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Current Events

Current Events │ 25. October 2017

Crisis Talk – Humanitarian Crisis, Brüssel, 17. Oktober 2017

Ob in Syrien, im Jemen, im Südsudan oder in Nigeria: An Europas nahen wie fernen Nachbarn kommt es in den letzten Jahren immer wieder zu humanitären Krisen. Insbesondere die hierdurch ausgelösten bzw. verstärkten Migrationsbewegungen haben diese Krisen zu einem zentralen Thema europäischer Politik werden lassen. Der nunmehr sechste Crisis Talk in Brüssel nahm dies am […]

Ob in Syrien, im Jemen, im Südsudan oder in Nigeria: An Europas nahen wie fernen Nachbarn kommt es in den letzten Jahren immer wieder zu humanitären Krisen. Insbesondere die hierdurch ausgelösten bzw. verstärkten Migrationsbewegungen haben diese Krisen zu einem zentralen Thema europäischer Politik werden lassen.

Der nunmehr sechste Crisis Talk in Brüssel nahm dies am 17. Oktober 2017 zum Anlass, zu fragen, welche Rolle und Verantwortlichkeiten der EU aus humanitären Krisen erwachsen. Wie schon bei den ersten fünf Talks waren der Einladung des Leibniz-Forschungsverbundes »Krisen einer globalisierten Welt« und seiner Partner – der Vertretung des Landes Hessens bei der EU, dem Europa-Büro der Leibniz-Gemeinschaft und dem Frankfurter Exzellenzcluster »Die Herausbildung normativer Ordnungen« – wieder viele Menschen gefolgt, so dass Prof. Dr. Tilman Brück (IGZ), Dr. Nils Behrndt (Kabinettschef des EU-Kommissars für Internationale Zusammenarbeit und Entwicklung Neven Mimica), und Kathrin Schick (Direktorin des NGO-Europanetzwerkes VOICE) vor vollem Haus diskutieren konnten, was die EU tun könne und tun müsse.

In seiner Begrüßungsrede strich Friedrich von Heusinger, der Leiter der Landesvertretung, nicht nur Größe und Bedeutung der Aufgabe heraus, sondern hielt auch fest, was Europa und seine Mitgliedsstaaten schon heute leisten. Tilman Brück wiederum legte in seinem Impulsvortrag den Schwerpunkt auf die Fragen nach den Voraussetzungen erfolgreicher Krisenpolitik. Seine These dabei lautete, dass Politik genau dann Erfolg habe, wenn sie Individuen und deren unmittelbare institutionelle Kontexte in den Fokus rücke. Er argumentierte, wie groß der ökonomische Unterschied zwischen europäischen Staaten und den ärmsten Ländern der Welt sei und dass diese Unterschiede in absehbaren Zeiträumen auch bei großem Mitteleinsatz nicht entscheidend zu verringern sein würden. Zugleich folge aber auch aus extremen Unterschieden nicht automatisch, dass es zu großen Migrationsbewegungen komme. Vielmehr sei Gewalt und Krieg oftmals der Anstoß für Flucht; die Frage des wohin man fliehe, stelle sich erst danach. Hieraus folge, wie wichtig gute Institutionen, die Herstellung von physischer Sicherheit und das Schaffen von wirtschaftlichen Möglichkeiten seien. Erst wenn hier Verbesserungen ineinandergreifen, werde es auch in einer ungleichen Welt die Möglichkeit, eine akzeptierte und prosperierende Ordnung zu erzeugen. An den Beispielen Syrien, Kirgistan und Niger erörterte Brück, wie ein Fokus auf Frieden und stabile Institutionen Alternativen zu einer allein auf Not- oder Entwicklungshilfe ausgerichteten Politik schaffe.

