordinierungsstelle am ILU), Jürgen Schwarz (JKI), Ralf Bloch (HNEE), Katia Heistermann (IGZ), Michael Baumecker (HU Berlin) und Margita Hefner (IGZ). (Bild: Delbrügge/Koordinierungsstelle am ILU)

 

Zum Abschluss der Veranstaltung führte Andreas Muskolus (links) die Kollegen und Kolleginnen aus den Versuchsstellen über die Versuchsstation Berge und stellte aktuelle Projekte vor. (Bild: Delbrügge/Koordinierungsstelle am ILU)

Hintergrund: Die Koordinierungsstelle forschungsbasiertes Versuchswesen wurde im April 2020 gegründet und wird vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK) des Landes Brandenburg gefördert. Die Einrichtung mit Sitz im Institut für Lebensmittel- und Umweltforschung (ILU) vermittelt Erkenntnisse aus der Forschung für die Praxis. Denn das Land Brandenburg bekommt, wie alle Regionen Deutschlands und der Welt, die Wirkungen des Klimawandels zu spüren. Das betrifft besonders die Landwirtschaft, deren Bewirtschaftungssystem in Frage gestellt wird. Dazu müssen sich Landwirte weiteren Problemen stellen: Geringe Preise für die erzeugten Lebensmittel, steigende Anforderungen in Fragen des Natur- und Tierschutzes und sich stark wandelnde Ansprüche der Gesellschaft. Antworten auf diese Herausforderungen können Bauern und Bäuerinnen geben, ebenso die Wissenschaft und Branchen-Netzwerke. Wir von der Koordinierungsstelle wollen helfen, Fragen zu stellen und Antworten zu sammeln. Kurz: Wir möchten den Wissenstransfer zwischen den Fachleuten in der Landwirtschaft unterstützen. Dabei arbeiten wir vor allem eng mit den landwirtschaftlichen Versuchsstellen zusammen.

Kontaktpersonen:
Ines Gromes
Maxie Grüter
Julian Delbrügge
www.ilu-ev.de
pr@ilu-ev.de
Tel.: (+49) 033841 636732

 

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Diese Pressemitteilung auf der Webseite des ILU

Diese Pressemitteilung im PDF-Format

 

Aktuelles │ 23. März 2022

Book a Scientist ‑ digitales Speeddating mit der Wissenschaft

Am 8. April 2022 findet wieder die Online-Veranstaltung Book a Scientist statt. Bei „Book a Scientist“ haben alle Neugierigen und Wissensdurstigen nun zum ersten Mal in diesem Jahr die Chance, sich 25 Minuten lang mit einer Expertin oder einem Experten der Leibniz-Gemeinschaft auszutauschen.  Auch dieses Mal sind wir als Leibniz-Institut dabei! Sandra Kerbler  freut sich […]

Am 8. April 2022 findet wieder die Online-Veranstaltung Book a Scientist statt. Bei „Book a Scientist“ haben alle Neugierigen und Wissensdurstigen nun zum ersten Mal in diesem Jahr die Chance, sich 25 Minuten lang mit einer Expertin oder einem Experten der Leibniz-Gemeinschaft auszutauschen.  Auch dieses Mal sind wir als Leibniz-Institut dabei!

Sandra Kerbler  freut sich auf Sie mit diesem Thema, auf English: Food in 2050: Understanding how to grow agricultural crops in a changing climate
(10.00 Uhr | 10.30 Uhr)

„In contrast to many other pathways in plants, such as light signalling, hormone perception and pathogen responses where the receptors and signalling pathways have been elucidated, the primary mechanisms of temperature perception are still poorly understood. We use the model system Arabidopsis thaliana to uncover fundamental mechanisms, and we aim to transfer this knowledge to other plants, including agricultural and horticultural crops. We are using a combination of genetic, biochemical and bioinformatic approaches to identify key signalling components and the underlying transcriptional and translational regulatory networks of the temperature sensing pathways.“

Charlotte Brinkmann freut sich auf Sie mit diesem Thema: Auch Pflanzen können krank werden: Pflanzenkrankheiten verstehen, um die Ernährung in der Zukunft zu sichern
(10.00 Uhr | 10.30 Uhr | 13.30 Uhr | 14.00 Uhr)

„Wie Menschen können auch Pflanzen krank werden, zum Beispiel durch Bakterien, Viren oder Pilze. Der Befall von Nutzpflanzen ist ein großes Problem, da er zu großen Ernteausfällen führt. Zu verstehen, wie Pflanzen erkranken und dieses Wissen in die Züchtung von resistenten Sorten zu übertragen, ist wichtig, um die Ernährung in der Zukunft zu sichern.“

Um ein Online-Gespräch mit zu reservieren, schreiben Sie eine E-Mail an veranstaltungen@leibniz-gemeinschaft.de unter Angabe Ihres Namens, des gewählten Themas und des gewünschten Zeitfensters. Sie erhalten eine Bestätigungsmail, sofern der Termin noch verfügbar ist. Zeitfenster, die nicht mehr verfügbar sind, haben wir durchgestrichen. Die Verfügbarkeiten werden regelmäßig aktualisiert, können sich aber kurzfristig ändern und sind somit nicht garantiert. Book a Scientist ist selbstverständlich kostenlos.

