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Aktuelles

Aktuelles │ 25. Oktober 2017

Crisis Talk – Humanitarian Crisis, Brüssel, 17. Oktober 2017

Ob in Syrien, im Jemen, im Südsudan oder in Nigeria: An Europas nahen wie fernen Nachbarn kommt es in den letzten Jahren immer wieder zu humanitären Krisen. Insbesondere die hierdurch ausgelösten bzw. verstärkten Migrationsbewegungen haben diese Krisen zu einem zentralen Thema europäischer Politik werden lassen. Der nunmehr sechste Crisis Talk in Brüssel nahm dies am […]

Ob in Syrien, im Jemen, im Südsudan oder in Nigeria: An Europas nahen wie fernen Nachbarn kommt es in den letzten Jahren immer wieder zu humanitären Krisen. Insbesondere die hierdurch ausgelösten bzw. verstärkten Migrationsbewegungen haben diese Krisen zu einem zentralen Thema europäischer Politik werden lassen.

Der nunmehr sechste Crisis Talk in Brüssel nahm dies am 17. Oktober 2017 zum Anlass, zu fragen, welche Rolle und Verantwortlichkeiten der EU aus humanitären Krisen erwachsen. Wie schon bei den ersten fünf Talks waren der Einladung des Leibniz-Forschungsverbundes »Krisen einer globalisierten Welt« und seiner Partner – der Vertretung des Landes Hessens bei der EU, dem Europa-Büro der Leibniz-Gemeinschaft und dem Frankfurter Exzellenzcluster »Die Herausbildung normativer Ordnungen« – wieder viele Menschen gefolgt, so dass Prof. Dr. Tilman Brück (IGZ), Dr. Nils Behrndt (Kabinettschef des EU-Kommissars für Internationale Zusammenarbeit und Entwicklung Neven Mimica), und Kathrin Schick (Direktorin des NGO-Europanetzwerkes VOICE) vor vollem Haus diskutieren konnten, was die EU tun könne und tun müsse.

In seiner Begrüßungsrede strich Friedrich von Heusinger, der Leiter der Landesvertretung, nicht nur Größe und Bedeutung der Aufgabe heraus, sondern hielt auch fest, was Europa und seine Mitgliedsstaaten schon heute leisten. Tilman Brück wiederum legte in seinem Impulsvortrag den Schwerpunkt auf die Fragen nach den Voraussetzungen erfolgreicher Krisenpolitik. Seine These dabei lautete, dass Politik genau dann Erfolg habe, wenn sie Individuen und deren unmittelbare institutionelle Kontexte in den Fokus rücke. Er argumentierte, wie groß der ökonomische Unterschied zwischen europäischen Staaten und den ärmsten Ländern der Welt sei und dass diese Unterschiede in absehbaren Zeiträumen auch bei großem Mitteleinsatz nicht entscheidend zu verringern sein würden. Zugleich folge aber auch aus extremen Unterschieden nicht automatisch, dass es zu großen Migrationsbewegungen komme. Vielmehr sei Gewalt und Krieg oftmals der Anstoß für Flucht; die Frage des wohin man fliehe, stelle sich erst danach. Hieraus folge, wie wichtig gute Institutionen, die Herstellung von physischer Sicherheit und das Schaffen von wirtschaftlichen Möglichkeiten seien. Erst wenn hier Verbesserungen ineinandergreifen, werde es auch in einer ungleichen Welt die Möglichkeit, eine akzeptierte und prosperierende Ordnung zu erzeugen. An den Beispielen Syrien, Kirgistan und Niger erörterte Brück, wie ein Fokus auf Frieden und stabile Institutionen Alternativen zu einer allein auf Not- oder Entwicklungshilfe ausgerichteten Politik schaffe.

Kai Küstner, ARD-Hörfunkkorrespondent in Brüssel, moderierte die sich anschließende Podiumsdiskussion in der Nils Behrndt und Kathrin Schick aus unterschiedlicher Perspektive Brücks Thesen aufnahmen. So stellte Behrndt heraus, dass Europa die Notwendigkeit einer so kohärenten wie umfassenden Entwicklungspolitik lange erkannt habe. Anders als in der Öffentlichkeit diskutiert, scheue die EU die politische Verantwortung nicht, handele umsichtig und nachhaltig und habe für eine Vielzahl unterschiedlicher Krisenlagen adäquate Politiken entwickelt. In Bezug auf eine nachhaltige und konfliktmindernde europäische Außenpolitik sei man weit gekommen und keineswegs nur Getriebener der aktuellen Medienberichterstattung. Wichtig sei derzeit insbesondere, dass es gelinge, die Mitgliedsstaaten vom Vorteil einer gemeinsamen europäischen Politik zu überzeugen, da nur dies Nachhaltigkeit wie Effektivität sichere. Kathrin Schick stellte dem in ihren Ausführungen entgegen, dass Interessen in vielen Krisenkontexten wichtigere Indikatoren als Werte seien und dass die EU noch weiter daran arbeiten müsse, auf Augenhöhe mit der Zivilgesellschaft zu arbeiten, um den eigenen Ansprüchen und Verantwortlichkeiten gerecht zu werden. Europäische Entwicklungspolitik sei hier oft weiter entwickelt als allgemeine Politiken der Union und es müsse sichergestellt werden, dass Wissen und Strategien auch in die nächste Legislaturperiode transferiert werden.