Kai Küstner, ARD-Hörfunkkorrespondent in Brüssel, moderierte die sich anschließende Podiumsdiskussion in der Nils Behrndt und Kathrin Schick aus unterschiedlicher Perspektive Brücks Thesen aufnahmen. So stellte Behrndt heraus, dass Europa die Notwendigkeit einer so kohärenten wie umfassenden Entwicklungspolitik lange erkannt habe. Anders als in der Öffentlichkeit diskutiert, scheue die EU die politische Verantwortung nicht, handele umsichtig und nachhaltig und habe für eine Vielzahl unterschiedlicher Krisenlagen adäquate Politiken entwickelt. In Bezug auf eine nachhaltige und konfliktmindernde europäische Außenpolitik sei man weit gekommen und keineswegs nur Getriebener der aktuellen Medienberichterstattung. Wichtig sei derzeit insbesondere, dass es gelinge, die Mitgliedsstaaten vom Vorteil einer gemeinsamen europäischen Politik zu überzeugen, da nur dies Nachhaltigkeit wie Effektivität sichere. Kathrin Schick stellte dem in ihren Ausführungen entgegen, dass Interessen in vielen Krisenkontexten wichtigere Indikatoren als Werte seien und dass die EU noch weiter daran arbeiten müsse, auf Augenhöhe mit der Zivilgesellschaft zu arbeiten, um den eigenen Ansprüchen und Verantwortlichkeiten gerecht zu werden. Europäische Entwicklungspolitik sei hier oft weiter entwickelt als allgemeine Politiken der Union und es müsse sichergestellt werden, dass Wissen und Strategien auch in die nächste Legislaturperiode transferiert werden.

Bruessel – Belgien, 17. Oktober 2017 — Crisis Talk: ‚Humanitäre Krisen: Rollen, Verantwortlichkeiten und Risiken für Europa’, eine Mittagsveranstaltung in der Vertretung des Landes Hessen bei der EU mit dem Leibniz-Forschungsverbund ‚Krisen einer globalisierten Welt’ gemeinsam mit dem Exzellenzcluster ‚Die Herausbildung normativer Ordnungen’; Begrüssung durch Friedrich von Heusinger, Leiter der Vertretung des Landes Hessen bei der EU, und Impuls von Prof. Dr. Tilman Brück, Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau; Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Tilman Brück (li); Dr. Nils Behrndt (2.li), Kabinettschef des EU-Kommissars für Internationale Zusammenarbeit und Entwicklung, Neven Mimica; Kathrin Schick (re), Direktorin der NGO VOICE; Moderation: Kai Küstner (2.re), ARD-Hörfunk-Korrespondent in Brüssel; Photo: © HorstWagner.eu

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Poster zum Talk (A2) zum Download

 

Current Events │ 8. September 2017

Colloquium September, 12th 2017

Venue: Lecture room Großbeeren ( Video Transmission to Erfurt)   Time: 1.00 p.m.   Speaker and Title: Dr Katja Witzel Research group 2.1 „Initial Characterisation of the Interaction of Asparagus with Fusarium at Physiological and Molecular Level “

Venue:

Lecture room Großbeeren ( Video Transmission to Erfurt)

 

Time:

1.00 p.m.

 

Speaker and Title:

Dr Katja Witzel

Research group 2.1

„Initial Characterisation of the Interaction of Asparagus with Fusarium at Physiological and Molecular Level “

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Current Events │ 23. June 2017

Lange Nacht der Wissenschaften, 24.06.2017 – BERLIN

Auch dieses Jahr sind wir mit einem Stand bei der Langen Nacht der Wissenschaften in Berlin dabei. Sie finden uns im Gebäude der Leibniz-Gemeinschaft im Herzen Berlins, Chausseestraße 111 (Mitte). Das IGZ präsentiert sich gemeinsam mit dem Forschungsverbund “Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung” im Atrium. Beginn: 17:00Uhr Ende: Mitternacht   Das Pflanzliche Mikrobiom und seine Bedeutung […]

Auch dieses Jahr sind wir mit einem Stand bei der Langen Nacht der Wissenschaften in Berlin dabei.