Alle weitere Themen und buchbaren Termine unter www.leibniz-gemeinschaft.de/bookascientist.

 

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Aktuelles │ 21. März 2022

Biologische Vielfalt als Lebensgrundlage retten und fördern

Pressemitteilung der Leibniz-Gemeinschaft 06/2022; 16.03.2022 Leibniz-Forschungsnetzwerk Biodiversität legt konkrete Empfehlungen für Politik und Gesellschaft vor 45 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Forschungsnetzwerks Biodiversität sowie Kolleginnen und Kollegen haben eine Bestandsaufnahme zum Erhalt der Natur als Lebensgrundlage des Menschen vorgelegt. Die „10 Must-Knows aus der Biodiversitätsforschung“ sollen im Vorfeld der Weltbiodiversitätskonferenz der Vereinten Nationen im chinesischen Kunming […]

Pressemitteilung der Leibniz-Gemeinschaft 06/2022; 16.03.2022

Leibniz-Forschungsnetzwerk Biodiversität legt konkrete Empfehlungen für Politik und Gesellschaft vor

45 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Forschungsnetzwerks Biodiversität sowie Kolleginnen und Kollegen haben eine Bestandsaufnahme zum Erhalt der Natur als Lebensgrundlage des Menschen vorgelegt. Die „10 Must-Knows aus der Biodiversitätsforschung“ sollen im Vorfeld der Weltbiodiversitätskonferenz der Vereinten Nationen im chinesischen Kunming zum Dialog einladen, formulieren aber gleichzeitig konkrete Empfehlungen für Politik und Gesellschaft.

Die Autorinnen und Autoren der „10 Must-Knows“ kommen aus vielen verschiedenen Fachrichtungen und haben ihren Report am gestrigen 15. März auf einem Parlamentarischen Abend des Netzwerk-Forums zur Biodiversitätsforschung Deutschland (NeFo) und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) im Beisein von Bundesumweltministerin Steffi Lemke erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

In den „10 Must-Knows aus der Biodiversitätsforschung“ legen die Autorinnen und Autoren wissenschaftlich fundierte und allgemein verständliche Fakten zur biologischen Vielfalt dar. Sie analysieren die komplexen Systeme der Erde, indem sie zehn Schlüsselbereiche hervorheben, von denen wiederum jeder untrennbar mit allen anderen verbunden ist. Sie zeigen Wege auf, um einen weiteren Verlust an Artenvielfalt und Ökosystemen zu stoppen und die biologische Vielfalt zu fördern. So fordern die „10 Must-Knows“ unter anderem, Klima- und Biodiversitätsschutz zusammen zu verwirklichen, biokulturelle Lebensräume – also die Vielfalt des Lebens in seiner Mensch-Umwelt-Dimension – zu fördern, einen Umbau der Landwirtschaft, den wirksamen Schutz von Land und Ressourcen sowie mehr Engagement in Nachhaltigkeitsbildung und Anreize für öffentliche wie private Investitionen in die biologische Vielfalt.

„Wenn wir so weitermachen wie bisher, ruinieren wir die Grundlagen unseres Lebens auf diesem Planeten“, erklärt Kirsten Thonicke vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Sprecherin des Leibniz-Forschungsnetzwerks Biodiversität. „Wichtig ist dabei, nicht auf individuelle Phänomene zu starren, etwa auf eine einzelne vom Aussterben bedrohte Art, sondern auf die Zusammenhänge. Am Ende geht es um unsere Luft zum Atmen, unser Wasser zum Trinken. Wir wollen Mut machen, die Herausforderungen anzupacken. Je länger wir zögern, desto schwieriger und teurer wird es – hier gibt es eindeutige Parallelen zur Klimathematik.“

Der Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, Matthias Kleiner, ist beeindruckt von dem Report: „Der drohende Verlust der biologischen Vielfalt ist neben dem Klimawandel die zentrale globale Herausforderung der Menschheit, wenn es darum geht, den kommenden Generationen eine Lebensgrundlage zu garantieren. Wissenschaft, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, dem Wohl der Menschen zu dienen, darf nicht bei dieser Erkenntnis haltmachen. Sie muss auch Empfehlungen formulieren, wie wir die Entwicklung zum Besseren beeinflussen können. Genau das leisten die ,10 Must-Knows aus der Biodiversitätsforschung‘ des Leibniz-Forschungsnetzwerks Biodiversität in sehr beeindruckender Weise mit einer multi-disziplinären Perspektive, die der Komplexität des Themas angemessen ist. Ich hoffe, dass seine Empfehlungen breites Gehör in Politik und Gesellschaft finden.“