Bruessel – Belgien, 17. Oktober 2017 — Crisis Talk: ‚Humanitäre Krisen: Rollen, Verantwortlichkeiten und Risiken für Europa’, eine Mittagsveranstaltung in der Vertretung des Landes Hessen bei der EU mit dem Leibniz-Forschungsverbund ‚Krisen einer globalisierten Welt’ gemeinsam mit dem Exzellenzcluster ‚Die Herausbildung normativer Ordnungen’; Begrüssung durch Friedrich von Heusinger, Leiter der Vertretung des Landes Hessen bei der EU, und Impuls von Prof. Dr. Tilman Brück, Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau; Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Tilman Brück (li); Dr. Nils Behrndt (2.li), Kabinettschef des EU-Kommissars für Internationale Zusammenarbeit und Entwicklung, Neven Mimica; Kathrin Schick (re), Direktorin der NGO VOICE; Moderation: Kai Küstner (2.re), ARD-Hörfunk-Korrespondent in Brüssel; Photo: © HorstWagner.eu

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Poster zum Talk (A2) zum Download

 

Aktuelles │ 8. September 2017

Kolloquium 12. September 2017

Ort: Hörsaal Großbeeren ( mit Videoübertragung nach Erfurt)   Zeit: 13:00Uhr   Sprecherin und Thema: Dr. Katja Witzel Forschungsgruppe 2.1 `Initial Characterisation of the Interaction of Asparagus with Fusarium at Physiological and Molecular Level´

Ort:

Hörsaal Großbeeren ( mit Videoübertragung nach Erfurt)

 

Zeit:

13:00Uhr

 

Sprecherin und Thema:

Dr. Katja Witzel

Forschungsgruppe 2.1

`Initial Characterisation of the Interaction of Asparagus with Fusarium at Physiological and Molecular Level´

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Aktuelles │ 23. Juni 2017

Lange Nacht der Wissenschaften, 24.06.2017 – BERLIN

Auch dieses Jahr sind wir mit einem Stand bei der Langen Nacht der Wissenschaften in Berlin dabei. Sie finden uns im Gebäude der Leibniz-Gemeinschaft im Herzen Berlins, Chausseestraße 111 (Mitte). Das IGZ präsentiert sich gemeinsam mit dem Forschungsverbund „Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung“ im Atrium. Beginn: 17:00Uhr Ende: Mitternacht   Das Pflanzliche Mikrobiom und seine Bedeutung […]

Auch dieses Jahr sind wir mit einem Stand bei der Langen Nacht der Wissenschaften in Berlin dabei.

Sie finden uns im Gebäude der Leibniz-Gemeinschaft im Herzen Berlins, Chausseestraße 111 (Mitte). Das IGZ präsentiert sich gemeinsam mit dem Forschungsverbund „Nachhaltige Lebensmittelproduktion und gesunde Ernährung“ im Atrium.

Beginn: 17:00Uhr

Ende: Mitternacht

 

Das Pflanzliche Mikrobiom und seine Bedeutung für das Pflanzenwachstum

Pflanzen sind, wie alle anderen Lebewesen auch, durch Mikroorganismen (Bakterien, Pilze und Viren) in großer Vielfalt besiedelt. Dieses Mikrobiom der Pflanze bestimmt maßgeblich darüber, ob es der Pflanze gut geht und wie effektiv sie unter verschiedensten Umweltbedingungen wachsen kann.

Im Leibniz- Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau erforschen wir die Zusammensetzung des Mikrobioms und seine Funktion für die Ernährung und Gesunderhaltung der Pflanzen. Wir entdeckten eine bisher unbekannte Bakterienart, der wir den Namen „Kosakonia radicincitans“ gaben. Diese Bakterien fördern das Wachstum verschiedenster Pflanzenarten, erhöhen deren Erträge und verbessern sogar den Geschmack, zum Beispiel von Radieschen und Tomaten.

Wir geben hier einen Einblick in diese faszinierende Welt der mit bloßem Auge unsichtbaren, aber sehr aktiven und für unser aller Leben bedeutsamen Organismen.