Sie finden uns im Gebäude der Leibniz-Gemeinschaft im Herzen Berlins, Chausseestraße 111 (Mitte). Das IGZ präsentiert sich gemeinsam mit dem Forschungsverbund “Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung” im Atrium.

Beginn: 17:00Uhr

Ende: Mitternacht

 

Das Pflanzliche Mikrobiom und seine Bedeutung für das Pflanzenwachstum

Pflanzen sind, wie alle anderen Lebewesen auch, durch Mikroorganismen (Bakterien, Pilze und Viren) in großer Vielfalt besiedelt. Dieses Mikrobiom der Pflanze bestimmt maßgeblich darüber, ob es der Pflanze gut geht und wie effektiv sie unter verschiedensten Umweltbedingungen wachsen kann.

Im Leibniz- Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau erforschen wir die Zusammensetzung des Mikrobioms und seine Funktion für die Ernährung und Gesunderhaltung der Pflanzen. Wir entdeckten eine bisher unbekannte Bakterienart, der wir den Namen „Kosakonia radicincitans“ gaben. Diese Bakterien fördern das Wachstum verschiedenster Pflanzenarten, erhöhen deren Erträge und verbessern sogar den Geschmack, zum Beispiel von Radieschen und Tomaten.

Wir geben hier einen Einblick in diese faszinierende Welt der mit bloßem Auge unsichtbaren, aber sehr aktiven und für unser aller Leben bedeutsamen Organismen.

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Website der Langen N8 der Wissenschaften

 

Current Events │ 13. June 2017

Einladung zur öffentlichen Podiumsdiskussion, 19. Juli 2017

„Welchen Beitrag kann moderne Pflanzenzüchtung zur globalen Ernährungssicherung und Lebensmittelproduktion leisten?”   Die Sicherstellung der Nahrungsmittelversorgung stellt in Anbetracht der wachsenden Weltbevölkerung bei gleichzeitigem Rückgang der Anbauflächen eine zentrale Herausforderung für die Menschheit dar. Ob moderne Methoden der Pflanzenzüchtung hierbei einen Beitrag leisten können, soll in dieser Podiumsdiskussion mit Experten aus Politik und Wissenschaft erörtert […]

„Welchen Beitrag kann moderne Pflanzenzüchtung zur globalen Ernährungssicherung und Lebensmittelproduktion leisten?”

 

Die Sicherstellung der Nahrungsmittelversorgung stellt in Anbetracht der wachsenden Weltbevölkerung bei gleichzeitigem Rückgang der Anbauflächen eine zentrale Herausforderung für die Menschheit dar. Ob moderne Methoden der Pflanzenzüchtung hierbei einen Beitrag leisten können, soll in dieser Podiumsdiskussion mit Experten aus Politik und Wissenschaft erörtert werden. Diskussionsbeiträge aus dem Publikum sind erwünscht!

 

Podiumsgäste

Harald Ebner, MdB Bündnis 90/Die Grünen, Sprecher für Gentechnik- und Bioökonomiepolitik

und

Prof. Dr. Bernd Müller-Röber Universität Potsdam, Molekularbiologe

 

Moderation:

Dr. Julia Offe, scienceslam.de

 

Termin: Montag, 19. Juni 2017

Beginn: 19:15 Uhr

 

Veranstaltungsort:

Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ),

Theodor-Echtermeyer-Weg 1, 14979 Großbeeren

Hörsaal

 

Anmeldung: E-Mail an ysd2017@igzev.de oder telefonisch unter 033701 – 78 313

 

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Informationen (Poster) zur Podiumsdiskussion

 

Current Events │ 13. June 2017

IGZ Young Science Day 2017, June 19th

  The Leibniz Institute of Vegetable and Ornamental Crops (IGZ) invites students, researchers and everyone interested   to the Young Science Day 2017   science slams, PhD students and young researchers will give you insights into their projects and show you the different facets of horticultural science. guided tour, you will see the institute´s facilities, […]

