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Aktuelles

Stellenanzeigen │ 23. Mai 2019

Wissenschaftliche Hilfskraft (w,m,div.) „Behavioral Research Assistant“ – Kennz. 16/2019/3

Das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzen (IGZ) strebt nach Exzellenz in der Gartenbauforschung sowie in den Pflanzen-, Umwelt- und Sozialwissenschaften. Das IGZ hat seinen Sitz in Großbeeren bei Berlin und ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft (WGL). Das IGZ führt strategische und internationale Forschung zur nachhaltigen Erzeugung und Verwendung von Gemüse durch und trägt zur Ernährungssicherung, zum […]

Das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzen (IGZ) strebt nach Exzellenz in der Gartenbauforschung sowie in den Pflanzen-, Umwelt- und Sozialwissenschaften. Das IGZ hat seinen Sitz in Großbeeren bei Berlin und ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft (WGL). Das IGZ führt strategische und internationale Forschung zur nachhaltigen Erzeugung und Verwendung von Gemüse durch und trägt zur Ernährungssicherung, zum Wohlbefinden der Menschen und zur Schonung der natürlichen Ressourcen bei. Am IGZ arbeiten Forscher aus verschiedenen Disziplinen in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Forschungspartnern in haushalts- und drittmittelfinanzierten Projekten zusammen.

Am IGZ ist ab sofort und zunächst befristet für 12 Monate (verlängerbar) folgende Stelle in der Arbeitsgruppe „Entwicklungsökonomie und Ernährungssicherheit“ von Professor Tilman Brück zu besetzen:

Wissenschaftliche Hilfskraft (w,m,div.) „Behavioral Research Assistant“

 (auf Minijob-Basis, je 450,- Euro Monatsverdienst, ca. 40 Stunden/Monat)

Kennz. 16/2019/3

Die wissenschaftliche Hilfskraft wird für das im Rahmen der BMBF-Ausschreibung „Agrarsysteme der Zukunft“ geförderte Forschungsprojekt „Food4Future“ (F4F) tätig sein. Das Projekt untersucht radikale Innovationen für eine nachhaltig gesunde Lebensmittelproduktion, um auch künftige Generationen mit ausreichend gesunden Lebensmitteln versorgen zu können. Innerhalb des Projektmoduls „Sozialwissenschaftlichen Analyse“ werden verschiedene Szenarien und Trends im Ernährungssystem sozialwissenschaftlich und verhaltensökonomisch untersucht.

Die Aufgaben umfassen

  • Aufbereitung von Literatur
  • Analyse von Forschungsdaten
  • Unterstützung bei der praktischen Durchführung und Auswertung von Verhaltensexperimenten
  • Unterstützung bei der Koordination des sozialwissenschaftlichen Projektmoduls
  • Vorbereitung von Veranstaltungen

Wir erwarten

  • hochmotivierte Studenten*innen mit einem Bachelor-Abschluss in Ökonomie, Agrarwissenschaften, Psychologie oder einem verwandten Fach
  • Grundkenntnisse in experimenteller- bzw. Verhaltensökonomie
  • Interesse an der Durchführung von verhaltensökonomischen Laborexperimenten im Zusammenhang mit Gartenbau und Ernährung
  • Grundkenntnisse in Datenanalyse, z.B. mithilfe von Stata
  • Kenntnisse in der ökonometrischen Analyse von Paneldaten sind von Vorteil
  • Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit
  • exzellente Englischkenntnisse
  • sehr gute Deutschkenntnisse

Wir bieten

  • die Mitarbeit an einem hochaktuellen, interdisziplinären Forschungsprojekt in einem dynamischen Team
  • flexible Einteilung der Arbeitszeit und des Arbeitsortes nach Absprache

Nähere Auskünfte zum IGZ erhalten Sie im Internet unter www.igzev.de. Für Rückfragen steht Dr. Hanna Freudenreich (freudenreich@igzev.de) gern zur Verfügung.

Für das IGZ ist Chancengleichheit von besonderer Bedeutung. Menschen mit Behinderung werden bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt beschäftigt. Das IGZ ist durch die Diversität seiner Mitarbeiter*innen geprägt und begrüßt Bewerbungen von allen qualifizierten Kandidat*innen, unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung, Rasse, Religion, Weltanschauung oder ethnischer Herkunft.

Aussagefähige schriftliche Bewerbungen richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer per Email im PDF-Format an personal@igzev.de.

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Neuigkeiten │ 24. Mai 2019

Lichtdoping für den Gemüsebau

Die Einsatzbereiche von UV-LED’s sind vielfältig. Im Projekt „SEcondaRy UV“ vom IGZ wird die Möglichkeit realisiert, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zum Einsatz von UVB-LEDs entlang der gartenbaulichen Wertschöpfungskette vom UVB-LED-Produzenten, bis hin zum Konsumenten (natürliches Functional Food) umzusetzen. Dabei sollen in relativ kurzer Zeit innovative technologische als auch pflanzenphysiologische Ansätze im pflanzlichen Gemüsekulturmanagement für gartenbauliche Betriebe […]

Die Einsatzbereiche von UV-LED’s sind vielfältig. Im Projekt SEcondaRy UV vom IGZ wird die Möglichkeit realisiert, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zum Einsatz von UVB-LEDs entlang der gartenbaulichen Wertschöpfungskette vom UVB-LED-Produzenten, bis hin zum Konsumenten (natürliches Functional Food) umzusetzen. Dabei sollen in relativ kurzer Zeit innovative technologische als auch pflanzenphysiologische Ansätze im pflanzlichen Gemüsekulturmanagement für gartenbauliche Betriebe geschaffen werden.

„Das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau und das Ferdinand-Braun-Institut arbeiten zusammen daran, UV-LED-Module zu entwickeln, die das optimale UV-Spektrum hierfür liefern. Ziel ist ein Flächenstrahler, der in einem Gewächshaus eingesetzt werden kann, um Pflanzen exakt dosiert mit einer definierten Wellenlänge zu bestrahle“, so Prof. Dr. Michael Kneissl, Leiter des Fachgebiets Experimentelle Nanophysik und Photonik an der TU Berlin.

Pressestimmen:

TU-Berlin

Informationsdienst Wissenschaft e.V.

pro-physik.de

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Veranstaltungen │ 28. Februar 2019

Fascination of Plants Day – Superheld Pflanze

Am 16. Mai laden wir kleine Forscher aus Kindergärten und Grundschulen ein, uns am Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau in Großbeeren (bei Berlin) zu besuchen. Beim Zuschauen, Zuhören, Ausprobieren, Spielen und Raten lernt ihr, was Pflanzen können und weshalb sie so wichtig für Insekten, Tiere und den Menschen sind. Wir zeigen, wie der Sonnentau Fleisch […]

Am 16. Mai laden wir kleine Forscher aus Kindergärten und Grundschulen ein, uns am Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau in Großbeeren (bei Berlin) zu besuchen. Beim Zuschauen, Zuhören, Ausprobieren, Spielen und Raten lernt ihr, was Pflanzen können und weshalb sie so wichtig für Insekten, Tiere und den Menschen sind. Wir zeigen, wie der Sonnentau Fleisch isst und wie Pflanzen trinken.

Wann:

Donnerstag, 16. Mai 2019

Wo:

Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ), Theodor-Echtermeyer-Weg 1, Großbeeren

Wie lange:

9.30Uhr – 13.00Uhr

Für weitere Informationen und zur Anmeldung Ihrer Kita- oder Grundschulgruppe schreiben Sie oder rufen Sie an: Marina Korn (korn@igzev.de; 033701 – 78 238).

 

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Link zur deutschen FoPD - Website

 

Veranstaltungen │ 8. Mai 2019

IGZ beim Potsdamer Tag der Wissenschaften 2019

Auch dieses Jahr sind wir beim Potsdamer Tag der Wissenschaften dabei. Unser diesjähriges Thema: DreamTeam „Pflanze-Bakterie-Pilz“ Im Boden leben tausende verschiedene Mikroorganismen, zum Beispiel Pilze und Bakterien. Einige sind schädlich und zerstören die Pflanze, andere bilden mit den Pflanzen eine Partnerschaft und helfen ihnen beim wachsen – auch unter schlechten Bedingungen. Sie sind also das […]

Auch dieses Jahr sind wir beim Potsdamer Tag der Wissenschaften dabei. Unser diesjähriges Thema:

DreamTeam „Pflanze-Bakterie-Pilz“

Im Boden leben tausende verschiedene Mikroorganismen, zum Beispiel Pilze und Bakterien. Einige sind schädlich und zerstören die Pflanze, andere bilden mit den Pflanzen eine Partnerschaft und helfen ihnen beim wachsen – auch unter schlechten Bedingungen. Sie sind also das perfekte DreamTeam!

Wir erklären mit spannenden Mitmachexperimenten, wie genau diese Partnerschaft funktioniert und was sie auszeichnet.

Ort: Campus der Fachhochschule Potsdam

Beginn: 13:00 Uhr

Ende: 18:00 Uhr

Alle Infos: https://www.potsdamertagderwissenschaften.de/

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Kolloquien

IGZ Symposium zu “Multiple perspectives on circular economies & horticulture: Learning from & about Indian natural farming”

Ort:

Hörsaal Großbeeren

 

Programm:

10:15 – 12:00 Gastvorträge (jeweils 15 min Vortrag & 5 min Diskussion; in englischer Sprache)

 

Sprecher/innen und Vortragstitel:

 

Ariane Krause & Franziska Häfner (IGZ)

  • “Increasing Sustainability in Horticultural Production Systems by Nutrient Cycling”

Mrinalini Kochupillai (Technical University of Munich)  

  • “The New EU Organic Regulations- What can the EU learn from the Indian Experience?”

Jasper Matthiessen & Karthik Jeganathan (International Arts of Living Foundation) 

  • “Ancient knowledge for modern agriculture – Sri Sri Natural Farming: Scientific background of Traditional Ecological Knowledge of India”

Julia Köninger (Technical University of Munich)  

  • “Overcoming the Intensification of European Agriculture: Learning from the Natural Farming Movement in India”

Daniel Münster (University of Heidelberg)

  • “Can Indian Natural Farming go global? Some reflections from ethnographic work with Zero Budget Natural Farming”

.

Programm des Symposiums (Pdf)

Abstracts der Vorträge (Pdf)

 

Veranstaltungen │ 6. Mai 2019

Einladung zur Veranstaltung „Erfolgsfaktor Selbstständigkeit“

Was erforschen die Leiter*innen der Leibniz-Junior Research Groups? Welche Rolle spielt eine frühe Selbstständigkeit für eine wissenschaftliche Karriere? Welche Chancen und Herausforderungen bietet eine Nachwuchsgruppe? Diese und weitere Fragen werden bei der Veranstaltung „Erfolgsfaktor frühe Selbstständigkeit“ gemeinsam diskutiert. Wann? 23. Mai 2019, 16 Uhr Wo? Haus der Leibniz-Gemeinschaft, Atrium, Chausseestr. 111, 10115 Berlin Alle Informationen […]

Was erforschen die Leiter*innen der Leibniz-Junior Research Groups? Welche Rolle spielt eine frühe Selbstständigkeit für eine wissenschaftliche Karriere? Welche Chancen und Herausforderungen bietet eine Nachwuchsgruppe? Diese und weitere Fragen werden bei der Veranstaltung „Erfolgsfaktor frühe Selbstständigkeit“ gemeinsam diskutiert.

Wann? 23. Mai 2019, 16 Uhr

Wo? Haus der Leibniz-Gemeinschaft, Atrium, Chausseestr. 111, 10115 Berlin

Alle Informationen finden Sie hier.

 

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Veranstaltungen │ 2. Mai 2019

KOLUMBIEN-TAG am ZALF

Am 24. Mai 2019, von 09:30 Uhr – 14:00 Uhr findet am ZALF der Kolumbien-Tag: „Nachhaltige Landnutzungssysteme und Ernährungssicherung als Beitrag zur Unterstützung des Friedensprozesses in Kolumbien?“, statt. Prof. Dr. Tilman Brück wird an diesem Tag eine Keynote-Rede halten zum Thema: Food Security, Sustainability and Peace: Can we have it all? And if so, how […]

Am 24. Mai 2019, von 09:30 Uhr – 14:00 Uhr findet am ZALF der Kolumbien-Tag: „Nachhaltige Landnutzungssysteme und Ernährungssicherung als Beitrag zur Unterstützung des Friedensprozesses in Kolumbien?“, statt.

