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HORTicultural INnovations and LEArning for improved nutrition and livelihood in east africa (HORTINLEA)

Beschreibung
Mitarbeiter
Publikationen
Zusammenarbeit

2013 - 2016

Im “HORTicultural INnovations and LEArning for improved nutrition and livelihood in east africa” (HORTINLEA)-Projekt arbeiten 18 Universitäten und Forschungseinrichtungen in Kenia, Tansania, Ethiopien und Deutschland im Rahmen der GlobE Initiative zusammen.

KOOPERATIONSPARTNER

NAME
Standort
Land
African Insect Science for Food and Health
Nairobi
Kenya
Jomo Kenyatta University of Agriculture and Technology
Nairobi
Kenya
Sokoine University of Agriculture
Morogoro
Tansania
Max Rubner-Institut
Karlsruhe
Deutschland
University Medical Center Freiburg
Freiburg
Deutschland
Humboldt Universität
Berlin
Deutschland
University of Hamburg
Hamburg
Deutschland

Die Sicherung der weltweiten Ernährung stellt ein zentrales Handlungsfeld der „Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“ dar. Um den weltweiten Aufbau einer nachhaltigen und leistungsstarken Landwirtschaft zu unterstützen, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Förderinitiative „Globale Ernährungssicherung – GlobE“ gestartet [link: http://www.bmbf.de/de/16742.php?hilite=GlobE]. Daher ist das BMBF in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesmi­nis­te­rium für wirt­schaft­liche Zu­sam­men­ar­beit und Ent­wick­lung (BMZ) der Hauptzuwendungsgeber des Projektes an dem das IGZ beteiligt ist.

Im “HORTicultural INnovations and LEArning for improved nutrition and livelihood in east africa” (HORTINLEA)-Projekt arbeiten 18 Universitäten und Forschungseinrichtungen in Kenia, Tansania, Ethiopien und Deutschland im Rahmen der GlobE Initiative zusammen. In Kenia sowie seinen Nachbarländern ist rund die Hälfte der Bevölkerung nicht in der Lage die täglichen Ernährungsbedürfnisse zu erfüllen. Dabei ist der Großteil der Kenianer von der Landwirtschaft direkt abhängig. Gartenbauliche Erzeugnisse – insbesondere indigene Gemüse könne essenzielle Nährstoffe liefern, die in der Ernährung von Millionen Menschen u.a. in Süd-Ost Afrika fehlen. Daher stehen diese Pflanzen im Fokus von HORTINLEA. Das Projekt besteht aus 14 Teilprojekten, die sich mit unterschiedlichen Aspekten der Ernährungssicherung befassen. Das IGZ leitet dabei das Teilprojekt 5 “Analyzing the Impact on Human Health”. Detaillierte Informationen zu den anderen Teilprojekten sind auf der Homepage von HORTINLEA zu finden [link: www.hortinlea.org]

Um das übergeordnete Ziel der Verbesserung des Ernährungsstatus der Bevölkerung ländlicher und stadtnaher Gebiete in Kenia erreichen zu können, ist die Förderung einer ausgewogeneren Ernährung durch Erhöhung des Anteils an frischen und optimal verarbeitetem Blattgemüse nötig. Daher steht die analytische und pharmakologische Charakterisierung verschiedener afrikanischer Blattgemüse im Fokus des vom IGZ geleiteten Teilprojektes. Dazu werden u.a. die gesundheitsrelevanten Inhaltsstoffe in frischem sowie regional typisch prozessiertem Gemüse charakterisiert und quantifiziert. Die so gewonnen Daten bilden die Grundlage für Empfehlungen zur Verbesserung der Ernährungsgewohnheiten. Weiterhin werden in vitro Daten sowie Daten aus Humaninterventionsstudien generiert um insbesondere die Bioverfügbarkeit relevanter Stoffe im Menschen zu untersuchen.

Die Hauptaufgaben des IGZ liegen in der Kultivierung typischer Afrikanischer Blattgemüse, der sog. „core plants“ des Projektes (u.a. Kale, Amaranth, African Nightshade und Spiderplant) unter verschiedenen kontrollierten Anbaubedingungen sowie die Analyse und Isolierung der Hauptsekundärstoffe (z.B. Flavonoide, Glucosinolate und Carotinoide). Vergleichbare Arbeiten werden vom IGZ auch zu einem weiteren Teilprojekt beigetragen das sich überwiegend mit der Nacherntequalität der Gemüse beschäftigt.

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