Nach Oben

Wir am IGZ

Das IGZ ist nicht nur ein Arbeitsplatz. An unserem Institut, erwerben wir Wissen und geben es weiter – in Bereichen des Gartenbaus und in den angrenzenden Wissenschaften. Aber wir treffen auch Menschen aus verschiedenen Ländern, lernen ihre Kulturen kennen, tauschen uns aus und schließen Freundschaften.

.

Das sind wir

 

Peter Hempel, BTA Standort Erfurt

After obtaining my B.Sc. in Biochemistry at the FSU Jena I looked for a possibility to explore job opportunities and to get some practical experience. I applied for open positions nearby and was hired by the IGZ in Erfurt as a technical assistant for the duration of another employee’s parental leave.

At the moment I am working on the project “Development of a breeding strategy for Hydrangea macrophylla including interploid crossings”. I estimate the nuclear DNA content of interploid crosses and their parents by flow cytometry and count chromosomes. I enjoy teamwork with the cooperation partners and the opportunity to make new findings along the way.

In the next year I intend to apply for the Master course “Pflanzenforschungsmanagment” at the FH Erfurt in cooperation with the IGZ. This is due to the fact that I want to be able to develop, manage and present my own projects one day.

Slider_Peter_Hempel_klein

 

Conny Tränkner, Postdoc am Standort Erfurt

My research is focused on the molecular mechanisms that control floral induction and flower development, because flowering is essential for crop yield and the ornamental value of most ornamental plants. I have selected Hydrangea as model plant for my research. Hydrangea, which is famous for its big flowers, initiates flowers under cold temperatures or under short photoperiods. After a chilling period of several weeks, the plants start to bloom. I want to detect flowering genes underlying the temperature and photoperiodic floral induction pathways and I want to understand how these pathways interact with each other and the requirement for chilling.

The IGZ offers an excellent infrastructure for realizing my research objectives.

Slider_ConnyT_klein

 

Martin Sandmann, Wissenschaftler am Standort Großbeeren

Meine Dissertation zum Folienmanagement im Freiland-Gemüsebau habe ich hier am IGZ erarbeitet und beschäftige mich seit 2015 mit der Bodengesundheit und Suppressivität gegenüber Pathogenen im Rahmen einer nachhaltigen Pflanzenproduktion. Seit ich vor kurzem Vater geworden bin, weiß ich die Flexibilität des Modells der gleitenden Arbeitszeit am IGZ besonders zu schätzen. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird damit deutlich verbessert. Konkret arbeite ich aktuell an einer berührungsfreien Methode zur Erkennung eines Pathogenbefalls an Gemüsepflanzen, bevor diese mit dem Auge sichtbare Symptome entwickeln. Durch die sehr gute technische Ausstattung und die freundlichen und hilfsbereiten Kollegen bereitet mir die Arbeit am IGZ viel Freude.

Slider_Martin_klein

 

Jasmin Korritke, Technische Mitarbeiterin am Standort Erfurt

Im Bereich der Züchtungsforschung im Rahmen des Projektes „Entwicklung von ‚near isogenic lines‘ als Basis zur nachhaltigen Züchtung von Basilikum-Sorten mit Resistenz gegen den Falschen Mehltau“ bin ich inzwischen seit über 2 Jahren hier am Institut tätig.

Mit Hilfe von molekularbiologischen Methoden versuchen wir, in enger Kooperation mit einem spezialisierten Züchtungsunternehmen, die Züchtung bei Basilikum effizienter zu gestalten. Dabei verfolgen wir das Ziel, anhand von molekularen Markern eine nachhaltige Basis für die Erzeugung von neuen Basilikum-Genotypen zu schaffen, die eine Resistenz gegenüber dem Falschen Mehltau aufweisen und gleichzeitig den Anforderungen des Marktes entsprechen.

Neben den molekularbiologischen Arbeiten im Labor gehören auch Tätigkeiten im Gewächshaus zu meinem Aufgabenfeld, wie z.B. das Durchführen von Kreuzungen an verschiedenen Basilikum-Genotypen oder die Vermehrung von ausgewählten Genotypen für die Resistenzprüfung. Da meine Arbeit über mehrere Bereiche wie Pflanzenzüchtung, Pflanzenvermehrung und Pflanzengesundheit ausgerichtet ist, ist sie recht vielseitig und spannend. Zudem schätze ich hier am Institut auch das sehr angenehme Arbeitsklima.

