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Molekularphysiologie der Kühletoleranz von Petunia und Euphorbia pulcherrima

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2010 - 2014

In Mittel- und Nordeuropa gehört die notwendige Einsparung von Energie zu den großen Herausforderungen für die zukünftige Zierpflanzenproduktion in Gewächshäusern. Pflanzen mit erhöhter Toleranz gegen Kühlestress könnten bei niedrigeren Temperaturen kultiviert werden und somit zur Energieeinsparung beitragen. Auch wärmeliebende Pflanzenarten verfügen in ihrem Genpool offenbar über genetische Reserven, die für eine Erhöhung der Kühletoleranz genutzt werden könnten.

KOOPERATIONSPARTNER

NAME
Standort
Land
Dr. Heiko Mibus-Schoppe und Dr. Henning von Alten - Leibniz-Universität Hannover
Hannover
Deutschland
Dr. Susanne Amberger-Ochsenbauer - Hochschule Weihenstephan-Triesdorf
Weihenstephan
Deutschland
Dr. Dirk Ludolph und Frau Beate ter Hell - Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau
Hannover-Ahlem
Deutschland
Dr. Robert Boehm - Klemm+Sohn GmbH & Co KG
Stuttgart
Deutschland

Molekularphysiologie der Kühletoleranz von Petunia und Euphorbia pulcherrima

Das mangelnde Verständnis der Regulation der Kühletoleranz auf molekularer und physiologischer Ebene behindert jedoch die gezielte Nutzung dieses Potentials. Hier setzt das vorliegende im Rahmen des WeGa-Verbundprojektes „Pflanzliche Kühletoleranz“ integrierte Projekt an. Wesentliche Zielsetzungen sind die Definition von Bewertungskriterien der Kühletoleranz, die Identifikation kühletoleranter Genotypen von Petunia hybrida und Euphorbia pulcherrima und das Aufzeigen von Zusammenhängen zwischen der Kühlereaktion des Wachstums (Spross- bzw. Brakteenentwicklung) und Veränderungen auf Ebene des Kohlenhydratmetabolismus, des hormonellen Gleichgewichtes und der Genexpression.

Hierzu werden Konzentrationen ausgewählter Phytohormone mittels GC-MS/MS, Kohlenhydrate und relevante Enzyme mittels enzymatischem Assay sowie bei Petunie die Expression von ca. 25000 Gensequenzen mit Hilfe eines Petunien-Mikroarrays untersucht. Letztendlich soll geprüft werden, ob Sorten mit unterschiedlichen Toleranzeigenschaften spezifische Reaktionsmuster aufweisen.

(Teilprojekt des AgroclustEr WeGa., www.wega-online.org, gefördert durch das BMBF)

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