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COST Action - UV-B radiation: A specific regulator of plant growth and food quality in a changing climate

Significant new understanding of UV-B mediated processes in plants has been gained during the last decade. Rather than being a damaging agent, it is now recognised that UV-B radiation is a specific regulator of gene expression, metabolite profiles, and responses to climate change parameters. This COST-Action will generate knowledge on the fundamentals of plant growth, food quality, and plant-environment interactions by integrating nationally and internationally funded research on UV-B mediated regulation of molecular, physiological, metabolic and ecological processes. Benefits of this Action include the creation of a stimulating research environment that leads to scientific breakthroughs, further research collaborations and funding applications, an interdisciplinary, international training environment for ESR and ER, coordinated uptake of novel technological applications, and development of standardised experimental routines. Outcomes include development of an integrated vision of the role of UV-B in plant growth across a range of organisational levels and natural and agricultural systems, as well as a consolidated, transnational network of experts and the strengthening of ties with potential stakeholders, including researchers, food and feed industries, horticultural and agricultural enterprises, and policy-makers involved in environmental and agronomic management.
Laufzeit  2010 bis 2015
Mitarbeiter Monika Schreiner
Partner e.g. Eva Hideg; Ake Strid; Dylan Gwynn-Jones; Nigel Paul; Pedro Aphalo
Projektkoordinator : Marcel Jansen, University College Cork, Irland
     
Entwicklung eines integrierten Stickstoffmanagements im Freilandgemüsebau zur Vermeidung von Stickstoffüberschüssen - Teilvorhaben IGZ: Gasförmige N-Verluste und Modellierung

Im dem Projekt sollen die in der Düngeverordnung den Betrieben des Erwerbsgartenbaues zugestandenen N-Überschüsse auf Realisierung und Realisierbarkeit überprüft werden. Hierbei ist insbesondere aufzuzeigen, in wie weit in Praxisbetrieben durch gezielte Maßnahmen eine Absenkung „unvermeidlicher“ N-Saldo Überschüsse möglich ist.
Zentraler Punkt ist die vergleichende (Bezug betriebsüblich) Erprobung von Strategien zur Verminderung des N-Bilanz Saldos in Praxisbetrieben. Hierzu sollen an den Standorten Norddeutschland (LUH) und der Pfalz (LUFA Speyer) in enger Abstimmung mit regionalen Beratungsinstitutionen jeweils mindestens 5 intensiv wirtschaftende Gemüsebaubetriebe identifiziert werden, die an einer Zusammenarbeit interessiert sind. In Abstimmung mit den Betriebsleitern sollen dann diejenigen Maßnahmen ausgewählt und geprüft werden, die für den Betrieb realisierbar und von besonderem Interesse sind. Der Beitrag des IGZ liegt in der begleitenden Modellierung der N-Flüsse. Die in den Praxisbetrieben experimentell untertersuchten Strategien werden mit einem Agro-Ökosystemmodell für eine größere Zahl von Standorten und Witterungsbedingungen geprüft, um verallgemeinerbare Aussagen zu erhalten. Darüber hinaus wird das IGZ vertiefende Untersuchungen zu gasförmigen N-Verlusten durchführen, die in den Praxisbetrieben nicht erfasst werden können. Schwerpunkt dieser Untersuchungen ist der Verlust von gasförmigen N-Verbindungen nach dem Einarbeiten von Ernterückständen.
Laufzeit  2011 bis 2013
Projektleiter Matthias Fink
Mitarbeiter Carmen Feller, Eckhard George, Leif Nett
Partner Walter Horst, Leibniz-Universität Hannover
Franz Wiesler, LUFA Speyer
     

