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5.2 Grundlagen der Samen- und In-vitro-Vermehrung

1. Programmbereich
Funktionelle Pflanzenbiologie
2. Programmbereich
System Pflanze-Mikroorganismen
3. Programmbereich
Pflanzenqualität und Ernährungssicherheit
4. Programmbereich
Gartenbausysteme der Zukunft
5. Programmbereich
Standort Erfurt
5.1 Adventivwurzelbildung und Stressreaktion von Zierpflanzen
5.2 Grundlagen der Samen- und In-vitro-Vermehrung
5.3 Entwicklung neuer Genotypen
5.4 Wurzel-Pilz-Beziehungen
Beschreibung
Mitarbeiter
Zusammenarbeit
Publikationen

Samenbau und In-vitro-Vermehrung sind wichtig in der Vermehrung von Gemüse- und Zierpflanzen. Mit beiden sind spezifische biologische und technologische Probleme verbunden. Bei der Samenvermehrung können diese zu einer hinsichtlich Quantität und Qualität unbefriedigenden Samenbildung führen. Bei der In-vitro-Vermehrung verhindern oder erschweren diese eine gartenbauliche Nutzung des Potenzials dieses Vermehrungsverfahrens. Ein neuer Gesichtspunkt ist die gesellschaftliche Forderung nach mehr Nachhaltigkeit. Für Pflanzenvermehrungssysteme bedeutet dies, dass sie natürlich regenerierbar sein sollten und so genutzt werden können, dass hierbei ihre wesentlichen Eigenschaften für eine erneute Nutzung erhalten bleiben. Hierzu gehören u.a. der sparsame Einsatz von Ressourcen und die Vermeidung von Umweltbelastungen.

Im bisherigen Forschungsschwerpunkt wurde vor allem zu entwicklungsbiologischen Aspekten der vegetativen und generativen Vermehrung von Gemüse und Zierpflanzen geforscht. Der vorliegende neue Schwerpunkt will das in diesem Zusammenhang erworbene Wissen mit neuen Entwicklungen auf anderen Gebieten, z.B. der Plasma- und Lichttechnik verbinden, um deren Potential für die Pflanzenvermehrung und insbesondere deren nachhaltigere Gestaltung nutzbar zu machen. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit kompetenten Partnern.

Wesentliches Ziel des neuen Schwerpunktes ist es, zu besonders relevanten Aspekten der Vermehrung von Gemüse und Zierpflanzen wissenschaftliche Grundlagen für die Erzeugung qualitativ hochwertiger Produkte, für die Einsparung von Ressourcen und die Verminderung von Umweltbelastungen in Samenbau und In-vitro-Vermehrung zu schaffen. Mit diesem Wissen sollen Vermehrungsverfahren neu entwickelt oder verbessert werden.