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│ 6. Februar 2017

Masterarbeit: Einfluss von UVB-Licht allein und kombiniert mit Rot-/Blau-Licht auf das pflanzliche Sekundärmetabolitprofil von Blattgemüsen

Thema: Einfluss von UVB-Licht allein und kombiniert mit Rot-/Blau-Licht auf das pflanzliche Sekundärmetabolitprofil von Blattgemüsen Zahlreiche epidemiologische Studien haben gezeigt, dass es eine inverse Beziehung zwischen einem hohen Gemüse- und Obstkonsum und dem Auftreten von chronischen Erkrankungen wie Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Problemen gibt. Dieser protektive Effekt wird hautsächlich auf die sekundären Pflanzenstoffe zurückgeführt. Durch die […]

Thema:

Einfluss von UVB-Licht allein und kombiniert mit Rot-/Blau-Licht auf das pflanzliche Sekundärmetabolitprofil von Blattgemüsen

Zahlreiche epidemiologische Studien haben gezeigt, dass es eine inverse Beziehung zwischen einem hohen Gemüse- und Obstkonsum und dem Auftreten von chronischen Erkrankungen wie Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Problemen gibt. Dieser protektive Effekt wird hautsächlich auf die sekundären Pflanzenstoffe zurückgeführt. Durch die Applikationen von Licht kann wird die Biosynthese verschiedener pflanzlicher Sekundärmetabolite wie Flavonoide, Glucosinolate oder Carotinoide in planta erhöht bzw. erniedrigt werden. Seit kurzem wird auch UV nicht mehr nur als Stressor für die Pflanze angesehen, sondern als notwendiger Regulator in der Pflanze-Umwelt-Interaktion.

Ziel dieser Arbeit ist, eine Kombination von UVB- und Rot-/Blau- Licht auf verschiedene Blattgemüse zu applizieren und den Effekt auf das Profil der pflanzlichen Sekundärmetabolite zu untersuchen.

Aufgaben:

  • Anzucht der Blattgemüse unter kontrollierten Bedingungen und Applikation von UVB- und Rot-/Blau- Licht
  • Analytik ausgewählter pflanzlicher Sekundärmetabolite (z.B. Glucosinolate, Flavonoide, und/oder Carotinoide)

 

Bewerbungen bitte an:

Dr. Melanie Wiesner-Reinhold, Leibniz-Institut für Gemüse und Zierpflanzenbau Großbeeren/Erfurt e.V., Abteilung Qualität, Theodor-Echtermeyer-Weg 1, 14979 Großbeeren, Tel.: 033701 78307, wiesner@igzev.de

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Forschungsgruppe 3.1 Qualität von Pflanzen für die menschliche Ernährung

 

│ 9. Januar 2017

Ausschreibung Bachelorarbeit

Thema: „Test aktueller Heimelektronik 3D-Sensoren zur Erfassung von 3D-Daten von Pflanzen“ Problem Insbesondere im Heimelektronikbereich werden immer mehr 3D Sensorprinzipien verwendet: z.B. Stereo (Intel R200), Time of Flight (Kinect V2) oder Structured/Coded Light (Primesense Carmine, Intel SR300). Neben diesen Lowcost-Sensoren ist auch jede Digitalkamera über das „Structure from Motion+ Multiview Stereo“ Verfahren als 3D-Sensor einsetzbar. […]

Thema: „Test aktueller Heimelektronik 3D-Sensoren zur Erfassung von 3D-Daten von Pflanzen“

Problem

Insbesondere im Heimelektronikbereich werden immer mehr 3D Sensorprinzipien verwendet: z.B. Stereo (Intel R200), Time of Flight (Kinect V2) oder Structured/Coded Light (Primesense Carmine, Intel SR300). Neben diesen Lowcost-Sensoren ist auch jede Digitalkamera über das „Structure from Motion+ Multiview Stereo“ Verfahren als 3D-Sensor einsetzbar. Mit dem Einsatz professioneller Software (Artec Studio 11) können alle genannten Sensoren von einer gemeinsamen Software angesteuert und reale Objekte wie z.B. Pflanzen gescannt werden. Die Sensorführung kann dabei freihändig oder per Drehteller erfolgen. Dieses skizzierte Vorgehen wurde in diesem Umfang noch nicht für pflanzliche Objekte geprüft.