Prof. Dr. Tilman Brück wird an diesem Tag eine Keynote-Rede halten zum Thema:

Food Security, Sustainability and Peace: Can we have it all? And if so, how much does it cost?

Im Rahmen eines neuen ZALF Projektes untersuchen Forschende, inwieweit nachhaltige Landnutzungssysteme und Ernährungssicherung zur Unterstützung des Friedensprozesses in Kolumbien positiv beitragen können. Der Besuch einer Delegation der Nationalen Universität in Bogota, Kolumbien, ist Anlass eines gemeinsamen öffentlichen Workshops mit Fachvorträgen und Diskussion:

  • zur Interdisziplinären Vernetzung von Forschungsaktivitäten zu Lateinamerika,
  • zum Austausch aktueller Forschungsansätze und der aktuellen politischen Entwicklung,
  • zur weiteren Planung von zukünftigen Forschungsinitiativen

Hintergrund ist das 2019 angelaufene Forschungsprojekt „Implementierung nachhaltiger Agrar- und Viehwirtschaftssysteme zur gleichzeitigen Zielerreichung des Waldschutzes (REDD +) und Friedenskonsolidierung in Kolumbien“.

Das Projekt ist Teil der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI). Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) fördert die Initiative aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags.

Infoplakat

Wald in Kolumbien: Quelle: © Hector Morales.

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Veranstaltungen │ 15. April 2019

Eröffnungsfeier des Joint Lab PhaSe

Wissenschaftsministerin Martina Münch hat heute am IGZ das Joint Lab ‘Phytochemie und Biofunktionalität sekundärer Pflanzenmetabolite – PhaSe‘ eröffnet. „Der Einfluss pflanzlicher Nahrungsmittel auf die menschliche Gesundheit und die Entstehung von ernährungsbedingten Erkrankungen sind Themen von großer wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Relevanz. Ich freue mich, dass drei Brandenburger Forschungseinrichtungen gemeinsam an diesem wichtigen Thema intensiv weiterarbeiten wollen.“, […]

Wissenschaftsministerin Martina Münch hat heute am IGZ das Joint Lab ‘Phytochemie und Biofunktionalität sekundärer Pflanzenmetabolite – PhaSe‘ eröffnet.

„Der Einfluss pflanzlicher Nahrungsmittel auf die menschliche Gesundheit und die Entstehung von ernährungsbedingten Erkrankungen sind Themen von großer wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Relevanz. Ich freue mich, dass drei Brandenburger Forschungseinrichtungen gemeinsam an diesem wichtigen Thema intensiv weiterarbeiten wollen.“, so Münch.

Das Joint Lab PhaSe ist ein gemeinsames Forschungs- und Kompetenzzentrum der drei Partnereinrichtungen Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ), Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) und Institut für Ernährungswissenschaft der Universität Potsdam (IEW). „Wir sind damit die Brücke zwischen Pflanze und Mensch.“, so Frau Prof. Dr. Monika Schreiner.

Das Joint Lab nutzt einen interdisziplinären Ansatz, um den Einfluss pflanzlicher Nahrungsmittel und insbesondere sekundärer Pflanzenmetabolite auf die menschliche Gesundheit und die Entstehung von ernährungsbedingten Erkrankungen zu erforschen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, wirksame Ernährungsempfehlungen zu formulieren und eine an die jeweilige Lebens- und Gesundheitssituation angepasste, gesunde Ernährung zu ermöglichen. Das Joint Lab trägt damit zur Sichtbarkeit des Forschungsprofils „Ernährung und Gesundheit“ im Land Brandenburg bei.

Pressestimmen:

Pressemitteilung des MWFK

MAZ-Artikel

MAZ-Bildergalerie von der Eröffnungsfeier

Foto: IGZ

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Neuigkeiten │ 3. Mai 2019

Wie kann die Landwirtschaft auf zunehmende Wetter-Extreme reagieren?

Hitze, Dürre, extreme Regenfälle: Angesichts des Klimawandels benötigt Brandenburgs Landwirtschaft neue Strategien, fordern Agrarforscher. Mehr Vielfalt, Bodenschutz und eine Entscheidung für nachhaltige Landwirtschaft sei notwendig.  Herr Prof. Dr. Eckhard George, wissenschaftlicher Direktor des IGZ, erläutert im Interview mit Antenne Brandenburg die Notwendigkeit der Artenvielfalt, Bodenschutz und nachhaltiger Landwirtschaft. Das Interview finden Sie hier.

Bild: Susanne Hakenjos

Hitze, Dürre, extreme Regenfälle: Angesichts des Klimawandels benötigt Brandenburgs Landwirtschaft neue Strategien, fordern Agrarforscher. Mehr Vielfalt, Bodenschutz und eine Entscheidung für nachhaltige Landwirtschaft sei notwendig. 

Herr Prof. Dr. Eckhard George, wissenschaftlicher Direktor des IGZ, erläutert im Interview mit Antenne Brandenburg die Notwendigkeit der Artenvielfalt, Bodenschutz und nachhaltiger Landwirtschaft.

Das Interview finden Sie hier.

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Veranstaltungen │ 4. April 2019

Einladung zum Symposium am 06. Mai 2019 am IGZ

Im Rahmen des Symposiums am 06. Mai 2019, 09:40 Uhr – 16:00 Uhr wird es u.a. von Gästen der TU München, der Uni Heidelberg und der Arts of Living Foundation spannende Vorträge geben zum Thema: „Verschiedene Perspektiven auf Kreislaufwirtschaft und Gartenbau: Lernen von und über die indische Naturlandwirtschaft“ Unter anderem erwarten Sie spannende Vorträge zu […]

Im Rahmen des Symposiums am 06. Mai 2019, 09:40 Uhr – 16:00 Uhr wird es u.a. von Gästen der TU München, der Uni Heidelberg und der Arts of Living Foundation spannende Vorträge geben zum Thema:

„Verschiedene Perspektiven auf Kreislaufwirtschaft und Gartenbau: Lernen von und über die indische Naturlandwirtschaft“

Unter anderem erwarten Sie spannende Vorträge zu folgenden Themen: Steigerung der Nachhaltigkeit in gartenbaulichen Produktionssystemen durch Nutrient Cycling, Altes Wissen für die moderne Landwirtschaft – Sri Sri Natural Farming: Wissenschaftlicher Hintergrund des traditionellen ökologischen Wissens über Indien, Kann indische natürliche Landwirtschaft global gehen? Einige Überlegungen aus der ethnographischen Arbeit mit Zero Budget Natural Farming

Alle Infos zu dem Programm finden Sie hier

Für die Anmeldung externer Gäste melden Sie sich bitte bei Ariane Krause, krause@igzev.de

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Stellenanzeigen │ 11. Juli 2019

Reinigungskraft (w,m,div.) – Kennz. 20/2019/Verw.

Das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzen (IGZ) strebt nach Exzellenz in der Gartenbauforschung sowie in den Pflanzen-, Umwelt- und Sozialwissenschaften. Das IGZ hat seinen Sitz in Großbeeren bei Berlin und ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft (WGL). Das IGZ führt strategische und internationale Forschung zur nachhaltigen Erzeugung und Verwendung von Gemüse durch und trägt zur Ernährungssicherung, zum […]

Das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzen (IGZ) strebt nach Exzellenz in der Gartenbauforschung sowie in den Pflanzen-, Umwelt- und Sozialwissenschaften. Das IGZ hat seinen Sitz in Großbeeren bei Berlin und ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft (WGL). Das IGZ führt strategische und internationale Forschung zur nachhaltigen Erzeugung und Verwendung von Gemüse durch und trägt zur Ernährungssicherung, zum Wohlbefinden der Menschen und zur Schonung der natürlichen Ressourcen bei. Am IGZ arbeiten Forscher aus verschiedenen Disziplinen in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Forschungspartnern in haushalts- und drittmittelfinanzierten Projekten zusammen.

Im Institut ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt, zunächst befristet für ein Jahr, in Großbeeren, folgende Stelle zu besetzen:

Reinigungskraft (w,m,div.)

Kennz. 20/2019/Verw.

Die Vergütung erfolgt entsprechend Qualifikation und Erfahrung nach dem Tarifvertrag TV–L, Tarifgebiet Ost, Entgeltgruppe 2, 75 % der regulären Arbeitszeit.

Die Aufgaben umfassen

  • tägliche Unterhaltsreinigung (u.a. fachgerechte Reinigung der Büro- und Laborräume sowie aller Gemeinschaftsräume insbesondere Küchen, sanitärer Anlagen, Flure und Treppenhäuser)
  • Reinigung unserer Gästezimmer nach Bedarf
  • Türen- und Innenglasreinigung
  • Papierkorbentleerung und Abfallbeseitigung
  • Überwachung des Bestandes für Reinigungs- und WC-Materialien
  • Zwischenreinigung nach Veranstaltungen/Sitzungen nach Bedarf

Wir erwarten

  • Eine Änderung der Aufgabenverteilung bleibt vorbehalten.
  • selbstständige sowie qualitäts- und zielorientierte Arbeitsweise
  • ausgeprägtes Verständnis für Sauberkeit und Ordnung
  • Flexibilität, Belastbarkeit und Teamfähigkeit
  • Berufserfahrung als Reinigungskraft wäre von Vorteil
  • Verschwiegenheit und Vertrauenswürdigkeit
  • körperliche Eignung für mehrstündige Reinigungstätigkeit
  • Bereitschaft zur Übernahme auch dem Berufsbild nicht entsprechender Tätigkeiten

Wir bieten

  • ein gutes Arbeitsklima in einer netten Umgebung
  • arbeitnehmer- und familienfreundliche Arbeitszeiten
  • Vergütung auf der Grundlage der Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L)
  • die im öffentlichen Dienst üblichen Sozialleistungen:
  • vom Arbeitgeber finanzierte Zusatzversorgung / Betriebliche Altersvorsorge
  • Jahressonderzahlung
  • 30 Tage Urlaub/Jahr

Nähere Auskünfte zum IGZ erhalten Sie im Internet unter www.igzev.de. Rückfragen sind möglich bei Frau Alina Hain (033701 78 114; hain@igzev.de).Für das IGZ ist Chancengleichheit von besonderer Bedeutung. Menschen mit Behinderung werden bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt beschäftigt. Das IGZ ist durch die Diversität seiner Mitarbeiter*innen geprägt und begrüßt Bewerbungen von allen qualifizierten Kandidat*innen, unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung, Rasse, Religion, Weltanschauung oder ethnischer Herkunft.

Aussagefähige schriftliche Bewerbungen richten Sie bitte bis zum 29. Juli 2019 unter Angabe der Kennziffer (Online-Bewerbungen vorzugsweise im PDF-Format an personal@igzev.de) an das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) e.V., Theodor-Echtermeyer-Weg 1, 14979 Großbeeren.

PDF-Dokument: 20-2019-Verw. Reinigung

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Neuigkeiten │ 1. Juli 2019

Probanden*innen (m, w, div.) für wissenschaftliche Studien gesucht

Probanden*innen (m, w, div.) für wissenschaftliche Studien gesucht Sie möchten etwas dazuverdienen und noch dazu an spannenden wissenschaftlichen Studien im Rahmen eines BMBF-Projekts teilnehmen? Sie leben im Großraum Berlin? Dann registrieren Sie sich jetzt als Proband*in für verhaltensökonomische Studien am neuen EconLab des Leibniz Institut für Gemüse und Zierpflanzenbau (IGZ) e.V. in Großbeeren bei Berlin. […]

Probanden*innen (m, w, div.) für wissenschaftliche Studien gesucht

Sie möchten etwas dazuverdienen und noch dazu an spannenden wissenschaftlichen Studien im Rahmen eines BMBF-Projekts teilnehmen? Sie leben im Großraum Berlin?

Dann registrieren Sie sich jetzt als Proband*in für verhaltensökonomische Studien am neuen EconLab des Leibniz Institut für Gemüse und Zierpflanzenbau (IGZ) e.V. in Großbeeren bei Berlin.

