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Analyse des Einflusses von Bewirtschaftung, Standort und Klima auf die pflanzliche Biomasseproduktion, die N-Effizienz und die C-Senkenfunktion von landwirtschaftlich und gemüsebaulich genutzten Systemen in Brandenburg, Deutschland und Europa
Laufzeit  2007 bis 2012
Projektleiter Jörg Rühlmann
URL  www.igzev.de/LTE
     

Auswirkung pflanzlicher Maßnahmen auf Gemüseallergene

Nahrungsmittelallergien nehmen weltweit zu. Auch durch Gemüse werden verschiedene Nahrungsmittelallergien verursacht, die unterschiedlich starke allergische Reaktionen auslösen. Bisher sind nur weniger Allergene identifiziert. Bei Untersuchungen des Gehaltes von Allergenen in Paprika und deren Auswirkungen auf Allergiker zeigten sich signifikante Unterschiede zwischen verschiedenen Sorten. Daher ist zu erwarten, dass pflanzenbauliche Maßnahmen einen Einfluss auf das allergene Potential von Gemüse haben. Zum Nachweis dienen empirische Test, in denen von Seiten des IGZ besonders aussichtsreiche Maßnahmen ausgewählt werden. Der Nachweis erfolgt durch Pricktests von ausgewählten sensitiven Patienten (Charité). Das Untersuchungsmaterial dient gleichzeitig der Identifizierung der Allergene (MPIMP Golm) und den Expressionstudien auf RNA Ebene. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse erfolgt eine Bewertung der Gemüsearten und –sorten, was eine mögliche Kennzeichnungspflicht solide macht.
Laufzeit  2007 bis 2012
Projektleiter Dietmar Schwarz
Mitarbeiter Eckhard George, Philipp Franken
Partner Margitta Worm, Charité HU Berlin
Wolfram Weckwerth, MPIMP Golm
Christian Scheler, Proteome Factory
     
Langfristiger Einfluss der Zufuhr von Gesteinsmehl auf die chemischen, physikalische und biologischen Eigenschaften von marginalem Sandboden
Laufzeit  2007 bis 2012
Projektleiter Reinhard Schmidt
Mitarbeiter Jörg Rühlmann
Partner BASALT AG
     
Nutzung mobiler 3D-Geoelektrik zur Objektivierung des Zusammenhangs zwischen Punktmessung und Flächenbezug bei der bodenkundlich-geologischen Kartierung von Gemüsebau-, Acker- und Grünlandflächen

Link zum Poster (pdf)
Laufzeit  2007 bis 2012
Projektleiter Jörg Rühlmann
URL  www.geo.uni-potsdam.de/arbeitsgruppen/Angewandte_Geophysik/projekte/geoel_04_06/
     

Pflanzlicher Metabolismus in Interaktion mit Pathogenen des Wurzelraumes

Schäden und deren sichtbare Symptome, die durch so genannte bodenbürtige Pathogene hervorgerufen werden, kündigen sich bereits durch Veränderungen im Stoffwechsel und im Wachstum der Pflanze an. Die Aufklärung dieser Prozesse ist die Voraussetzungen für die frühzeitige Durchführung geeigneter pflanzenbaulicher oder Bekämpfungsmaßnahmen. Dabei ist von Interesse, wie Pathogendichte im pflanzlichen Gewebe und wie Kohlenhydrattransport vom Spross zur Wurzel überhaupt und unter dem Einfluss veränderter Umweltbedingungen beeinflusst werden. Da die Exsudation der Pflanze insbesondere die Abgabe von Zuckern, organischen und Aminosäuren eine wichtige Rolle spielt, ist diese quantitativ und qualitativ zu analysieren. Untersuchung wie Quantifizierung der Pathogene, Untersuchung stoffwechselphysiologischer Vorgänge und Genexpression vervollständigen die Prozessaufklärung.
Laufzeit  2007 bis 2012
Projektleiter Dietmar Schwarz
Mitarbeiter Rita Grosch, Philipp Franken
Partner Carmen Büttner, HU Berlin
Günther Neumann, Univ. Hohenheim
     
Ressourcen- und Signalfunktion des Stickstoffs bei der Adventivwurzelbildung von Pelargonium x hortorum L.H.Bailey

Die physiologischen Ursachen einer verbesserten Adventivwurzelentwicklung der Stecklinge, die eine teilweise oder völlige Substitution des Nitrat-N-Angebots durch Ammonium-N in der Nährlösung der Mutterpflanzen bewirkt, sind bisher ungeklärt. Es soll daher erforscht werden, ob und wie die Adventivwurzelbildung durch den Einfluß der N-Form auf die Konzentration und Translokation der Phytohormone Auxin und Cytokinin sowie der Aminosäuren und Kohlenhydrate gefördert wird. Das Projekt soll dazu beitragen, das physiologische Verständnis der Ressourcen- und Signalfunktionen des Stickstoffs bei der Adventivwurzelbildung zu verbessern.
Laufzeit  2008 bis 2011
Projektleiter Siegfried Zerche
Mitarbeiter Uwe Drüge, Klaus-Thomas Hänsch, Sabine Czekalla, Katrin Schultz, Bärbel Broszies, Barbara Weinlich
Partner Martin Hegele, Jens-Norbert Wünsche: Universität Hohenheim
Mohammad Hajirezaei: IPK Gatersleben
     
