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Bachelor-, Master-, Diplomarbeiten

Bachelor-, Master-, Diplomarbeiten │ 25. Oktober 2018

Bachelor- und/oder Masterarbeit für Studierende der TU oder HU Berlin – Thema: Rechtliche Rahmenbedingungen und -vorschriften für die Anwendung von Recyclingprodukten aus Ausgangssubstraten menschlicher Herkunft im Gartenbau und in der Landwirtschaft

Hintergrund: Die 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen (UN) beziehen sich u.a. auf nachhaltige Städte und Gemeinden (SDG Nr. 11), auf nachhaltigen Konsum und Produktion (SDG Nr. 12), als auch auf die Verfügbarkeit und den Zugang zu sauberem Wasser und Sanitäreinrichtungen für alle (SDG Nr. 6). Parallel fordern […]

Hintergrund:

Die 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen (UN) beziehen sich u.a. auf nachhaltige Städte und Gemeinden (SDG Nr. 11), auf nachhaltigen Konsum und Produktion (SDG Nr. 12), als auch auf die Verfügbarkeit und den Zugang zu sauberem Wasser und Sanitäreinrichtungen für alle (SDG Nr. 6). Parallel fordern u.a. der Weltagrar-Rat, die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN (FAO) oder die Europäische Kommission den Aufbau von (regionalen) Kreislaufwirtschaften um die Nahrungsmittelproduktion langfristig zu sichern. Besonderer Fokus liegt dabei auf integrierten Ansätzen, in denen Ressourcenschonung, Klimaschutz und Nährstoffrecycling zusammenwirken.

Vor diesem Hintergrund hat die Bundesregierung ihre nationale Nachhaltigkeitsstrategie 2016 überarbeitet und die Umsetzung und Weiterentwicklung des Deutschen Ressourceneffizienzprogrammes als auch des Abfallvermeidungsprogramms definiert (BReg, 2016). Ziel dieser Maßnahmen zur Schaffung von Kreislaufwirtschaften ist es u.a. durch eine effektive Nährstoffrückgewinnung aus Abfallströmen die Recyclingquote zu erhöhen. Eine wertvolle Ressource zum Aufbau von Nährstoffkreisläufen sind auch menschliche Fäkalien: eine Person in Europa „produziert“ jedes Jahr in etwa 5,7 kg Stickstoff, 0,6 kg Phosphor und 1,2 kg Kalium (Wolgast, 1993). Wenn durch eine adäquate hygienische Behandlung die Qualitätssicherung gewährleistet werden kann, können Recyclingprodukte aus Ausgangssubstraten menschlicher Herkunft prinzipiell auch im Gartenbau oder in der Landwirtschaft als Dünger eingesetzt werden.

Fragestellung:

Was sagen jedoch europäische und nationale Gesetze dazu? Ist das Recycling von Nährstoffen aus menschlichen Fäkalien erlaubt, verboten, gefördert…; was gibt es für Vorgaben? Und wer sagt eigentlich was?

Bekannt ist: eine Verwertung von Nährstoffen aus menschlichen Exkrementen wird durch existierende rechtliche Regelungen bisher wenig beachtet was auch die praktische Umsetzung erschwert. Die Nährstoffressource „Menschliche Fäkalien“ wird in europäischen Gesetzen, Richtlinien und Verordnungen meist nicht explizit adressiert; es existieren lediglich verschiedene Arten „tierische Exkremente“ und „Klärschlamm“. In Deutschland besitzen menschlicher Urin oder Fäzes bzw. Inhalte aus Trockentoiletten keinen Abfallschlüssel nach Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV) und dürfen daher von Kompostierwerken nicht kreislauforientiert verwertet werden.

Aber wie sieht die Gesetzes-Lage in Deutschland genau aus und wie in anderen europäischen Ländern wie z.B. Dänemark, Norwegen oder Frankreich? Das möchten wir uns zusammen mit Studierenden der HU oder TU Berlin anschauen, die sich für interdisziplinäre Arbeit und Kompost-Klos interessieren.