Zu den „10 Must-Knows aus der Biodiversitätsforschung“ im Volltext: https://zenodo.org/record/6257476#.YjBPl5Yo91N

Zum Leibniz-Forschungsnetzwerk Biodiversität: www.leibniz-verbund-biodiversitaet.de

Fachliche Ansprechpartnerin:
Eva Rahner, M. A.
Wissenschaftliche Koordinatorin Leibniz-Forschungsnetzwerk Biodiversität#
Tel.: 0331 / 288 – 2631
eva.rahner@pik-potsdam.de

Pressekontakt:
Christoph Herbort-von Loeper
Pressesprecher Leibniz-Gemeinschaft
Tel.: 030 / 20 60 49 – 471
Mobil: 0174 / 310 81 74
herbort@leibniz-gemeinschaft.de

Die Leibniz-Gemeinschaft

Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 97 eigenständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen   u.a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen knapp 21.000 Personen, darunter fast 12.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei zwei Milliarden Euro.

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Diese Pressemitteilung auf der Webseite der Leibniz-Gemeinschaft

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Zu den „10 Must-Knows aus der Biodiversitätsforschung“ im Volltext

Zum Leibniz-Forschungsnetzwerk Biodiversität

 

Aktuelles │ 8. Mai 2022

Broschüre „Stickstoffdüngung im Freilandgemüsebau“ veröffentlicht

In Teilgaben düngen, Zwischenfrüchte anbauen, Berechnungstools nutzen: die neue Broschüre „Stickstoffdüngung im Freilandgemüsebau“ gibt Tipps, die in der Praxis erprobt wurden. Die kostenlose Broschüre wurde im Rahmen des  MoDeN-Projektes erstellt und gibt Tipps zur effizienteren Stickstoffdüngung im Freilandgemüsebau. Sie kann unter Angabe der Bestellnummer 1778 über den BLE-Medienservice als Printversion kostenfrei bestellt oder heruntergeladen werden.

In Teilgaben düngen, Zwischenfrüchte anbauen, Berechnungstools nutzen: die neue Broschüre „Stickstoffdüngung im Freilandgemüsebau“ gibt Tipps, die in der Praxis erprobt wurden.
Die kostenlose Broschüre wurde im Rahmen des  MoDeN-Projektes erstellt und gibt Tipps zur effizienteren Stickstoffdüngung im Freilandgemüsebau. Sie kann unter Angabe der Bestellnummer 1778 über den BLE-Medienservice als Printversion kostenfrei bestellt oder heruntergeladen werden.

Ergebnisse aus dem Modell- und Demonstrationsvorhaben Stickstoffdüngung im Freilandgemüsebau mit Tipps zur Stickstoffdüngung

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Broschüre "Stickstoffdüngung im Freilandgemüsebau"

MoDeN-Projektwebseite

 

Aktuelles │ 7. März 2022

Studentische Hilfskraft (w,m,div.) im Bereich Ökonomie – Kennz. 04/2022/3

Das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) betreibt Forschung für eine nachhaltige Produktion von Gemüse und eine gesunde Ernährung für Menschen in der ganzen Welt. Das IGZ ist ein Institut der Leibniz Gemeinschaft (WGL). Am IGZ ist in der Forschungsgruppe „Entwicklungsökonomie und Ernährungssicherung“ von Professor Tilman Brück ab sofort und zunächst befristet für zwölf Monate […]

Das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) betreibt Forschung für eine nachhaltige Produktion von Gemüse und eine gesunde Ernährung für Menschen in der ganzen Welt. Das IGZ ist ein Institut der Leibniz Gemeinschaft (WGL).

Am IGZ ist in der Forschungsgruppe „Entwicklungsökonomie und Ernährungssicherung“ von Professor Tilman Brück ab sofort und zunächst befristet für zwölf Monate folgende Stelle zu besetzen:

Studentische Hilfskraft (w,m,div.) im Bereich Ökonomie

(auf Minijob-Basis, je 450,- Euro Monatsverdienst, ca. 40 Stunden/Monat)

Kennz. 04/2022/3

Die Hilfskraft wird eine Studie zu Ernährungssicherheit in Afrika unterstützen. In der Studie werden im Rahmen einer quasi-experimentellen Untersuchung die Auswirkungen einer landwirtschaftlichen Intervention zur Stärkung der Ernährungssicherheit von geflüchteten Menschen in einem sehr fragilen Kontext ausgewertet. Dazu werden Panelhaushaltsdaten erhoben und ausgewertet.