Beitrag der Bakterien zur pflanzlichen P-Ernährung
Laufzeit  2008 bis 2010
Projektleiter Silke Ruppel
Mitarbeiter Reinhard Schmidt
Partner ZALF Müncheberg
     

Erhöhung der Temperaturtoleranz durch den Einsatz von Unterlagen

Die Profitabilität des Anbaus von Fruchtgemüse im Gewächshaus in Deutschland ist auf Grund der steigenden Energiekosten in Frage gestellt. Eine Strategie dem zu begegnen könnte die Verwendung von veredelten Gemüsepflanzen sein, deren Sorten/Unterlagen-Kombinationen gegenüber niedrigeren Temperaturen toleranter sind als nicht veredelte Sorten. Neben diesem Vorteil zeigen veredelte Pflanzen oft auch eine höhere Toleranz gegenüber Versalzungen des Bodens/Substrates und verschiedenen bodenbürtigen Pathogenen. Zur Optimierung des Einsatzes veredelter Gemüsepflanzen sind Wirkmechanismen für die erhöhte Toleranz gegenüber niedrigeren Temperaturen zu erforschen. Profitabilität betrifft immer stärker auch die Qualität der produzierten Produkte. Daher werden die Untersuchungen von Analysen der geschmacks- und gesundheitsbeeinflussenden Inhaltsstoffe, sensorischer und physikalischer Eigenschaften der Früchte begleitet. Die erzielten Ergebnisse sollen nicht nur unmittelbar der Praxis sondern auch den Züchtern zur Verfügung gestellt werden.
Laufzeit  2007 bis 2010
Projektleiter Dietmar Schwarz
Mitarbeiter Angelika Krumbein
Partner Thomas Schmülling, FU Berlin
Martine Dorais, Agrifood Canada
Yüksel Tüzel, Ege University Izmir
Dimitrios Savvas, AU Athens
     
Ermittlung der Genotyp und Umweltvariabilität der Stickstofffraktionen und Kohlenhydratgehalte von Zierpflanzenstecklingen unter Produktionsbedingungen als Grundlage eines Qualitätsmanagementsystems zur kulturbegleitenden Messung des N- und C-Status der Mutterpflanzen mittels Nah-Infrarot-Spektroskopie
Laufzeit  2007 bis 2010
Projektleiter Siegfried Zerche
Mitarbeiter Uwe Drüge
Partner Dieter Lohr, Elke Meinken: FGW Weihenstephan
Peter Tillmann: VDLUFA Qualitätssicherung NIRS/NIT
Dieter Nast: Bayrische LfL Freising
Jungpflanzenfirmen: Brandkamp, Dümmen, Endisch, Kientzler
     
Etablierung einer Arabidopsis-Plattform zur Klassifizierung biologischer Agenzien zur Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten

Wurzeln sind Lebensraum für viele Mikroorganismen. Neben den wohl bekannten arbuskulären Mykorrhizapilzen können andere pilzliche Wurzelendophyten die Entwicklung von Pflanzen beeinflussen und ihre Gesundheit verbessern. Von besonderem Interesse ist hierbei die Eigenschaft dieser wurzel-assoziierten Mikroorganismen, die Wechselwirkungen der Pflanzen mit potentiellen Pathogenen zu modifizieren. Eine Sammlung pilzlicher Isolate von gartenbaulichen Kulturpflanzen soll aufgebaut und charakterisiert werden. Um die tripartiten Wechselwirkungen zwischen diesen Wurzelendophyten, Pflanzen und Pathogenen näher zu untersuchen, wird die Modellpflanze Arabidopsis eingeführt. Mutanten und transgene Pflanzen, sowie Genexpressionsstudien sollen dazu dienen, die Mechanismen dieser Wechselwirkungen aufzuklären. Auf Basis dieser Untersuchungen werden biologische Agenzien klassifiziert und zu neuartigen Inokula kombiniert. Diese Inokula müssen dann in der Anwendung an Kulturpflanzen unter praxisnahen Bedingungen überprüft werden.
Laufzeit  2007 bis 2010
Projektleiter Philipp Franken
Mitarbeiter Diana Andrade, Rita Grosch
Partner Karl-Heinz Kogel, Universität Gießen
Bernd Müller-Röber, Universität Potsdam
Corné Pieterse, Universität Utrecht
Karl-Heinz Rexer, Universität Marburg
     
   
     
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