Untersuchungsansatz:

  1. Schritt: Literaturrecherche zur thematisch-relevanten Gesetzeslage im Bereich Abfall- und Düngerecht (z.B. AbfV, KrWG, DüMV, DüV) sowie zu Akteuren, Stakeholdern und Institutionen.
  2. Schritt: Analyse des alternativen Sanitärsektors, bei einer…

Bachelorarbeit mittels vergleichender Literaturanalyse:
D.h. Vergleich des Status-Quo auf EU-Ebene und verschiedenen Ländern, wie bspw. Deutschland, Dänemark, Frankreich, oder Schweiz. Die Analyse soll dabei neben einer rein deskriptiven Beschreibung (z.B. Vergleich von institutionellen Strukturen, Inhalt/Struktur der Gesetze/Verordnungen etc.) auch Erklärungen (z.B. von kausalen Zusammenhängen, Ursache-Wirkungs-Beziehungen etc.) sowie Prognosen (z.B. Vorhersage möglicher Entwicklungen) umfassen.

Masterarbeit mittels Konstellationsanalyse: Diese interdisziplinäre Methode wurde an der TU Berlin am Zentrum für Technik und Gesellschaft konzipiert und gilt als interdisziplinäres Brückenkonzept für die Nachhaltigkeits-, Technik- und Innovationsforschung. Dabei werde die engen Verflechtungen von technischen, natürlichen und sozialen Entwicklungen in der Analyse besonders beachtet.

Die Arbeit wird vom Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau Großbeeren (IGZ) in Kooperation mit der TU Berlin (Prof. Rotter, Fachgebiet „Kreislaufwirtschaft und Recyclingtechnologie“ und Prof. Köppel Fachgebiet „Umweltplanung“) und der HU Berlin (Prof. George, Albrecht Daniel Thaer-Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften) ausgeschrieben und betreut. Es ist möglich, das Thema als Tandem zu bearbeiten. Zeitraum: ab November 2018 // Sprache: Betreuung und Bearbeitung ist auf Deutsch oder Englisch möglich.

Ansprechpartner*innen:

Ariane Krause und Franziska Häfner, Arbeitsgruppe „Circular Economies & Nutrient Cycling“ am Großbeeren, E-Mail: sieugreen@igzev.de

Albrecht Fritze, Fachgebiet „Kreislaufwirtschaft und Recyclingtechnologie“ TU Berlin, E-Mail: a.fritze@tu-berlin.de

 

 

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Bachelor-, Master-, Diplomarbeiten │ 19. Juni 2018

Bachelorarbeit: „Eignung von Deep-Learning Algorithmen zur Bildklassifikation von Wurzelsystemen mit Fusariumbefall“

Thema: „Eignung von Deep-Learning Algorithmen zur Bildklassifikation von Wurzelsystemen mit Fusariumbefall“ Problem Im Bleichspargelanbau verursacht der Befall mit verschiedenen Fusariumarten (Fusarium oxysporum, F. proliferatum und F. redolens) Ertragsausfälle und Einschränkungen im Nachbau. Eine Pilzdiagnostik, die auf makroskopischen Bilder des Wurzelsystems basiert, könnte eine wichtige methodische Unterstützung in der aktuellen Forschung darstellen. In Voruntersuchungen konnten wir […]

Thema: „Eignung von Deep-Learning Algorithmen zur Bildklassifikation von Wurzelsystemen mit Fusariumbefall“

Problem

Im Bleichspargelanbau verursacht der Befall mit verschiedenen Fusariumarten (Fusarium oxysporum, F. proliferatum und F. redolens) Ertragsausfälle und Einschränkungen im Nachbau. Eine Pilzdiagnostik, die auf makroskopischen Bilder des Wurzelsystems basiert, könnte eine wichtige methodische Unterstützung in der aktuellen Forschung darstellen. In Voruntersuchungen konnten wir differentielle Effekte der einzelnen Fusariumarten auf die Wurzelmorphologie (Radius, Länge, Fläche) nachweisen. Möglicherweise kann über die Anwendung von Deep-Learning Methoden auf Grauwertbilder von gesunden und befallenen Spargelwurzeln eine Klassifikation von Pflanzen in „befallen“ und „nicht-befallen“ vorgenommen werden. Deep-Learning Methoden können sehr subtile Unterschiede automatisiert „lernen“ und somit die menschliche Wahrnehmung hinter sich lassen. Die praktischen Anwendungen sind sehr vielfältig.