Slider_Jasmin_klein

 

Iris Camehl, Postdoc am Standort Erfurt

After obtaining my PhD at the Friedrich Schiller University Jena and a postdoctoral stay for three years in the US I started to work at IGZ in Erfurt in summer 2015. As a plant physiologist, I am mainly interested in the interaction between plants and beneficial microbes. Before starting to work at IGZ I gained experience to work on the model plant Arabidopsis thaliana and the crop Zea mays. Now at IGZ I am fond of the ornamental plant Petunia which everybody knows as a beautiful balcony plant. Despite this feature, Petunia offers a lot of different opportunities for researchers like me. The Petunia genome for example is known to a great extent and therefore it is possible to decipher plant’s action to beneficial root endophytic microbes, such as arbuscular mycorrhiza fungi or Piriformospora indica on the molecular biological level.

Slider_Iris_klein

 

Tiziano Celli, Gastwissenschaftler am Standort Großbeeren

I am developing a research project in cooperation between IGZ Großbeeren and Universita’ degli Studi della Tuscia (Italy) about the use of biostimulants for a sustainable horticulture. I enjoy the international atmosphere and the great experience IGZ offered me, enriching my research with new ideas and techniques.

Slider_Tiziano_klein2

 

Joss Friedrich Kurz, Wissenschaftliche Hilfskraft am Standort Großbeeren

Seit etwas mehr als acht Jahren beschäftige ich mich mit der Symbiose zwischen Pflanzen und Arbuskulären Mykorrhiza Pilzen (AMF). Was damals als Teil eines Auslandsaufenthaltes in Thailand begann, ist seit 2012 am IGZ Großbeeren zur Berufung und Leidenschaft geworden. Seitdem arbeite ich an der Entwicklung eines semi-hydroponischen Low-Tech NFT-Systems zur Kultivierung mykorrhizierter Pflanzen. Durch die erfolgreiche Etablierung der Substrat-freien AMF-Kultivierung fokussiert meine aktuelle Forschungsarbeit die Möglichkeit der effizienten Massenproduktion von Inokula. Neben der qualitativen Weiterentwicklung der Systemtechnik und Prozessmethode ist ein Schwerpunkt dabei die Selektion von AMF-Spezies, die unter sauren und Aluminium-toxischen Bedingungen das Pflanzenwachstum positiv beeinflussen.

Slider_Joss_klein

 

Audrey Errard, Doktorandin am Standort Großbeeren

I have a background in environmental sciences. By doing my PhD in IGZ I benefit from the support and expertise of my peers in analytical chemistry to broaden my knowledge and skills. As a Frenchwoman I greatly enjoy and very much benefit from working in an institute of international standing.

Slider_Audrey_klein

 

Mario Drungowski, Bioinformatiker am Standort Großbeeren

Zwölf Jahre lang habe ich am MPI für molekulare Genetik als Bioinformatiker in der Abteilung für Vertebraten Genomik gearbeitet. Jetzt, nach 1,5 Jahren am IGZ, sehe ich es immer noch als spannende Herausforderung an, der molekularen Genetik und Bioinformatik am IGZ neue Impulse zu geben und neue Pfade in der grundlagenorientierten Pflanzenforschung zu betreten. Die Pflanzenforschung war für mich neu, bietet aber auch große Vorteile gegenüber einer eher restriktiven Forschung,  wie z.B. in der Humangenetik.

Ich freue mich immer wieder, mit so vielen interessanten Wissenschaftlern aus den verschiedensten Fachgebieten und Ländern an diesem zukunftsträchtigen Institut zusammenzuarbeiten.

Slider_Mario_Drungowski_klein

 

Wael Yakti, Doktorand am Standort Großbeeren

Being surrounded by scientists from a wide span of disciplines is of a high value for me as an early stage researcher,  not only does the IGZ provide a perfect environment for me to conduct my own research but also offers many chances to learn about other topics through seminars, workshops and  through collaboration with other institutes.