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Website der Langen N8 der Wissenschaften

 

Aktuelles │ 15. Juni 2017

Gastvortrag, 22. Juni 2017

Ort: Hörsaal Großbeeren ( mit Videoübertragung nach Erfurt) Zeit: 11:00Uhr   Sprecher und Thema: Dr. David Kaufholdt TU Braunschweig   „The molybdenum cofactor biosynthesis network: in vivo investigation of protein-protein-interactions“

Ort:

Hörsaal Großbeeren ( mit Videoübertragung nach Erfurt)

Zeit:

11:00Uhr

 

Sprecher und Thema:

Dr. David Kaufholdt

TU Braunschweig

 

„The molybdenum cofactor biosynthesis network: in vivo investigation of protein-protein-interactions“

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Abstract zum Vortrag

 

Aktuelles │ 13. Juni 2017

Einladung zur öffentlichen Podiumsdiskussion, 19. Juli 2017

„Welchen Beitrag kann moderne Pflanzenzüchtung zur globalen Ernährungssicherung und Lebensmittelproduktion leisten?“   Die Sicherstellung der Nahrungsmittelversorgung stellt in Anbetracht der wachsenden Weltbevölkerung bei gleichzeitigem Rückgang der Anbauflächen eine zentrale Herausforderung für die Menschheit dar. Ob moderne Methoden der Pflanzenzüchtung hierbei einen Beitrag leisten können, soll in dieser Podiumsdiskussion mit Experten aus Politik und Wissenschaft erörtert […]

„Welchen Beitrag kann moderne Pflanzenzüchtung zur globalen Ernährungssicherung und Lebensmittelproduktion leisten?“

 

Die Sicherstellung der Nahrungsmittelversorgung stellt in Anbetracht der wachsenden Weltbevölkerung bei gleichzeitigem Rückgang der Anbauflächen eine zentrale Herausforderung für die Menschheit dar. Ob moderne Methoden der Pflanzenzüchtung hierbei einen Beitrag leisten können, soll in dieser Podiumsdiskussion mit Experten aus Politik und Wissenschaft erörtert werden. Diskussionsbeiträge aus dem Publikum sind erwünscht!

 

Podiumsgäste

Harald Ebner, MdB Bündnis 90/Die Grünen, Sprecher für Gentechnik- und Bioökonomiepolitik

und

Prof. Dr. Bernd Müller-Röber Universität Potsdam, Molekularbiologe

 

Moderation:

Dr. Julia Offe, scienceslam.de

 

Termin: Montag, 19. Juni 2017

Beginn: 19:15 Uhr

 

Veranstaltungsort:

Leibniz-Instituts für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ),

Theodor-Echtermeyer-Weg 1, 14979 Großbeeren

Hörsaal

 

Anmeldung: E-Mail an ysd2017@igzev.de oder telefonisch unter 033701 – 78 313

 

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Informationen (Poster) zur Podiumsdiskussion

 

Aktuelles │ 13. Juni 2017

IGZ Young Science Day 2017, June 19th

  The Leibniz Institute of Vegetable and Ornamental Crops (IGZ) invites students, researchers and everyone interested   to the Young Science Day 2017   science slams, PhD students and young researchers will give you insights into their projects and show you the different facets of horticultural science. guided tour, you will see the institute´s facilities, […]

 

The Leibniz Institute of Vegetable and Ornamental Crops (IGZ) invites

students, researchers and everyone interested

 

to the

Young Science Day 2017

 

  • science slams, PhD students and young researchers will give you insights into their projects and show you the different facets of horticultural science.
  • guided tour, you will see the institute´s facilities, greenhouses, and ongoing experiments.
  • career talks will highlight opportunities for young researchers outside the world of academia and give you examples of career opportunities outside the lab.

 

Last but not least, in a

Panel discussion*

we will discuss how horticultural science and modern plant breeding can contribute to the upcoming challenges in vegetable food production and security with our guests:

 

Harald Ebner, MdB (Bündnis 90/Die Grünen), and

Prof. Dr. Bernd Müller-Röber (University of Potsdam).

 

* The panel discussion will be held in German./ Die Podiumsdiskussion findet auf deutsch statt.

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Homepage of the Young Science Day 2017

Programme (poster) for download

Informationen zur Podiumsdiskussion (auf Deutsch) zum Download

 

Aktuelles │ 10. April 2017

Mit Grundlagenforschung kann Gartenbau nachhaltiger werden

Am 29. März 2017 besuchten die Bundestagsabgeordneten Herr Thomas Mahlberg (CDU) und Herr Johann Saathoff (SPD) den Standort Erfurt unseres Instituts. Herr Saathoff und Herr Mahlberg sind in ihren Fraktionen für den Bereich Gartenbau zuständig, ein Thema, das in letzter Zeit auch in der Bundespolitik größere Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte. Nach einer kurzen Einführungsrunde […]

Am 29. März 2017 besuchten die Bundestagsabgeordneten Herr Thomas Mahlberg (CDU) und Herr Johann Saathoff (SPD) den Standort Erfurt unseres Instituts. Herr Saathoff und Herr Mahlberg sind in ihren Fraktionen für den Bereich Gartenbau zuständig, ein Thema, das in letzter Zeit auch in der Bundespolitik größere Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte.

