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Steuerung der mikrometeorologischen Bedingungen und der Wasser- und Nährstoffversorgung beim Anbau von Gemüse in Niedrigenergiegewächshäusern

Beschreibung
Mitarbeiter
Publikationen
Zusammenarbeit

2009 - 2014

Das Projekt ist Bestandteil des Vorhabens „Zukunftsinitiative Niedrigenergiegewächshaus (ZINEG)“ im Forschungsverbund Berlin-Hannover-München-Osnabrück. Ziel dieses Vorhabens ist es, den Verbrauch von fossilen Energieträgern und damit die CO2-Emmisionen bei der Produktion von Pflanzen in Gewächshäusern deutlich zu senken. Das wird durch einen systemorientierten Ansatz erreicht, welcher sowohl technische als auch kulturtechnische Maßnahmen beinhaltet. Im Cluster Berlin/Großbeeren/Potsdam steht die geschlossene Betriebsweise des Gewächshauses im Mittelpunkt der Forschung, welche auf der Auskopplung, Zwischenspeicherung und Nutzung solarer Überschusswärme beruht.

KOOPERATIONSPARTNER

NAME
Standort
Land
Humboldt-Universität zu Berlin, Fachgebiet Biosystemtechnik
Berlin
Deutschland
Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam Bornim
Potsdam
Deutschland
Leibniz Universität Hannover, Fachgebiet Biosystem- und Gartenbautechnik
Hannover
Deutschland
Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau Hannover-Ahlem
Hannover
Deutschland
Technische Universität München, Fachgebiet Technik im Gartenbau
München
Deutschland
Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum – Rheinpfalz
Neustadt an der Weinstraße
Deutschland
Hochschule Osnabrück, Fachgebiete Zierpflanzenbau und Technik im Gartenbau
Osnabrück
Deutschland
Humboldt Universität zu Berlin, Fachgebiet Ökonomik der Gärtnerischen Produktion
Berlin
Deutschland
Zentrum für Betriebswirtschaft im Gartenbau e.V. Hannover
Hannover
Deutschland
Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e. V.
Darmstadt
Deutschland

Steuerung der mikrometeorologischen Bedingungen und der Wasser- und Nährstoffversorgung beim Anbau von Gemüse in Niedrigenergiegewächshäusern

Dabei entsteht im Gewächshaus ein Klima, welches sich von dem in konventionellen Gewächshäusern deutlich unterscheidet: Am Tage können Temperatur und Luftfeuchte im Gewächshaus bei hoher Sonnenstrahlung sehr hoch sein um maximal Wärmeenergie auszukoppeln und zwischenzuspeichern, während in der strahlungsarmen Jahreszeit wenig gespeicherte Wärmeenergie für die Heizung zur Verfügung steht. In Großbeeren werden die Grenzen der mikroklimatischen Bedingungen erforscht innerhalb derer die Pflanzen das Klima ohne wesentliche Ertrags- und Qualitätseinbußen tolerieren. Diese bilden eine wesentliche Grundlage für den Betrieb der Niedrigenergiegewächshäuser. Aufbauend auf den sich dann ergebenden Möglichkeiten (hohe CO2-Konzentration) und Einschränkungen (extrem hohe und niedrige Lufttemperaturen) werden dann spezielle Klima-, Bewässerungs- und Düngungsstrategien für den Betrieb der Niedrigenergiegewächshäuser entwickelt und getestet.

Mehr Informationen: www.zineg.de

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