Die Aufgaben umfassen

  • Aufbereitung von Literatur
  • Analyse von Forschungsdaten
  • Unterstützung bei der Koordination des sozialwissenschaftlichen Projektmoduls
  • Vorbereitung von Veranstaltungen

Wir erwarten

  • eine*n hochmotivierte*n Studentin*en mit dem Studienhintergrund Ökonomie, Agrarwissenschaften, Psychologie oder einem verwandten Fach
  • Grundkenntnisse in Datenanalyse, z.B. mithilfe von Stata
  • Kenntnisse in der ökonometrischen Analyse von Paneldaten
  • Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit
  • exzellente Englischkenntnisse
  • sehr gute Deutschkenntnisse

Wir bieten

  • die Mitarbeit an einem hochaktuellen, internationalem Forschungsprojekt in einem dynamischen Team
  • flexible Einteilung der Arbeitszeit nach Absprache und Nutzung des flexiblen Arbeitsortes

Nähere Auskünfte zum IGZ erhalten Sie im Internet unter www.igzev.de. Rückfragen sind möglich bei Mekdim Regassa (regassa@igzev.de).

Wir unterstützen die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege. Für das IGZ ist Chancengleichheit von besonderer Bedeutung. Menschen mit Behinderung werden bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt beschäftigt. Das IGZ ist durch die Diversität seiner Mitarbeiter*innen geprägt und begrüßt Bewerbungen von allen qualifizierten Kandidat*innen, unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung, Religion, Weltanschauung oder ethnischer Herkunft.

Aussagefähige schriftliche Bewerbungen richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer per Email im PDF-Format an personal@igzev.de. Die Stelle wird besetzt, sobald eine geeignete Person ausgewählt werden konnte.

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Aktuelles │ 7. März 2022

Studentische Hilfskraft (w,m,div.) im Bereich Verhaltensökonomie – Kennz. 03/2022/3

Das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) betreibt Forschung für eine nachhaltige Produktion von Gemüse und eine gesunde Ernährung für Menschen in der ganzen Welt. Das IGZ ist ein Institut der Leibniz Gemeinschaft (WGL). Am IGZ ist in der Forschungsgruppe „Entwicklungsökonomie und Ernährungssicherung“ von Professor Tilman Brück ab sofort und zunächst befristet für zwölf Monate […]

Das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) betreibt Forschung für eine nachhaltige Produktion von Gemüse und eine gesunde Ernährung für Menschen in der ganzen Welt. Das IGZ ist ein Institut der Leibniz Gemeinschaft (WGL).

Am IGZ ist in der Forschungsgruppe „Entwicklungsökonomie und Ernährungssicherung“ von Professor Tilman Brück ab sofort und zunächst befristet für zwölf Monate folgende Stelle zu besetzen:

Studentische Hilfskraft (w,m,div.) im Bereich Verhaltensökonomie

(auf Minijob-Basis, je 450,- Euro Monatsverdienst, ca. 40 Stunden/Monat)

Kennz. 03/2022/3

Die Hilfskraft wird für das im Rahmen der BMBF-Ausschreibung „Agrarsysteme der Zukunft“ geförderte Forschungsprojekt „Food4Future“ (F4F) tätig sein. Das Projekt untersucht radikale Innovationen für eine nachhaltig gesunde Lebensmittelproduktion, um auch künftige Generationen mit ausreichend gesunden Lebensmitteln versorgen zu können. Innerhalb des Projektmoduls „Sozialwissenschaftlichen Analyse“ werden verschiedene Szenarien und Trends im Ernährungssystem sozialwissenschaftlich und verhaltensökonomisch untersucht.

Die Aufgaben umfassen

  • Aufbereitung von Literatur
  • Analyse von Forschungsdaten
  • Unterstützung bei der praktischen Durchführung und Auswertung von Verhaltensexperimenten
  • Unterstützung bei der Koordination des sozialwissenschaftlichen Projektmoduls
  • Vorbereitung von Veranstaltungen

Wir erwarten

  • eine*n hochmotivierte*n Studentin*en mit dem Studienhintergrund Ökonomie, Agrarwissenschaften, Psychologie oder einem verwandten Fach
  • Grundkenntnisse in experimenteller bzw. Verhaltensökonomie sowie Interesse an der Durchführung von verhaltensökonomischen Laborexperimenten im Zusammenhang mit Gartenbau und Ernährung
  • Grundkenntnisse in Datenanalyse, z.B. mithilfe von Stata
  • Kenntnisse in der ökonometrischen Analyse von Paneldaten
  • Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit
  • exzellente Englischkenntnisse
  • sehr gute Deutschkenntnisse

Wir bieten

  • die Mitarbeit an einem hochaktuellen, internationalem Forschungsprojekt in einem dynamischen Team
  • flexible Einteilung der Arbeitszeit nach Absprache und Nutzung des flexiblen Arbeitsortes

Nähere Auskünfte zum IGZ erhalten Sie im Internet unter www.igzev.de. Rückfragen sind möglich bei Mekdim Regassa (regassa@igzev.de).