Nach einer kurzen Einführungsrunde mit den Sprechern der Forschungsschwerpunkte des Standorts konnten sich die Besucher an vier Stationen über unsere aktuelle Forschung informieren. Am Rundgang beteiligten sich neben Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des IGZ, auch Kooperationspartner aus zwei Betrieben, die aktuelle und bereits geplante Projekte erläuterten.

Einige von vielen interessanten Gesprächsthemen waren die Zukunft der Gartenbauforschung in Deutschland, „Genome Editing“ und das Nagoya-Protokoll zur Nutzung genetischer Ressourcen.

Herr Mahlberg und Herr Saathoff zeigten sich im abschließenden Gespräch begeistert von unserer Forschung, was sie auch in einer Pressemitteilung am 30. März* zum Ausdruck brachten: „Mit ihren vielfältigen Ansätzen tragen die Beschäftigten des IGZ Erfurt dazu bei, nachhaltige Produktionssysteme im Gartenbau zu entwickeln und unsere Umwelt lebenswerter zu machen.“ Beide versprachen, sich im Bund für die Weiterführung der Forschungsaktivitäten am Standort Erfurt einzusetzen.

 

Foto: Johann Saathoff (links) und Thomas Mahlberg informieren sich zur In vitro-Vermehrung von Alpenveilchen

 

*Die Pressemitteilung „Mit Grundlagenforschung kann Gartenbau nachhaltiger werden“ des Deutschen Bundestags zum Besuch am IGZ  finden Sie als Pdf zum Download hier.

 

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Pressemitteilung zum Besuch am IGZ Standort Erfurt am 29. März 2017

 

Aktuelles │ 22. März 2017

Stecklinge aus dem Weltraum: Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) in Erfurt unterstützt Schülerprojekt

 „Vegetative Vermehrungsfähigkeit von Pflanzen im Orbit“ Eine der großen Herausforderungen für zukünftige längere Reisen im All z.B. zum Mars ist die Produktion von pflanzlichen Lebensmitteln während dieser Missionen. Neben der Pflanzenanzucht aus Samen können Pflanzen vegetativ über Stecklinge vermehrt werden. Diese Methode ist besonders dann von Interesse, wenn die Vermehrbarkeit über Samen eingeschränkt ist. Im […]

 „Vegetative Vermehrungsfähigkeit von Pflanzen im Orbit“

Eine der großen Herausforderungen für zukünftige längere Reisen im All z.B. zum Mars ist die Produktion von pflanzlichen Lebensmitteln während dieser Missionen. Neben der Pflanzenanzucht aus Samen können Pflanzen vegetativ über Stecklinge vermehrt werden. Diese Methode ist besonders dann von Interesse, wenn die Vermehrbarkeit über Samen eingeschränkt ist.

Im Gegensatz zur Samenkeimung ist der Prozess der Stecklingsbewurzelung, bei dem zunächst bestimmte Zellen des Sprosses zu neuen Wurzelzellen umprogrammiert werden müssen, unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit gänzlich unerforscht. Eine Schülergruppe an der Edith-Stein-Schule in Ravensburg konnte unter der Leitung ihrer Lehrerin Brigitte Schürmann entscheidende Unterstützer, darunter die NASA, für das „Jugend forscht“ Projekt V3PO zur „Vegetativen Vermehrungsfähigkeit von Pflanzen im Orbit“ begeistern, so dass die Idee umgesetzt werden kann (http://www.ess-rv.de/?page_id=1679).

Nach Identifikation des kleinblättrigen Ficus pumila als geeignete Versuchspflanze wurden im Februar 2017 acht Stecklinge in einer speziell dafür entwickelten Bewurzelungsbox zur Internationalen Raumstation ISS transportiert. Am 19.3.2017 sind die Stecklinge wieder auf der Erde eingetroffen, wo die Wurzelbildung analysiert und mit einer Referenzkultur verglichen werden soll.

Als auf dem Gebiet der Wurzelentwicklung international ausgewiesener Wissenschaftler wurde Dr. Uwe Drüge am IGZ in Erfurt gebeten, die Auswertung dieses Experimentes wissenschaftlich zu betreuen. Nach seinen Empfehlungen wird das Schülerteam die am 24.3.2017 im BASF Agrarzentrum eintreffenden Stecklinge zunächst makroskopisch bonitieren und vermessen.