Worum geht es?

Sie werden am Bildschirm verschiedene Fragen beantworten und Aufgaben lösen. Die Studien dauern ca.1-2 Stunden.

Wie hoch ist die Bezahlung?

In jeder Studie gibt es einen fixen Betrag sowie einen leistungsabhängigen Betrag. Durchschnittlich können Sie ca. 10€/Std verdienen. Fahrzeiten werden berücksichtigt.

Wie kann ich teilnehmen?

Registrieren Sie sich jetzt und erhalten Sie in den nächsten Wochen unverbindlich Email-Einladungen zu bestimmten aktuellen Studien.

Weiter Informationen erhalten Sie unter https://f4f.igzev.org/orsee/public sowie per Mail unter econlab@igzev.de 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Das EconLab Team des IGZ

PS: Unter allen Neuregistrierungen wird 2019 ein Amazon-Gutschein im Wert von 50 Euro verlost!

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Bachelor-, Master-, Diplomarbeiten │ 1. Juli 2019

Gastvortrag, 04. Juli 2019 (Donnerstag)

Ort: Konferenzraum Zeit: 13uhr   Sprecher und Vortragstitel: Prof Markus Schwarzländer Plant Energy Biology Institut für Biologie und Biotechnologie der Pflanzen Universität Münster „Monitoring Cellular Energy Physiology and Regulation in Plants“   Abstract The energy conversion that occurs in plant cells requires tight surveillance and dynamic adjustment to meet demands, maintain efficiency and avoid dysfunction. […]

Ort:

Konferenzraum

Zeit:

13uhr

 

Sprecher und Vortragstitel:

Prof Markus Schwarzländer

Plant Energy Biology

Institut für Biologie und Biotechnologie der Pflanzen

Universität Münster

„Monitoring Cellular Energy Physiology and Regulation in Plants“

 

Abstract

The energy conversion that occurs in plant cells requires tight surveillance and dynamic adjustment to meet demands, maintain efficiency and avoid dysfunction. Frequent and often dramatic changes in the environment and developmental transitions of plants, such as the day-night transitions, changes in oxygen availability or seed germination make tailored control mechanisms particularly important. Nevertheless there is a limited understanding of the dynamics of energy physiology and their regulation at the subcellular level in plants. We have been using quantitative confocal microscopy and fluorimetry to assess transitions in energy physiology in vivo using genetically-encoded fluorescent protein sensors. In this seminar I would like to highlight recent progress that we have made in dissecting subcellular ATP dynamics, redox regulation and calcium transport. The impact of cellular energy dynamics and its control as central determinant of plant-environment interactions will be discussed.

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Prof. Markus Schwarzländer: Ankündigung mit Abstract

 

Veranstaltungen │ 25. Juni 2019

SiEUGreen bei der „KloKulturWoche“ in Berlin

Klingt wunderlich, ist was Besonderes und spannend: Vom 2. bis 6. Juli 2019 findet im Prinzessinnengarten Kreuzberg die KloKulturWoche statt. Worum geht’s? Eine Woche voller Infos und Diskussionen, Bauen und Basteln rund um’s Thema menschlich-ökologische Kreisläufe mit einem feinen und bisweilen ungewöhnlichen Programm! Aufhänger und zentrales Objekt ist dabei das von jedem genutzte, aber im […]

Klingt wunderlich, ist was Besonderes und spannend:

Vom 2. bis 6. Juli 2019 findet im Prinzessinnengarten Kreuzberg die KloKulturWoche statt.

Worum geht’s?

Eine Woche voller Infos und Diskussionen, Bauen und Basteln rund um’s Thema menschlich-ökologische Kreisläufe mit einem feinen und bisweilen ungewöhnlichen Programm! Aufhänger und zentrales Objekt ist dabei das von jedem genutzte, aber im Alltag kaum wahrgenommene »Klo«.

Am Samstag, 6. Juli 2019 findet das große Finale der KloKulturWoche statt – mit KloMarkt*, kleinen Talks, einer Vernissage mit Kloskulptur und einem Film.

*Der KloMarkt findet von 14:00 – 18:00 im Prinzessinnengarten Kreuzberg statt und bietet vielerlei Mitmachaktivitäten, Infos, Experimente und die Kunst des (Kompost)Klos. Akteur*innen der Kompostszene bieten Info, Aktionen und Workshops an.

Was macht das IGZ?

Das IGZ wird einen Stand haben:  Wir stellen unsere wissenschaftliche Arbeit und laufende Experimente zum Thema „Anwendung & Qualitätssicherung von Recycling-Düngern im Gemüsebau“ sowie unser EU-Projekt „Sino-European innovative green and smart cities“ (SiEUGreen) (Link: https://www.sieugreen.eu/) vor. Kontakt: mailto:sieugreen@igzev.de

SiEUGreen ist bestrebt, die Zusammenarbeit zwischen der EU und China bei der Förderung der städtischen Landwirtschaft für Ernährungssicherheit, Ressourceneffizienz und intelligente, belastbare Städte zu verbessern.

UND: In unserem Urin-Labor könnt ihr synthetischen Urin selbst herstellen, und dann als Dünger mit nach Hause nehmen. Kommt vorbei, wir freuen uns.

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Link zur Veranstaltung

Link zur SiEUGreen- Website (EN)

Link zu SiEUGreen auf unserer IGZ-Website (DE und EN)

 

Aktuelles │ 21. Juni 2019

Gastvortrag, 28. Juni 2019 (Freitag)

Ort: Konferenzraum Zeit: 10 Uhr   Sprecher und Vortragstitel: Dr. Eswarayya Ramireddy Indian Institute of Science Education and Research Tirupati (IISER Tirupati) „Smart roots for the development of climate-resilient crops“

Ort:

Konferenzraum

Zeit:

10 Uhr

 

Sprecher und Vortragstitel:

Dr. Eswarayya Ramireddy

Indian Institute of Science Education and Research Tirupati (IISER Tirupati)

„Smart roots for the development of climate-resilient crops“

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Aushang zur Vortragsankündigung (pdf)

 

Aktuelles │ 14. Juni 2019

Gastvortrag, 03. Juli 2019 (Mittwoch)

Ort: Konferenzraum Zeit: 13uhr   Sprecherin und Vortragstitel: Dr. Andrea Matros University of Adelaide · School of Agriculture, Food and Wine „Variation of fructan profiles in a population of two-row spring barley and the impact on plant performance under drought“

Ort:

Konferenzraum

Zeit:

13uhr

 

Sprecherin und Vortragstitel:

Dr. Andrea Matros

University of Adelaide · School of Agriculture, Food and Wine

„Variation of fructan profiles in a population of two-row spring barley and the impact on plant performance under drought“

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Announcement for download (pdf)

 

Aktuelles │ 22. Mai 2019

Interdisziplinäres & institutsübergreifendes Fachgespräch zu „Entsalzung von Urin-basierten Recycling-Düngern“

Am Dienstag, den 21. Mai 2019, trafen sich, zu einem Fachgespräch an unserem Institut, Wissenschaftler*innen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrttechnik (DLR) bzw. des Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin in Köln, des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig, des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ) in Leipzig und der Fachhochschule Erfurt mit Mitarbeiter*innen der Programmbereiche „Funktionelle Pflanzenbiologie“ […]

Am Dienstag, den 21. Mai 2019, trafen sich, zu einem Fachgespräch an unserem Institut, Wissenschaftler*innen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrttechnik (DLR) bzw. des Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin in Köln, des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig, des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ) in Leipzig und der Fachhochschule Erfurt mit Mitarbeiter*innen der Programmbereiche „Funktionelle Pflanzenbiologie“ (PB FUNCT), „Pflanzenqualität und Ernährungssicherheit“ (PB QUALITY) und „Gartenbausysteme der Zukunft“ (PB HORTSYS) sowie dem Wissenschaftlichen Direktor des IGZ .

Ziel des Arbeitstreffens war ein institutsübergreifender und interdisziplinärer fachlicher Austausch über Ansätze & Möglichkeiten zur Entsalzung von Urin-basierten Recyclingdüngern.

Zum Hintergrund: Sowohl Urin sowie auch Urin-basierte Recycling-Dünger, wie der C.R.O.P.– oder Aurin-Dünger, haben einen sehr hohen Salzgehalt (insb. NaCl), der in der gartenbaulichen Anwendung ein Problem darstellen kann (d.h. Salzstress für die Pflanzen). Möglichkeiten den Salzgehalt zu reduzieren umfassen zum einen prozess- bzw. verfahrenstechnische Ansätze während der Herstellung der Recyclingdünger und zum anderen eine Kaskaden-Nutzung, in der zunächst salztolerante Pflanzen (sog. Halophyten) und anschließend Gemüse angebaut wird.

Die Teilnehmer*innen  tauschten sich über Vorarbeiten, Erfahrungen und Fachwissen aus und diskutierten relevante und interessante Forschungsfragen. Dieses Zusammentreffen bot Wissenschaftler*innen aus unterschiedlichen Feldern die Möglichkeit zu einem bereicherndem und kreativen Gedankenaustausch. Die interdisziplinär geführte Diskussion führte letztlich zu einem tieferen und gleichzeitig breiteren Verständnis der Problemstellung sowie möglicher Lösungsansätze bei allen Teilnehmenden. In der Synthese des Treffens wurde das Konzept einer zukünftigen Forschungskooperation skizziert und somit der Grundstein für eine interdisziplinäre Zusammenarbeit der beteiligten Institute gelegt.

Foto: (c) IGZ

Dietmar Schwarz (IGZ, PB FUNCT; 2. Person von rechts) zeigt einen Versuch zur Untersuchung von Salzstress bei veredelten Tomatenpflanzen; mit im Bild (von rechts nach links): Gerhild Bornemann (DLR), Tobias Hübner (UFZ), Jörg Kretzschmar (DBFZ), Franziska Häfner (IGZ, PB HORTSYS).

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Aktuelles │ 7. Mai 2019

Symposium „Verschiedene Perspektiven auf Kreislaufwirtschaft und Gartenbau: Lernen von und über die indische Naturlandwirtschaft“

Für den 6. Mai 2019 haben Dr. Ariane Krause und Franziska Häfner des Programmbereichs „Gartenbausysteme der Zukunft“ (HORTSYS) zum Symposium „Verschiedene Perspektiven auf Kreislaufwirtschaft & Gartenbau: Lernen von und über die indische Naturlandwirtschaft“ eingeladen. Der Institutsdirektor Prof. Dr. Eckhard George begrüßte zunächst die zahlreichen Gäste. Anschließend folgte eine Reihe von Kurzvorträgen zum Thema. Ariane Krause […]

Für den 6. Mai 2019 haben Dr. Ariane Krause und Franziska Häfner des Programmbereichs „Gartenbausysteme der Zukunft“ (HORTSYS) zum Symposium „Verschiedene Perspektiven auf Kreislaufwirtschaft & Gartenbau: Lernen von und über die indische Naturlandwirtschaft“ eingeladen. Der Institutsdirektor Prof. Dr. Eckhard George begrüßte zunächst die zahlreichen Gäste. Anschließend folgte eine Reihe von Kurzvorträgen zum Thema. Ariane Krause begann mit einem Vortrag über laufende Forschungsprojekte am IGZ, die zum Ziel haben die Nachhaltigkeit in gartenbaulichen Produktionssystemen durch Nährstoffrecycling zu steigern. Mit der Perspektive auf die indische Landwirtschaft erörterte anschließend Dr. Mrinalini Kochupillai der TU München welche Schlüsse die EU aus der politischen Rahmengebung Indiens in Bezug auf Naturlandbau ziehen könne. Jasper Matthiessen & Karthik Jeganathan der Arts of Living Foundation sprachen über die Grundlagen und Erfahrungen der Wiedereinführung des traditionellen Sri Sri Prinzips in der modernen indischen Landwirtschaft. Julia Köninger der TU München referierte dann zu möglichen zukünftigen Düngestrategien in der europäischen und in der indischen Landwirtschaft. Die Vortragsrunde abgeschlossen hat Dr. Daniel Münster der Universität Heidelberg mit Einblicken in seine ethnographischen Arbeiten zum indischen Landwirtschaftsprinzip des „Zero Budget Natural Farming“. Nach einem Institutsrundgang, bei dem sich die Gäste einen Einblick in die Arbeiten am IGZ verschaffen konnten, haben sich die Teilnehmenden am Nachmittag in einer Diskussionsrunde zusammengefunden um zukünftige Forschungsfragen und mögliche Kooperationen mit Blick auf kommende EU-Ausschreibungen zu erörtern. Bereits im Dezember 2018 kamen Wissenschaftler*innen verschiedener Disziplinen mit Vertreter*innen aus Praxis, Industrie und Ministerien für ein Symposium zu „Nutrient Cycling for Circular Economies“ zusammen. Wir freuen uns über das erneute Interesse am Dialog zu Nährstoffrecycling, Kreislaufwirtschaft und Gartenbau und planen die Reihe dieser Symposien fortzusetzen.