 

The Leibniz Institute of Vegetable and Ornamental Crops (IGZ) invites

students, researchers and everyone interested

 

to the

Young Science Day 2017

 

  • science slams, PhD students and young researchers will give you insights into their projects and show you the different facets of horticultural science.
  • guided tour, you will see the institute´s facilities, greenhouses, and ongoing experiments.
  • career talks will highlight opportunities for young researchers outside the world of academia and give you examples of career opportunities outside the lab.

 

Last but not least, in a

Panel discussion*

we will discuss how horticultural science and modern plant breeding can contribute to the upcoming challenges in vegetable food production and security with our guests:

 

Harald Ebner, MdB (Bündnis 90/Die Grünen), and

Prof. Dr. Bernd Müller-Röber (University of Potsdam).

 

* The panel discussion will be held in German./ Die Podiumsdiskussion findet auf deutsch statt.

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Homepage of the Young Science Day 2017

Programme (poster) for download

Informationen zur Podiumsdiskussion (auf Deutsch) zum Download

 

Current Events │ 20. January 2017

IGZ @ the International Green Week 2017, 20 – 29 January

COME BY and VISIT US in BERLIN! „Patient Plant – the plant´s immune system, its function, weaknesses and strengths“ Plants have an immune system as well to fight against bacterail, viral and fungal attacks. At IGZ Researchers investigate processes of immune defense and ways to use this gained knowledge for practical application. What makes the difference between immune defense in planta […]

COME BY and VISIT US in BERLIN!

„Patient Plant – the plant´s immune system, its function, weaknesses and strengths“

Plants have an immune system as well to fight against bacterail, viral and fungal attacks. At IGZ Researchers investigate processes of immune defense and ways to use this gained knowledge for practical application. What makes the difference between immune defense in planta and in humans? How does the defense mechanism work? Is there an Impact of environmental factors on the power of defense?

These and many more questions can be answered by our colleagues at the stand in hall 23a. And while we are talking, our little visitors can do handicrafts. So it´s worth to come by.

 

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Current Events │ 18. October 2016

Panel discussion: Legumes – traditional food with great future perspectives?

When: 28.10.2016, 4.00 – 7.00 p.m. Where Haus der Leibniz-Gemeinschaft (Headquarter Leibniz Association), Chausseestraße 111, Berlin-Mitte What´s it about? 2016 was awarded the International Year of Legumes. Legumes are for example  pea, bean, lupine. They provide high quality proteins for daily consumption of human and animal. The panel discussion is open for interested audience. Rebecca Klopsch, PhD […]

When:

28.10.2016, 4.00 – 7.00 p.m.

Where

Haus der Leibniz-Gemeinschaft (Headquarter Leibniz Association), Chausseestraße 111, Berlin-Mitte

What´s it about?

2016 was awarded the International Year of Legumes. Legumes are for example  pea, bean, lupine. They provide high quality proteins for daily consumption of human and animal.

The panel discussion is open for interested audience.

Rebecca Klopsch, PhD Student at our Institute will present a Protein bread developed in the Framework of her PhD Thesis. Visitors are invited to taste it.

For Registration please follow this link: http://www.zalf.de/ …

 

 

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Flyer of the symposium

 

Current Events │ 18. October 2016

Day of Sciences for Refugees, 20 October 2016

When: 22 Oktober 2016, 10.00 – 17.00 Where:  KOSMOS Berlin, Karl-Marx-Allee 131a (www.kosmos-berlin.de) The Day of Science is organized by the Federal Employment Agency. A broad variety of Research organisations will present introduce themselves to visitors with refugee background coming from academics.  Around 1.500 applicants have been invited from all over Germany to participate in this fair. […]

When:

22 Oktober 2016, 10.00 – 17.00

Where: 

KOSMOS Berlin, Karl-Marx-Allee 131a (www.kosmos-berlin.de)

The Day of Science is organized by the Federal Employment Agency. A broad variety of Research organisations will present introduce themselves to visitors with refugee background coming from academics.  Around 1.500 applicants have been invited from all over Germany to participate in this fair. And the IGZ will be there as well.

