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Entwicklung von Helleborus F1 Hybriden; Etablierung von Verfahren zur Erstellung und Prüfung reiner Linien bei Helleborusspp

Helleborus spp. sind winterharte Stauden, die derzeit zunehmende Bedeutung als hochpreisige Solitärpflanze erlangen. Die konventionelle Züchtung erfolgt durch Kreuzung von Einzelpflanzen mit anschließender Selektion erwünschter Farb- und Wuchstypen, die dann vegetativ vermehrt werden. Die hierbei erzielte Vermehrungsrate ist sehr gering, In-vitro-Vermehrung als mögliche Alternative ist relativ teuer und birgt die Gefahr der somaklonalen Variation. Ziel dieses Projektes ist daher die Entwicklung von samenvermehrten F1-Hybriden von Helleborus orientalis als alternatives Züchtungs- und Vermehrungsverfahren bzw. neues Produkt. Dies beinhaltet die Entwicklung einer Methode zur Erstellung von reinen Elternlinien über Antherenkultur sowie die Etablierung von molekularen Markern zur Überprüfung von Homozygotie bzw. Hybridstatus. Zudem sollen Verfahren zur intra- bzw. interspezifischen Hybridisierung entwickelt werden. Ein weiteres Ziel des Projektes ist die Etablierung eines Verfahrens zur Saatgutbehandlung, um eine gleichmäßige und rasche Keimung des F1-Saatgutes beim Kunden zu gewährleisten.
Laufzeit  2009 bis 2012
Projektleiter Annette Hohe
Mitarbeiter Ralph Heinrich, Katja Krüger
Partner Synergy Breeding GmbH & Co. KG, Havixbeck
     
Hohe Ethylenkonzentrationen führen bei Topfpflanzentransporten zu Pflanzenschäden
Hohe Ethylenkonzentrationen führen bei Topfpflanzentransporten zu Pflanzenschäden
Gartenbaupraxis und moderne Produktion
- Zierpflanzenbau -


Demonstrationsversuche, webbasierte Dokumentationen und andere Methoden des Wissenstransfers werden genutzt, um die praxisrelevanten Ergebnisse unserer Forschungsarbeiten zu bündeln und der gärtnerischen Praxis und den angrenzenden Bereichen bis hin zum Verbraucher zur Verfügung zu stellen. Im Focus stehen dabei Lösungen für umweltschonendere und effizientere Produktionsverfahren
Laufzeit  2007 bis 2012
Projektleiter Roland Kadner
Mitarbeiter Uwe Drüge, Siegfried Zerche
Partner Zentralverband Gartenbau, Landesverband Gartenbau Thüringen e.V.
     

Qualitätssicherung und Energieeinsparung durch Bewurzelung bei niedriger Lufttemperatur

Ziel dieses Projektes ist ein praxisreifes Verfahren zur Jungpflanzenproduktion bei niedrigen Lufttemperaturen einschließlich notwendiger technischer Entwicklungsarbeiten auf der Basis einer textilen Niedrigtemperatur-Mattenheizung. Am Beispiel von 8 Zierpflanzenarten soll der pflanzenbauliche Nachweis der Vermehrung bei Lufttemperaturen von 10°C erbracht werden. Die beteiligten Praxispartner verifizieren das System für den Erwerbsgartenbau. Die anvisierten technologischen Veränderungen während der Bewurzelung leisten einen wesentlichen Beitrag zum Transfer der in der Arbeitsgruppe erzielten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Steuerung der Stecklingsbewurzelung in die Praxis der Jungpflanzenproduktion.
Laufzeit  2007 bis 2012
Projektleiter Roland Kadner
     

Reproduktionsbiologie von Cyclamenwildarten und -arthybriden

Ziel dieses Projektes ist es, wissenschaftliche Grundlagen für die generative und vegetative Reproduktion von Cyclamenarthybriden und Cyclamen-Wildformen, als ein Voraussetzung für die Einführung neuer Formen in die gärtnerische Praxis zu schaffen und gleichzeitig einen Beitrag zur Arterhaltung am natürlichen Standort zu leisten.
Laufzeit  2006 bis 2012
Projektleiter Aloma Ewald
Mitarbeiter Martina Seyring, Klaus-Thomas Hänsch, Frank Hennig, Gofran Ghanem
Partner Hellwig, FSU Jena
IGO
Fa. Varinova (NL)
Cyclamen Society
     

Untersuchungen zur Ausprägung der Qualität von Primelsamen

Primula vulgaris HUDS. gehört in Deutschland und Europa mit zu den wirtschaftlich wichtigsten blühenden Topfpflanzen. Allerdings entsprechen Saatgutertrag und -qualität häufig nicht den Anforderungen der Saatgut- und Jungpflanzenproduzenten. Ursachen für dieses Verhalten sind nach wie vor kaum bekannt. Die Untersuchungsziele bestehen darin, durch grundlegende morphologisch-anatomische und physiologischen Untersuchungen zu klären, welche inneren und äußeren Merkmale des Samens als Qualitätsparameter geeignet sind und welche Kultivierungsmaßnahmen zu einer Optimierung von Saatgutertrag bei gleichzeitig hoher Saatgutqualität führen können. Dabei sollen ausschließlich Maßnahmen geprüft werden, die noch vor der Ernte der Samen, während der Samenbildung und -reife, von Bedeutung sein können. Aufbereitungs- und Veredelungsverfahren nach der Ernte ergeben wenig Sinn, wenn keine entsprechende Ausgangsqualität der Samen vorhanden ist. Nach Abschluss der Untersuchungen werden Empfehlungen für die gärtnerische Praxis zur gezielten Verbesserung von Ertrag und Qualität erarbeitet.
Laufzeit  2006 bis 2012
Projektleiter Aloma Ewald
Mitarbeiter Siegfried Zerche, Frank Hennig, Roland Kadner
Partner Goldbach (Uni Bonn)
Fa. Florensis
Fa. Thorberger-Wison (P)
     

