Nach Oben

Grußwort des Direktors

Herzlich Willkommen auf der Homepage des IGZ

Diese Homepage beschreibt die Ergebnisse der Arbeit der Mitarbeiter_innen des Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ). Das IGZ ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft und ist eines der größten öffentlich finanzierten Forschungsinstitute der Gartenbauwissenschaften in Deutschland. Die beiden Standorte unseres Instituts, Großbeeren und Erfurt, können auf eine lange Tradition in der Forschung zum Gemüse- und Zierpflanzenbau zurückblicken. Vor 20 Jahren wurde das Institut nach der politischen „Wende“ in Deutschland und Europa neu gegründet. Das Gründungskomitee unter Leitung von Prof. Krug hat die gegenwärtige Forschungsausrichtung des IGZ wesentlich geprägt und konnte dabei teilweise auf Konzepte der Vorgängerinstitutionen zurückgreifen. Erster Wissenschaftlicher Direktor des IGZ war mein Vorgänger, Dr. Rolf Kuchenbuch.

Die Forschung an unserem Institut erfolgt in vier großen Programmbereichen (Funktionelle Pflanzenbiologie; System Pflanze-Mikroorganismen; Pflanzenqualität und Ernährungssicherheit; Gartenbausysteme der Zukunft), die sich in Forschungsgruppen unterteilen. Für aktuelle Berichte und Hintergrundinformation können Sie gerne mit uns in Kontakt treten oder unsere Internetinformation (www.igzev.de) nutzen.

 

Das Ziel unserer Arbeiten ist die Kombination von Erkenntnissen aus den Bereichen Modellierung, Pflanzenvermehrung, Pflanzenqualität, Pflanzengesundheit und Pflanzenernährung.

.

Diese interdisziplinäre Forschung in verschiedenen Bereichen soll es ermöglichen, Probleme zu lösen, die für Verbraucher_innen und Produzent_innen von praktischem Interesse sind.

Unsere Tätigkeit wird durch die Zuwendungen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und brandenburgischer und thüringischer Landesministerien gefördert. Ich möchte an dieser Stelle den Ministerien und der Mitgliederversammlung des IGZ für die Unterstützung danken. Unser Wissenschaftlicher Beirat begleitet unsere Forschung mit großem Engagement und hilft uns bei der Schärfung unseres wissenschaftlichen Profils. Mein Dank gilt allen Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirats, aber auch allen anderen Personen, die unsere Arbeit unterstützen, sei aus der Sicht der Praxis, der Verbrauchergruppen oder der Wissenschaft.

Gartenbauwissenschaftliche oder agrarwissenschaftliche Forschung hat nicht mehr selbstverständlich einen sehr hohen Stellenwert in der Gesellschaft oder der Politik. In Mitteleuropa hat sich eine dominant urbane Kultur entwickelt; die meisten Entscheidungsträger kommen mit der Erzeugung von Lebensmitteln erst im Supermarkt in Berührung. Gesundheitliche und auch ökologische Fragestellungen spielen in der öffentlichen Debatte eine große Rolle, werden aber selten mit gartenbau- oder agrarwissenschaftlichen Fragestellungen verbunden. Andere Wissensgebiete können eine dynamischere Entwicklung vorweisen, oder lassen einen höheren Effekt auf die Sicherung zukunftsträchtiger Arbeitsplätze erwarten. Wir am IGZ sind aber weiter der Überzeugung, dass die Herstellung gesunder Nahrungsmittel in umweltfreundlichen Betrieben und auch die ausreichende Ernährung der Weltbevölkerung wissenschaftliche Fragestellungen von großer Wichtigkeit und Zukunftsbedeutung sind. Unser Ziel ist es, die Fortschritte im genetischen oder ökologischen Verständnis von Lebenszusammenhängen auf moderne Gartenbausysteme anzuwenden.

Die Wissenschaftler_innen am IGZ sind bestrebt, einen wachsenden Anteil ihrer Forschungen durch die Einwerbung forschungsbezogener Drittmittel zu realisieren. Die Einwerbung solcher Mittel ist auch ein Nachweis der Wettbewerbsfähigkeit unseres Instituts. Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Anteil der forschungsbezogenen Drittmittel an den Gesamtausgaben des IGZ noch gering.

Jede_r Mitarbeiter_in des IGZ weiß, dass unsere Forschungsergebnisse nur dann auf Interesse stoßen können, wenn sie in entsprechender Form publiziert werden. Die Publikationen des IGZ finden Sie auf diesen Seiten. Es ist klar, dass unsere Anstrengungen nicht nur national, sondern auch auf europäischem und internationalem Niveau wahrnehmbar sein sollten. Dazu gehört, dass die Wissenschaftler_innen des IGZ in internationalen gartenbauwissenschaftlichen Forschungszusammenhängen tätig sind. Regionale, nationale und internationale Forschungskooperationen spielen für die Zukunft des IGZ eine besondere Rolle und sollen uns auch helfen, unser eigenes Forschungspotential effektiv einzusetzen.

Ich lade Sie zum Durchblättern dieser Seiten ein, und hoffe, dass einige unserer Themen Sie zum genaueren Hinschauen veranlassen. Wir sind an Kommentaren zu unseren Arbeiten und zu unserem Konzept jederzeit interessiert. Bitte zögern Sie nicht, die für die einzelnen Projekte verantwortlichen Mitarbeiter_innen anzusprechen, oder lassen Sie mich Ihre Meinung wissen.

Eckhard George
Wissenschaftlicher Direktor