Our team presents the institute with it´s research topics and working environment. What are our Research interests? With whom are we cooperating? And how does it feel to come to our Institute from abroad?

Questions are welcome. We reply in German, English, Arabic and understand some other languages as well.

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Current Events │ 28. April 2016

Die 13. Deutsch-Russische Woche in St. Petersburg

Zum folgenden Beitrag (unten) finden Sie seit dieser Woche auch Informationen auf der Seite des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) des Landes Brandenburg. Für nähere Informationen klicken Sie hier und lesen Sie auch den unten folgenden Text der Wissenschaftlerinnen Dr. Franziska Hanschen und Dr. Katja Witzel, die das IGZ in St- Petersburg vertreten haben: http://www.mwfk.brandenburg.de/sixcms/detail.php/748098 […]

Zum folgenden Beitrag (unten) finden Sie seit dieser Woche auch Informationen auf der Seite des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) des Landes Brandenburg.

Für nähere Informationen klicken Sie hier und lesen Sie auch den unten folgenden Text der Wissenschaftlerinnen Dr. Franziska Hanschen und Dr. Katja Witzel, die das IGZ in St- Petersburg vertreten haben: http://www.mwfk.brandenburg.de/sixcms/detail.php/748098

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In diesem Jahr präsentierte sich das Land Brandenburg bei der 13. Deutschen Woche in St. Petersburg (13.04.-21.04.).

Dabei stellten sich Brandenburger Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wie das ATB, ZALF und eben das IGZ mit ihren vor Ort ansässigen Kooperationspartnern im Rahmen verschiedener Veranstaltungen vor. Da wir seit über 2 Jahren ein Projekt mit dem Wawilow-Institut in St. Petersburg haben, nutzten wir die Gelegenheit, um die Kollegen in der Genbank zu besuchen und die Arbeit unseres Institutes im Rahmen der Deutschen Woche zu vertreten. Zusammen mit unserer Kooperationspartnerin Dr. Anna Artemyeva, Leiterin der Abteilung für Gemüsenutzpflanzen und Kürbisgewächse und Kuratorin der Brassica-Gemüsesammlung, versuchen wir die genetische Vielfalt von Brassica rapa nutzbar zu machen. In Rahmen eines Kolloquiums stellten wir im historischen Konferenzsaal das IGZ und unser gemeinsames Projekt vor. Bei der sich anschließenden Führung durch das Wawilow-Museum und die Genbank erfuhren wir mehr über die entbehrungsreiche Zeit der russischen Wissenschaftler und die Rettung der Genbank während der Belagerung Leningrads im zweiten Weltkrieg. Gegenwärtig lagern mehr als 323.000 Akzessionen von 64 Pflanzenfamilien in der Genbank, die damit zu den größten der Welt zählt. Nun gilt es, diesen Schatz bei der Züchtung verbesserter Nutzpflanzen einzusetzen. Die russische Handelsblockade für Obst und Gemüse hat dazu geführt, dass die Wissenschaftler jetzt wieder mehr Fördermittel zur Verfügung haben und die Forschung erneut an Bedeutung gewonnen hat. Dieses positive Umfeld wollen wir nutzen um unsere Kooperation in der Zukunft weiter zu verstärken.

Franziska Hanschen und Katja Witzel

 

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Fotos: Die Außenansicht des Wawilow-Instituts (VIR) im Zentrum von St. Petersburg (links) und das historische Büro von Nikolai Iwanowitsch Wawilow (rechts).