Wir unterstützen die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege. Für das IGZ ist Chancengleichheit von besonderer Bedeutung. Menschen mit Behinderung werden bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt beschäftigt. Das IGZ ist durch die Diversität seiner Mitarbeiter*innen geprägt und begrüßt Bewerbungen von allen qualifizierten Kandidat*innen, unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung, Religion, Weltanschauung oder ethnischer Herkunft.

Aussagefähige schriftliche Bewerbungen richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer per Email im PDF-Format an personal@igzev.de. Die Stelle wird besetzt, sobald eine geeignete Person ausgewählt werden konnte.

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Aktuelles │ 4. März 2022

Volle Solidarität und Unterstützung der Ukraine

(c) Pressestelle MWFK. Inhalte übernommen vom MWFK:  Link. Die Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Studentenwerke und das Wissenschaftsministerium des Landes Brandenburg sind sich einig: „Wissenschaft und Forschung bauen Brücken, über Grenzen, Nationen, Kulturen, Religionen hinweg. Wissenschaft und Forschung stehen für Wahrhaftigkeit und Aufklärung, für Austausch und Begegnung, für die gemeinsame Suche nach Lösungen für drängende globale Herausforderungen. […]

(c) Pressestelle MWFK. Inhalte übernommen vom MWFK:  Link.

Die Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Studentenwerke und das Wissenschaftsministerium des Landes Brandenburg sind sich einig:

Wissenschaft und Forschung bauen Brücken, über Grenzen, Nationen, Kulturen, Religionen hinweg. Wissenschaft und Forschung stehen für Wahrhaftigkeit und Aufklärung, für Austausch und Begegnung, für die gemeinsame Suche nach Lösungen für drängende globale Herausforderungen. Und sie gedeihen nur in Frieden und Freiheit.

Der Angriff auf die Ukraine ist ein Verbrechen. Russland hat völkerrechtswidrig ein freies und souveränes Land überfallen. Wir sind deswegen in tiefer Sorge. Diese durch nichts und niemanden zu rechtfertigende Aggression trifft die ganze Bevölkerung, sie trifft Männer, Frauen und Kinder. Und sie trifft auch Studierende und Forschende, Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Unsere volle Solidarität und Unterstützung gilt der Ukraine und den Ukrainerinnen und Ukrainern. Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Studentenwerke und Wissenschaftsministerium werden ihre bereits begonnene Hilfe ausweiten und eine Brücke für bedrohte Wissenschaftler*innen, Studierende und ihre Angehörigen aus der Ukraine nach Brandenburg bauen. Wir helfen ihnen bei der Suche nach Studienplätzen, Arbeitsplätzen und Jobs in der Wissenschaft, Unterkünften, Sprachkursen und psychosozialer Betreuung. Uns ist dabei wichtig: Wir wollen nicht nur Übergangsjobs vermitteln – wir wollen geflüchteten Studierenden und Forschenden eine Perspektive in der Wissenschaft geben. Dafür werden wir eine landesweite Plattform zur Vernetzung unserer Hilfsangebote der Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen schaffen. Und wir wollen nicht nur Betten bereitstellen, wir wollen auch die wissenschaftliche Kompetenz der Einrichtungen in Bezug auf Osteuropa nutzen. Brandenburg ist das einzige Bundesland mit Ukrainistik-Lehrstühlen – einmal an der Universität Potsdam und einmal an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Gleichzeitig wollen wir die bereits bestehenden Verbindungen nach Mittel- und Osteuropa ausbauen. Gerade jetzt sind Kooperationen mit und Kontakte zu polnischen, slowakischen, tschechischen und baltischen Akademien der Wissenschaften wichtiger denn je. Das Brandenburger Wissenschaftsministerium stellt kurzfristig zusätzliche Mittel in Höhe von bis zu 500.000 Euro bereit, um die Wissenschaftseinrichtungen bei ihren Hilfsangeboten unbürokratisch zu unterstützen.“

Die offiziellen wissenschaftlichen Beziehungen zu Russland werden ausgesetzt. Alle Einrichtungen überprüfen kritisch ihre bestehenden Beziehungen zu Wissenschaftseinrichtungen in der Russischen Föderation und in Belarus und setzen diese – soweit menschlich und völkerrechtlich vertretbar – aus. Das betrifft unter anderem offizielle Kooperationen, gemeinsame Forschungsprojekte und Veranstaltungen, die Bereitstellung von finanziellen Mitteln, den Zugriff auf und die Nutzung von Forschungsergebnissen. Neue Kooperationsvorhaben werden nicht begonnen. Aber dass Menschenrechte, Freiheit und Frieden Grundlagen von Wissenschaft und Forschung sind, muss mehr sein als Rhetorik. Umso mehr anerkennen wir den Mut von mehr als 4.000 Wissenschaftler*innen, die in einem offenen Brief Wladimir Putins Angriffskrieg kategorisch ablehnen. Deswegen wird es auch weiterhin bilaterale Kontakte zu systemkritischen Wissenschaftler*innen geben – soweit möglich und ohne diese zu gefährden.“