Aufgabenstellung

Ausgehend von einem großen Set kalibrierter Wurzelbilder, die mit diversen Fusarium-Isolaten infiziert waren, sollen Deep Learning Methoden in Matlab hinsichtlich ihrer Eignung zur Klassifikation getestet werden.

Bewerbung bitte an:

Dr. Jan Gräfe, Leibniz-Institut für Gemüse und Zierpflanzenbau Großbeeren/Erfurt e.V., Grundlagen des integrierten Pflanzenschutzes, Theodor-Echtermeyer-Weg 1, 14979 Großbeeren, Tel.: 033701 78363, graefe@igzev.de

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Bachelor-, Master-, Diplomarbeiten │ 19. Februar 2018

Ausschreibung Masterarbeit

  Thema Identifizierung und Charakterisierung wachstumsstimulierender Komponenten in einem aus Braunkohle hergestellten organischen Bodenhilfsstoff   Hintergrund Untersucht werden soll ein aus Braunkohlestaub hergestelltes und durch oxidative Ammonolyse mit Stickstoff angereichertes organisches Granulat. In Gewächshaus- und Feldversuchen konnte im Vergleich zu mineralischer Düngung und der Applikationen mit stickstoffhaltiger Biokohle die wuchsfördernde Wirkung des Granulats demonstriert werden. […]

 

Thema

Identifizierung und Charakterisierung wachstumsstimulierender Komponenten in einem aus Braunkohle hergestellten organischen Bodenhilfsstoff

 

Hintergrund

Untersucht werden soll ein aus Braunkohlestaub hergestelltes und durch oxidative Ammonolyse mit Stickstoff angereichertes organisches Granulat. In Gewächshaus- und Feldversuchen konnte im Vergleich zu mineralischer Düngung und der Applikationen mit stickstoffhaltiger Biokohle die wuchsfördernde Wirkung des Granulats demonstriert werden. Allerdings waren die Wuchsunterschiede zwischen den mit dem Granulat behandelten Varianten trotz unterschiedlicher Aufwandmengen nur gering ausgeprägt. Aus diesen Befunden leitet sich die Hypothese ab, dass die positiven Wuchseffekte z. T. durch phytohormonell wirksame Komponenten hervorgerufen werden.

Fragestellung und Untersuchungsansatz

Durch die vergleichende Analyse des Granulats und der für die Herstellung verwendeten Braunkohle soll geprüft werden, ob in beiden Substraten wuchsfördernde Phytohormone oder andere wachstumsstimulierende Substanzen enthalten sind oder ob diese erst durch die physiko-chemische Modifikation der Braunkohle entstehen. Die Analysen sollen mit Hilfe der Flüssigkeitschromatographie-Massenspektrometrie (LC-MS) oder Gaschromatographie-Massenspektrometrie (GC-MS) und der Fourier-Transform-Ionenzyklotron Resonanz-Massenspektrometrie (FTICRMS) in löslichen Fraktionen durchgeführt werden.

Voraussetzungen

Spaß an der Mitarbeit in einem interdisziplinären Forschungsprojekt am GFZ (Potsdam) und IGZ (Großbeeren). Vorkenntnisse in der instrumentellen Analytik.

Zeitraum

ab April 2018

 

Die Arbeit wird in Kooperation der Universität Potsdam mit dem Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) sowie der Sektion für Organische Geochemie des Deutschen GeoForschungsZentrums Potsdam GFZ durchgeführt und gemeinsam betreut.