Foto: (c) IGZ

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Neuigkeiten │ 2. April 2019

IGZ erhält erneut das Zertifikat zum audit berufundfamilie

Das IGZ hat das Auditierungsverfahren zur strategischen Gestaltung einer familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik bzw. familiengerechte Forschungs- und Studienbedingungen erfolgreich durchlaufen und besitzt nun für weitere drei Jahre das Zertifikat zum audit berufundfamilie. Mit dem Zertifikat geht das IGZ die Selbstverpflichtung ein, erforderliche und geeignete Maßnahmen zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Lebensphasen […]

Das IGZ hat das Auditierungsverfahren zur strategischen Gestaltung einer familien- und lebensphasenbewussten
Personalpolitik bzw. familiengerechte Forschungs- und Studienbedingungen erfolgreich durchlaufen und besitzt nun für weitere drei Jahre das Zertifikat zum audit berufundfamilie.

Mit dem Zertifikat geht das IGZ die Selbstverpflichtung ein, erforderliche und geeignete Maßnahmen zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Lebensphasen umzusetzen und eine aktive Gleichstellungsarbeit zu betreiben. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Motivation sowie die Gesundheit der Mitarbeiter*innen zu erhalten, die Attraktivität des IGZ als Arbeitgeber zu steigern und somit exzellente Wissenschaft zu ermöglichen.

Alle Infos zum audit berufundfamilie finden Sie hier.

Alle Infos zur Zertifizierung finden Sie in der Pressemitteilung.

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Veranstaltungen │ 28. März 2019

Zukunftstag 2019 – Neues gelernt und Spaß gehabt

Die Zukunft liegt in unseren Händen – heute, am Zukunftstag 2019, haben wir die Chance genutzt, jungen Menschen relevante zukünftige Forschungsthemen und interessante Arbeitsplätze zu zeigen und zu erklären. Acht Mädchen und Jungen besuchten das IGZ für ein eintägiges Praktikum und waren begeistert. Sie haben Seife hergestellt, Tabakpflanzen infiltriert, Hefekulturen auf Platten ausgestrichen und mikroskopiert. Im Gewächshaus konnten […]

Die Zukunft liegt in unseren Händen – heute, am Zukunftstag 2019, haben wir die Chance genutzt, jungen Menschen relevante zukünftige Forschungsthemen und interessante Arbeitsplätze zu zeigen und zu erklären.

Acht Mädchen und Jungen besuchten das IGZ für ein eintägiges Praktikum und waren begeistert. Sie haben Seife hergestellt, Tabakpflanzen infiltriert, Hefekulturen auf Platten ausgestrichen und mikroskopiert. Im Gewächshaus konnten sie den pH-Wert von Nährlösungen einstellen und einen Blick in Klimakammern und unter das Gaswechselgewächshaus werfen. Insgesamt ein vielfältiges Programm unter kompetenter und freundlicher Anleitung durch unsere Mitarbeiter*innen für und mit pfiffigen, interessierten Kindern und Jugendlichen.

Wir alle hatten einen sehr schönen Tag und hoffen, dass wir vielleicht einen Anstoß für die spätere Berufsentscheidung geben konnten!

Foto: Marina Korn, IGZ

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Website "Zukunftstag"

 

Veranstaltungen │ 18. März 2019

Jahrestagung 2019 der Deutschen Gesellschaft für Pflanzenernährung

Die diesjährige Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pflanzenernährung (DGP) findet vom 25. bis 27. September in Berlin statt. Die Konferenz wird gemeinsam von der Humboldt-Universität und dem IGZ organisiert. Es sind sowohl Vorträge als auch Poster erwünscht, die Ergebnisse der Pflanzenernährung in den Forschungsbereichen zeigen: umweltfreundliche Pflanzenernährung (z. B. Nährstoffeffizienz, Rhizosphärenprozesse, Symbiosen, Dünge- und Düngungstechnologie […]

Die diesjährige Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Pflanzenernährung (DGP) findet vom 25. bis 27. September in Berlin statt. Die Konferenz wird gemeinsam von der Humboldt-Universität und dem IGZ organisiert.

Es sind sowohl Vorträge als auch Poster erwünscht, die Ergebnisse der Pflanzenernährung in den Forschungsbereichen zeigen:

  • umweltfreundliche Pflanzenernährung (z. B. Nährstoffeffizienz, Rhizosphärenprozesse, Symbiosen, Dünge- und Düngungstechnologie usw.)
  • Ertragsstabilität (z. B. Widerstandsfähigkeit gegenüber Nährstoffmängeln, Salzgehalt, Säuregehalt, Klimawandel usw.)
  • Lebensmittelgesundheit (z. B. Biofortifizierung, giftige Mineralien, bioaktive Verbindungen usw.)

Weitere aktuelle Informationen finden Sie hier:

Deutsche Gesellschaft für Pflanzenernährung (DGP) – Annual conference in Berlin, 25 – 27 September 2019

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Website of the Annual Conference of the DGP

 

Neuigkeiten │ 6. März 2019

26. International EUCARPIA Symposium Section Ornamentals: EDITING NOVELTY

Die Europäische Vereinigung für Pflanzenzüchtungsforschung (EUCARPIA), die Internationale Gesellschaft für Gartenbauwissenschaft (ISHS) und das Erfurt-Forschungszentrum für Gartenbaukulturen der Hochschule für angewandte Wissenschaften laden Sie herzlich ein zur Teilnahme an der 26. International EUCARPIA Symposium Section Ornamentals: EDITING NOVELTY Wir begrüßen alle, die in der Grundlagen- und angewandten Forschung und Lehre tätig sind, im Anbau und […]

Die Europäische Vereinigung für Pflanzenzüchtungsforschung (EUCARPIA), die Internationale Gesellschaft für Gartenbauwissenschaft (ISHS) und das Erfurt-Forschungszentrum für Gartenbaukulturen der Hochschule für angewandte Wissenschaften laden Sie herzlich ein zur Teilnahme an der 26. International EUCARPIA Symposium Section Ornamentals: EDITING NOVELTY Wir begrüßen alle, die in der Grundlagen- und angewandten Forschung und Lehre tätig sind, im Anbau und in der Produktion oder in öffentlichen Dienstleistungen im Zusammenhang mit Zucht, Wachstum und Produktqualität von Zierpflanzen.

Die 26. International EUCARPIA Symposium Section Ornamentals: EDITING NOVELTY findet am 1. und 4. September 2019 an der Fachhochschule Erfurt statt.

Ab sofort können Sie Ihr Abstracts für die 26. International EUCARPIA Symposium Section Ornamentals: EDITING NOVELTY -> hier <-  einreichen.

Wichtige Daten:

  • Beginn der Abstract-Einreichung: 1. März 2019
  • Einsendeschluss für die Abstract-Einreichung: 15. April 2019
  • Frist für die Abstract-Änderung: 15. Mai 2019
  • Frist für die Einreichung des Volltextpapiers: 30. Juni 2019
  • Frist für die Änderung des Volltextpapiers: 31. Juli 2019

Programm des Symposiums: https://www.eucarpia-ornamentals2018.org/program/

Alle Infos zum Symposium: https://www.eucarpia-ornamentals2018.org/

 

                              

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Neuigkeiten │ 1. März 2019

Potsdamer Preis für Wissenschaftskommunikation

Für das Jahr 2019 schreibt der Verein proWissen Potsdam in Kooperation mit der Stiftung Potsdam Research Network den Potsdamer Preis für Wissenschaftskommunikation WISPoP in Höhe von 1.000 € für Nachwuchswissenschaftler*innen aus. Bis zum 31.03.2019 können sich Nachwuchswissenschaftler*innen bewerben, die an einem Institut oder einer Einrichtung im proWissen Netzwerk oder dem Potsdam Research Network tätig sind. […]

Für das Jahr 2019 schreibt der Verein proWissen Potsdam in Kooperation mit der Stiftung Potsdam Research Network den Potsdamer Preis für Wissenschaftskommunikation WISPoP in Höhe von 1.000 € für Nachwuchswissenschaftler*innen aus.

Bis zum 31.03.2019 können sich Nachwuchswissenschaftler*innen bewerben, die an einem Institut oder einer Einrichtung im proWissen Netzwerk oder dem Potsdam Research Network tätig sind. Es sind auch Gruppenbewerbungen möglich, insofern die verantwortliche Hauptbewerberin oder der verantwortliche Hauptbewerber die oben genannten Bedingungen erfüllt und maßgeblich für das Projekt verantwortlich ist.

Alle Informationen zur Ausschreibung und zur Bewerbung finden Sie hier:

WISPoP-Ausschreibung.pdf
WISPoP-Bewerbungsformular.pdf

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Neuigkeiten │ 28. Februar 2019

Wettbewerbsstart für die Brandenburger Innovationspreise 2019

Die Bewerbungsphase für die diesjährigen Brandenburger Innovationspreise  läuft noch bis zum 8. April 2019. In diesem Zeitraum können Bewerbungen ->hier <-  eingereicht werden. Das brandenburgische Wirtschafts- und Energieministerium hat pro Cluster ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro ausgelobt. In jedem Cluster können die Preise an bis zu drei Gewinner/-innen vergeben werden. Bereits zum sechsten Mal […]

Die Bewerbungsphase für die diesjährigen Brandenburger Innovationspreise  läuft noch bis zum 8. April 2019. In diesem Zeitraum können Bewerbungen ->hier <-  eingereicht werden.

Das brandenburgische Wirtschafts- und Energieministerium hat pro Cluster ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro ausgelobt. In jedem Cluster können die Preise an bis zu drei Gewinner/-innen vergeben werden. Bereits zum sechsten Mal lobt das Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg die Innovationspreise für die Cluster Ernährungswirtschaft, Kunststoffe und Chemie sowie Metall aus. Mit den Preisen sollen die besten Ideen und Lösungen brandenburgischer Unternehmen und Start-Ups prämiert werden. Aber auch kreative Verbundlösungen, die aus einer engen Kooperation von Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen entstanden sind, werden gesucht.

Alle Links zu den verschiedenen Clustern:

Cluster Metall

Cluster Kunststoffe und Chemie

Cluster Ernährungswirtschaft

Wir wünschen allen Bewerber*innen viel Erfolg!

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Neuigkeiten │ 11. Februar 2019

Erfolgreicher Abschluss der Promotion

Unsere Kollegin Katja Frede hat erfolgreich ihre Promotion abgeschlossen mit dem Titel: „Light-modulated biosynthesis of carotenoids in Brassica rapa ssp. chinensis and the activation of Nrf2 by lutein in human retinal pigment epithelial cells“ Wir gratulieren Katja Frede ganz herzlich und wünschen ihr alles Gute für ihre berufliche Zukunft.

Unsere Kollegin Katja Frede hat erfolgreich ihre Promotion abgeschlossen mit dem Titel:

„Light-modulated biosynthesis of carotenoids in Brassica rapa ssp. chinensis and the activation of Nrf2 by lutein in human retinal pigment epithelial cells“

Wir gratulieren Katja Frede ganz herzlich und wünschen ihr alles Gute für ihre berufliche Zukunft.

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Bachelor-, Master-, Diplomarbeiten │ 11. Februar 2019

Verteidigung Masterarbeit

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass unsere Kollegin Cornelia Kiesler ihre sehr gute Masterarbeit mit dem Titel: “Analyse ausgewählter Sekundärmetaboliten und Mineralstoffe in Halophyten unter Salzbehandlung” erfolgreich verteidigt hat. Wir gratulieren Cornelia Kiesler ganz herzlich und wünschen ihr alles Gute für ihre berufliche Zukunft.