Aufgabenstellung

Verschiedene starre 3D Körper und Pflanzen sind sowohl freihändig, als auch unter Nutzung eines Drehtellers mit der Software Artec Studio 11 einzuscannen. Zu 3D-Modellerstellung werden verschiedene Postprocessing-Optionen getestet. Es erfolgt ein anschließender Vergleich der Scanverfahren auf der Basis objektiver Kriterien.

Kontakt

Dr. Jan Gräfe, Leibniz-Institut für Gemüse und Zierpflanzenbau Großbeeren/Erfurt e.V., Abteilung Qualität, Theodor-Echtermeyer-Weg 1, 14979 Großbeeren, Tel.: 033701 78363, graefe@igzev.de

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Ausschreibung Bachelorarbeit IGZ

 

│ 3. Juni 2016

Master thesis

Feasting on fungi: Using fungus-feeding bacteria and protozoa to suppress fungal pathogens   Fungal pathogens pose a major threat to crop plants and cause huge economic losses. Since chemical pest control has many downsides (contamination, health issues e.g.), current research focusses on alternative methods. One method is to use soil microorganisms as antagonists of plant […]

Feasting on fungi: Using fungus-feeding bacteria and protozoa to suppress fungal pathogens

 

Fungal pathogens pose a major threat to crop plants and cause huge economic losses. Since chemical pest control has many downsides (contamination, health issues e.g.), current research focusses on alternative methods. One method is to use soil microorganisms as antagonists of plant pests. Examples for such organisms are fungus-feeding (mycophagous) bacteria (Ballhausen et al., 2015; Leveau and Preston, 2008) and protists (Geisen et al., 2016). Both groups have already been shown to actively search for and feed on living fungal hyphae in the rhizosphere. While both groups can influence the growth and survival of fungi, their combined effect on rhizosphere pathogens has never been tested. It is, however, probable that bacteria and protists might interact in various ways while feeding on fungal tissue. The investigation of their interactive feeding effects will form a basis for their possible future application as a combined biocontrol agent.

 

This project will test one (or more) of the following hypotheses:

 

  1. Simultaneous hyphal colonization by protists and bacteria is widespread
  2. Fungi are more efficiently “grazed” by a combination of bacteria and protists as compared to feeding of individual groups.
  3. “Wounded” fungi that leak nutrients due to feeding of one group (e.g. bacteria) can stimulate chemotaxis of the other group (e.g. protists).
  4. Large soil pores select for protist grazing of fungal hyphae, small pores select for bacterial feeding. A combination of bacteria and protists can therefore more efficiently graze a habitat.

 

If you are interested in the project, please contact Dr. Max Ballhausen (ballhausen@igzev.de). This project will be a collaboration between Max Ballhausen (Großbeeren) and Dr. Stefan Geisen (Wageningen University) and will include a short research stay in Wageningen.

 

Ballhausen, M.-B., van Veen, J.A., Hundscheid, M.P.J., de Boer, W., 2015. Methods for baiting and enriching fungus-feeding (mycophagous) rhizosphere bacteria. Frontiers in Microbiology 6, 1-11.

Geisen, S., Koller, R., Hünninghaus, M., Dumack, K., Urich, T., Bonkowski, M., 2016. The soil food web revisited: Diverse and widespread mycophagous soil protists. Soil Biology and Biochemistry 94, 10-18.

Leveau, J.H.J., Preston, G.M., 2008. Bacterial mycophagy: definition and diagnosis of a unique bacterial-fungal interaction. New Phytologist 177, 859-876.

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│ 27. Mai 2016

Ausschreibung Masterarbeit

Thema: „Stabilität von Glucosinolaten und Abbauprodukten bei der Lagerung von Brassica-Gemüse“ Ausgangslage: Die Zusammensetzung unserer Nahrung und die Wirkung enthaltender pflanzlicher Sekundärmetabolite auf unsere Gesundheit sind von zunehmender Bedeutung. Um ernährungsphysiologische Wirkungen dieser Inhaltstoffe abschätzen zu können, ist es essentiell ihre Stabilität und ihr Verhalten bei der Lebensmittelverarbeitung zu kennen. Sekundäre Pflanzeninhaltstoffe, wie Glucosinolate, sind […]

Thema:

„Stabilität von Glucosinolaten und Abbauprodukten bei der Lagerung von Brassica-Gemüse“

Ausgangslage:

Die Zusammensetzung unserer Nahrung und die Wirkung enthaltender pflanzlicher Sekundärmetabolite auf unsere Gesundheit sind von zunehmender Bedeutung. Um ernährungsphysiologische Wirkungen dieser Inhaltstoffe abschätzen zu können, ist es essentiell ihre Stabilität und ihr Verhalten bei der Lebensmittelverarbeitung zu kennen.