 

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Susanne Baldermann  Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ), Großbeeren; Institut für Ernährungswissenschaft, Universität Potsdam (03370178241; baldermann@igzev.de)

In Abwesenheit stehen Ihnen die folgenden Ansprechpartner zur Verfügung:

Herrn Dr. Kai Mangelsdorf (Sektionsleiter); Anschrift: Deutsches GeoForschungsZentrum Potsdam GFZ, Telegrafenberg, Gebäude B , Raum 425, 14473 Potsdam (0331 288-1785; E-Mail: kama@gfz-potsdam.de)

Frau Dr. Steffi Pötz; Anschrift: Deutsches GeoForschungsZentrum Potsdam GFZ, Telegrafenberg, Gebäude B , Raum 222, 14473 Potsdam (0331 288-1785; E-Mail: poetz@gfz-potsdam.de)

 

Triple Quadrupole GC/MS

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Bachelor-, Master-, Diplomarbeiten │ 6. Februar 2017

Masterarbeit: Einfluss von UVB-Licht allein und kombiniert mit Rot-/Blau-Licht auf das pflanzliche Sekundärmetabolitprofil von Blattgemüsen

Thema: Einfluss von UVB-Licht allein und kombiniert mit Rot-/Blau-Licht auf das pflanzliche Sekundärmetabolitprofil von Blattgemüsen Zahlreiche epidemiologische Studien haben gezeigt, dass es eine inverse Beziehung zwischen einem hohen Gemüse- und Obstkonsum und dem Auftreten von chronischen Erkrankungen wie Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Problemen gibt. Dieser protektive Effekt wird hautsächlich auf die sekundären Pflanzenstoffe zurückgeführt. Durch die […]

Thema:

Einfluss von UVB-Licht allein und kombiniert mit Rot-/Blau-Licht auf das pflanzliche Sekundärmetabolitprofil von Blattgemüsen

Zahlreiche epidemiologische Studien haben gezeigt, dass es eine inverse Beziehung zwischen einem hohen Gemüse- und Obstkonsum und dem Auftreten von chronischen Erkrankungen wie Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Problemen gibt. Dieser protektive Effekt wird hautsächlich auf die sekundären Pflanzenstoffe zurückgeführt. Durch die Applikationen von Licht kann wird die Biosynthese verschiedener pflanzlicher Sekundärmetabolite wie Flavonoide, Glucosinolate oder Carotinoide in planta erhöht bzw. erniedrigt werden. Seit kurzem wird auch UV nicht mehr nur als Stressor für die Pflanze angesehen, sondern als notwendiger Regulator in der Pflanze-Umwelt-Interaktion.

Ziel dieser Arbeit ist, eine Kombination von UVB- und Rot-/Blau- Licht auf verschiedene Blattgemüse zu applizieren und den Effekt auf das Profil der pflanzlichen Sekundärmetabolite zu untersuchen.

Aufgaben:

  • Anzucht der Blattgemüse unter kontrollierten Bedingungen und Applikation von UVB- und Rot-/Blau- Licht
  • Analytik ausgewählter pflanzlicher Sekundärmetabolite (z.B. Glucosinolate, Flavonoide, und/oder Carotinoide)

 

Bewerbungen bitte an:

Dr. Melanie Wiesner-Reinhold, Leibniz-Institut für Gemüse und Zierpflanzenbau Großbeeren/Erfurt e.V., Abteilung Qualität, Theodor-Echtermeyer-Weg 1, 14979 Großbeeren, Tel.: 033701 78307, wiesner@igzev.de

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Forschungsgruppe 3.1 Qualität von Pflanzen für die menschliche Ernährung

 

Bachelor-, Master-, Diplomarbeiten │ 3. Juni 2016

Master thesis

Feasting on fungi: Using fungus-feeding bacteria and protozoa to suppress fungal pathogens   Fungal pathogens pose a major threat to crop plants and cause huge economic losses. Since chemical pest control has many downsides (contamination, health issues e.g.), current research focusses on alternative methods. One method is to use soil microorganisms as antagonists of plant […]