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass unsere Kollegin Cornelia Kiesler ihre sehr gute Masterarbeit mit dem Titel:

“Analyse ausgewählter Sekundärmetaboliten und Mineralstoffe in Halophyten unter Salzbehandlung”

erfolgreich verteidigt hat. Wir gratulieren Cornelia Kiesler ganz herzlich und wünschen ihr alles Gute für ihre berufliche Zukunft.

Foto: Gierke, IGZ

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Neuigkeiten │ 11. Februar 2019

Veröffentlichung Dissertation

Wir gratulieren unserer Kollegin Ariane Krause zur erfolgreichen Veröffentlichung ihrer Dissertation an der Technischen Universität Berlin mit dem Titel: „Abfälle wertschätzen – eine integrierte Systemanalyse der Bioenergienutzung, ökologischen Sanitärversorgung und des Bodenfruchtbarkeitsmanagements in kleinbäuerlicher Landwirtschaft in Karagwe, Tansania“ Abstract: Ausgangspunkt meiner Dissertation war das Vorhaben zweier tansanischer Initiativen und ihrer deutschen Partner*innen, nachhaltige Koch- und […]

Wir gratulieren unserer Kollegin Ariane Krause zur erfolgreichen Veröffentlichung ihrer Dissertation an der Technischen Universität Berlin mit dem Titel:

„Abfälle wertschätzen – eine integrierte Systemanalyse der Bioenergienutzung, ökologischen Sanitärversorgung und des Bodenfruchtbarkeitsmanagements in kleinbäuerlicher Landwirtschaft in Karagwe, Tansania“

Abstract:

Ausgangspunkt meiner Dissertation war das Vorhaben zweier tansanischer Initiativen und ihrer deutschen Partner*innen, nachhaltige Koch- und Sanitärtechnologien für kleinbäuerliche Haushalte im Bezirk Karagwe im Nordwesten Tansanias zu verbreiten. Die vor Ort entwickelten und an die lokalen Bedingungen angepassten Technologien umfassen verbesserte Herde, wie Mikrovergaser, und ein System aus Kleinst-Biogas-Anlage und -Kocher, sowie einen Ansatz zur ökologischen Sanitärversorgung (ecological sanitation, EcoSan) als Kombination aus Trockentrenntoilette mit thermischer Hygienisierung der Fäkalien. Die aktuell üblichste Kombination von Koch- und Sanitär-Technologien in kleinbäuerlichen Haushalten in Karagwe ist Drei-Stein-Feuer und Gruben-Latrine. Ein Technologiewechsel hin zu den neuen Alternativen führt potenziell zu (i) einer optimierten Ressourcennutzung, (ii) niedrigeren Emissionen in die Umwelt und (iii) einer höheren Verfügbarkeit von Reststoffen in den Haushalten und auf der Farm. Zu diesen Reststoffen gehören Gärreste aus der anaerober Fermentation, pulverige Biokohle aus Mikrovergasern und pasteurisierte menschliche Fäkalien aus EcoSan-Anlagen. Diese „lokal verfügbaren Ressourcen“ können für den Aufbau einer landwirtschaftlichen Kreislaufwirtschaft genutzt werden. In meiner Arbeit habe ich mit einem interdisziplinären Mehr-Methoden-Ansatz die Verflechtung von „Energiebereitstellung-Sanitärversorgung-Landwirtschaft“ am Beispiel kleinbäuerliche Haushalte in Tansania betrachtet. Die Projekte in Karagwe dienten mir dabei als Fallstudien.

Meine Ergebnisse beleuchten auf empirische und analytische Weise die agronomischen Potenziale eines Sektoren übergreifenden Ressourcenmanagement für Kreislaufwirtschaften, den Wert von Stoffkreisläufen in kleinbäuerlichen Systemen sowie Schwachstellen im System aus ökologischer und sozio-ökonomischer Perspektive. Als nur ein Beispiel, konnte ich im Kurzzeit-Feldversuch zeigen, dass die untersuchten Dünge-Verfahren die Pflanzenproduktivität um bis zu 400 % verbessern können. [Eine weitere Zusammenfassung meiner Ergebnisse findet sich im Abstract zu Beginn der Arbeit.]

Schlussendlich ist eine Kern-Schlussfolgerung meiner Arbeit, dass besonders die Kombination aus Mikrovergaser zum Kochen und EcoSan, gekoppelt mit der konsequenten und gemeinsamen Rückführung von Biokohle und hygienisierten menschlichen Fäkalien in „CaSa-Komposts“, ein vielversprechendes, Sektoren-übergreifenden Ressourcenmanagement darstellt. Mit diesem Ansatz können gleichzeitig mehrere Ziele erreicht werden, nämlich: (i) Verbesserung des Zugangs zu Dünger durch Eigenproduktion, (ii) Sanierung der ausgelaugten und versauerten Böden, (iii) positiver Beitrag zur Ernährungssouveränität und Einkommensgrundlage der Kleinbauer*innen, (iv) Senkung des Ressourcenverbrauchs, und (v) Reduktion der negativen Umweltwirkungen wie Treibhausgasemissionen und Eutrophierung. Dieser praktische Ansatz ist daher eine geeignete Strategie, um einen Teufelskreis zu durchbrechen, in dem sich viele Kleinbauer*innen in Afrika südlich der Sahara befinden. Dabei führen Bodenversauerung und P-Knappheit zu einer unzureichenden Produktion von Nahrungsmitteln, und somit auch zu einer unzureichenden Produktion von pflanzlichen Reststoffen, welche wiederum zum Erhalt bzw. zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit benötigt werden.

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Neuigkeiten │ 8. Februar 2019

Forschungsstelle für Gartenbauliche Kulturpflanzen (FGK) in Erfurt

Im Januar 2019 wurde in Erfurt eine neue Einrichtung der Gartenbauwissenschaften gegründet: die „Forschungsstelle für Gartenbauliche Kulturpflanzen“ (FGK). Viele Jahre lang, von 1991-2016, hatte das IGZ zwei Standorte: Großbeeren und Erfurt. Der Standort Erfurt des IGZ hat viele Jahre zum Erfolg des Instituts beigetragen. Jetzt freut sich das IGZ, dessen Tätigkeiten nun am Standort Großbeeren […]

Im Januar 2019 wurde in Erfurt eine neue Einrichtung der Gartenbauwissenschaften gegründet: die „Forschungsstelle für Gartenbauliche Kulturpflanzen“ (FGK). Viele Jahre lang, von 1991-2016, hatte das IGZ zwei Standorte: Großbeeren und Erfurt. Der Standort Erfurt des IGZ hat viele Jahre zum Erfolg des Instituts beigetragen. Jetzt freut sich das IGZ, dessen Tätigkeiten nun am Standort Großbeeren konzentriert sind, auf die Zusammenarbeit mit der neuen Einrichtung.

Die neue Einrichtung ist organisatorisch an der Fachhochschule Erfurt angesiedelt und arbeitet mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena zusammen. Dies schafft institutionelle Verbindungen sowohl in die Grundlagenforschung als auch in die innovationsorientierte praxisnahe Wissenschaft. Die FGK arbeitet vor allem in vier Themenbereichen:

„Steuerung von Entwicklung und Wachstum in gartenbaulichen Kulturen“

„Molekulargenetische Grundlagen der Pflanzenzüchtung bei gartenbaulichen Kulturen“

„Pflanzen-Mikroorganismen-Wechselwirkungen im nachhaltigen Anbau“

„Epigenetische Prozesse im Gartenbau“

Diese Themen ergänzen sich sehr gut mit den Schwerpunkten der Tätigkeit des IGZ. Forschung für Nachhaltigkeit und eine lebenswerte Umwelt ist unser gemeinsames Anliegen.

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Neuigkeiten │ 8. Februar 2019

Die Forschungsstelle für gartenbauliche Kulturpflanzen (FGK) in Erfurt nimmt Arbeit auf

Gestern übergab Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee, gemeinsam mit dem Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, Dr. Klaus Sühl, zwei Förderbescheide über zusammen acht Millionen Euro an die neue „Forschungsstelle für gartenbauliche Kulturpflanzen“ (FGK) der Fachhochschule Erfurt. Seit dem 1. Januar 2019 hat die Einrichtung ihre Arbeit aufgenommen und wird für zunächst fünf Jahre […]

Gestern übergab Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee, gemeinsam mit dem Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, Dr. Klaus Sühl, zwei Förderbescheide über zusammen acht Millionen Euro an die neue „Forschungsstelle für gartenbauliche Kulturpflanzen“ (FGK) der Fachhochschule Erfurt. Seit dem 1. Januar 2019 hat die Einrichtung ihre Arbeit aufgenommen und wird für zunächst fünf Jahre gemeinsam von Bund und dem Freistaat Thüringen finanziert. Die „Forschungsstelle für gartenbauliche Kulturpflanzen“ wird von der Fachhochschule Erfurt in enger Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena getragen.

2016 hatte der Senat der Leibniz-Gemeinschaft empfohlen, den Erfurter Standort des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) zu schließen. Am 30. Juni 2018 wurden die Forschungen des IGZ am Standort Erfurt deswegen eingestellt. „Mit der ,Forschungsstelle‘ sorgen wir dafür, dass die Kulturpflanzenforschung am traditionellen Gartenbaustandort Erfurt weiter eine gute Perspektive hat“, sagte Minister Tiefensee anlässlich der Förderbescheidübergabe. Der Leiter der Forschungsstelle, Professor Dr. Philipp Franken, ergänzt: „Die Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena sichert die starke Grundlagenforschung ab, die Fachhochschule Erfurt gewährleistet den anwendungsbezogen Fokus der Forschungsarbeiten. So kann sich das Projekt, unterstützt von den beiden thüringischen Hochschulen, zu einem Aushängeschild im Bereich der gartenbaulichen Forschung entwickeln.“

Im Namen aller Mitarbeiter*innen gratuliert der Vorstand des IGZ allen Beteiligten ganz herzlich zu dieser Entwicklung. Wir freuen uns sehr – dies ist eine hervorragende Möglichkeit für Gartenbauforschung in Deutschland, ihre Leistungsfähigkeit zu zeigen. Und wir am IGZ freuen uns auf gute Zusammenarbeit mit den Kolleg*innen in Erfurt. Gemeinsam haben wir spannende Forschungsthemen, die für die Sicherung einer lebenswerten Umwelt in den kommenden Jahrzehnten so wichtig sind.

Foto links: (© Gabriele Harring, ZVG) Philipp Franken und Annette Hohe freuen sich. Mit der öffentlichen Finanzierung der Einrichtung sind auch hohe Erwartungen verbunden.

Foto rechts: (© Marco Menz, Fachhochschule Erfurt) Minister Wolfgang Tiefensee (rechts) übergibt mit Staatssekretär Dr. Klaus Sühl (links) an der Fachhochschule Erfurt den Förderbescheid an Rektor Professor Dr.-Ing. Volker Zerbe und Projektleiter Professor Dr. Philipp Franken (Mitte).

 

Weitere Pressemeldungen:

Thüringer Ministerium

Fachhochschule Erfurt

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Neuigkeiten │ 28. Januar 2019

Internationale Pflanzenmesse (IPM) 2019

Vom 22. bis 25. Januar stellte sich das IGZ mit einem wechselnden Team von insgesamt fünf Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen auf der Weltleitmesse Gartenbau in Essen (IPM 2019) vor. Zusammen mit Partnern des BMEL wurde der Auftritt dieses Jahr auf dessen Gemeinschaftsstand in der „Galeria“ durch HORTSYS organisiert. Neben typischen HORTSYS-Themen wie „Fotomikroskopische Life-Bilder von Tomatenblättern“ und unser Originalprototyp einer […]

Vom 22. bis 25. Januar stellte sich das IGZ mit einem wechselnden Team von insgesamt fünf Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen auf der Weltleitmesse Gartenbau in Essen (IPM 2019) vor. Zusammen mit Partnern des BMEL wurde der Auftritt dieses Jahr auf dessen Gemeinschaftsstand in der „Galeria“ durch HORTSYS organisiert. Neben typischen HORTSYS-Themen wie „Fotomikroskopische Life-Bilder von Tomatenblättern“ und unser Originalprototyp einer „grünen Betonwand“ , wurden alle Programmbereiche mit einer ständigen Power-Point Präsentation sowie in Broschüren vorgestellt. Der IGZ Stand fand rege Aufmerksamkeit und es konnten viele interessante Kontakte geknüpft werden. Im nächsten Jahr findet die IPM voraussichtlich vom 28. – 31.01. statt.