Sekundäre Pflanzeninhaltstoffe, wie Glucosinolate, sind in Brassica-Gemüsen wie Brokkoli, Rot- oder Weißkohl enthalten. Bei Zellzerstörung durch Kauen oder Schneiden entstehen durch enzymatischen Abbau aus Glucosinolaten unter anderem die flüchtigen Isothiocyanate, die positive Effekte, wie z.B. eine krebspräventive Wirkung, auf die menschliche Gesundheit zeigen.

Brassica-Gemüse werden oft jedoch gelagert, wodurch Glucosinolatgehalte und der enzymatische Abbau verändert werden könnten. Somit stellt sich die Frage, inwiefern die Lagerung Glucosinolate und den enzymatischen Abbau beeinflusst.

 

Ziel dieser Arbeit ist es daher, Gemüse zu lagern und Glucosinolate und Abbauprodukte zu bestimmen.

 

Aufgaben:

  • Untersuchung des Glucosinolatabbaus nach Lagerung ausgewählter Brassica-Gemüse

 

Bewerbungen bitte an:

Dr. Franziska Hanschen, Leibniz-Institut für Gemüse und Zierpflanzenbau Großbeeren/Erfurt e.V., Abteilung Qualität, Theodor-Echtermeyer-Weg 1, 14979 Großbeeren, Tel.: 033701 78241, hanschen@igzev.de

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│ 27. Mai 2016

Ausschreibung Masterarbeit

Thema: „Abbauwege von Glucosinolaten und ihren Reaktionsprodukten bei der Zubereitung von Brassica-Gemüse“ Ausgangslage: Die Zusammensetzung unserer Nahrung und die Wirkung enthaltender pflanzlicher Sekundärmetabolite auf unsere Gesundheit sind von zunehmender Bedeutung. Um ernährungsphysiologische Wirkungen dieser Inhaltstoffe abschätzen zu können, ist es essentiell ihre Stabilität und ihr Verhalten bei der Lebensmittelverarbeitung zu kennen. Sekundäre Pflanzeninhaltstoffe, wie Glucosinolate, […]

Thema:

„Abbauwege von Glucosinolaten und ihren Reaktionsprodukten bei der Zubereitung von Brassica-Gemüse“

Ausgangslage:

Die Zusammensetzung unserer Nahrung und die Wirkung enthaltender pflanzlicher Sekundärmetabolite auf unsere Gesundheit sind von zunehmender Bedeutung. Um ernährungsphysiologische Wirkungen dieser Inhaltstoffe abschätzen zu können, ist es essentiell ihre Stabilität und ihr Verhalten bei der Lebensmittelverarbeitung zu kennen.

Sekundäre Pflanzeninhaltstoffe, wie Glucosinolate, sind in Brassica-Gemüsen wie Brokkoli, Rot- oder Weißkohl enthalten. Bei Zellzerstörung durch Kauen oder Schneiden entstehen durch enzymatischen Abbau aus Glucosinolaten unter anderem die flüchtigen Isothiocyanate, die positive Effekte, wie z.B. eine krebspräventive Wirkung, auf die menschliche Gesundheit zeigen.

Brassica-Gemüse werden oft jedoch thermisch prozessiert, wodurch der enzymatische Abbauprozesse inhibiert werden, es jedoch dann zu thermischen Zersetzungen von Glucosinolaten kommen kann. Somit stellt sich die Frage, inwiefern beide Prozesse – enzymatischer und thermischer Abbau –beim Kochen von Brassica-Gemüse eine Rolle spielen und welche Substanzen schließlich im gekochten Gemüse tatsächlich enthalten sind.