Foto zu Beginn: Die Auferstehungskirche an einem typischen St. Petersburger Apriltag.

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Programm der Deutschen Woche in St. Petersburg

 

Current Events │ 24. May 2016

Besuch des Präsidenten der Leibniz-Gemeinschaft am IGZ

Am Montag, den 23. Mai 2016 besuchte Prof. Kleiner, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, das IGZ. Während eines Rundgangs durch Labore, Gewächshäuser und  das Freiland erläuterten Wissenschaftler_innen, Student_innen und Techniker des Instituts ihre vielfältigen Versuche zu aktuellen Forschungsfragen. Darunter waren unter anderem Projekte zu pflanzlicher Ernährung und Krankheitsabwehr, zur Anreicherung gesundheitsfördernder Stoffe in Pflanzen und den Möglichkeiten […]

Am Montag, den 23. Mai 2016 besuchte Prof. Kleiner, Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, das IGZ.

Während eines Rundgangs durch Labore, Gewächshäuser und  das Freiland erläuterten Wissenschaftler_innen, Student_innen und Techniker des Instituts ihre vielfältigen Versuche zu aktuellen Forschungsfragen. Darunter waren unter anderem Projekte zu pflanzlicher Ernährung und Krankheitsabwehr, zur Anreicherung gesundheitsfördernder Stoffe in Pflanzen und den Möglichkeiten der Energieersparnis im Gewächshaus. Gezeigt wurden Kooperationen mit Praxispartnern im Bereich Zierpflanzenbau ebenso wie eine zuletzt erfolgte Ausgründung.

Nach einer kurzen Rede, beantwortete Herr Kleiner Fragen der Institutsmitarbeiter_innen, bevor er sich zur Diskussion mit dem wissenschaftlichen Nachwuchs zusammensetzte.

Das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau ist eines von 89 Instituten der Leibniz-Gemeinschaft. Es ist der Sektion E, Umweltwissenschaften, zugeordnet.

Besuch Prof Kleiner

 

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Website der Leibniz-Gemeinschaft

 

Current Events │ 14. May 2016

Media view: Future perspectives of IGZ Erfurt

Seit der Veröffentlichung der Stellungnahme des Senats der Leibniz-Gemeinschaft am 17. März 2016, wird besonders die empfohlene Schließung der Standorts in Erfurt in den verschiedenen Medien stark diskutiert. Welche Folgen ergeben sich aus einer Schließung für Thüringens Forschungslandschaft? Was sind die Konsequenzen für die Studierenden im gemeinsam mit der Fachhochschule Erfurt entwickelten Masterstudiengang Pflanzenforschungsmanagement? Auch […]

Seit der Veröffentlichung der Stellungnahme des Senats der Leibniz-Gemeinschaft am 17. März 2016, wird besonders die empfohlene Schließung der Standorts in Erfurt in den verschiedenen Medien stark diskutiert. Welche Folgen ergeben sich aus einer Schließung für Thüringens Forschungslandschaft? Was sind die Konsequenzen für die Studierenden im gemeinsam mit der Fachhochschule Erfurt entwickelten Masterstudiengang Pflanzenforschungsmanagement? Auch Student_innen anderer Studiengänge absolvieren am IGZ Praktika oder ihre Abschlußarbeiten zum Bachelor und Master. Und was bedeutet die Schließung des Standorts für die deutschlandweite Forschung im Bereich Zierpflanzenbau?