Unterzeichner*innen:

  • Dr. Manja Schüle, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg
  • Prof. Oliver Günther, Ph.D., Präsident der Universität Potsdam
  • Prof. Dr. Gesine Grande, Präsidentin der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg
  • Prof. Dr. Julia von Blumenthal, Präsidentin der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
  • Prof. Dr. Susanne Stürmer, Präsidentin der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
  • Prof. Dr. Eva Schmitt-Rodermund, Fachhochschule Potsdam
  • Prof. Dr. Ulrike Tippe, Präsidentin der Technischen Hochschule Wildau
  • Prof. Dr. Andreas Wilms, Präsident der Technischen Hochschule Brandenburg
  • Prof. Dr. Matthias Barth, Präsident der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
  • Peter Heiß, Geschäftsführer des Studentenwerks Potsdam
  • Monique Zweig, Geschäftsführerin des Studentenwerks Frankfurt (Oder)
  • Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Christoph Markschies, Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW)
  • Prof. Dr. Alexander Böker, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung IAP, Potsdam
  • Dr. Eva Ehrentreich-Förster, stellvertretende Leiterin des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie, Institutsteil Bioanalytik und Bioprozesse, Potsdam
  • Prof. Dr. Mario Ragwitz, Direktor der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG, Cottbus
  • Prof. Dr. Harald Schenk, Geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme IPMS, Dresden/Cottbus
  • Prof. Dr. Antje Boetius, Direktorin am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung
  • Prof. Dr. Niels Hovius, Wissenschaftlicher Vorstand (komm.) des Helmholtz-Zentrums – Deutsches GeoForschungsZentrum Potsdam
  • Prof. Dr. Matthias Steinmetz, Wissenschaftlicher Vorstand und Direktor des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP)
  • Prof. Dr. Barbara Sturm, Wissenschaftliche Direktorin des Leibniz-Instituts für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB), Potsdam
  • Prof. Dr. Frank Ewert, Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V., Müncheberg
  • Martin Jank, Administrativer Direktor des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V., Müncheberg
  • Prof. Dr. Frank Bösch, Direktor, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF), Potsdam
  • Prof. Dr. Eckhard George, Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ), Großbeeren
  • Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, Direktor, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung
  • Prof. Dr. Christian Stegmann, DESY-Direktor für Astroteilchenphysik und Leiter des DESY-Standorts Zeuthen
  • Prof. Dr. Tilman Grune & Dr. Birgit Schröder-Smeibidl, Vorstand des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung, Potsdam-Rehbrücke
  • Prof. Dr. Oliver Ibert, Direktor des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung (IRS), Erkner
  • Prof. Dr. Gerhard Kahmen & Nicolas Hübener, Geschäftsführung der IHP GmbH, Leibniz-Institut für Innovative Mikroelektronik, Frankfurt (Oder)
  • Prof. Dr. Masaru Shibata, Stellvertretender Geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut), Potsdam
  • Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Fratzl, Geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für Kolloid- und Grenzflächenforschung, Potsdam
  • Prof. Dr. Ralph Bock, Direktor des Max-Planck-Instituts für Molekulare Pflanzenphysiologie, Potsdam
  • Prof. Dr. Mark Lawrence, Geschäftsführender Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS), Potsdam
  • Prof. Dr. Ortwin Renn, Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS), Potsdam
  • Jakob Meyer, Administrativer Direktor des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS), Potsdam

Einzelne Zitate

Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Manja Schüle:

„Der Angriff auf die Ukraine ist ein Verbrechen – und er betrifft uns alle. Unter Beschuss sind auch unsere Demokratie, die Menschenrechte und die Freiheit der Wissenschaft. Ich bin den Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Studentenwerken dankbar für ihre außerordentlich große Hilfsbereitschaft. Sie sind seit Tag 1 dabei, direkt und konkret zu helfen: Sie sammeln Spenden, holen Ukrainerinnen und Ukrainer an den Grenzen ab, stellen Unterkünfte bereit und beraten alle, die nicht zurück können. Ich bin froh, dass wir uns darauf verständigt haben, diese Hilfen gemeinsam deutlich auszuweiten. In dieser größten Bedrohung unserer Welt und unserer Werte seit dem Zweiten Weltkrieg geht es darum, zusammenzustehen. Wir stehen bereit. Wir stehen zur Ukraine.“

Prof. Dr. Gesine Grande, Präsidentin der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg:

„Als Universität setzen wir uns mit all unserer Kraft in Wissenschaft, Lehre und unserem Universitätsleben für Weltoffenheit, streitbaren Diskurs und Respekt vor unterschiedlichen Traditionen, Kulturen und ethischen und moralischen Grundwerten ein. Wir sind schockiert und tief betroffen von der Invasion Russlands in die Ukraine. Wir verurteilen diese völkerrechtswidrige Aggression und sind mit größter Sorge und Solidarität bei den Bürger*innen der Ukraine.“