Ziel dieser Arbeit ist es daher, den Abbau von Glucosinolaten beim Kochen ausgewählten Brassica-Gemüsen zu untersuchen und entstehende Abbauprodukte mit Hilfe von LC-MSn und GC-MS2 Analytik zu identifizieren und quantifizieren. Zudem soll die Aktivität von am Abbau beteiligten Enzymen verfolgt werden, um Rückschlüsse auf die Entstehungswege der Abbauprodukte zu ermöglichen.

Aufgaben:

 

  • Untersuchung des Glucosinolatabbaus beim Kochen ausgewählter Brassica-Gemüse
  • Analyse der gebildeten Reaktionsprodukte mit massenspektrometrischen Methoden
  • Untersuchung der enzymatischen Aktivität von am Abbau beteiligten Enzymen in den Kochproben.

 

Bewerbungen bitte an:

Dr. Franziska Hanschen, Leibniz-Institut für Gemüse und Zierpflanzenbau Großbeeren/Erfurt e.V., Abteilung Qualität, Theodor-Echtermeyer-Weg 1, 14979 Großbeeren, Tel.: 033701 78241, hanschen@igzev.de

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│ 27. Mai 2016

Ausschreibung Diplomarbeit, wissenschaftl Abschlussarbeit, Masterarbeit

Thema: „Synthese und quantitative Analyse von S-Alk(en)yl-l-cysteinsulfoxiden in Allium- und Brassica-Gemüsen“ Ausgangslage: Die Zusammensetzung unserer Nahrung und die Wirkung bestimmter pflanzlicher Sekundärmetabolite auf das Aroma dieser Lebensmittel aber auch auf unsere Gesundheit sind von zunehmender Bedeutung. Um qualitätsbeeinflussende sowie ernährungsphysiologische Wirkungen bestimmter Inhaltstoffe beurteilen zu können, ist es unerlässlich deren Vorkommen und Quantität zu ermitteln. […]

Thema:

„Synthese und quantitative Analyse von S-Alk(en)yl-l-cysteinsulfoxiden in Allium- und Brassica-Gemüsen“

Ausgangslage:

Die Zusammensetzung unserer Nahrung und die Wirkung bestimmter pflanzlicher Sekundärmetabolite auf das Aroma dieser Lebensmittel aber auch auf unsere Gesundheit sind von zunehmender Bedeutung. Um qualitätsbeeinflussende sowie ernährungsphysiologische Wirkungen bestimmter Inhaltstoffe beurteilen zu können, ist es unerlässlich deren Vorkommen und Quantität zu ermitteln.

Sekundäre Pflanzeninhaltstoffe, wie S-Alk(en)yl-l-cysteinsulfoxide (ACSOs), sind natürlicherweise in Allium und Brassica-Gemüsen wie Zwiebel oder Weißkohl enthalten. Beim Kauen oder Schneiden dieser Gemüse entstehen verschiedene flüchtige Verbindungen, die zum Teil für die positiven Effekte dieser Gemüse auf die menschliche Gesundheit verantwortlich gemacht werden. Das Vorkommen dieser Verbindungen in Brassica-Gemüse sowie prozessbedingte, thermisch-induzierte Veränderungen sind noch weitestgehend unerforscht. Dies bildet aber die Grundlage zum Verständnis von sowohl qualitativen Eigenschaften sowie der ernährungsphysiologischen Bedeutung von Brassica-Gemüse.

Ziel dieser Arbeit ist die Synthese von typischen S-Alk(en)yl-L-cysteinsulfoxiden sowie die Etablierung einer GC-MS Methode für die quantitative Analyse dieser Verbindungen in ausgewählten Allium- und Brassica-Gemüsen.

Aufgaben:

  • Synthese von ACSO-Standards und Überprüfung der erfolgreichen Synthese mittels NMR
  • Entwicklung und Etablierung einer Methode für Derivatisierung und gaschromatographische Analyse der ACSOs
  • Anwendung der Methode auf ausgewählte Allium- und Brassica-Gemüse

Bewerbungen bitte an:

 

Dr. Franziska Hanschen, Leibniz-Institut für Gemüse und Zierpflanzenbau Großbeeren/Erfurt e.V., Abteilung Qualität, Theodor-Echtermeyer-Weg 1, 14979 Großbeeren,Tel.: 033701 78241 hanschen@igzev.de

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