Charakterisierung und Beeinflussung von Samenanlagen in ihrer Eignung zur Induktion von somatischen und apomiktischen Embryonen bei Cyclamen

Das Projekt soll einen Beitrag zur Steigerung der Reproduzierbarkeit bzw. zur Etablierung neuer embryogenesebasierter Verfahren der genetisch-identischen Vermehrung leisten. Ziel ist die Charakterisierung und Beeinflussung der Beschaffenheit von Samenanlagen von Cyclamen in ihrer Eignung zur Induktion somatischer und apomiktischer Embryonen. Hierbei sollen morphologisch-anatomische Aspekte (Ontogenese der Blüte; Struktur der Samenanlage) und physiologische Aspekte (Ernährungszustand; Zellteilungsaktivität; Anwendung von Wachstumsregulatoren) untersucht werden.
Laufzeit  2006 bis 2011
Projektleiter Klaus-Thomas Hänsch
Mitarbeiter Aloma Ewald, Frank Hennig, Martina Seyring, Siegfried Zerche
Partner Prof. Hellwig (Uni Jena)
     

Nutzung neuer molekularer Methoden zur Effizienzsteigerung der Züchtung von Knospenblühern bei Calluna vulgaris

Calluna vulgaris ist ein weit über den europäischen Raum hinaus bedeutendes Ziergehölz, speziell die Form der Knospenblüher, die winterharte Blüten aufweisen und dadurch eine ökonomisch sehr interessante Mutation der Wildform darstellen.
Das Projekt hat zum Ziel, mit molekularbiologischen Methoden den genetischen Hintergrund des Merkmals Knospenblütigkeit zu untersuchen und die Vererbung mit Hilfe spaltender Populationen zu klären. Weiterhin wird versucht, das Zielgen noch genauer als bisher bereits erreicht zu markieren, um eine frühzeitige Selektion im Züchtungsprozess zu erzielen. Die Erstellung einer ersten genetischen (Kopplungs-)Karte für C. vulgaris ist geplant.
Ein weiterer Kernaspekt in dieser Kooperation ist die Erstellung spezifischer Kreuzungen und die histologische sowie mikroskopische Untersuchung der Blüten- und Befruchtungsbiologie zur Steigerung der Züchtungsleistung durch die Aufklärung evtl. vorhandener Kreuzungsinkompatibilitäten und –barrieren.
Laufzeit  2008 bis 2011
Projektleiter Annette Hohe
Mitarbeiter Thomas Borchert, Katja Krüger, Anke Müller, Jörg Krüger
Partner Heidepflanzen Peter de Winkel, Goch
www.dewinkel.de
     

Induktion, Steuerung und Anwendung der somatischen Embryogenese bei Fragaria

Vor dem Hintergrund eines sich stark ausweitenden Erdbeeranbaues in Ägypten sollen die Möglichkeiten der In-vitro-Regeneration von Erdbeerpflanzen über somatische Embryogenese untersucht werden. Außerdem sollen hiervon abgeleitet die Möglichkeiten der Integration einer solchen Methode in den Vermehrungs- und Züchtungsprozess geklärt werden.
Laufzeit  2007 bis 2010
Projektleiter Klaus-Thomas Hänsch
Mitarbeiter Aloma Ewald, Frank Hennig
Partner Prof. Fouad Hassan, Genisia Omar, Suez-Kanal-Universität, Ismailia, Ägypten
     
Wirkung nützlicher Mikroorganismen auf Wachstum, Entwicklung und Stresstoleranz von Pelargonien in Beziehung zum Phytohormon- und Kohlenhydrathaushalt
Laufzeit  2008 bis 2010
Projektleiter Uwe Drüge
Mitarbeiter Philipp Franken, Silke Ruppel
     

Biotechnische Vermehrung von Wildarten und Hybriden von Paeonia spp.

Ziel des Kooperationsprojektes ist unter Nutzung biotechnologischer Verfahren die Vermehrbarkeit interessanter Wildarten und Hybriden effizient zu gestalten. Dazu ist es erforderlich In-vitro- Kulturverfahren an die speziellen Bedürfnisse der Paeonien anzupassen und weiter zu entwickeln. Der Trend der Nachfrage an neuer Farben- und Formenvielfalt zeigt auch auf dem Zierpflanzenmarkt seine Wirkung. Die Ursache für ihre sehr geringe Verfügbarkeit ist ihre schwierige Vermehrbarkeit. Da Paeonien Fremdbefruchter sind, kommt es bei der Samenvermehrung zu einer unerwünschten Aufspaltung der Nachkommen bei der Blütenfarbe. Auch die traditionelle Vermehrung über Rhizome führt nur zu einer geringen Anzahl von Pflanzen.
Laufzeit  2006 bis 2009
Projektleiter Martina Seyring
Mitarbeiter Kerstin Schütze
Partner Institut für Pflanzenkultur
     
   
     
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