WeGA - Kompetenznetz Gartenbau
http://www.wega-online.org/


Im September 2010 hat das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Bereich der Agrar- und Ernährungsforschung bewilligte Kompetenznetz WeGa (Wertschöpfung im Gartenbau) die Arbeit aufgenommen. Im Sinne der Hightech-Strategie des Bundesministeriums sollen Forschungsprojekte entlang der gesamten gartenbaulichen Wertschöpfungskette bearbeitet werden. Dabei steht als Zukunftsthema die Produkt- und Produktionssicherheit hochintensiver Pflanzenproduktion von Gemüse, Obst, Zierpflanzen und Ziergehölzen im Fokus. Das Teilprojekt „Terminproduktion - Qualitätsparameter und Inhaltsstoffe bei Brassica“ beschäftigt sich innerhalb des Verbundprojektes mit der Überwindung der Problematik, dass terminorientierte Freilandproduktion von Gemüse aufgrund der Witterungsabhängigkeit schwierig und in der Praxis bisher nur unzureichend realisiert werden kann. Besondere Bedeutung kommt diesem Aspekt im Zusammenhang mit den aus der Terminausrichtung der Produktion resultierenden Inhaltsstoffen zu, da bei der Kaufentscheidung von Gemüseprodukten gesundheitliche Aspekte eine immer wichtigere Rolle spielen. Daher wird ein Verzehr von Frischgemüse mit erhöhten Gehalten an gesundheitsfördernden sekundären Pflanzenstoffen empfohlen. Unter Aufklärung ablaufender bio¬chemischer, molekularbiologischer und pflanzenphysiologischer Pro¬zesse soll die Biosynthese der Glucosinolate und Flavonoide in Abhängigkeit von ökophysio¬logischen Einflussgrößen und technologischen Maßnahmen untersucht werden. Ziel ist es, im Bereich Gemüsefrischprodukte entsprechend der Verbraucherpräferenz termingerecht natürliche funktionelle Lebensmittel zu produzieren und Maßnahmen für ein abgestimmtes Kultur- und Nacherntemanagement in der Wertschöpfungskette zur Inhaltsstoffausbildung und -sicherung sollen entwickelt werden.
Laufzeit  2010 bis 2013
Projektleiterin Monika Schreiner
Mitarbeiter Rita Zrenner, Matthias Fink, Angelika Krumbein, Carmen Feller, Jan Gräfe, Martin Sandmann
     

Anpassung gärtnerischer Kulturen an den Klimawandel

Eine Reihe globaler Veränderungen stellen den Gartenbau vor große Herausforderungen. Zu den stärksten Elementen des Klimawandels gehören die Strahlung sowie der Niederschlag. Die für Berlin-Brandenburg erwarteten Klimaänderungen werden zu vergleichsweise geringen Jahresniederschlägen, lang anhaltenden Trockenperioden und somit einer negativen klimatischen Wasserbilanz führen. Solche Klimaänderungen haben direkte Auswirkungen auf die Kulturlandschaft Berlin-Brandenburg. Die kurz- bis extrem langfristigen Auswirkungen von zunehmendem Trockenstress für das gesamte Spektrum gärtnerischer Kulturen sind vielfältig und oft gegensätzlich. Im Rahmen des Forschungsverbundes INKA BB (Innovationsnetzwerk Klimaanpassung Brandenburg Berlin) werden in dem Teilprojekt „Anpassung gärtnerischer Kulturen an den Klimawandel“ entsprechende Anpassungsstrategien für Gemüsekulturen entwickelt. Eine verminderte Wasserversorgung löst bei Pflanzen biochemische Reaktionen aus, um diese Stresssituation mit einem veränderten pflanzlichen Metabolismus zu bewältigen. Bei der Akklimatisierung an Wasserstress sind die Hormone wie Abscisinsäure, Ethylen und Jasmonate beteiligt, die Veränderungen der Genexpression regulieren. Dabei kommt es zu Veränderungen, die teilweise unspezifisch sind, zum Teil hingegen ganz bestimmten Stressfaktoren zugeordnet werden können. So induziert Wassermangel Veränderungen im Primär- und Sekundärmetabolismus der Pflanze, die sich ganz entscheidend auf die Qualität der Pflanze und damit zukünftiger Marktchancen des konsumierten Pflanzenproduktes auswirken kann, wie gerade die Anreicherung gesundheitsfördernder Sekundärmetabolite wie z. B. Glusosinolate und Flavonoide oder die verstärkte Bildung ernährungsphysiologisch relevanter Hydrocolloide. Die Primär- und Sekundärmetabolite haben ihre Bedeutung nicht nur im Rahmen einer gesunden menschlichen Ernährung sondern auch in pflanzlichen Abwehrreaktionen auf einen Befall mit Schädlingen bzw. eine Infektion mit Pathogenen. In diesem Zusammenhang ist zu prüfen in wieweit umweltbedingte Veränderungen in der Zusammensetzung der Inhaltsstoffe die Anfälligkeit der Pflanze für einen Befall mit Schädlingen/Pathogenen erhöht.
Laufzeit  2010 bis 2012
Projektleiterin Monika Schreiner
Mitarbeiter Angelika Krumbein, Inga Mewis
     

Aufklärung der Auswirkungen von Elicitoren in der Lebensmittelversorgungskette auf die Ausbildung sekundärer Pflanzenstoffe bei Brassicaceae