 

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Link zur IPM-Website

Zur Seite des Programmbereichs HORTSYS - Gartenbausysteme der Zukunft

 

Neuigkeiten │ 17. Januar 2019

Internationale Grüne Woche 2019 – Wir sind dabei

Ab morgen sind wir wieder bei der `Internationalen Grünen Woche´ in den Messehallen in Berlin. Unser Thema dieses Jahr: „Gesund mit Gemüse – Qualität vom Samen bis zum Teller“. Welche Inhaltsstoffe haben die verschiedenen Gemüsesorten? Woher kommen die Farben und Geschmäcker? Und was ist nach dem Kochen – alles weg? Daran und an vielen anderen […]

Ab morgen sind wir wieder bei der `Internationalen Grünen Woche´ in den Messehallen in Berlin. Unser Thema dieses Jahr: „Gesund mit Gemüse – Qualität vom Samen bis zum Teller“. Welche Inhaltsstoffe haben die verschiedenen Gemüsesorten? Woher kommen die Farben und Geschmäcker? Und was ist nach dem Kochen – alles weg? Daran und an vielen anderen wichtigen und sehr interessanten Themen forschen die Kolleg*innen des Programmbereichs QUALITY „Pflanzenqualität und Ernährungssicherheit“. Für weitere Informationen zur Forschung folgen Sie dem Link im Anschluss.

Besuchen Sie uns vom 18.-27.01.2019 in Halle 23a ganz zentral an unserem Stand. Wir beantworten Ihre Fragen und testen Sie mit einem Quiz.

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Website der Internationalen Grünen Woche

Link zum Programmbereich QUALITY

 

Neuigkeiten │ 7. Dezember 2018

Symposium „Nutrient recycling for circular economies“, 5. Dezember 2018

Im Rahmen des Symposiums „Nutrient recycling for circular economies“ referierten zunächst Prof. Dr. Kai Udert (Eawag) und Dr. Gerhild Bornemann (DLR) zum Recycling von Nährstoffen aus Urin und deren Anwendung in Landwirtschaft und Weltraum. Die Doktorandinnen Mareike Mauerer (Humboldt Universität zu Berlin) und Grace Carin (ETH Zürich) berichteten darüber hinaus von ihren aktuellen und geplanten Forschungsergebnissen mit Recycling-Düngern […]

Im Rahmen des Symposiums „Nutrient recycling for circular economies“ referierten zunächst Prof. Dr. Kai Udert (Eawag) und Dr. Gerhild Bornemann (DLR) zum Recycling von Nährstoffen aus Urin und deren Anwendung in Landwirtschaft und Weltraum. Die Doktorandinnen Mareike Mauerer (Humboldt Universität zu Berlin) und Grace Carin (ETH Zürich) berichteten darüber hinaus von ihren aktuellen und geplanten Forschungsergebnissen mit Recycling-Düngern aus Urin im Gemüsebau mit Anwendungsmöglichkeiten von der Erde bis ins All. Bei einem anschließenden Rundgang erläuterte Prof. Monika Schreiner, Leiterin des Programmbereichs QUALITY den Anwesenden die Bedeutung der Qualität von Nahrungsmitteln und die am Institut vorhandenen Infrastrukturen zur Inhaltsstoffanalyse. Im Gewächshaus zeigte Dr. Dietmar Schwarz anhand eines Versuchs zu Trockenstress, Effekte der Veredelung von Tomaten. Im deutschlandweit einzigartigen Gaswechselgewächshaus, das komplexe Untersuchungen unter Einfluss kombinierter Umweltgase ermöglicht, wurde erneut die Vielfalt möglicher Messmethoden am IGZ veranschaulicht. Das Symposium mit abschließender Diskussionsrunde brachte Vertreter*innen aus Praxis, Industrie, Ministerien und verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen, wie z.B. Pflanzenernährung, Landwirtschaft, Umweltingenieurwesen an einen Tisch, um gemeinsam über Potentiale und Herausforderungen von Nährstoffrecycling aus menschlichen Abfällen zu sprechen.

Foto: (C) IGZ

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Programm des Symposiums "Nutrient recycling for circular economies", 05.12.2018 (pdf)

 

Veranstaltungen │ 4. Dezember 2018

Wissenstransfer in den Umwelt- und Geowissenschaften bei Leibniz und Helmholtz

Sowohl in der Leibniz- als auch in der Helmholtz-Gemeinschaft gibt es viele wichtige Forschungseinrichtungen, deren Fokus in den Umwelt- und Geowissenschaften liegt. Sie alle bearbeiten außerordentlich spannende Themen mit hoher Relevanz für Wissenschaft, Politik, Öffentlichkeit und auch Wirtschaft. Diese Gruppen zu erreichen, ihnen einerseits Ergebnisse der eigenen Forschung mitzuteilen und sie andererseits in Projekte mit einzubeziehen, ist ein immer wichtigerer Teil der Aktivitäten […]

Sowohl in der Leibniz- als auch in der Helmholtz-Gemeinschaft gibt es viele wichtige Forschungseinrichtungen, deren Fokus in den Umwelt- und Geowissenschaften liegt. Sie alle bearbeiten außerordentlich spannende Themen mit hoher Relevanz für Wissenschaft, Politik, Öffentlichkeit und auch Wirtschaft. Diese Gruppen zu erreichen, ihnen einerseits Ergebnisse der eigenen Forschung mitzuteilen und sie andererseits in Projekte mit einzubeziehen, ist ein immer wichtigerer Teil der Aktivitäten der Institute.

„Wissenstransfer“, also der notwendige Dialog und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedensten Bereichen und Nutzergruppen waren immer von großer Bedeutung – sie rücken aber aktuell noch stärker in den Fokus.

Am Montag, 3. Dezember fand der Workshop „Wissenstransfer in den Umwelt- und Geowissenschaften bei Leibniz und Helmholtz“ in den Räumen der Leibniz-Geschäftsstelle statt, mit finanzieller Unterstützung durch die Leibniz- und Helmholtz-Gemeinschaft. Ziele des Workshops waren einerseits ein gegenseitiges Kennenlernen der für Transfer zuständigen Akteure in beiden Wissensgemeinschaften und andererseits das Sondieren gemeinsamer Themen und Herausforderungen. Wichtige Schwerpunkte lagen auf Transferkultur, Stakeholder-Engagement, Transferindikatorik und Kompetenzentwicklung im Transfer.

Initiator*innen und Organisator*innen der Veranstaltung waren die Transferzuständigen:

  • des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (Johannes Graupner, IGB),
  • des Earth System Knowledge Platform der Helmholtz-Gemeinschaft (Nicola Isensahl, ehemals ESKP),
  • des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau (Marina Korn, IGZ),
  • des Alfred-Wegner-Instituts (Gesche Krause, AWI Helmholtz),
  • des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (Katharina Schmidt, ZALF & agrathaer)
  • und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (Ulrike Sylla, PIK Leibniz).

Die Veranstaltung wurde von den Teilnehmer*innen sehr positiv bewertet und eine Fortsetzung klar befürwortet.

Foto: Marina Korn, IGZ

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Programm des Workshops "Wissenstransfer in den Umwelt- und Geowissenschaften bei Leibniz und Helmholtz" am 3.12.2018

 

Aktuelles │ 29. November 2018

Erstes Treffen der EPSO-Arbeitsgruppe „Ernährungssicherheit“ (Nutritional Security)

Wie lässt sich Ernährungssicherheit definieren und wie kann Pflanzenwissenschaft zur Erhöhung der Ernährungssicherheit in Europa und darüber hinaus beitragen? Dies sind nur zwei Fragen, die auf dem ersten Treffen der neu gegründeten Arbeitsgruppe der Europäischen Organisation für Pflanzenwissenschaft (EPSO) diskutiert wurden. Auf dem Treffen, welches vom Leibniz-Institut für Gemüse und Zierpflanzenbau (IGZ) organisiert wurde, kamen […]

Wie lässt sich Ernährungssicherheit definieren und wie kann Pflanzenwissenschaft zur Erhöhung der Ernährungssicherheit in Europa und darüber hinaus beitragen?

Dies sind nur zwei Fragen, die auf dem ersten Treffen der neu gegründeten Arbeitsgruppe der Europäischen Organisation für Pflanzenwissenschaft (EPSO) diskutiert wurden. Auf dem Treffen, welches vom Leibniz-Institut für Gemüse und Zierpflanzenbau (IGZ) organisiert wurde, kamen Teilnehmer aus ganz Europa in Berlin zusammen, um herauszufinden, wie Forschung, Wirtschaft und Politik dazu beitragen können, den Nährwert der konsumierten Lebensmittel zu steigern und pflanzenbasierte Ernährungsformen zu verstärken. Dass frisches Obst und Gemüse essenziell für eine gesunde Ernährung ist, ist jedem bekannt. Doch wie können Menschen im „Fastfood-Zeitalter“ auch dazu motiviert werden, mehr gesunde und abwechslungsreiche pflanzliche Lebensmittel zu sich zu nehmen?

Die EPSO-Arbeitsgruppe „Ernährungssicherheit“ will hierzu Antworten entwickeln.

 

 

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Veranstaltungen │ 20. November 2018

International Symposium: The Plant Microbiome

Based on the long-standing and successful cooperation with the working-group of Prof. Dr. Nabil Hegazi of the Cairo University we organize the International Symposium: “The Plant Microbiome: Exploration of Plant-Microbe Interactions For Improving Agricultural Productivity”. The symposium aims to bring together international experts and resources to exchange experiences and develop methods for better resolution and […]

Based on the long-standing and successful cooperation with the working-group of Prof. Dr. Nabil Hegazi of the Cairo University we organize the International Symposium: “The Plant Microbiome: Exploration of Plant-Microbe Interactions For Improving Agricultural Productivity”. The symposium aims to bring together international experts and resources to exchange experiences and develop methods for better resolution and in vitro culturability.

 

The symposium will take place on 18-22 November, 2018.

 

All information

Contact:  info@pgpmicrobiome2018.com

 

Venue

Technische Universität Berlin

Campus El Gouna

Mohamed Ibrahim Kamel St.

84513 El Gouna, Egypt

 

Local Organizing Committee:

Nabil A. Hegazi,  Cairo University, Egypt

Silke Ruppel, Leibniz Institute of Vegetable and Ornamental Crops, Germany

Brian Murphy, Trinity College Dublin, Ireland

Organizing Office:

Mohamed Fayez, Cairo University, Egypt

Mervat Hamza, Cairo University, Egypt

Hanan Youssef, Cairo University, Egypt

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Neuigkeiten │ 2. November 2018

Besuch von Frau Prof. Dr. L. Skrypnik aus Russland

Im Oktober besuchte uns Frau Prof. Dr. Liubov Skrypnik von der Baltische Föderale Immanuel-Kant-Universität, Kaliningrad, Russland. Zusammen mit Herrn Prof. Dr. Eckhard George und Frau Prof. Dr. Susanne Baldermann, untersuchte Frau Prof. Dr. Liubov Skrypnik, die Auswirkungen von konventionellem und ökologischem Anbau auf die bioaktiven Substanzen im Blattgemüse. Zudem analysierten sie die Carotinoide, Chlorophylle und […]

Im Oktober besuchte uns Frau Prof. Dr. Liubov Skrypnik von der Baltische Föderale Immanuel-Kant-Universität, Kaliningrad, Russland. Zusammen mit Herrn Prof. Dr. Eckhard George und Frau Prof. Dr. Susanne Baldermann, untersuchte Frau Prof. Dr. Liubov Skrypnik, die Auswirkungen von konventionellem und ökologischem Anbau auf die bioaktiven Substanzen im Blattgemüse. Zudem analysierten sie die Carotinoide, Chlorophylle und Phenolverbindungen im Salat und untersuchten das Wachstum von Spinat in Nährlösung mit verschiedenen Stickstoff-Formen und Biodünger.