Feasting on fungi: Using fungus-feeding bacteria and protozoa to suppress fungal pathogens

 

Fungal pathogens pose a major threat to crop plants and cause huge economic losses. Since chemical pest control has many downsides (contamination, health issues e.g.), current research focusses on alternative methods. One method is to use soil microorganisms as antagonists of plant pests. Examples for such organisms are fungus-feeding (mycophagous) bacteria (Ballhausen et al., 2015; Leveau and Preston, 2008) and protists (Geisen et al., 2016). Both groups have already been shown to actively search for and feed on living fungal hyphae in the rhizosphere. While both groups can influence the growth and survival of fungi, their combined effect on rhizosphere pathogens has never been tested. It is, however, probable that bacteria and protists might interact in various ways while feeding on fungal tissue. The investigation of their interactive feeding effects will form a basis for their possible future application as a combined biocontrol agent.

 

This project will test one (or more) of the following hypotheses:

 

  1. Simultaneous hyphal colonization by protists and bacteria is widespread
  2. Fungi are more efficiently “grazed” by a combination of bacteria and protists as compared to feeding of individual groups.
  3. “Wounded” fungi that leak nutrients due to feeding of one group (e.g. bacteria) can stimulate chemotaxis of the other group (e.g. protists).
  4. Large soil pores select for protist grazing of fungal hyphae, small pores select for bacterial feeding. A combination of bacteria and protists can therefore more efficiently graze a habitat.

 

If you are interested in the project, please contact Dr. Max Ballhausen (ballhausen@igzev.de). This project will be a collaboration between Max Ballhausen (Großbeeren) and Dr. Stefan Geisen (Wageningen University) and will include a short research stay in Wageningen.

 

Ballhausen, M.-B., van Veen, J.A., Hundscheid, M.P.J., de Boer, W., 2015. Methods for baiting and enriching fungus-feeding (mycophagous) rhizosphere bacteria. Frontiers in Microbiology 6, 1-11.

Geisen, S., Koller, R., Hünninghaus, M., Dumack, K., Urich, T., Bonkowski, M., 2016. The soil food web revisited: Diverse and widespread mycophagous soil protists. Soil Biology and Biochemistry 94, 10-18.

Leveau, J.H.J., Preston, G.M., 2008. Bacterial mycophagy: definition and diagnosis of a unique bacterial-fungal interaction. New Phytologist 177, 859-876.

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Bachelor-, Master-, Diplomarbeiten │ 27. Mai 2016

Ausschreibung Masterarbeit

Thema: „Stabilität von Glucosinolaten und Abbauprodukten bei der Lagerung von Brassica-Gemüse“ Ausgangslage: Die Zusammensetzung unserer Nahrung und die Wirkung enthaltender pflanzlicher Sekundärmetabolite auf unsere Gesundheit sind von zunehmender Bedeutung. Um ernährungsphysiologische Wirkungen dieser Inhaltstoffe abschätzen zu können, ist es essentiell ihre Stabilität und ihr Verhalten bei der Lebensmittelverarbeitung zu kennen. Sekundäre Pflanzeninhaltstoffe, wie Glucosinolate, sind […]

Thema:

„Stabilität von Glucosinolaten und Abbauprodukten bei der Lagerung von Brassica-Gemüse“

Ausgangslage:

Die Zusammensetzung unserer Nahrung und die Wirkung enthaltender pflanzlicher Sekundärmetabolite auf unsere Gesundheit sind von zunehmender Bedeutung. Um ernährungsphysiologische Wirkungen dieser Inhaltstoffe abschätzen zu können, ist es essentiell ihre Stabilität und ihr Verhalten bei der Lebensmittelverarbeitung zu kennen.