Prof. Dr. Julia von Blumenthal, Präsidentin der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder):

„Als Europa-Universität Viadrina verurteilen wir den Angriff der russischen Führung auf die Ukraine aufs Schärfste. Wir stehen solidarisch an der Seite unserer rund 150 ukrainischen Studierenden und Mitarbeitenden, unserer Partnerinnen und Partner aus und in der Ukraine. Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit langjähriger Ukraine-Kompetenz tragen mit ihren Analysen zur Aufklärung bei und ordnen das Geschehen ein. Ukrainische Studierende und Forschende an unserer Universität erheben ihre Stimme, und wir unterstützen sie dabei mit Mediengesprächen und in online-Veranstaltungen. Für die ankommenden ukrainischen Geflüchteten erweitern wir unser Angebot zur Vorbereitung auf das Studium, bieten Studienplätze und organisieren Unterkünfte. Als internationale Universität stehen wir solidarisch ein für die demokratische Selbstbestimmung der Ukraine und Frieden in Europa.“ Weitere Informationen: www.europa-uni.de/ukraine

Prof. Dr. Susanne Stürmer, Präsidentin der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF:

„Die Betroffenheit und konkrete Hilfsbereitschaft in der Filmuniversität sind groß. Umso wichtiger zu sehen, dass wir dieses Engagement mit den übrigen Brandenburger Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen teilen und vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur unterstützt werden – um gemeinsam unseren Mitmenschen in der Ukraine in ihrer verzweifelten Lage zu helfen.“

Prof. Dr. Eva Schmitt-Rodermund, Fachhochschule Potsdam:

„Die Geschehnisse in der Ukraine erfüllen uns Hochschulen mit höchster Sorge. Frieden, Freiheit und Demokratie sind die Grundlagen für Bildung und Wissenschaft. Verfolgte und Flüchtende können mit unserer umfassenden Unterstützung rechnen.“

Prof. Dr. Matthias Barth, Präsident der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde:

„Der Angriffskrieg auf die Ukraine bricht nicht nur eklatant das Völkerrecht, sondern berührt elementare Werte der Freiheit, Demokratie und Selbstbestimmung, auf denen die Freiheit in der Wissenschaft und Kooperationen fußen. Die HNEE verbindet mit der Ukraine seit etwa 15 Jahren eine große Verbundenheit durch zahlreiche Kooperationen in Lehre und Forschung. Unsere ganze Solidarität gilt in dieser schweren Zeit allen ukrainischen Bürger*innen, unseren Freunden und Partner*innen vor Ort. Mit großer Dankbarkeit nehme ich ein großes Mitgefühl und eine ebenso große und entschlossene Hilfsbereitschaft unserer Hochschulmitglieder und zahlreicher Eberswalder Bürger*innen wahr.“

Peter Heiß, Geschäftsführer des Studentenwerks Potsdam und Landessprecher der beiden Studentenwerke in Brandenburg:

„Unsere Gedanken sind mit den Menschen in der Ukraine, deren Leben von einem auf den anderen Tag ein anderes ist. Mit aller Kraft unterstützen wir Studierende aus der Ukraine sowie alle Studierenden, die unter diesem Krieg Not leiden. Unser Handeln richtet sich an gelebter Solidarität aus, niedrigschwellig und ohne viel Bürokratie: Finanzielle Unterstützung, ein Dach über dem Kopf und auch psychologische Beratung – wir werden Wege finden, um zu helfen und sind in dieser schweren Zeit für die Studierenden da!“

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Christoph Markschies, Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW):

„Angesichts der furchtbaren Verbrechen, die die deutsche Wissenschaft – darunter auch Mitglieder der Akademie – im Zweiten Weltkrieg gegenüber dem Volk der Ukraine geplant und begangen hat, fühlen wir uns besonders verpflichtet, der Ukraine in tätiger Solidarität bei der Abwehr des völkerrechtswidrigen, barbarischen russischen Angriffs beizustehen. Dazu sind wir mit der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine in engem Kontakt. Wir werden gemeinsam mit ihr und mit unseren polnischen, slowakischen, tschechischen und baltischen Schwesterakademien und den einschlägigen Brandenburger Akteuren ein Netzwerk junger Wissenschaftler:innen organisieren, in dem die Kompetenz zur Region und zu transregionalen Fragestellungen gebündelt wird. Im Rahmen dieses Netzwerks soll auch bedrohten ukrainischen Wissenschaftler:innen Schutz und ein sicherer Aufenthalt an der BBAW geboten werden. Dazu arbeiten wir auch mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien und Schwesterakademien in Südosteuropa zusammen. Eine stabile europäische Friedensordnung wird es nur in einem geeinten Europa geben; das Netzwerk der Akademien mit seinen Stipendien und Fellowships ist ein nachhaltiger Beitrag dazu. Die BBAW wird selbstverständlich in diesem Rahmen auch die bedrohten belorussischen und russischen Wissenschaftler:innen unterstützen, die gegen den verbrecherischen Krieg und das System, das ihn führt, protestieren und an die russische Wissenschaft appellieren, den Weg in die Zukunft gemeinsam mit den europäischen Staaten zu suchen. Im Augenblick gilt aber vor allem: #StandwithUkraine.“