Neben der Forschung, wurden auch gemeinsame Kooperationen und Möglichkeiten eines Austauschprogramms für Studierende, zwischen der IKBFU, dem IGZ und der Universität Potsdam, besprochen. Der Besuch wurde unterstützt von dem Russian Academic Excellence Project «5-100».

Feldsalat in Nährlösung

Fotos: Prof. Dr. Liubov Skrypnik

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Aktuelles │ 22. Oktober 2018

Gastvortrag, 19. November 2018

Ort: Hörsaal Großbeeren   Zeit: 13Uhr   Sprecherin und Vortragstitel: Dr Annette Piorr Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) „Urban or Peri-urban agriculture in the EU“ Abtract: The presentation will give a state of the art overview on urban agriculture and peri-urban agriculture (UPUA), the diversity of phenomena, motivations, distinctive features, benefits and limitations. UPUA is contextualized in […]

Ort:

Hörsaal Großbeeren

 

Zeit:

13Uhr

 

Sprecherin und Vortragstitel:

Dr Annette Piorr

Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF)

„Urban or Peri-urban agriculture in the EU“

Abtract:

The presentation will give a state of the art overview on urban agriculture and peri-urban agriculture (UPUA), the diversity of phenomena, motivations, distinctive features, benefits and limitations. UPUA is contextualized in relation to societal and economic transformations, EU strategic objectives, policies and regional food system approaches. Using best practice examples, the presentation demonstrates the need for an improved integration of UPUA into the policy agenda across sectors, domains and governance levels.

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Aktuelles │ 22. Oktober 2018

Gastvortrag, 27. November 2018

Ort: Hörsaal Großbeeren Zeit: 13uhr   Sprecherin und Vortragstitel: Prof. Kerstin Kaufmann Humboldt Universität zu Berlin „Epigenetic control of gene activation in Arabidopsis flower development“   Abstract: Developmental switches and cell fate decisions in plants require coordinated changes in the activities of thousands of genes. Concerted activities of transcription factors and epigenetic regulators are essential […]

Ort:

Hörsaal Großbeeren

Zeit:

13uhr

 

Sprecherin und Vortragstitel:

Prof. Kerstin Kaufmann

Humboldt Universität zu Berlin

„Epigenetic control of gene activation in Arabidopsis flower development“

 

Abstract:

Developmental switches and cell fate decisions in plants require coordinated changes in the activities of thousands of genes. Concerted activities of transcription factors and epigenetic regulators are essential for spatiotemporal control of gene expression programs. Polycomb repressive complex 2 (PRC2) mediates the epigenetic memory of gene silencing in plant development, thereby restricting gene activities to specific cell types and developmental stages. RELATIVE OF EARLY FLOWERING 6 (REF6) is a Jumonji (JMJ)-type histone demethylase that counteracts PRC2-mediated gene silencing in plants. Research in my group recently showed that REF6 and its two close paralogs determine spatial ‘boundaries’ of the repressive histone H3K27me3 mark in the genome, and control the tissue-specific release from PRC2-mediated gene repression. Targeted mutagenesis revealed that these histone demethylases display pleiotropic, redundant functions in plant development, several of which depend on trans factor-mediated recruitment. Thus, JMJ-type histone demethylases restrict repressive chromatin domains, and contribute to tissue-specific gene activation via complementary targeting mechanisms.

 

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Aktuelles │ 22. Oktober 2018

Gastvortrag, 16. November 2018

Ort: Hörsaal Großbeeren   Zeit: 11Uhr   Vortragender und Thema: Gerald Freymark Team leader Biochemistry, Rijk Zwaan Breeding, Netherlands „Metabolic differences in chromosome substitution lines of Arabidopsis thaliana received by Reverse Breeding“   Abstract: Traditionally, hybrid seeds are produced by crossing selected inbred lines. A recent method for haploid production in the model plant A. […]

Ort:

Hörsaal Großbeeren

 

Zeit:

11Uhr

 

Vortragender und Thema:

Gerald Freymark

Team leader Biochemistry, Rijk Zwaan Breeding, Netherlands

Metabolic differences in chromosome substitution lines of Arabidopsis thaliana received by Reverse Breeding“

 

Abstract:

Traditionally, hybrid seeds are produced by crossing selected inbred lines. A recent method for haploid production in the model plant A. thaliana (Ravi and Chan, 2010) enabled us to provide a proof of concept for an alternative strategy: Reverse Breeding, a new approach that simplifies meiosis such that homozygous parental lines can be gene-rated from a vigorous hybrid individual (Dirks et al. 2003, 2009). We silenced DMC1, which encodes the meiotic recombination protein DISRUPTED MEIOTIC cDNA1, in hybrids of A. thaliana, so that non-recombined parental chromosomes segregate during meiosis (Wijnker et al. 2008, 2012). We then converted the resulting gametes into adult haploid plants, and subsequently into homozygous diploids, so that each contained half the genome of the original hybrid. From 36 homozygous lines, we were able to identify a complete set of chromosome-substitution lines. Some of those lines were analyzed for metabolic differences by LC-MS.  Among others, several glucosinolates have already been identified to decrease in one of the chromosome substitution lines. Elucidating the genetic differences between the parental lines can explain those metabolic changes.

 

 

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Aktuelles │ 18. Oktober 2018

Gastvortrag, 1. November 2018, 13Uhr

Ort: Hörsaal Großbeeren   Zeit: 13Uhr   Vortragende und Thema: Dr. Katja Boldt-Burisch German Research Center for Geosciences „Fungal root endophytes and their potential role for improving agriculture under nutrient and drought stress“   Abstract: All terrestrial plants in natural ecosystems are assumed to have a symbiotic relationship with fungi, with particular importance attached to […]

Ort:

Hörsaal Großbeeren

 

Zeit:

13Uhr

 

Vortragende und Thema:

Dr. Katja Boldt-Burisch

German Research Center for Geosciences

„Fungal root endophytes and their potential role for improving agriculture under nutrient and drought stress“

 

Abstract:

All terrestrial plants in natural ecosystems are assumed to have a symbiotic relationship with fungi, with particular importance attached to fungal root endophytes. This highly diverse group of fungi can have a profound impact on plant communities and their fitness by initiating tolerances against abiotic and biotic stressors. The aim of the project is to characterize selected fungal root endophytes from plants of disturbed sites (reclamation sites) or extreme habitats to characterize these fungi and to investigate their effect on the growth of agricultural plants under nutrient and drought stress.

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Veranstaltungen │ 17. Oktober 2018

2tes Treffen der EPSO WG Horticulture ( AG Gartenbau), 16-17 Oktober 2018

Während der vergangenen beiden Tage traf sich die Arbeitsgruppe Horticulture (Gartenbau)  der European Plant Science Organisation (EPSO) am IGZ zu ihrem zweiten Workshop. Prof Eckhard George (wissenschaftlicher Direktor des IGZ) und Dr Anja Dieleman (Wageningen University and Research) leiten die Arbeitsgruppe gemeinsam. Ziel des Workshops war es, die Teilnehmer_innen über aktuelle Entwicklungen und Initiativen der Europäischen […]

Während der vergangenen beiden Tage traf sich die Arbeitsgruppe Horticulture (Gartenbau)  der European Plant Science Organisation (EPSO) am IGZ zu ihrem zweiten Workshop. Prof Eckhard George (wissenschaftlicher Direktor des IGZ) und Dr Anja Dieleman (Wageningen University and Research) leiten die Arbeitsgruppe gemeinsam.

Ziel des Workshops war es, die Teilnehmer_innen über aktuelle Entwicklungen und Initiativen der Europäischen Kommission auf dem Gebiet des Gartenbaus zu informieren und dringende Themen der Gartenbauforschung mit Forschung, Industrie und Praxis entlang der Wertschöpfungskette zu diskutieren.  

Der sehr spannende Vortrag von  Annette Schneegans von der Europäischen Kommission, Generaldirektion Landwirtschaft und Ländliche Entwicklung   (DG Agriculture and Rural Development, B.2 Research and Innovation) bildete den Ausgangspunkt einer sehr lebhaften Diskussion.

Während des 3. Treffen, das für 2019 geplant ist, werden die Teilnehmer_innen und Mitglieder der Arbeitsgruppe weitere gemeinsame Aktivitäten, insbesondere mit Bezug zum neuen 9. Forschungsrahmenprogramm `Horizon Europe´ planen, mit dem Fokus auf Forschung und Innovation innerhalb der Europäischen Union.

Dieses Zusammentreffen europäischer Forscher_innen aus unterschiedlichsten Felder des Gartenbaus bot die Möglichkeit zu bereicherndem und kreativen Gedankenaustausch.

 

Photo: Eva Piontek

 

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Website of the European Plant Science Organisation

Picture of the meeting

 

Veranstaltungen │ 17. Oktober 2018

IGZ bei der Schülerakademie von proWissen Potsdam e.V.

Dank der Schülerakademie von proWissen Potsdam e.V. hatten die Schüler*innen der Rosa-Luxemburg-Schule aus Potsdam, die Möglichkeit, mit unserer Doktorandin Rebecca Klopsch, Gemüsebrot zu backen und alles über die Bedeutung von Gemüse zu erfahren. Die Kostprobe des leckeren Brotes war natürlich der krönende Abschluss. Innerhalb des Projektes NutriAct wird unter anderem daran geforscht, wie sich der […]

Dank der Schülerakademie von proWissen Potsdam e.V. hatten die Schüler*innen der Rosa-Luxemburg-Schule aus Potsdam, die Möglichkeit, mit unserer Doktorandin Rebecca Klopsch, Gemüsebrot zu backen und alles über die Bedeutung von Gemüse zu erfahren. Die Kostprobe des leckeren Brotes war natürlich der krönende Abschluss.

Innerhalb des Projektes NutriAct wird unter anderem daran geforscht, wie sich der Nährstoffgehalt von Brot erhöhen lässt, wenn Gemüse mit in den Teig gegeben wird. Hierfür werden entweder Mikrogreens oder die ausgewachsenen Pflanzen verwendet.

Alle Infos über NutriAct

Alle Infos über die Schülerakademie

Fotos: Luisa Gierke, IGZ

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Veranstaltungen │ 2. Oktober 2018

Ist es sinnvoll, Brot mit frischem Gemüse anzureichern?

Genau das beantwortet Ihnen unsere Kollegin Rebecca Klopsch, Doktorandin im Programmbereich Qualität und Ernährungssicherheit, bei den Potsdamer Köpfen von ProWissen e.V. Natürlich wird es auch eine Kostprobe von dem leckeren Brot geben! Samstag, 13.10.2018 11:00-12:30 Uhr proWissen Potsdam e. V. WIS im Bildungsforum Am Kanal 47 14467 Potsdam Eintritt: 5 Euro Die Deutschen essen durchschnittlich […]

Genau das beantwortet Ihnen unsere Kollegin Rebecca Klopsch, Doktorandin im Programmbereich Qualität und Ernährungssicherheit, bei den Potsdamer Köpfen von ProWissen e.V. Natürlich wird es auch eine Kostprobe von dem leckeren Brot geben!

Samstag, 13.10.2018
11:00-12:30 Uhr

proWissen Potsdam e. V.
WIS im Bildungsforum
Am Kanal 47
14467 Potsdam

Eintritt: 5 Euro

Die Deutschen essen durchschnittlich 3-4 Scheiben Brot am Tag, aber nur ein Drittel der empfohlenen 400 g Gemüse pro Tag. Darum untersucht Rebecca Klopsch, in  Zusammenarbeit mit dem Institut für Lebensmittel- und Umwelttechnik, ob und inwieweit sich der Nährstoffgehalt des Brotes erhöht, wenn man es mit Gemüse anreichert.