In einigen Wochen werden die Schüler im IGZ in Erfurt weitere mikroskopische und biochemische Analysen der Stecklinge vornehmen, um Hinweise auf gewebe- und stoffwechselspezifische Anpassungen an die Schwerlosigkeit zu bekommen.

 

Kontakt:

Dr. Uwe Drüge

Kühnhäuser Str. 101

99090 Erfurt

Tel. 036201 785222

E-mail: druege@erfurt.igzev.de

 

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Pressemitteilung zum Download (21.3.2017)

 

Aktuelles │ 20. Januar 2017

Das IGZ auf der Grünen Woche 2017, 20. – 29. Januar

BESUCHEN SIE UNS in BERLIN auf der Internationalen Grünen Woche (IGW)! Unser Thema: „Patient Pflanze – Das pflanzliche Immunsystem, seine Funktion, Schwächung und Stärkung“ Auch Pflanzen besitzen ein Immunsystem. Sie wehren sich z.B. gegen Angriffe durch Bakterien, Viren und Pilze. Das IGZ forscht an den Abläufen in der Immunabwehr und daran, wie sich diese Erkenntnisse […]

BESUCHEN SIE UNS in BERLIN auf der Internationalen Grünen Woche (IGW)!

Unser Thema: „Patient Pflanze – Das pflanzliche Immunsystem, seine Funktion, Schwächung und Stärkung“

Auch Pflanzen besitzen ein Immunsystem. Sie wehren sich z.B. gegen Angriffe durch Bakterien, Viren und Pilze. Das IGZ forscht an den Abläufen in der Immunabwehr und daran, wie sich diese Erkenntnisse für die Praxis nutzen lassen. Wir erklären Ihnen, wie pflanzliche Immunabwehr funktioniert und was sie von der menschlichen unterscheidet. Wie beeinflusst die Umwelt die Abwehrkräfte der Pflanzen? Was können Sie tun, damit ihre Pflanzen gesund bleiben?

Diese und andere Fragen, beantworten Ihnen unsere Kollegen vor Ort. Ganz nebenbei  können sich kleine Besucher  Souvenirs selber basteln. Es lohnt sich also.

 

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Aktuelles │ 12. Dezember 2016

Agrarpolitik trifft Forschung: Mitglied des Bundestagsausschusses für Ernährung und Landwirtschaft Thomas Mahlberg zu Besuch am IGZ

  MdB Thomas Mahlberg (CDU/CSU), Mitglied des Bundesausschusses für Ernährung und Landwirtschaft, besuchte am 12. Dezember 2016 auf Einladung des Vorstands das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) am Standort Großbeeren am Stadtrand Berlins. Bei einem Rundgang durch Labore und Gewächshäuser erklärten Wissenschaftler die vielseitige und relevante Arbeit der Forschungsgruppen des Instituts. Herr Mahlberg nutzte […]

 

MdB Thomas Mahlberg (CDU/CSU), Mitglied des Bundesausschusses für Ernährung und Landwirtschaft, besuchte am 12. Dezember 2016 auf Einladung des Vorstands das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) am Standort Großbeeren am Stadtrand Berlins.

Bei einem Rundgang durch Labore und Gewächshäuser erklärten Wissenschaftler die vielseitige und relevante Arbeit der Forschungsgruppen des Instituts. Herr Mahlberg nutzte die Möglichkeit sich mit deutschen und internationalen Forschern über Herausforderungen der Gartenbauforschung weltweit und im nationalen Bereich auszutauschen.

Hervorragende technische Infrastrukturen im Labor und ein europaweit einzigartiges Gewächshaus ermöglichen Untersuchungen in der Grundlagenforschung ebenso wie die Zusammenarbeit mit der Praxis. Bearbeitet werden Themen zu Pflanzenqualität, Pflanzengesundheit, Pflanzenernährung und Vermehrung. Welche gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe enthält zum Beispiel Gemüse tatsächlich und wie lassen sich deren Menge und Kombination auf natürliche Weise verstärken? Wie resistent sind Pflanzen gegenüber Stressfaktoren und welche Möglichkeiten gibt es, sie abzuhärten?

Ein besonderer Fokus des Besuchs lag auch auf der Zierpflanzenforschung. Zucht, Anbau und der Handel von Zierpflanzen sind weltweit bedeutende ökonomische Faktoren. Ein Grund dafür ist der Wunsch des Menschen, sich in vielen Lebenslagen mit Natur zu umgeben.

Am Standort Erfurt des IGZ werden Faktoren wie Saatgutqualität, Blüteneigenschaften und Prozesse in Zierpflanzen während Lagerung und Transport untersucht. Nun soll dieser Standort geschlossen werden. Eine Entscheidung, die von Firmen in und um den Zierpflanzenbau und kooperierenden Forschungseinrichtungen sehr kritisch gesehen wird.