Prof. Dr. Mario Ragwitz, Direktor des Fraunhofer IEG, Cottbus:

„Demokratie, Frieden, Freiheit und Menschenwürde sind das Fundament guter Wissenschaft und Forschung. Wir sind schockiert, mit welcher Wucht der Krieg von Russland nach Europa zurückgebracht wurde. Und wir sind betroffen, wie unseren Kolleginnen und Kollegen im Bereich der Wissenschaft und Forschung in der Ukraine nicht nur die professionelle Basis entzogen ist, sondern wie viele Menschen nun zur Flucht gezwungen sind, um Leib und Leben zu retten. Als Fraunhofer IEG, als Forschende an den klimaneutralen Energiesystemen der Zukunft, wollen wir das uns Mögliche tun, um diesen Menschen wieder eine Zukunftsperspektive zu geben und einen wissenschaftlichen Neustart in Brandenburg zu ermöglichen.“

Prof. Dr. Matthias Steinmetz, Wissenschaftlicher Vorstand und Direktor des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP):

„Unser Mitgefühl gilt allen Ukrainerinnen und Ukrainern und insbesondere unseren Kolleginnen und Kollegen, die von einem Tag auf den andern aus ihrem gewohnten Leben gerissen wurden und nun unglaubliches Leid erfahren müssen. Gleichzeitig gilt unsere Hochachtung den mehr als 4.000 russischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sich namentlich gegen den kriegerischen Wahnsinn ihrer Staatsführung stellen. Sie sind und bleiben Kolleginnen und Kollegen, und wir werden sie unterstützen, wo immer sich uns eine Möglichkeit bietet.“

Prof. Dr. Frank Bösch, Direktor, Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF):

„Das ZZF ist vielen Wissenschaftler*innen aus der Ukraine und Russland eng verbunden und steht an der Seite aller Menschen, die sich gegen diesen Krieg aussprechen. Wir verurteilen nicht nur den völkerrechtswidrigen russischen Einmarsch in die Ukraine, sondern weisen als Historiker*innen auch Putins Geschichtsklitterung entschieden zurück, die diesen Krieg zu legitimieren versucht. Die Osteuropa-Expert*innen des ZZF bieten Lehrenden in Bildungseinrichtungen Gespräche zu den Hintergründen an und versuchen, über die Medien dazu aufzuklären. Für unsere Kolleg*innen aus den betroffenen Regionen bemühen wir uns um Stipendien und bitten die Politik dringend um Unterstützung hierfür.“

Prof. Dr. Mark Lawrence, Geschäftsführender Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS):

„Die Menschen in der Ukraine haben unsere volle Solidarität. Wir sind dankbar dafür, dass das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur den geflüchteten Menschen breite Unterstützung anbietet. Wir werden tun, was in unserer Macht steht, um hier mit zu helfen. Vor allem hoffe ich, dass der Grund dieser Flucht – die nicht zu rechtfertigende und menschenverachtende Invasion in der Ukraine – bald gestoppt wird.“

Prof. Dr. Antje Boetius, Direktorin am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung:

„Wir haben tiefes Mitgefühl für alle Menschen, die von dem Krieg in der Ukraine direkt und indirekt betroffen sind und für alle, die Repressionen in Russland und Belarus ausgesetzt sind, weil sie gegen ihre Regierungen und den Krieg demonstrieren. Wissenschaft bildet Brücken zwischen Völkern, selbst in Zeiten schwerer politischer Krisen und Krieg. Diese Brücken wollen wir jetzt nutzen, um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der Ukraine in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen. Polar- und Meeresforschung, unsere Forschung zu Klimafolgen und Umweltproblemen können wir nur über Ländergrenzen hinweg denken und bearbeiten.“

Prof. Dr. Gerhard Kahmen Nicolas Hübener, Geschäftsführung der IHP GmbH, Leibniz-Institut für Innovative Mikroelektronik, Frankfurt (Oder):

„Ein Schlüsselfaktor für unsere erfolgreiche Forschung ist das enge und weltweite Zusammenwirken von Menschen unterschiedlicher Nationen, Herkunft und Kulturen. Wir sehen uns und unsere Mitarbeitenden als internationale Botschafter, die durch aktive Handlungen belegen, dass Lösungen zu den großen gesellschaftlichen Aufgabenstellungen nur in Kooperation und nicht in Konfrontation entstehen können.“

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Webseite MWFK: Pressemitteilung "Volle Solidarität und Unterstützung der Ukraine"

Pressemitteilung (PDF)

 

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