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Neuigkeiten │ 21. September 2018

Ariane Krause erhält den „Josef G. Knoll – Europäischer Wissenschaftspreis“

Unsere Kollegin Ariane Krause wurde mit dem Josef G. Knoll – Europäischer Wissenschaftspreis für ihre sehr gute Doktorarbeit mit dem Titel: „Valuing wastes. An Integrated System Analysis of Bioenergy, Ecological Sanitation, and Soil Fertility Management in Smallholder Farming in Karagwe, Tanzania“ auf der Tropentag Conference ausgezeichnet. Wir freuen uns sehr für unsere Kollegin Ariane Krause […]

Unsere Kollegin Ariane Krause wurde mit dem Josef G. Knoll – Europäischer Wissenschaftspreis für ihre sehr gute Doktorarbeit mit dem Titel:

„Valuing wastes. An Integrated System Analysis of Bioenergy, Ecological Sanitation, and Soil Fertility Management in Smallholder Farming in Karagwe, Tanzania“

auf der Tropentag Conference ausgezeichnet. Wir freuen uns sehr für unsere Kollegin Ariane Krause und alle anderen Gewinner!

IGZ Facebook

Website von dem Josef G. Knoll – Europäischer Wissenschaftspreis

Blog von der Tropentag Conference

Quelle: https://www.flickr.com/photos/tropentag/44024645164

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Neuigkeiten │ 6. September 2018

LEADS 2018 – Berlin, Germany, 13 September 2018

Global societal challenges like achieving food security for all, decreasing social inequalities, preventing and overcoming violent conflict and maintaining biodiversity necessarily require strong inter-disciplinary and international research collaboration. Research at the interface of the environment and development is often hampered by traditional academic boundaries. New ideas and fresh approaches are required to understand such challenges […]

Global societal challenges like achieving food security for all, decreasing social inequalities, preventing and overcoming violent conflict and maintaining biodiversity necessarily require strong inter-disciplinary and international research collaboration. Research at the interface of the environment and development is often hampered by traditional academic boundaries. New ideas and fresh approaches are required to understand such challenges and for research to help overcome them. Young researchers in particular can play a key role in doing so.

To address these exciting research challenges and to help overcome these structural barriers within academia, the five German research institutes ATB, GIGA, IGZ, ZALF and ZMT have established the Leibniz Environment and Development Symposium (LEADS). The aim of LEADS is to foster interdisciplinary and international research collaboration dealing with global societal challenges among early career researchers and senior scholars. As such LEADS also understands itself as a contribution by the German research community to the implementation of the 2030 Agenda for Sustainable Development by the United Nations.

The symposium will take place in Berlin (29-30 January, 2018). There will be ample opportunities for academic discussion, interaction with policy experts, and network building. Participants are encouraged to explore new research collaborations and to arrange research visits at one of the five research institutes.

We invite submissions of original and unpublished research papers, with a preference for empirical papers addressing questions at the intersection of socio-economic and ecological questions of global relevance. Submissions by early career researchers (those studying for a PhD or within five years of completion of their PhD) and from researchers based in the Global South are especially encouraged. Some limited financial assistance for early career researchers based in the Global South may be available.

 

The organizers are grateful for financial support from the Leibniz Association.

 

 

VENUE

Haus der Leibniz-Gemeinschaft

Chausseestraße 111

10115 Berlin

 

FINAL PROGRAMME:

Please follow this link to download the Programme of the Symposium

 

The conference language will be English.

For further information, please send an email to leads2018@igzev.de.

 

Academic Commitee

Tilman Brück (IGZ), Philipp Grundmann (ATB), Anna-katharina Hornidge (ZMT), Kerstin Nolte (GIGA), Lasse Loft (ZALF) and Achim Schlüter (ZMT)

Organizing Committee

Tilman Brück (IGZ) and Marina Korn (IGZ)

 

Symposiums impressions January 2018

 

 

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Neuigkeiten │ 4. September 2018

Neu am IGZ: Philip A. Wigge

Philip A. Wigge wurde zum W3-Professor für Plant Nutritional Genomics an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam als gemeinsame Berufung mit dem Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) ernannt. Philip Wigge studierte Biochemie an der University of Oxford. Danach promovierte er am Medical Research Council (University of Cambridge) und beschäftigte sich mit der Zellteilung bei […]

Philip A. Wigge wurde zum W3-Professor für Plant Nutritional Genomics an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam als gemeinsame Berufung mit dem Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) ernannt.

Philip Wigge studierte Biochemie an der University of Oxford. Danach promovierte er am Medical Research Council (University of Cambridge) und beschäftigte sich mit der Zellteilung bei Hefezellen. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Salk Institute (USA) und danach am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen richtete er seinen Fokus auf die Erforschung der Pflanzenentwicklung. Diese Arbeiten führten ihn und seine Kollegen zur Entdeckung des Hormons, welches die Blütenphase bei Pflanzen einleitet (Florigen). Ab 2005 leitete Philip Wigge Forschungsgruppen, zunächst am John Innes Centre in Norwich und ab 2012 in Cambridge am Sainsbury Laboratory (SLCU).

Seine Forschung kreist um die Frage, wie Pflanzen Temperaturen wahrnehmen und darauf reagieren, denn Pflanzen sind erstaunlich sensibel und reagieren sogar auf Temperaturunterschiede von weniger als einem Grad Celsius. Diese Eigenschaft ist besonders in Bezug auf den Klimawandel von Bedeutung, da der Ernteertrag durch extreme Wetterereignisse wie Hitzeperioden nachteilig beeinflusst wird. Als Professor an der Universität Potsdam und als Abteilungsleiter am IGZ geht es Philip Wigge besonders um die Einrichtung von größeren Forschungskooperationen im Berliner Raum, mit dem Ziel, die Anpassungsfähigkeit von Pflanzen an ihre Umwelt besser zu verstehen. Langfristiges Ziel ist die Zucht von Pflanzen, die klimatischen Veränderungen gegenüber widerstandsfähiger sind, um damit die Landwirtschaft im Umgang mit dem Klimawandel zu unterstützen.

Das IGZ und viele Kooperationspartner des Instituts freuen sich sehr auf den neuen Kollegen, seine Arbeitsgruppe und viele spannende Forschungsansätze! Zurzeit ist Philip Wigge noch dabei, in Cambridge seine Projekte zu beenden. Ab Frühjahr 2019 wird er dann ganz am IGZ und der Universität Potsdam tätig sein.

Weitere Infos:

Universität Potsdam

Twitter-Account von Philip A. Wigge

Foto: Mike Thornton

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Neuigkeiten │ 31. August 2018

Lässt sich aus Urin Dünger herstellen?

Um die Antwort auf diese Frage zu erhalten, sind wir in die Schweiz gefahren und haben Eawag besucht. Im Rahmen des Forschungsprojekts «VUNA» haben Forschende das neue VUNA-Recyclingverfahren entwickelt. Bei dem Verfahren werden wertvolle Nährstoffe aus dem Urin gewonnen und zu Dünger verarbeitet. Aus dem Projekt entstand der Flüssigdünger Aurin. Aurin ist der erste Urin-Dünger, […]

Um die Antwort auf diese Frage zu erhalten, sind wir in die Schweiz gefahren und haben Eawag besucht.

Im Rahmen des Forschungsprojekts «VUNA» haben Forschende das neue VUNA-Recyclingverfahren entwickelt. Bei dem Verfahren werden wertvolle Nährstoffe aus dem Urin gewonnen und zu Dünger verarbeitet. Aus dem Projekt entstand der Flüssigdünger Aurin. Aurin ist der erste Urin-Dünger, der weltweit zugelassen ist.

Fakten zu Aurin (Quelle)

  • Jeder Mensch produziert ca. 500 Liter Urin im Jahr
  • Für Aurin wird der Urin rezykliert und wichtige Nährstoffe gefiltert und Schadstoffe eliminiert
  • Aurin enthält keine Schwermetalle
  • Aurin riecht nach Waldboden und frischen Humus
  • Bundesamt für Landwirtschaft hat Aurin als Dünger zugelassen

 

Fotos: Ariane Krause und Franziska Häfner, IGZ

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Aktuelles │ 21. August 2018

Interview zum Klimawandel im Gartenbau

Spielt der Klimawandel schon heute und in den kommenden Jahren eine Rolle für Gartenbau ? Wenn ja wie stark werden die Auswirkungen zukünftig sein und wie kann man ihnen entgegentreten? Diese und andere Fragen stellte die TASPO dem wissenschaftlichen Direktor des IGZ, Herrn Prof. Eckhard George im Interview vom 20. August 2018. Seine Antworten finden Sie […]

Spielt der Klimawandel schon heute und in den kommenden Jahren eine Rolle für Gartenbau ? Wenn ja wie stark werden die Auswirkungen zukünftig sein und wie kann man ihnen entgegentreten? Diese und andere Fragen stellte die TASPO dem wissenschaftlichen Direktor des IGZ, Herrn Prof. Eckhard George im Interview vom 20. August 2018.

Seine Antworten finden Sie hier: https://taspo.de/gruene-branche/interview-der-klimawandel-betrifft-jeden/

Prof. Eckhard George, wissenschaftlicher Direktor des IGZ

Foto: Eva Piontek

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TASPO, 20.08.2018 Interview: Der Klimawandel betrifft jeden

 

Neuigkeiten │ 21. August 2018

Weltraumforschung trifft Gartenbau

Wer an Medizin denkt, dessen nächster Gedanke ist nicht unbedingt ´Gartenbau´. Könnte er aber sein – nicht nur weil Gemüse wichtiger Teil einer ausgewogenen, gesunden Ernährung ist. Am Montag besuchten Herr Prof. Gunga und Herr Dr. Opatz vom Center for Space Medicine and Extreme Environments der Charité Berlin das IGZ. Insbesondere die technischen Infrastrukturen wie unser […]

Wer an Medizin denkt, dessen nächster Gedanke ist nicht unbedingt ´Gartenbau´. Könnte er aber sein – nicht nur weil Gemüse wichtiger Teil einer ausgewogenen, gesunden Ernährung ist.

Am Montag besuchten Herr Prof. Gunga und Herr Dr. Opatz vom Center for Space Medicine and Extreme Environments der Charité Berlin das IGZ. Insbesondere die technischen Infrastrukturen wie unser Gaswechselgewächshaus und die Klimakammern  waren für sie  interessant, da sich ihre Forschung mit  den Auswirkungen extremer Umweltbedingungen (z.B. Temperatur) auf den menschlichen Körper beschäftigt.

Prof. Brück, Leiter der Forschungsgruppe Ökonomische Entwicklung und Ernährungssicherheit des IGZ, Frau Prof. Baldermann, Leiterin der Forschungsgruppe Lebensmittelchemie und Ernährung, und Frau Dr. Freudenreich erläuterten die  Forschungsthemen unseres Instituts, führten die Gäste über unser Gelände und diskutierten, wie Medizin und Gartenbauforschung sich inhaltlich und methodisch ergänzen können.

 

Von links: Herr Hausschild (IGZ), Dr. Opatz, Prof. Gunga, Dr. Freudenreich (IGZ), Prof. Brück (IGZ)

 

Besichtigung einer begehbaren Klimakammer

 

Besichtigung einer Kammer im Gaswechselgewächshaus

Fotos: Marina Korn, IGZ

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Aktuelles │ 6. August 2018

ABiTEP und Andermatt Biocontrol besuchen das IGZ

Letzten Freitag besuchten uns die AbiTEP GmbH und die Andermatt Biocontrol AG. ABiTEP ist bekannt für die Herstellung agrobiotechnischer Produkte für die Landwirtschaft und den Gartenbau sowie für biologische Reinigungsmittel. Andermatt Biocontrol ist der führende Anbieter im Bereich des biologischen Pflanzenschutzes. Trotz der heißen Temperaturen ließen es sich beide Unternehmen nicht nehmen, uns am IGZ […]

Letzten Freitag besuchten uns die AbiTEP GmbH und die Andermatt Biocontrol AG. ABiTEP ist bekannt für die Herstellung agrobiotechnischer Produkte für die Landwirtschaft und den Gartenbau sowie für biologische Reinigungsmittel. Andermatt Biocontrol ist der führende Anbieter im Bereich des biologischen Pflanzenschutzes. Trotz der heißen Temperaturen ließen es sich beide Unternehmen nicht nehmen, uns am IGZ zu besuchen. Wir haben uns sehr gefreut, den Besuchern* innen unser Institut näher zu bringen und bedanken und nochmal für den Besuch.

Fotos: Luisa Gierke, IGZ

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