MdB Mahlberg betonte die große Bedeutung der Agrarwirtschaft und des Gartenbaus für jeden Einzelnen. Gesunde, vielseitige Ernährung und die nachhaltige Produktion unserer Nahrung betreffen die gesamte Bevölkerung. Deutschland kann nur dann wichtiger Player sein, wenn es auch in der unabhängigen Forschung eine entscheidende Rolle spielt.

Dazu werde eine gemeinsame parteienübergreifende Strategie benötigt und eine verstärkte Kommunikation dazu, welche Rolle Landwirtschaft, Gartenbau, Gemüse und Zierpflanzen spielen. Wichtig sei dabei, die Verbraucher fair und ehrlich zu informieren. Herr Mahlberg wies dabei auch auf den kürzlich im Bundestag von den Fraktionen der CDU/CSU und SPD gestellten Antrag zum Gartenbau als innovativen Wirtschaftszweig, der gestärkt und zukunftsfest gemacht werden solle.

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Foto (Eva Piontek): Wissenschaftler des IGZ erläutern MdB Mahlberg (außen rechts) in Begleitung des wissenschaftlichen Direktors des IGZ, Prof. George (2.von rechts), anhand eines Versuchs, die Funktionsweise und Möglichkeiten des Gaswechselgewächshauses.

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Aktuelles │ 8. August 2016

Sommerreise von Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Wanka: Gesunde Ernährung im Alter mit Pak Choi-Brot und Co.

Quelle: http://static.blastingnews.com/media/photogallery/2016/8/1/main/gesundheitsforderndes-sprossenbrot-aus-pak-choi_811367.jpg Rebecca Klopsch (li) und Dr. Susanne Neugart vom Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) Großbeeren erklären das Besondere des neuen Pak Choi – Brotes. Die mit einem Innovationspreis ausgezeichneten Protein-Extrudate sind frei von Allergenen, Gluten, Gentechnik und Zusatzstoffen. Sie eignen sich auch als Fleischersatz. Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka informiert sich im Deutschen […]

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Quelle: http://static.blastingnews.com/media/photogallery/2016/8/1/main/gesundheitsforderndes-sprossenbrot-aus-pak-choi_811367.jpg

Rebecca Klopsch (li) und Dr. Susanne Neugart vom Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) Großbeeren erklären das Besondere des neuen Pak Choi – Brotes.

Die mit einem Innovationspreis ausgezeichneten Protein-Extrudate sind frei von Allergenen, Gluten, Gentechnik und Zusatzstoffen. Sie eignen sich auch als Fleischersatz.

Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka informiert sich im Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke über die Arbeit des Kompetenzclusters Ernährungsforschung NutriAct. (Textquelle: http://de.blastingnews.com/gesundheit/2016/08/photo/photogallery-essen-der-zukunft-pak-choi-brot-oder-musli-aus-erbseneiweis-811367.html)

Wer gesund isst (und sich bewegt), muss im Alter nicht zuckerkrank und fettleibig sein. Forscher ergründen, ob, wie und bei wem das funktioniert.

Lesen Sie den gesamten Artikel hier http://de.blastingnews.com/gesundheit/2016/08/essen-der-zukunft-pak-choi-brot-oder-musli-aus-erbseneiweis-001046157.html

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Website des Kompetenzclusters Nutriact

BMBF: Bundesministerin Wanka auf Sommerreise

Leibniz: Wanka besucht DIfE

Blickpunkt: NutriAct-Studie am DIfE: Gesund bis ins hohe Alter

 

Aktuelles │ 26. Juli 2016

Besuch des stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Bundestag

Am 22. Juli durften wir Herrn Carsten Schneider am IGZ Standort Erfurt begrüßen. Herr Carsten Schneider ist stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Bundestag. Er hatte zusammen mit Frau Antje Tillmann, finanzpolitische Sprecherin der CDU Fraktion, noch vor der GWK Frau Professor Johanna Wanka, der Ministerin für Bildung und Forschung im Bund, geschrieben und sich mit […]

Am 22. Juli durften wir Herrn Carsten Schneider am IGZ Standort Erfurt begrüßen. Herr Carsten Schneider ist stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Bundestag. Er hatte zusammen mit Frau Antje Tillmann, finanzpolitische Sprecherin der CDU Fraktion, noch vor der GWK Frau Professor Johanna Wanka, der Ministerin für Bildung und Forschung im Bund, geschrieben und sich mit Nachdruck für den Erhalt des IGZ Standorts Erfurt ausgesprochen. Herr Schneider wollte sich bei seinem Besuch über unsere Infrastruktur informieren und wie wir diese in den verschiedenen Forschungsprojekten nutzen.