Slider_Wael_klein

 

Lara Blagojevic und Philip Albers, Doktorand_innen in Großbeeren und Doktorandenvertretung des gesamten IGZ

Seit Februar dieses Jahres sind wir die zwei gewählten Doktorandenvertreter am IGZ. Als Doktorandenvertreter stehen wir als Ansprechpartner und Kontaktpersonen für Fragen und Anliegen von Doktoranden zur Verfügung. Als „Sprachrohr“ der Doktoranden vertreten wir dabei die Interessen der Promovierenden am Institut und versuchen stets die Institutsleitung, die Wissenschaftler_innen und Doktorand_innen miteinander zu verbinden.

Slider_Lara_Philip_klein

 

Edith Grube, Sekretariat am Standort Erfurt

Seit Beginn der Gründung des IGZ im Jahr 1992 bin ich am Standort Erfurt-Kühnhausen als Sekretärin tätig. Interessant und abwechslungsreich ist mein Aufgabenbereich und ich lerne in meinem Alltag Menschen verschiedener Nationen kennen.

Meine Arbeit bereitet mir viel Freude und ich bin dankbar dafür, hier am Institut arbeiten zu dürfen.

Slider_Grube_klein

 

Uwe Kunert, Leiter Versuchsbetrieb am Standort Großbeeren

Vor fast 40 Jahren begann meine Laufbahn als Gärtner hier am Institut in Großbeeren, Anfang der 80er Jahre machte ich meinen Abschluss  Diplomingenieur FH und hatte meinen ersten Verantwortungsbereich in der Planung,  Umsetzung  und Betreuung von Versuchen im Gewächshaus. Interessant  für mich, war die gesellschaftliche  Entwicklung zur Wende 1989-1992, so wie die Neugestaltung vom Institut zu einer Weltweit anerkannten Einrichtung in der Gartenbauforschung.

Es macht schon Spaß jungen Praktikanten, Studenten, Wissenschaftlern,… seine Erfahrungen weiterzugeben und sie in ihrer Arbeit zu begleiten.

Slider_Kunert_klein

 

Monika Graff, Leiterin Versuchsbetrieb am Standort Erfurt

Seit dem 02.01.1990 ist das IGZ, damals noch „Institut für Sonderkulturen und Zierpflanzen“ in Erfurt/Kühnhausen mein Arbeitsplatz. Das ist mehr als die Hälfte meiner bisherigen Arbeitszeit. Wenn ich morgens zur Arbeit komme, denke ich oft daran wie die Infrastruktur hier zu Anfang war und wie positiv sich das alles verändert hat. Doch nicht nur das Umfeld hat sich verändert, auch in der Leitung der Abteilung gab es während dieser Zeit mehrere Wechsel, die alle zum qualitativen Wachstum des IGZ beigetragen haben.

Für mich als Gärtnermeisterin und derzeit als Versuchsbetriebsleiterin ist die Arbeit am IGZ vielseitig, interessant und anspruchsvoll. Es macht Spaß, Studenten, Doktoranden und Praktikanten, egal welcher Nation, bei ihren Arbeiten zu unterstützen.

Ich arbeite sehr gerne am Institut.

Slider_Graff_small_600

 

Dr. Uwe Drüge, Schwerpunktsprecher am Standort Erfurt

Ich koordiniere hier in Erfurt eine Arbeitsgruppe, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Steuerung der Adventivwurzelbildung und die Stressanpassung von Zierpflanzen und beteiligte molekular-physiologische Prozesse weiter aufzuklären und aus den Erkenntnissen neue Ansatzpunkte für die Entwicklung innovativer Vermehrungs- und Züchtungsverfahren abzuleiten. Meine Kollegen und ich schaffen damit bessere Voraussetzungen für Jungpflanzenproduzenten und Zierpflanzenzüchter, ihre Technologien und damit ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.

Zierpflanzen sind faszinierende Forschungsobjekte. Die Entwicklung und Umsetzung von Forschungskonzepten im Spannungsfeld zwischen Biologie und Technologie ist für mich eine zutiefst erfüllende Aufgabe. Sie ermöglicht mir immer wieder neue wunderbare Einblicke in die Physiologie von Pflanzen als Pioniere des Lebens und hilft gleichzeitig, den Gartenbau und damit die Gesellschaft weiter voran zu bringen. Es macht mir dabei besondere Freude, mich in internationalen Netzwerken auszutauschen und Nachwuchswissenschaftler für unsere Arbeit zu begeistern und in ihrer Entwicklung zu begleiten.