Sekundäre Pflanzeninhaltstoffe, wie Glucosinolate, sind in Brassica-Gemüsen wie Brokkoli, Rot- oder Weißkohl enthalten. Bei Zellzerstörung durch Kauen oder Schneiden entstehen durch enzymatischen Abbau aus Glucosinolaten unter anderem die flüchtigen Isothiocyanate, die positive Effekte, wie z.B. eine krebspräventive Wirkung, auf die menschliche Gesundheit zeigen.

Brassica-Gemüse werden oft jedoch gelagert, wodurch Glucosinolatgehalte und der enzymatische Abbau verändert werden könnten. Somit stellt sich die Frage, inwiefern die Lagerung Glucosinolate und den enzymatischen Abbau beeinflusst.

 

Ziel dieser Arbeit ist es daher, Gemüse zu lagern und Glucosinolate und Abbauprodukte zu bestimmen.

 

Aufgaben:

  • Untersuchung des Glucosinolatabbaus nach Lagerung ausgewählter Brassica-Gemüse

 

Bewerbungen bitte an:

Dr. Franziska Hanschen, Leibniz-Institut für Gemüse und Zierpflanzenbau Großbeeren/Erfurt e.V., Abteilung Qualität, Theodor-Echtermeyer-Weg 1, 14979 Großbeeren, Tel.: 033701 78241, hanschen@igzev.de

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Bachelor-, Master-, Diplomarbeiten │ 27. Mai 2016

Ausschreibung Masterarbeit

Thema: „Abbauwege von Glucosinolaten und ihren Reaktionsprodukten bei der Zubereitung von Brassica-Gemüse“ Ausgangslage: Die Zusammensetzung unserer Nahrung und die Wirkung enthaltender pflanzlicher Sekundärmetabolite auf unsere Gesundheit sind von zunehmender Bedeutung. Um ernährungsphysiologische Wirkungen dieser Inhaltstoffe abschätzen zu können, ist es essentiell ihre Stabilität und ihr Verhalten bei der Lebensmittelverarbeitung zu kennen. Sekundäre Pflanzeninhaltstoffe, wie Glucosinolate, […]

Thema:

„Abbauwege von Glucosinolaten und ihren Reaktionsprodukten bei der Zubereitung von Brassica-Gemüse“

Ausgangslage:

Die Zusammensetzung unserer Nahrung und die Wirkung enthaltender pflanzlicher Sekundärmetabolite auf unsere Gesundheit sind von zunehmender Bedeutung. Um ernährungsphysiologische Wirkungen dieser Inhaltstoffe abschätzen zu können, ist es essentiell ihre Stabilität und ihr Verhalten bei der Lebensmittelverarbeitung zu kennen.

Sekundäre Pflanzeninhaltstoffe, wie Glucosinolate, sind in Brassica-Gemüsen wie Brokkoli, Rot- oder Weißkohl enthalten. Bei Zellzerstörung durch Kauen oder Schneiden entstehen durch enzymatischen Abbau aus Glucosinolaten unter anderem die flüchtigen Isothiocyanate, die positive Effekte, wie z.B. eine krebspräventive Wirkung, auf die menschliche Gesundheit zeigen.

Brassica-Gemüse werden oft jedoch thermisch prozessiert, wodurch der enzymatische Abbauprozesse inhibiert werden, es jedoch dann zu thermischen Zersetzungen von Glucosinolaten kommen kann. Somit stellt sich die Frage, inwiefern beide Prozesse – enzymatischer und thermischer Abbau –beim Kochen von Brassica-Gemüse eine Rolle spielen und welche Substanzen schließlich im gekochten Gemüse tatsächlich enthalten sind.

Ziel dieser Arbeit ist es daher, den Abbau von Glucosinolaten beim Kochen ausgewählten Brassica-Gemüsen zu untersuchen und entstehende Abbauprodukte mit Hilfe von LC-MSn und GC-MS2 Analytik zu identifizieren und quantifizieren. Zudem soll die Aktivität von am Abbau beteiligten Enzymen verfolgt werden, um Rückschlüsse auf die Entstehungswege der Abbauprodukte zu ermöglichen.

