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Molekulare Charakterisierung des Genpools und Analyse der Selbstfertilität von frosttoleranten Erica gracilis

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Zusammenarbeit

2014 - 2017

Trotz großer wirtschaftlicher Bedeutung von Erica gracilis im Beet- und Balkonpflanzenmarkt beruhte der Anbau bis zur Jahrtausendwende nahezu ausschließlich auf der Sorte ’Glasers Rote‘. Züchtung war aufgrund von Selbststerilität nicht möglich. Durch Einkreuzung neuer Genotypen aus Südafrika wurden in nennenswertem Maßstab erst ab 2004 neue Sorten in den Markt eingeführt. Diese sind attraktiver als ’Glasers Rote‘, allerdings ebenso wenig frosttolerant. Zudem bestehen Probleme durch vorzeitiges Verblühen. Bei dem Projektpartner wurden frosttolerante Genotypen entdeckt. Diese sollen als Basis zur Entwicklung eines entsprechenden Zuchtprogramms verwendet werden. Die Struktur des genetischen Pools des Zuchtmaterials sowie die Abstammung der vorhandenen frosttoleranten Genotypen werden mit Hilfe von Fingerprinting untersucht. Selbststerilität und Kreuzungskompatibilität werden analysiert, um Strategien zur Vermeidung vorzeitiger Blütenseneszenz durch Bestäubung zu entwickeln.

KOOPERATIONSPARTNER

NAME
Standort
Land
Heidepflanzen de Winkel
Goch
Deutschland
Julius Kühn-Institut, Institut für Züchtungsforschung an gartenbaulichen Kulturen
Quedlinburg
Deutschland

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