Zunächst führte der Rundgang Herrn Schneider in die Biotechnologie, wo ihm Yvonne Stonek anhand der Petunienpflanzen im Glas das DFG-Projekt zur Stecklingsbewurzelung erklärte. Anschließend zeigten ihm Shubhangi Sharma und Iris Camehl unsere Wurzelkulturen und erklärten ihm die Möglichkeiten des Einsatzes von Symbiosen im Gartenbau und wie dieser Einsatz im Rahmen des EU-Projekts BestPass erfolgreicher gestaltet werden soll. Dieses Thema vertiefte Frau Camehl dann im Gewächshaus anhand einer Versuchs von unserer Gastprofessorin aus Georgien, Frau Nana Bitsadze. Typische Projekte unter Einbindung von Gartenbauunternehmen wurden dort dann von Inga Matzner und Conny Tränkner vorgestellt. Zum Schluss des Rundgangs ließ sich Herr Schneider noch das molekularbiologische Labor und die Phytohormonanalytik zeigen.

Im anschließenden Gespräch wurden zunächst zwischen Herrn Schneider und Herrn Franken Informationen über den Ablauf der Evaluierung und den Schließungsbeschluss durch die GWK ausgetauscht. Herr Schneider zeigte sich an den weiteren Vorgängen im Zusammenhang mit dem Standort Erfurt sehr interessiert und betonte, dass er sich dafür einsetzen werde, dass hier auch weiterhin gartenbauliche Forschung auf hohem wissenschaftlichem Niveau stattfindet.

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Aktuelles │ 1. Juli 2016

Presse zum GWK- Beschluss `Schließung des IGZ Standorts Erfurt´

Am Freitag den 24. Juni 2016 tagte die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK). Während dieser Sitzung wurde unter Anderem das endgültig beschlossen, was der Senat der Leibniz-Gemeinschaft im März empfohlen hatte. Die Schließung des IGZ-Standorts Erfurt. Ein derartiger Einschnitt in die Thüringer Forschungslandschaft bleibt nicht unbemerkt. Seit März berichtete die Presse regelmäßig über den Standort, führte […]

Am Freitag den 24. Juni 2016 tagte die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK). Während dieser Sitzung wurde unter Anderem das endgültig beschlossen, was der Senat der Leibniz-Gemeinschaft im März empfohlen hatte. Die Schließung des IGZ-Standorts Erfurt.

Ein derartiger Einschnitt in die Thüringer Forschungslandschaft bleibt nicht unbemerkt. Seit März berichtete die Presse regelmäßig über den Standort, führte Interviews oder besuchte das Institut (lesen Sie dazu unseren Beitrag „In den Medien: Die Zukunft des IGZ-Standorts Erfurt“ vom 01.06.2016 (aktualisierte Fassung)). Und natürlich berichten die Medien seit Freitag erneut.

Reaktionen der Medien auf die aktuelle GWK – Entscheidung:

TASPO (Nr. 26, 1. Juli 2016): „Aus für IGZ-Standort Erfurt“ (S.1), „Aderlass für die Gartenbauforschung“ (S.4)

Zentralverband Gartenbau: „Zierpflanzenforschung muss erhalten bleiben – ZVG kritisiert Entscheidung, den Standort Erfurt abzuwickeln“ (link zum gesamten Artikel)

TASPO online (24.06.2016): „IGZ Erfurt – Schließung besiegelt?“ (link zum gesamten Artikel)

Thüringische Landeszeitung (24.06.2016): „Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau vor Aus“ (link zum gesamten Artikel)

MDR, Thüringen Journal (24.06.2016): „Erfurter Forschungseinrichtung soll abgewickelt werden“ (link zum Beitrag)

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Aktuelles │ 15. Juni 2016

Tag der offenen Tür im Gartenbauzentrum Großbeeren (IGZ und LAGF)

  am 18. Juni 2016 am Standort Großbeeren, Theodor-Echtermeyer-Weg 1, 14979 Großbeeren 10-16Uhr das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) gemeinsam mit der Lehranstalt für Gartenbau und Floristik (LAGF)   Am 18.06.2016 können Besucherinnen und Besucher im Gartenbauzentrum Großbeeren von 10 bis 16 Uhr wieder Gartenbauforschung und Gartenbauausbildung zum Anfassen erleben. Auch in diesem Jahr […]

 

  • am 18. Juni 2016
  • am Standort Großbeeren, Theodor-Echtermeyer-Weg 1, 14979 Großbeeren
  • 10-16Uhr
  • das Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ) gemeinsam mit der Lehranstalt für Gartenbau und Floristik (LAGF)

 

Am 18.06.2016 können Besucherinnen und Besucher im Gartenbauzentrum Großbeeren von 10 bis 16 Uhr wieder Gartenbauforschung und Gartenbauausbildung zum Anfassen erleben. Auch in diesem Jahr können Sie laufende Versuche besichtigen und mit uns über aktuelle Forschungsfragen ins Gespräch kommen. Wir öffnen die Türen zu unseren Laboreinrichtungen und zu den Gewächshäusern. Sie erhalten Informationen zur Ausbildung in Berufen im „Grünen Bereich“ und können die Teilnehmer des Berufswettbewerbes im Garten- und Landschaftsbau bei ihrer Arbeit beobachten.