Aufgaben:

 

  • Untersuchung des Glucosinolatabbaus beim Kochen ausgewählter Brassica-Gemüse
  • Analyse der gebildeten Reaktionsprodukte mit massenspektrometrischen Methoden
  • Untersuchung der enzymatischen Aktivität von am Abbau beteiligten Enzymen in den Kochproben.

 

Bewerbungen bitte an:

Dr. Franziska Hanschen, Leibniz-Institut für Gemüse und Zierpflanzenbau Großbeeren/Erfurt e.V., Abteilung Qualität, Theodor-Echtermeyer-Weg 1, 14979 Großbeeren, Tel.: 033701 78241, hanschen@igzev.de

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Bachelor-, Master-, Diplomarbeiten │ 27. Mai 2016

Ausschreibung Diplomarbeit, wissenschaftl Abschlussarbeit, Masterarbeit

Thema: „Synthese und quantitative Analyse von S-Alk(en)yl-l-cysteinsulfoxiden in Allium- und Brassica-Gemüsen“ Ausgangslage: Die Zusammensetzung unserer Nahrung und die Wirkung bestimmter pflanzlicher Sekundärmetabolite auf das Aroma dieser Lebensmittel aber auch auf unsere Gesundheit sind von zunehmender Bedeutung. Um qualitätsbeeinflussende sowie ernährungsphysiologische Wirkungen bestimmter Inhaltstoffe beurteilen zu können, ist es unerlässlich deren Vorkommen und Quantität zu ermitteln. […]

Thema:

„Synthese und quantitative Analyse von S-Alk(en)yl-l-cysteinsulfoxiden in Allium- und Brassica-Gemüsen“

Ausgangslage:

Die Zusammensetzung unserer Nahrung und die Wirkung bestimmter pflanzlicher Sekundärmetabolite auf das Aroma dieser Lebensmittel aber auch auf unsere Gesundheit sind von zunehmender Bedeutung. Um qualitätsbeeinflussende sowie ernährungsphysiologische Wirkungen bestimmter Inhaltstoffe beurteilen zu können, ist es unerlässlich deren Vorkommen und Quantität zu ermitteln.

Sekundäre Pflanzeninhaltstoffe, wie S-Alk(en)yl-l-cysteinsulfoxide (ACSOs), sind natürlicherweise in Allium und Brassica-Gemüsen wie Zwiebel oder Weißkohl enthalten. Beim Kauen oder Schneiden dieser Gemüse entstehen verschiedene flüchtige Verbindungen, die zum Teil für die positiven Effekte dieser Gemüse auf die menschliche Gesundheit verantwortlich gemacht werden. Das Vorkommen dieser Verbindungen in Brassica-Gemüse sowie prozessbedingte, thermisch-induzierte Veränderungen sind noch weitestgehend unerforscht. Dies bildet aber die Grundlage zum Verständnis von sowohl qualitativen Eigenschaften sowie der ernährungsphysiologischen Bedeutung von Brassica-Gemüse.

Ziel dieser Arbeit ist die Synthese von typischen S-Alk(en)yl-L-cysteinsulfoxiden sowie die Etablierung einer GC-MS Methode für die quantitative Analyse dieser Verbindungen in ausgewählten Allium- und Brassica-Gemüsen.

Aufgaben:

  • Synthese von ACSO-Standards und Überprüfung der erfolgreichen Synthese mittels NMR
  • Entwicklung und Etablierung einer Methode für Derivatisierung und gaschromatographische Analyse der ACSOs
  • Anwendung der Methode auf ausgewählte Allium- und Brassica-Gemüse

Bewerbungen bitte an:

 

Dr. Franziska Hanschen, Leibniz-Institut für Gemüse und Zierpflanzenbau Großbeeren/Erfurt e.V., Abteilung Qualität, Theodor-Echtermeyer-Weg 1, 14979 Großbeeren,Tel.: 033701 78241 hanschen@igzev.de

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