Im Folgenden eine Auswahl aktueller Meldungen:

TASPO, Nr. 19, 13. Mai 2016, S. 1-2,  “IGZ-Diskussion”, eine Darstellung von Meinungen zur Schließung aus Sicht des IGZ, des Gartenbausektors, der Gartenbauforschung und der Leibniz-Gemeinschaft

`Die Schließung des IGZ hätte Folgen für die Innovationsfähigkeit der gesamten Branche´ – ein Interview mit dem Wissenschaftlichen Direktors des IGZ, Prof. Dr. Eckhard George

`IGZ-Arbeit hat direkte gesellschaftliche Relevanz´ – Statement von Dr. Carl-Stephan Schäfer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Zierpflanzenzüchter, Bonn

`Hoffnung, dass Abweichungen bemerkt werden´- Meinung von Prof. Dr. Heiko Mibus-Schoppe, Hochschule Geisenheim, Leiter des Instituts für urbanen Gartenbauund Zierpflanzenforschung

`Weitere Zukunft Sache des Landes Thüringen´- Aussagen von Christoph Herbort-von Loeper, stellvertretender Pressesprecher der Leibniz-Gemeinschaft Berlin

MDR Thüringen Journal, 5. Mai 2016 “Zierpflanzenforschung in Erfurt auf der Kippe”

TASPO, Nr. 17, 29. April 2016, S. 1 “Was denken Sie? Welche Folgen hätte die Schließung des IGZ Erfurt für die Branche?”

mit Meinungen von: Christoph Herbort-von Loeper, stellvertretendem Pressesprecher der Leibniz-Gemeinschaft; Prof. Dr. Philipp Franken, Leiter der Abteilung Pflanzenvermehrung, IGZ Standort Erfurt-Kühnhausen; Dr. Ulrich Sander und Prof.Dr. Jürgen Grunewaldt, Züchtervereinigung Ciopora Deutschland

Thüringer Allgemeine, 23. April 2016 “Aufforderung zu klärenden Gesprächen – Votum für Erhalt des Gartenbau-Instituts”

Erfurter Allgemeine, 22. April 2016 “Zierpflanzenforschung droht in Erfurt-Kühnhausen das Aus”

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Current Events │ 20. May 2016

Online Petition zum Erhalt des Standorts Erfurt

Vor 4 Wochen starteten Student_innen der Fachhochschule Erfurt eine Online-Petition zum Erhalt des Standorts Erfurt des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ). Am 19. Mai 2016 konnten sie eine Liste mit fast 1000 Unterschriften aus Thüringen, Deutschland und darüber hinaus an das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft übergeben. Ministerin Keller nahm die Liste im Landtag […]

Vor 4 Wochen starteten Student_innen der Fachhochschule Erfurt eine Online-Petition zum Erhalt des Standorts Erfurt des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ).

Am 19. Mai 2016 konnten sie eine Liste mit fast 1000 Unterschriften aus Thüringen, Deutschland und darüber hinaus an das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft übergeben. Ministerin Keller nahm die Liste im Landtag entgegen.

Unter den Unterzeichnern sind nicht nur Studierende, sondern auch Vertreter_innen einer Vielzahl von Gartenbauunternehmen, die seit vielen Jahren erfolgreich mit dem IGZ kooperieren.

Anlass für die Petition war der Beschluss des Senats der Leibniz-Gemeinschaft, den Institutsteil Erfurt zu schließen und den in Großbeeren gelegenen zweiten Institutsteil in vier Jahren erneut zu evaluieren. 

Zwischen der Fachhochschule Erfurt und dem IGZ Erfurt besteht seit inzwischen 20 Jahren eine sehr enge Kooperation, die zu einer hohen Attraktivität des Standorts geführt hat. Bachelorstudent_innen des Studiengangs Gartenbau und Student_innen des gemeinsam entwickelten Studiengangs Pflanzenbaumanagement profitieren ebenso von der Möglichkeit wissenschaftliche Methoden mit modernstem Equipment zu erlernen, wie das IGZ von den motivierten Student_innen, die am Institut ihre Abschlussarbeiten anfertigen.