In den zurück liegenden Jahren hat unsere Gruppe in Erfurt diverse neue Untersuchungsmethoden etabliert und dadurch wichtige neue Erkenntnisse auf den Gebieten der genetischen, hormonellen und metabolischen Regulation der Wurzelneubildung und Stressanpassung veröffentlichen können. Dies hat unsere internationale Akzeptanz wesentlich gesteigert, so dass wir als Gastgeber zwei internationale Tagungen in Erfurt und Weimar organisieren durften. Mein persönliches Ziel ist es, unserer Arbeit mit unseren neu entwickelten Konzepten und Methoden einen weiteren Schub zu geben.

 

 

Sofia Michler, Auszubildende Pflanzentechnologin am Standort Erfurt

Hallo, ich bin Sofia Michler und seit September 2014 hier die Auszubildende Pflanzentechnologin. Das ist ein relativ neuer Ausbildungsgang, den es erst seit 2013 gibt. Am IGZ Standort Erfurt kann ich alle wesentlichen Methoden und Arbeitsweisen, die für meine Ausbildung wichtig sind lernen. Hierzu gehören unter anderem Aussaaten, Stecklingsvermehrung, Bestäubungen und Pflanzenkulturmaßnahmen im Gewächshaus, sowie verschiedene Kulturen in vitro zu vermehren und auch molekularbiologische Arbeiten (PCR, AFLP) oder histologische Untersuchungen im Labor durchzuführen. All das ist sehr spannend und ich bekomme einen optimalen Einblick in die Arbeitsweisen eines Forschungsinstitutes. Mir macht es sehr viel Spaß und ich werde von allen Seiten unterstützt, um eine erstklassige Ausbildung zu erlangen.

Slider_Sophia-Michler_small_600

 

Shubhangi Sharma und Vincenzo De Rocchis, Doktorand_innen am Standort Erfurt

IGZ Erfurt offers a very dynamic and state of the art working atmosphere with great opportunities and we are very excited to be a part of this great institute. The possibility of international collaborations and the presence of subject matter experts make it the right place for us to conduct our research.

Shubhangi_Vincenzo_small_600

 

Ingrid Rathenow, Gärtnerin am Standort Großbeeren

Hallo, ich bin Gärtnerin in diesem Institut. Vor über 40 Jahren habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht und es bis heute nicht bereut. Es macht einfach Spaß, mit Pflanzen zu arbeiten.

Meine Arbeit ist abwechslungsreich und interessant. Und ich bin auch gerne bereit, meine Erfahrungen mit ratlosen Student_innen und Praktikant_innen zu teilen.

Slider_Rathenow_small_600

 

Eva Piontek, Sekretariat am Standort Großbeeren

Seit über 30 Jahren arbeite ich schon an diesem Institut in meinem Wohnort Großbeeren. Ich arbeite gern mit den verschiedenen Menschen hier am IGZ zusammen – ob Studentin, Praktikant, Wissenschaftlerin, Professor, Schüler… Mein Arbeitsweg, den ich zu Fuß zurücklege, ist gleichzeitig mein tägliches Fitness-Programm. Ich habe dieses große Glück – viele meiner Kolleginnen und Kollegen kommen von sehr weit und oft liegt Ihre Heimat sogar auf einem anderen Kontinent.

Slider_Piontek_small_600

 

Cairo: IGZ-Giza molecular biology lab

We enjoy our cooperation with students and researchers in many countries. Here, students and staff from Cairo University today share a work break with IGZ scientist Dr Tine Scherwinski. Tine was in Cairo, where she helped developing methods to study bacterial presence on fresh vegetables. The work was sponsored by the Alexander von Humboldt Foundation.

At times of unrest and division, science can help to build bridges and understanding. We at IGZ stand for scientific debate and exchange, across cultures and borders. Contact at IGZ: Dr Silke Ruppel, ruppel@igzev.de

cairo_Slider7