Ziel dieses Projektes ist die Erhöhung der Gehalte an sekundären Pflanzenstoffen durch die gezielten Applikation von Elicitoren. Elictoren können nach der Definition von Terry und Joyce (2004) chemischer, physikalischer oder biologischer Herkunft sein. Die Induktion sekundären Pflanzenstoffen soll sowohl durch die Einzel- als auch Kombinationsanwendung von Elictoren in Vor- und/oder Nachernte ausgelöst werden. Die Forschungsarbeit wird sich auf ausgewählte sekundäre Pflanzenstoffe – Glucosinolate und Flavonoide – konzentrieren. Es werden aber auch sensorisch und ernährungsphysiologisch relevante Inhaltsstoffänderungen berücksichtigt, um umfassend Qualitätsoptimierung zu erzielen.
Laufzeit  2007 bis 2012
Projektleiterin Monika Schreiner
Mitarbeiter Angelika Krumbein, Silke Ruppel, Bernhard Brückner, Elke Büsch, Ursula Zentner, Andrea Jankowsky, Andrea Maikath, Birgit Wernitz
Partner Susanne Huyskens-Keil (HU Berlin)
Eberhard Janata (Hahn-Meitner-Institut)
     
Auswirkungen von vor- und nacherntebedingten Veränderungen auf die sensorische Qualität in Abhängigkeit von instrumentell messbaren Eigenschaften

Am Beispiel mehrer Gemüsearten (Teltower Rübchen, Spargel) wird der Einfluss von Genotyp, Anbauverfahren, Ernte und Nacherntebehandlung auf wesentliche Inhaltsstoffe und physikalische Eigenschaften untersucht. Auf komplexe Weise wirken die eigentlich besser quantifizierbaren Inhaltsstoffe und physikalischen Eigenschaften zusammen, so dass resultierende sensorische Profile erstellt werden müssen. Mit ihrer Hilfe soll letztlich die Optimierung von Produkten, Produktions- und Distributionstechnologie auf wissenschaftlicher Grundlage unterstützt werden.
Laufzeit  2007 bis 2012
Projektleiter Bernhard Brückner
Mitarbeiter Angelika Krumbein, Monika Schreiner, Andrea Maikath, Elke Büsch, Ursula Zentner
Partner Fa. Prosens
BAZ, Instiutut f. Pflanzenanalytik
Fa. Spargelbau (Vetschau/Sallgast)
LWK-Niedersachsen
Rijk Zwaan, Berlin
Böhm, Potsdam
Fa. Szilleweit, Teltow
     

Einfluss von genetischem Potential und ökophysiologischen Faktoren auf die Bildung von sekundären Pflanzenstoffen und ihren antioxidativen Eigenschaften in Brassicaceae sowie ihrer Veränderungen während der Verarbeitung im Rahmen der Lebensmittelversorgungskette

Auf der Grundlage definierter genetischer und ökophysiologischer Bedingungen (Temperatur, Strahlung) sollen die chemischen Strukturen und Konzentrationen der in Grünkohl (Brassica olearacea L. convar. acephala (DC). Alef. var. sabellica L. ) vorkommenden gesundheitsfördernden sekundären Pflanzenstoffe analysiert und ihre antioxidative Aktivität untersucht werden. Im Vordergrund des Interesses steht die Isolierung und Strukturaufklärung der Flavonoidglycoside mit HPLC-ESI-MSn und NMR und deren Beeinflussung in der Vorernte und technologischen Verarbeitung (thermische Stabilität).
Laufzeit  2007 bis 2012
Projektleiterin Angelika Krumbein
Mitarbeiter Monika Schreiner, Andrea Jankowsky, Elke Büsch, Ursula Zentner
Partner Prof. L. Kroh, Dr. S. Rohn TU Berlin
     

Ermittlung des Einflusses von Aromastoffen auf den Flavour und deren Veränderungen in der Vor - und Nachernte

Brassicaceae wie Asiasalate zeigen ein breites Spektrum an gesundheitsfördernden Substanzen und lassen auch ein interessantes Muster an Aromastoffen erwarten. Ziel des Projektes ist es, eine Charakterisierung der Aromastoffe und ihres Einflusses auf den Flavour vorzunehmen. Weiterhin sollen die Veränderungen der Aromastoffe in der Vor -und Nachernte durch ökophysiologische Faktoren und Einsatz von Elicitoren untersucht werden. Außerdem sollen die Untersuchungen zur Zusammensetzung der Aromastoffe und flüchtigen Verbindungen den Züchtungsprozess von mehltauresistentem Basilikum begleiten.
Laufzeit  2007 bis 2012
Projektleiterin Angelika Krumbein
Mitarbeiter Monika Schreiner, Bernhard Brückner, Andreas Kofoet, Annett Platalla, Elke Büsch, Ursula Zentner
Partner Danish Institute of Agricultural Sciences, Aarslev
Bundesanstalt für Züchtungsforschung, Quedlinburg
Prosens, Bergholz-Rehbrücke
GHG-Saaten Gmbh Aschersleben
     