Ein Artikel zum Thema in der TASPO (online, 19.05.2016): http://taspo.de/ausbildung/igz-erfurt-tausend-unterstuetzer-fuer-online-petition/#.Vz6_OWd-Pcv

Pressemitteilung der Studierenden der FH Erfurt, 18.05.2016 (Pdf zum Download): Pressemitteilung

 

 

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TASPO online, 19.05.2016 "IGZ ERFURT: 1000 UNTERSTÜTZER FÜR ONLINE PETITION"

TASPO online, 22.04.2016 "ONLINE-PETITION: IGZ ERFURT VOR SCHLIEßUNG?"

 

Current Events │ 11. March 2016

KOSMOS2016

KOSMOS research workshop “Emergency Agriculture and Food Security” 30-31 May 2016 This international, interdisciplinary research workshop addresses key issues at the intersection of natural sciences, agricultural sciences, development economics and disaster studies to identify knowledge gaps and future research themes and collaborations. Specific research themes include the drivers and effects of natural and man-made disasters, […]

KOSMOS research workshop

“Emergency Agriculture and Food Security”

30-31 May 2016

This international, interdisciplinary research workshop addresses key issues at the intersection of natural sciences, agricultural sciences, development economics and disaster studies to identify knowledge gaps and future research themes and collaborations. Specific research themes include the drivers and effects of natural and man-made disasters, the role of horticulture in providing livelihoods under extreme uncertainty, and the impact and effectiveness of aid and humanitarian interventions. Participants will come from local universities and research institutes in Berlin and Brandenburg and from international partner institutions. Young researchers will actively contribute to the workshop by presenting their own research.

 

More information: www.igzev.de/kosmos2016

 

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Workshop Information and Call for abstracts

 

Current Events │ 31. May 2016

KOSMOS2016: Berlin Statement on the Role of Agriculture and Food Security in Conflict and Emergency Situations

The participants of the KOSMOS Workshop Emergency Agriculture and Food Security ( 30 – 31 May 2016, Berlin) jointly adopted the `Berlin statement on the Role of Agriculture and Food Security in Conflict and Emergency Situations´. The statement strongly recommends further intensification of interdisciplinary cooperation in science and practice to improve humanitarian aid in crises […]

The participants of the KOSMOS Workshop Emergency Agriculture and Food Security ( 30 – 31 May 2016, Berlin) jointly adopted the `Berlin statement on the Role of Agriculture and Food Security in Conflict and Emergency Situations´. The statement strongly recommends further intensification of interdisciplinary cooperation in science and practice to improve humanitarian aid in crises and increase food security.

`The KOSMOS Workshop on Emergency Agriculture and Food Security which took place at Humboldt-Universität zu Berlin on 30 and 31 May 2016 showcases cutting edge research from different academic disciplines and it facilitates interdisciplinary dialogue. It is sowing the
seeds for the inter-disciplinary research networks which will deliver practical policy solutions in the future to strengthen human development even in situations of conflict and humanitarian emergencies. The more than forty participants from over ten countries adopted
the following Statement during the KOSMOS Workshop… ´

Follow this link to find the full statement

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Berlin Statement on the Role of Agriculture and Food Security in Conflict and Emergency Situations

KOSMOS2016 Workshop webpage

 

Current Events │ 23. March 2016

Cairo: IGZ-Giza molecular biology lab

We enjoy our cooperation with students and researchers in many countries. Here, students and staff from Cairo University today share a work break with IGZ scientist Dr Tine Scherwinski. Tine is at present in Cairo, where she helps developing methods to study bacterial presence on fresh vegetables. The work is sponsored by the Alexander von […]

We enjoy our cooperation with students and researchers in many countries. Here, students and staff from Cairo University today share a work break with IGZ scientist Dr Tine Scherwinski. Tine is at present in Cairo, where she helps developing methods to study bacterial presence on fresh vegetables. The work is sponsored by the Alexander von Humboldt Foundation.

At times of unrest and division, science can help to build bridges and understanding. We at IGZ stand for scientific debate and exchange, across cultures and borders.

Contact at IGZ: Dr Silke Ruppel, ruppel@igzev.de

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