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Qualitätssicherung und Energieeinsparung durch Bewurzelung bei niedriger Lufttemperatur

Ziel dieses Projektes ist ein praxisreifes Verfahren zur Jungpflanzenproduktion bei niedrigen Lufttemperaturen einschließlich notwendiger technischer Entwicklungsarbeiten auf der Basis einer textilen Niedrigtemperatur-Mattenheizung. Am Beispiel von 8 Zierpflanzenarten soll der pflanzenbauliche Nachweis der Vermehrung bei Lufttemperaturen von 10°C erbracht werden. Die beteiligten Praxispartner verifizieren das System für den Erwerbsgartenbau. Die anvisierten technologischen Veränderungen während der Bewurzelung leisten einen wesentlichen Beitrag zum Transfer der in der Arbeitsgruppe erzielten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Steuerung der Stecklingsbewurzelung in die Praxis der Jungpflanzenproduktion.
Laufzeit  2007 bis 2012
Projektleiter Roland Kadner
     
Ressourcen- und Signalfunktion des Stickstoffs bei der Adventivwurzelbildung von Pelargonium x hortorum L.H.Bailey

Die physiologischen Ursachen einer verbesserten Adventivwurzelentwicklung der Stecklinge, die eine teilweise oder völlige Substitution des Nitrat-N-Angebots durch Ammonium-N in der Nährlösung der Mutterpflanzen bewirkt, sind bisher ungeklärt. Es soll daher erforscht werden, ob und wie die Adventivwurzelbildung durch den Einfluß der N-Form auf die Konzentration und Translokation der Phytohormone Auxin und Cytokinin sowie der Aminosäuren und Kohlenhydrate gefördert wird. Das Projekt soll dazu beitragen, das physiologische Verständnis der Ressourcen- und Signalfunktionen des Stickstoffs bei der Adventivwurzelbildung zu verbessern.
Laufzeit  2008 bis 2011
Projektleiter Siegfried Zerche
Mitarbeiter Uwe Drüge, Klaus-Thomas Hänsch, Sabine Czekalla, Katrin Schultz, Bärbel Broszies, Barbara Weinlich
Partner Martin Hegele, Jens-Norbert Wünsche: Universität Hohenheim
Mohammad Hajirezaei: IPK Gatersleben
     
Ermittlung der Genotyp und Umweltvariabilität der Stickstofffraktionen und Kohlenhydratgehalte von Zierpflanzenstecklingen unter Produktionsbedingungen als Grundlage eines Qualitätsmanagementsystems zur kulturbegleitenden Messung des N- und C-Status der Mutterpflanzen mittels Nah-Infrarot-Spektroskopie
Laufzeit  2007 bis 2010
Projektleiter Siegfried Zerche
Mitarbeiter Uwe Drüge
Partner Dieter Lohr, Elke Meinken: FGW Weihenstephan
Peter Tillmann: VDLUFA Qualitätssicherung NIRS/NIT
Dieter Nast: Bayrische LfL Freising
Jungpflanzenfirmen: Brandkamp, Dümmen, Endisch, Kientzler
     
Wirkung nützlicher Mikroorganismen auf Wachstum, Entwicklung und Stresstoleranz von Pelargonien in Beziehung zum Phytohormon- und Kohlenhydrathaushalt
Laufzeit  2008 bis 2010
Projektleiter Uwe Drüge
Mitarbeiter Philipp Franken, Silke Ruppel
     
Rolle des Phytohormon- und Kohlenhydrathaushaltes bei der Adventivwurzelbildung in Petunie unter dem Einfluss einer gestaffelten Stickstoffversorgung der Mutterpflanzen und der Stecklingslagerung
Laufzeit  2006 bis 2009
Projektleiter Uwe Drüge
Mitarbeiter Yvonne Klopotek, Klaus-Thomas Hänsch, Siegfried Zerche
Partner Mohammad-Reza Hajirezaei: IPK Gatersleben
Bettina Hause: IPB Halle
     
Adventivwurzelentwicklung an einem Petunienkeimling nach Entfernen der Primärwurzel
Adventivwurzelentwicklung an einem Petunienkeimling nach Entfernen der Primärwurzel
Zytologische und molekulargenetische Charakterisierung der Adventivwurzelbildung in Petunie

Die molekularphysiologischen Grundlagen der Bildung sprossbürtiger Adventivwurzeln in Stecklingen sind bisher relativ wenig untersucht. Unter den Pflanzen hat sich die Petunie zunehmend als Modellpflanze für entwicklungsbiologische Fragestellungen etabliert. Vorteile sind z.B. die nahe Verwandtschaft zu anderen Solanaceae sowie die zunehmende Verfügbarkeit an Mutanten, transgenen Linien und EST Datenbanken. Um die Petunie als Modellpflanze zur Untersuchung der Bewurzelung von Stecklingen einzuführen, werden
  • einzelne Stadien der Adventivwurzelentwicklung zytologisch definiert
  • EST Datenbanken und cDNA Arrays etabliert
  • RNA Akkumulierungsstudien durchgeführt
  • transgene Linien mit Promotor-Reporter Konstrukten von stadienspezifisch exprimierten Genen etabliert
  • Mutanten in der Adventivwurzelentwicklung isoliert und charakterisiert
Laufzeit  2007 bis 2009
Projektleiter Philipp Franken
Mitarbeiter Svetlana Porfirova, Uwe Drüge, Klaus-Thomas Hänsch
Partner Marcel Bucher, Universität Köln
Silvio Gianinazzi, INRA Dijon
Mohammad Hajirazei, IPK Gatersleben
Bettina Hause, IPB Halle
     
Relevanz von Stickstofffraktionen und Aminosäuren für die Adventivwurzelbildung in Chrysanthemen, Poinsettien, Pelargonien und Petunien-Stecklingen

Die biochemischen Ursachen der stickstoffabhängigen Limitierung der Adventivwurzelentwicklung in Stecklingen sind weitgehend unbekannt. Es wird vermutet, daß einzelne Stickstofffraktionen oder Aminosäuren wichtige Funktionen während der Bewurzelung erfüllen. Daher soll in diesem Projekt erforscht werden, wie die Höhe des Stickstoffangebots der Mutterpflanzen und eine Lagerung der Stecklinge deren Stickstofffraktionen und Aminosäuren beeinflussen und inwieweit die limitierte Adventivwurzelbildung dadurch erklärt werden kann. Das Projekt will dazu beitragen, das physiologische Verständnis der Stickstofflimitierung der Adventivwurzelbildung auch unter dem Einfluss der Stecklingslagerung zu verbessern.
Laufzeit  2006 bis 2008
Projektleiter Siegfried Zerche
Mitarbeiter Uwe Drüge, Klaus-Thomas Hänsch, Katrin Schultz, Sabine Czekalla, Bärbel Broszies
Partner Mohammad-Reza Hajirezaei: IPK Gatersleben
     
   
     
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