  • In Vorträgen werden interessante Themen behandelt, die auch die Nutzer von Haus-, Klein- und Siedlungsgärten ansprechen.
  • Im Rahmen einer Firmenmesse unterbreiten 7 Firmen ihre Angebote.
  • Unternehmen Sie auch eine Busrundfahrt über das Gelände des Gartenbauzentrums und genießen Sie das kulinarische Angebot!
  • Der Pflanzenverkauf soll neue Ideen für den eigenen Garten, für die Terrasse oder den Balkon vermitteln.
  • Beim IGZ bekommen Sie außerdem Informationen und Saatgut vom Teltower Rübchen, einer regionalen Spezialität. Die Anbauanleitung können Sie hier mit einem Klick herunterladen.
  • Auch für die Kleinen (Gärtner) gibt es viel zu entdecken.

Besuchergruppen bitten wir, sich vorher anzumelden (Kontakt s.u.).

Wir freuen uns auf einen interessanten Tag mit Ihnen!

Zugang über den Theodor-Echtermeyer-Weg oder die Diedersdorfer Strasse möglich!

 

TdoT

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Aktuelles │ 15. Juni 2016

Abgeordnete Antje Tillmann ist begeistert

  Am 14. Juni besuchte Antje Tillmann, Abgeordnete des Wahlkreises Erfurt – Weimar – Grammetal, den IGZ Standort Erfurt. Frau Tillmann ist Abgeordnete und finanzpolitische Sprecherin der CDU Fraktion im Bundestag. Gemeinsam mit Carsten Schneider, stellvertretendem Vorsitzenden der SPD-Fraktion, hat sie sich bei Professorin Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, nachdrücklich für den Erhalt des […]

 

Am 14. Juni besuchte Antje Tillmann, Abgeordnete des Wahlkreises Erfurt – Weimar – Grammetal, den IGZ Standort Erfurt.

Frau Tillmann ist Abgeordnete und finanzpolitische Sprecherin der CDU Fraktion im Bundestag. Gemeinsam mit Carsten Schneider, stellvertretendem Vorsitzenden der SPD-Fraktion, hat sie sich bei Professorin Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, nachdrücklich für den Erhalt des IGZ Standorts Erfurt ausgesprochen.

Bei ihrem Besuch am IGZ interessierte sich Frau Tillmann für unsere Forschung. Wie werden Kooperationsprojekte mit Forschungseinrichtungen und Unternehmen durchgeführt? Und wie binden wir Studierende aus Fachhochschulen und Universitäten mit ein?

Der Weg durch Gewächshäuser und Labore begann bei strahlend blühenden Hortensien, an denen eine Kollegin den Vorteil des Einsatzes molekularer Marker in der Pflanzenzüchtung erläuterte. Pilze, die Pflanzenwurzeln besiedeln, um sie bei der Nährstoffaufnahme zu unterstützen, sind der Forschungsgegenstand der Doktorand_innen Shubhangi Sharma und Vincenzo De Rocchis. Neben ihren Experimenten sprachen sie mit Frau Tillmann auch über ihre gute Einbindung in die internationale Doktorandenschule in Jena.

Besuch Frau Tillmann 2

Foto: Frau Tränkner (rechts) erläutert Frau Tillmann ihre Forschung an Hortensien

 

Drei Schülerpraktikanten (vermittelt vom Bildungswerk der Thüringischen Wirtschaft) unter Betreuung von Katja Krüger, führten durch ihre Laborversuche und Schwerpunktsprecher Uwe Drüge erklärte zuletzt, wie Phytohormone das Pflanzenwachstum steuern und wie diese Erkenntnisse in der Praxis genutzt werden. Frau Tillmann zeigte sich hoch interessiert an gartenbaulicher Forschung und ließ sich von der Begeisterung anstecken. Sie sei nun noch stärker davon überzeugt, dass der IGZ Standort Erfurt erhalten werden müsse. Sogar die Wahl zwischen Abschlusskaffee und Basilikumversuch entschied sie zugunsten des Basilikums. 

Philipp Franken

Besuch Frau Tillmann

Im Blütenmeer: Philipp Franken (Abteilungsleiter Pflanzenvermehrung des IGZ, links), Antje Tillmann (Abgeordnete des Wahlkreises Erfurt/Weimar/Grammetal, mitte) und Conny Tränkner (Wissenschaftlerin am IGZ, rechts) 

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