Erstellen von Zielprofilen für verbesserte Zusammensetzung Eigenschaften von Gemüse für die Zielgruppen Kinder und Erwachsene

Im Gegensatz zu anderen Produktgruppen wurde die Optimierung von Gemüseprodukten hinsichtlich verbraucherorientierter Qualitätseigenschaften vernachlässigt. In den meisten Fällen liegen keinerlei wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse über anzustrebende Verkaufs oder Verbrauchsqualität vor. Von einer Übereinstimmung der Produktattribute mit den Zielprofilen können aber verbesserte, nachhaltige Verkaufschancen erwartet werden. In diesem Projekt werden daher Ursachen für die Ausbildung sensorischer Profile und deren Auswirkungen auf die Akzeptanz durch Verbraucher untersucht. Unterschiede zwischen Zielgruppen und Verbrauchersegmenten werden berücksichtigt. Das Projekt soll dazu beitragen entsprechend der Verbraucherpräferenz Frischprodukte zu verbessern, bzw. zu entwickeln.
Laufzeit  2007 bis 2012
Projektleiter Bernhard Brückner
Mitarbeiter Angelika Krumbein, Monika Schreiner, Andrea Maikath
Partner Schroedter, Hoyer, Prosens
Pohl, Spargelbau (Vetschau/Sallgast)
Uwihs/zum Eschenhof (LWK-Niedersachsen)
Müller (RZ, Berlin)
Ulrich, BAZ, Pflanzenanalytik
     

Verbesserte Gewinnung und Verarbeitung dietätischer Glucosinolate sowie die Charakterisierung ihrer potenziellen Funktion in der Prävention von Darmkrebs
http://www.biotechnologie.de/BIO/Navigation/DE/Foerderung/foerderbeispiele,did=96142.html


Im Rahmen dieses Projektes sollen auf molekularer Ebene die Mechanismen der physiologischen Wirkungen von Glucosinolaten bestimmt werden, um auf Basis dieser Ergebnisse innovative, krebspräventive Lebensmittel zu entwickeln, die durch spezifische Glucosinolatkonzentrationen und -profile gekennzeichnet sind. Nach erfolgreicher Bioproduktion von Pflanzenmaterial sowie der Etablierung von Zell- und Wurzelkulturen zur Glucosinolatproduktion erfolgt die Anwendung von nicht-thermischen Prozesstechnologien der Lebensmittelbe- und Verarbeitung zur optimierten Freisetzung/Nutzung der Glucosinolate. Die anschließende Analyse untersucht die Auswirkungen von Glucosinolaten und deren bioaktiven Abbauprodukten auf den tierischen und menschlichen Metabolismus unter Aufklärung der molekularen Mechanismen. Das Projekt liefert einem wesentlichen Beitrag zur Entwicklung von innovativen, krebspräventiven Lebensmitteln auf der Basis spezifischer Glucosinolatkonzentrationen und -profilen. Die Integration von Agrarwissenschaften, Lebensmittelchemie und -(bio)technologie, sowie ausgewählten ernährungswissenschaftlichen Disziplinen wie gastrointestinale Mikrobiologie, Biochemie und Ernährungstoxikologie und der Medizin verbunden mit dem Wissen und der Erfahrung der Industriepartnern, ermöglicht die Entwicklung von innovativen, krebspräventiven Lebensmitteln mit einer gezielten Bioerfügbarkeit im Dünn- und Dickdarm. Darüber hinaus sollen die Ergebnisse in das Handlungsfeld 9 "Prävention und Gesundheitsförderung" des Masterplanes "Gesundheitsregion Berlin/Brandenburg" einfließen und so für die Generierung weiterer Wachstumspotenziale in den Feldern der Gesundheitswirtschaft, Gesundheitswissenschaft und Gesundheitsversorgung der Region genutzt werden.
Laufzeit  2009 bis 2012
Projektleiterin Monika Schreiner
Mitarbeiter Angelika Krumbein, Rita Zrenner, Melanie Wiesner, Inga Mewis
Partner Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke
Technische Universität, Berlin
Charitee, Berlin
     
   
     
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